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13 Rezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Großes Kino,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Mit der 'Schwertkämpferin' ist Beate Sauer wieder ein äußerst spannendes Mittelalterabenteuer gelungen. Eingebettet in die Machtkämpfe zwischen Papsttum (Innozenz III.) und Kaiserreich (Friedrich II.) gelingt es ihr durch das Handeln ihrer Protagonisten Geschichte fassbar zu machen. Sehr detailgenau lässt sie die raue Atmosphäre spürbar werden, in der Ihre drei Helden für die Leser/innen Identifikationspunkte bilden.Teresa, wie die Mönche sie nennen, nachdem sie sie als einzige Überlebende eines Raubüberfalls des Gedächtnisses verlustig gegangen im sizilianischen Kloster von Monreale (heißer Urlaubstipp) gesund gepflegt haben, merkt bald, dass ihre Vergangenheit von einer düsteren, aber auch faszinierenden Macht überschattet ist. Diese fordert von ihr die Erfüllung einer Aufgabe ein, der sie sich nur widerwillig stellen mag. Alessio soll als Offizier Friedrichs eine Mordverschwörung gegen diesen aufklären, hat aber das Problem, dass tote Zeugen nicht mehr reden. Olivier schließlich, ein Tempelritter im Ruhestand, stellt fest, dass eigentlich unauffällige Todesfälle im französischen Zweig des Ordens letztlich betrügerischen Machenschaften zuzuschreiben sind. Dass alle drei es mit demselben Gegner zu tun haben, ist ein geschickt platzierter Wissensvorsprung des Lesers, der atemlos verfolgt, wie diese Erkenntnis aus den unterschiedlichen Interessen der Protagonisten her Raum greift und auf ein dramatisches Finale hinaus läuft. Ein Buch wie ein Film ' Produzenten aller Länder, sichert euch die Rechte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannender Mittelalterkrimi,
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Beate Sauer hat sich nach ihrem Roman Der Stern der Theophanu aus der Römerzeit wieder dem Mittelalter zugewandt. In Die Schwertkämpferin befinden wir uns in Sizilien und im Languedoc Mitte des 13. Jahrhunderts. Kaiser Friedrich II. ist von Verrätern umgeben und von Attentätern bedroht. Teresa, die Heldin des Romans, gerät zwischen die Fronten der Getreuen und der Feinde des Kaisers und muss zugleich den Konflikt zwischen Gut und Böse in sich selbst erleben. Anfangs ahnt sie noch nichts davon. Sie hat ihr Erinnerungsvermögen durch eine schwere Verletzung bei einem Raubüberfall verloren. Erinnerungsfragmente und heftige, aber kaum konkret zuzuordnende Gefühle begleiten ihre Suche nach ihrer verlorenen Identität, die zu einem Kampf um Selbstbestimmung und die Befreiung von bösen Mächten wird. Die Schwertkämpferin ist eine ebenso mutige wie sensible junge Frau, eine geschickte Kriegerin und eine kräuterkundige Heilerin, die bis an ihre Grenzen gefordert wird.Das Geschehen um sie herum, in das Tempelritter und Geistliche, Erbschleicher und brutale Mörder verwickelt sind, steigert sich zu einem atemberaubenden Tempo. Mehrere Spannungsbögen halten die LeserInnen in Atem: Wird Teresa ihren Verfolgern entkommen, ihre Bedrohung überleben? Wird sich ihre neue Liebesbeziehung als tragfähig erweisen? Wer sind die Geisterkämpfer? Wer steckt hinter den Attentatsversuchen gegen den Kaiser? Am Schluss vereinigen sich mehrere Handlungsstränge zu einer Lösung der Rätsel. Die Traumatisierung der Heldin durch brutale Erlebnisse und körperliche Verwundung, die selbstzerstörerische Opferbereitschaft von Attentätern, die rücksichtslose Entführung von Geiseln und Folterungen, die Grausamkeit von kriegerischen Auseinandersetzungen und die psychologische Macht eines ehrgeizigen Diktators über eine kleine Gruppe von Menschen ' das sind faszinierend aktuelle Bezüge des Romangeschehens. Dabei bleiben wir jedoch ganz im Bann einer mittelalterlichen Welt, die mit viel atmosphärischem Detail und überzeugenden Figuren dargestellt ist. Sehr lesenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Meisterin der Spannung,
Von Buchwurm (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Endlich! Die Schwertkämpferin ist seit langem wieder ein Buch, das mich atemlos gefesselt hat.Sauer gelingt es, die Intrige im Templerorden um die Schwertkämpferin Michal und Alessio (Soldat des Kaisers), um ihr Kind und den geplanten Mordanschlag auf Kaiser Friedrich wirklich bis zum Schluss spannend zu halten. Immer wieder gibt es eine überraschende Wendung im Plot. Zudem ist der Roman in einem angenehm klaren Stil gehalten; "glutäugige" Schöne und andere in historischen Romanen beliebte, viel zu oft verwendete Adjektive gibt es hier zum Glück nicht. Plumpe Schwarz-Weiß Charaktere trotz der meisterlichen Intrige gottlob auch nicht. Dabei kommt am Ende der feine Humor nicht zu kurz. Mit dem alten Ex-Templer Olivier hat Beate Sauer eine witzige Figur geschaffen, die Leselust aufkommen lässt. Fazit: Ein rundum unterhaltsamer Page-Turner. Und ein ideales Weihnachtsgeschenk, falls man noch auf der Suche ist... Einziger Kritikpunkt: Die vielen Personen haben mich zu Anfang der Lektüre etwas verwirrt. Eine Charakterübersicht zu Beginn wäre nicht schlecht gewesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
megaspannend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Diesen Roman habe ich in einem Atemzug verschlungen.Er war so megaspannend, dass ich nicht mehr mit lesen aufhören konnte. Positiv war der klare und schnörkellose Schreibstil. Es kommen gottseidank keine kornblumenblauen Augen darin vor und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Hier wäre ein Personenverzeichnis von Vorteil gewesen, ich fühlte mich am Anfang von den vielen ausländischen Namen fast wie erschlagen. Als Fan von Friedrich den II. war der Roman ein Muss, obwohl mir der 6. Sinn (mit den vielen Vorahnungen) von Teresa und das ganze mystische drum herum in einem historischen Roman an manchen Stellen einfach zu viel des Guten waren. Wer schon von "Der Geschmack der Tollkirsche" (so wie ich) begeistert war, wird auch diesen Roman lieben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Fängt als unterhaltsamer Mittelalter-Fantasy Krimi an und endet im Sumpf übelster Hollywood Actionfilm Klischees,
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Die Grundstory gibt einiges her. Am Anfang liest sich das Buch flüssig und macht neugierig, wer diese Frau ist die ihr Gedächtnis verloren hat. Was hat der Mord an einem Templer in Frankreich, mit dieser Frau und einem geplanten Attentat auf den Kaiser zu tun?Relativ schnell fällt auf, die Autorin hat zur Kleidung des 13. Jahrhundert wenig Recherche betrieben. Über die Kung Fu kämpfenden Christen liest es sich mit einem weiteren schmunzeln ebenso hinweg. Enttäuscht war ich erst als das größte Rätzel, relativ in der Mitte, in wenigen Seiten gelöst wurde. Danach sank die Spannung nach unten. Anstatt neuer Rätzel entstehen zu lassen, versucht die Autorin Spannung, durch übertriebene Brutalität des Antagonisten zu erzeugen. Während ich zu Beginn des Romans die Charaktere und deren Handlungen komplett nachvollziehen kann, drifteten sie später in typische unlogische Schemas billiger Actionfilme ab. Warum wollen die 'bösen' Kämpfer für ihren Meister sterben wenn er sie so schlecht behandelt. Der Alte vom Berg, an den diese Meuchelmörder angelehnt sind, ließ seine Kämpfer mit Hilfe von Sex und Drogen, glauben im Paradies zu sein, daher waren sie bereit für ihn zu sterben. Derartige Mittel fehlen dem Anführer der Kämpfer in diesem Buch. Und noch actionfilmtypischer, Warum lässt sich die gute Person vom 'Bösewicht' erpressen wenn sie doch genau weiß, man kann ihm absolut nicht trauen? In die gleiche Sparte fällt die völlig übertriebene Kampffähigkeit der '(Kung Fu) Geisterkrieger, sie ähneln sehr stark den Ninjas der amerikanischen Filme, aus den 80ern. Zudem häufen sich gegen Ende historische und logische Fehler. Ein paar die sich ohne große Erklärung aufzeigen lassen: Wenn ein mittelalterliches Kettenhemd unter dem Gewand getragen, wird fällt dies auf. Warum der Tempelritter hingegen kein Kettenhemd beim geplanten Sturm auf die Burg des Feindes trägt, macht keinen Sinn. Degen wurden erst ca. 300 Jahre später erfunden. Der jüdische Alchimist kennt eine chemische Waffe, in Form von gallertartigen Bällen, die bis heute noch nicht erfunden ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannend, anrührend, überzeugend,
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Handlungsrahmen der Schwertkämpferin sind die machtpolitischen Ränkespiele zwischen einer Staatsmacht (Kaiser Friedrich II) und dem Klerus (Papst Innozenz IV) Mitte des 12. Jahrhunderts. Beide Parteien versuchen, die jeweilige Einflusssphäre auf Kosten der Gegenseite auszudehnen. Beide sind in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich.Doch Denunziation, Verrat, Folter, Mord und Totschlag gehören insbesondere zum Schreckensarsenal des Klerus, natürlich nicht offen, sondern bemäntelt als Inquisition, als obligatorische Bekämpfung des Ketzertums. Auch gedungene Mittler kommen ins Spiel, deren Machtstreben zielorientiert kanalisiert wird. ' Kurzum: eine korrupte Welt, nicht minder korrupt als heute, in der wir eine Persönlichkeit kennenlernen, die sich elternloser Kinder annimmt, sie aber schändlich missbraucht und unter dem Deckmantel der Nächstenliebe zu gefürchteten Kampfmaschinen ausbildet. Die Heldin des Romans ist solch eine bedauernswerte Waise. Sie wurde auf üble Verbrechen hin programmiert und erwies sich äußerst erfolgreich bei deren Ausführung. Doch offenbar ist sie nicht 'vollkommen'. Ein Unglück infolge einer Amnesie führt zu ihrer Läuterung und Abkehr. Dabei erweist sich die unerschütterliche Liebe zu ihrem Retter als entscheidender Faktor. Doch es bedarf auch der tatkräftigen und unbeirrbaren Unterstützung einiger ehrenhafter Menschen, die sich nicht vereinnahmen lassen. Das alles ist flüssig und überzeugend erzählt, bezieht seine Spannung immer wieder aus Irrungen und Wirrungen, lebt von überraschenden Wendungen. Die Sprache ist ebenso glasklar wie anrührend. Kurzum: Ich habe diesen Roman mit Spannung und Genuss verfolgt, bin von Plot und Sprache restlos begeistert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Heldin zum Mitfiebern und Mitleiden,
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Mit der "Schwertkämpferin" ist Beate Sauer wieder ein spannender und origineller Mittelalterroman gelungen - eine sehr gelungene Mischung aus Agenten-Thriller, Kriminal- und Fantasy-Roman. Teresa, die weibliche Heldin, die in dem sizilianischen Kloster Monreale nach einem Überfall zu sich kommt und ihr Gedächtnis verloren hat, ist eine Heldin zum Mitfiebern und Mitleiden. Dies umso mehr, da ihre Vergangenheit ein Geheimnis birgt, das sie und den Mann, in den sie sich verliebt, zu Feinden macht: Alessio ist ein Soldat Kaiser Friedrichs II. und damit beauftragt, eine Verschwörung gegen den Staufer aufzudecken. Auch Olivier, ein ehemaliger Templer, ist eine Person, die ans Herz wächst. Widerwillig verlässt er seinen Bauernhof und macht sich auf, Nachforschungen über den Mord an einem ehemaligen Ordensbruder anzustellen. Dabei stößt er auf dunkle Machenschaften innerhalb des Templerordens und verstörende Geisterkrieger - Krieger, die kämpfen, als seien sie keine menschliche Wesen. Äußerst lesenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
haarsträubend,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Also, als Leser historischer Romane ist man ja einiges an Merkwürdigkeiten gewöhnt. Gelegentlich wirds echt bunt, mit den glücklichen/schlimmen Zufällen; mit den Personen und deren Erlebnissen.Und das hier ist wieder so ein Fall. Es fällt mir manchmal schon recht schwer, alles zu glauben, was da aufgetischt wird. Einfach haaaaarsträubend, was dieser Frau alles zustößt, und in welcher zeitlicher Reihenfolge. Haarsträubend. Und das mit dem Elite-Kung-Fu-Kämpfer-Truppen find ich auch sehr weit hergezogen. Da hätten ein paar Fakten gut getan, anstatt der Aussage "hätte theoretisch wahr sein können". Nicht alles, wo man nicht das Gegenteil beweisen kann, ist automatisch wahr. Die Story ist irgendwie unglaubwürdig, tut mir leid Frau Sauer... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Nicht schlecht, aber....,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
Ich bin ein großer Fan von Beate Sauer und habe alle ihre Romane gelesen. Die Schwertkämpferin ist an sich nicht schlecht recherchiert und die Geschichte recht schlüssig, aber doch ziemlich fantastisch und an einigen Stellen wenig glaubhaft. Schade!
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4.0 von 5 Sternen
Nicht immer logisch...,
Rezension bezieht sich auf: Die Schwertkämpferin (Taschenbuch)
...da muss ich den Kritikern mit wenigen Sternen schon recht geben. Aber: Mich stört das gar nicht. Das Buch ist spannend, actionreich und vor allem ohne großartiges Herrschwerhausgeschwurbel ( wie es z.B. öfter bei historischen Romanen von Iny Lorenz der Fall ist), bei dem man nach wenigen Seiten schon nicht mehr weiß, welches Adelsgeschlecht warum mit wem verbandelt, verfeindet oder sonstwas ist. Mir hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen!
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Die Schwertkämpferin von Beate Sauer (Taschenbuch - 23. September 2010)
EUR 12,00
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