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4.0 von 5 Sternen "Niederträchtiger" Thriller eines Niederländers
Mit "niederträchtig" ist keinesfalls das Niveau des sehr spannend geschriebenen Thrillers "Password" von Charles den Tex gemeint. Niederträchtig sind die Machenschaften der kriminell agierenden Menschen in diesem Buch des bekannten Niederländers.

Kurz zum Inhalt:

Der erfolgreiche Unternehmensberater Mik arbeitet mit...
Vor 27 Tagen von Stefan Voggesser veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Didaktische Absicht überdeckt die Erzählung
Michael Bellicher, der „Held“ aus „Die Macht des Mr. Miller“ und „Die Zelte“ tritt wieder auf. Er er-wartet frohgemut die Freilassung von Gussje von Donee aus dem Gefängnis, wo sie nach den Ereignissen in „Die Zelte“ eine zehnmonatige Haftstrafe abbüßt – unter anderem wegen Verbrechen zu seinen eigenen...
Vor 9 Monaten von K. Beck-Ewerhardy veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Didaktische Absicht überdeckt die Erzählung, 7. Juli 2013
Von 
K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Password (Broschiert)
Michael Bellicher, der „Held“ aus „Die Macht des Mr. Miller“ und „Die Zelte“ tritt wieder auf. Er er-wartet frohgemut die Freilassung von Gussje von Donee aus dem Gefängnis, wo sie nach den Ereignissen in „Die Zelte“ eine zehnmonatige Haftstrafe abbüßt – unter anderem wegen Verbrechen zu seinen eigenen Lasten. Er hat die Frau, in die er sehr verliebt ist, regelmäßig im Gefängnis besucht und sie sind sich dabei – größtenteils körperlich – nähergekommen. Und so regt es ihn auch vergleichsweise wenig auf, dass an seinem Arbeitsplatz sein Laptop verschwunden ist, denn der Unternehmensberater hat zum Einen Zugriff auf eine Menge Ersatz, zum Anderen ist er gedanklich bei Guus Entlassung und dem einwöchigen Urlaub, den sie danach miteinander verbringen wollen.

Doch als er mit Lies, auch bekannt als Schwiegermutter 0.5, zum vereinbarten Zeitpunkt am Gefängnis ankommt ist Guus bereits seit Stunden verschwunden – abgeholt von zwei kräftigen slawisch wirkenden Männern in schwarzen Anzügen.

Das Mik nach den Ereignissen in „Die Macht des Mr. Miller“ und „Die Zelte“ – noch dazu als Unternehmensberater mit Bezug zur Justizbehörde – mit Datensicherheit und der Idee des Frauenhandels und überhaupt der Prostitution so naiv umgehen kann wie er es in diesem Buch tut erscheint nicht sonderlich glaubwürdig. In erster Linie durch Dummheit und dadurch, dass er Leuten oft nicht richtig zuhört, gerät er immer wieder in lebensbedrohliche Situationen – bzw. setzt andere Menschen in seinem Umfeld solchen Situationen aus. Der Roman wirkt insgesamt in erster Linie so, als wollte der Autor seine Leserschaft über bestimmte Miss- und Umstände in Bezug auf den illegalen Frauenhandel aufklären und hat dann versucht seinen Roman um seine Informationsabsicht zu stricken. Trotz eines brutalen Finishs nicht wirklich ein übertrieben spannender Roman und die Figuren neben dem ich-erzählenden Mik bleiben im Großen und Ganzen ohne wirkliche Tiefe. Nicht überzeugend.
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4.0 von 5 Sternen "Niederträchtiger" Thriller eines Niederländers, 21. März 2014
Von 
Stefan Voggesser (Babenhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Password (Gebundene Ausgabe)
Mit "niederträchtig" ist keinesfalls das Niveau des sehr spannend geschriebenen Thrillers "Password" von Charles den Tex gemeint. Niederträchtig sind die Machenschaften der kriminell agierenden Menschen in diesem Buch des bekannten Niederländers.

Kurz zum Inhalt:

Der erfolgreiche Unternehmensberater Mik arbeitet mit seiner kleinen Firma in Amsterdam und bekommt sogar Aufträge vom Innenministerium. Nachdem jedoch Miks Laptop verschwindet, kommt es zu "Komplikationen" und einer dramatischen Entwicklung der Ereignisse. Mik möchte seine Freundin Guus vom Gefängnis abholen, die darin eine 10-monatige Haftstrafe wegen Urkundenfälschung abzusitzen hatte. Doch als Mik zusammen mit seiner Schwiegermutter in spe die aus der Haft entlassene Guus abholen möchte, ist diese spurlos verschwunden, genauso wie der Laptop von Mik...
Mik und seine "Fast-Schwiegermutter" begeben sich auf die Suche nach Guus. Diese Suche wird dann für alle Beteiligten zur Lebensgefahr, da die Spuren zur osteuropäischen Mafia und ins Rotlichtmilieu führen.

Der Erzählstil ist sehr lebhaft, glaubwürdig und modern. Lediglich die Kapitel 60 und 61 (Seite 397 bis 410) sind sehr derb und "niederträchtig" in Szene gesetzt. Der Mensch wird zur Ware erniedrigt. "Tebje nado utschitza" = "Du mußt lernen!"

Fazit: Für mich waren die 450 Seiten ein äußerst spannender Lesegenuss. Charles den Tex hat mit "Password" einen gesellschaftskritischen und sehr aktuellen Thriller zu den Themen Menschenhandel, Überwachung und "moderne Kommunikation" geschrieben. Hier bleibt es nicht aus, dass die Handlung und Sprache auch mal sehr "niederträchtig" erscheint.
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4.0 von 5 Sternen Guter, unterhaltsamer und moderner Konzept-Thriller, 9. August 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Password (Broschiert)
Mik ist erfolgreicher Unternehmensberater in Amsterdam und seine kleine Firma kann sich über einige Aufträge aus öffentlicher Hand freuen, die kurz vor dem Abschluss stehen. Dass in dem eigentlich hoch-gesicherten Büro-Gebäude sein Laptop nicht mehr zu finden ist, erscheint zuerst einmal nicht besonders schlimm - Backup sei Dank. Vor allem aber ist Mik ohnehin nicht ganz bei der Sache, denn er hat sich einige Tage Urlaub gegönnt, um seine Freundin Guus abzuholen und ein paar schöne, gemeinsame Tage zu genießen - Delikat, dass er seine Freundin aus einer Haftanstalt abholt, nachdem sie eine 10-monatige Strafe wegen Urkundenfälschung absitzen musste. Noch delikater ist der Umstand, dass Mik ursprünglich sogar der Geschädigte war, sich aber dann einfach kurz vor ihrem Haftantritt Hals über Kopf in Guus verliebte. Gemeinsam mit seiner Schwiegermutter in spe will er Guus abholen - doch sie ist bereits Stunden vor dem offiziellen Entlassungstermin spurlos verschwunden. Fassungslos recherchieren Mik und seine Schwiegermutter und entdecken hierbei, dass das Verschwinden seines Laptops und das Verschwinden von Guus in einem Zusammenhang stehen, der sich schnell als lebensgefährlich für alle Beteiligten erweist, zumal ukrainische Kriminelle aus dem Rotlichtmileau nicht unbedingt für ihre Zurückhaltung bekannt zu sein scheinen...

Die Lektüre dieses Romans habe ich während einer Bahnreise und auch dank einer fünfstündigen Verspätung durchaus genossen: Charles den Tex erzählt in diesem nun bereits dritten Fortsetzungsroman um den Protagonisten 'Mik' aus der Ich-Perspektive die verzweifelte Suche nach der Liebe. Und dies auf vielfältigen Ebenen und dank schrulliger, kauziger und auch liebenswürdiger Protagonisten mit einer flotten, angenehmen Prise Humor, gewürzt mit kleinen, modernen 'Blog'-Einträgen ebenfalls aus der Perspektive Miks. Gerade die Schrulligkeit der älteren Personen - eine zu gut aussehende, sehr spirituell offenherzige Schwiegermutter und eine frühere toughe Puffmutter - ist niedlich und lustig, hat mich streckenweise sogar an die Eifel-Romane Jaques Berndorfs erinnert. Gerade die etwas eigentümlichen Charaktereigenschaften, wie etwa die extreme Naivität und Gutgläubigkeit Miks, führen die Protagonisten atemlos von einer chaotischen Situation in die nächste, so dass den Tex damit clevere Cliffhanger konstruierte, die zuletzt für ein überraschendes Finale sorgen:

Sowohl die Auflösung ist überraschend, wie aber auch der plötzliche, extreme Stimmungs- und Stilwechsel dieses Thrillers, der mich für einige Momente aufgrund seiner Brutalität fassungslos zurück ließ. Anfänglich irritierte mich dies, tatsächlich aber muss ich nun - einige Tage später - dem Autoren ein kleines Kompliment aussprechen, denn dieser Thriller hüllt den Leser anfänglich in eine angenehme Sicherheit mit moderatem Tempo und nettem Humor, bis das Ende fast fassungslos hart zuschlägt. Für mich ist dieser niederländische Roman aufgrund der bisher nicht zu positiven Rezensionen (Stand 09.08.13) durchaus eine positive Überraschung mit hohem Unterhaltungswert gewesen - und war damit ein ganz kleines Trostpflaster während meiner chaotischen 'sänk ju fohr drävelling wiss deutsche bahn'-Reise.
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4.0 von 5 Sternen Die spannende, packende Welt osteuropäischen Verbrechens in einem Thriller von den Tex., 25. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Password (Gebundene Ausgabe)
Ein Krimi und Thriller über die osteuropäische Mafia. Ein Buch, in dem nur Geldwäsche, Frauenhandel und Gewalt zählt. Als dem Unternehmensberater Bellicher die Frau abhanden kommt, geraubt, gestohlen einer Mafia des Frauenhandels zum Opfer fällt, beginnt ein rasantes, spannendes Actionthriller mit kafkaesken Momenten. Ein Verwirrspiel, dass ihn in Zeiten von Mobiltelefon, Überwachungskameras und Computernetzwerken in eine verstrickte Welt der kafkaesker Schattenbilder hineinreißt.

Das Buch hat mich von seiner Übersetzung ins Deutsche her wie von seiner packenden Handlung her überaus fasziniert. Es ist von der ersten bis zur letzten Zeile packend zu lesen. Und es ist ein Einblick in eine osteuropäische Welt aus Verbrechen und Mord in Zeiten moderner Daten- und Informationstechnik, wie man sie anderswo kaum finden kann. Eine spannende, actionreiche moderne Geschichte.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bis fast zum Ende gut, dann geht es steil bergab., 22. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Password (Gebundene Ausgabe)
Das Buch liest sich flüssig, die Charaktere sind interessant, am Anfang etwas zuviel Zufall was die Beziehungen untereinander angeht, aber noch im fairen Bereich. Die Handlung ist spannend aufgebaut, man weiß nie genau, wie es weitergeht, aber es ergibt sich schlüssig. Einige Elemente haben zwar keine Bedeutung für den Handlungsfaden (z. B. Lies besondere Fähigkeiten, Micks Ärger am Arbeitsplatz), sind aber durchaus unterhaltsam und bereichern das Buch.

Dann kommen die letzten 25 Seiten und die ganze, so sorgfältig aufgebaute Stimmung wird durch eine Holzhammerwendung, die stumpf, brutal und unglaubwürdig (und noch medizinisch falsch) ist, völlig zunichte gemacht. Da hat der Autor wirklich jedes Maß verloren. Die Brutalität des Menschenhandels/der Zwangsprostitution aus der männlichen/ich-erzählenden Perspektive zu schildern soll wohl besondere Betroffenheit wecken. Ich kann nicht beurteilen, ob dem Autoren das sexistische Element seiner Wendung bewußt ist. Mir ist es auf jeden Fall sehr unangenehm aufgefallen. Schade.
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ARRAY(0xa1f27ec4)

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Password von Charles den Tex (Broschiert - 5. Juli 2013)
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