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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auf der verzweifelten Suche nach Synonymen, 4. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Dominoeffekt (Taschenbuch)
Zum Inhalt: Kriminalkommissarin Katharina Thalbach und Kollegen ermitteln wegen eines gescheiterten Juwelierüberfalls, bei dem es einen Toten gegeben hat. Unterstützung erhalten sie von zwei BKA-Beamten, denn der Überfall geht auf das Konto einer schon seit Jahren in Deutschland operierenden Bande. Schnell gibt es weitere Tote und den Ermittlern wird klar, dass sie einen Maulwurf in ihren Reihen haben. Weiterhin treten auf: ein schleimiger Privatdetektiv, ein in Afghanistan geschulter russischer Killer mit Gewissensbissen und mehrere betrogene Ehemänner.

Mehrere Handlungsstränge verlaufen parallel, ohne dass es den Anschein hat, sie hätten miteinander zu tun. Erst gegen Ende hin verknüpft Pointner diese Handlungsstränge zu einem (gewagten) Ganzen.

Neben der eigentlichen Geschichte erzählt der Autor viel von und über seine Protagonisten. Da hat z.B. die ermittelnde Kommissarin ein Verhältnis mit der Lebensgefährtin der Staatsanwältin. Und zwar, ohne dass der Freund der Kommissarin dies mitbekommt. Wen solche irrelevanten Nebenhandlungen nicht stören, wird seinen Spaß an dem Buch haben. Mir haben diese Einschübe, die teilweise über mehrere Seiten gingen, den Lesespaß genommen. Dass die Dialoge manchmal wie die Mitschrift einer Treppenhausunterhaltung wirken, fällt dann schon gar nicht mehr ins Gewicht.

Was aber neben der etwas hanebüchenen Handlung wirklich nervt, ist die verzweifelte Suche Pointners nach Synonymen für seine Protagonisten. Er begnügt sich nicht mit Namen oder persönlichen Fürwörtern. Nein, da wird die Hauptfigur innnerhalb einer Szene auf einer Seite wie folgt genannt: Katharina. Die Thalbach. Die Kommissarin. Die Blonde. Die junge Frau.

Ihr Kollege hat nicht nur einen Namen und einen Dienstrang, er ist auch immer wieder der Stoppelhaarige oder notfalls der Pfeifenraucher.

Vielleicht versucht der Autor damit seinen ganz eigenen Stil zu kreieren - aber auf Dauer ist diese inflationäre Handhabe von Synonymen einfach nervend.

Zu guter Letzt liest man dann noch, dass "die Augen durch den Raum wanderten". Dass dieser Anfängerfehler (nicht die Augen wandern durch den Raum, sondern die Blicke) nicht korrigiert wurde, muss man aber eher dem Lektorat des Grafitverlags anlasten.

Einen der beiden vergebenen Sterne bekommt der Autor übrigens für diesen Satz: "Ein Kaffee ohne Nikotinbeigabe war für sie wie ein Konzert von Pur. Fade und überflüssig."

Schade, dass der Rest des Romans nicht in diesem Stil geschrieben ist.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas zu bunt, 17. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dominoeffekt (Taschenbuch)
"Der Dominoeffekt" ist insgesamt recht amüsant zu lesen. Der Ruhrpott-Dialekt, in dem Pointner schreibt ist frisch und stimmig, auch legt er offenbar Wert auf authentische örtliche Begebenheiten usw. Doch die eigentlich recht "normalen" Personen der Handlung sind etwas zu bunt und plakativ geraten, haben bisweilen skurrile und wenig glaubwürdige "andere" Seiten. Ebenso, wie die Handlung zwar mittelmäßig knifflig ist, aber doch zum Teil sehr merkwürdige Zufälle enthält.

Zu bunt, um wahr zu sein...

Alles in allem ganz nett, aber für mich nicht wirklich ernst zu nehmen. Ein in gutem authentischem Lokalkolorit geschriebenes Halbmärchen, das ich Herrn Pointner aber letzendlich nicht abnehmen kann, sorry.

"Pointner"...?? Auch das Pseudonym ist schnell als solches entlarvt ;o)).
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Der Dominoeffekt
Der Dominoeffekt von Theo Pointner (Taschenbuch - 22. Juli 2005)
EUR 9,50
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