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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mannesmann und Verbotene Liebe
Einer der wohl interessantesten deutschen Krimis. Drei Kommissare aus verschiedenen Bereichen der Düsseldorfer Polizei, jeder mit verschiedenen persönlichen Motiven, ermitteln in einem schweren Mordfall: In einer Sauna eines Düsseldorfer Fitnessclubs werden 6 Leichen gefunden. Darunter auch der Kollege von Kommissar Zander aus dem Einbruchsdezernat. Man...
Veröffentlicht am 9. Mai 2003 von t.kuerten

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht ...
Ich habe es leider mal wieder etwas 'zerlesen', aber Eckert gelingt es spannend und einfühlsam, über Korruption bei der Polizei zu schreiben. Nett …
Veröffentlicht am 29. Juni 2013 von krimisüchtigst


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mannesmann und Verbotene Liebe, 9. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Einer der wohl interessantesten deutschen Krimis. Drei Kommissare aus verschiedenen Bereichen der Düsseldorfer Polizei, jeder mit verschiedenen persönlichen Motiven, ermitteln in einem schweren Mordfall: In einer Sauna eines Düsseldorfer Fitnessclubs werden 6 Leichen gefunden. Darunter auch der Kollege von Kommissar Zander aus dem Einbruchsdezernat. Man könnte ihm auf die Schliche kommen, dass er mit seinem toten Kollegen mit Diebesgut gehehlt hat und so einen netten Nebenverdienst erwarb. Ebenfalls tot: die junge kokainsüchtige Mittzwanzigerin, in die sich Kommissar Köster, der wegen Krankheit aus dem SEK in die Verwaltung versetzt wurde und es noch einmal allen zeigen will, verliebt hatte. Dritte Protagonistin ist Ela Bach, die in der Mordkommission Karriere machen will und dabei von Kollegen gnadenlos gemobbt wird.
Drei Handlungsgänge werden in der Mitte des Buches sehr gekonnt verknüpft. Zwei Halbgeschwisterpaare, die lange Zeit nichts voneinander, bzw. von ihren leiblichen Vätern wussten, weisen schließlich einen Weg aus dem komplizierten, aber durchaus überschaubaren Wirrwarr von verbotener Liebe. Ebenso führen viele kleine Verbrechen zu einem offenbar unausweichlichen Höhepunkt, wobei jede Missetat, sei sie auch noch so klein, notwendig ist, um am Ende eine stringente und logisch aufgebaute Lösung des Falles zu präsentieren. Einbrüche, Überfälle, Morde stehen am Ende in einem Zusammenhang. Es ist dabei typisch für den Autor, dass unter den Polizisten Komplott und Intrige gepflegt werden. Geltendes Recht wird gebogen und es werden sogar aktiv Verbrechen begangen.
Ein Krimi, der dem Leser Spaß bereitet, weil man merkt, dass er mit viel Spaß geschrieben wurde. Es ist interessant, die Fortentwicklung der Zusammenarbeit der drei Kollegen zu beobachten. Die Auflösung bietet eine gehörige Portion Action und Spannung. Der Düsseldorfer Lokalkolorit wird dabei durch eine Mischung von Mannesmann-Affäre und „Verbotene Liebe" auf raffinierte Weise unterstrichen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut oderb Böse?, 15. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Gut ist böse, böse ist gut. Karriere bei der Polizei machen ist wichtig, aber nicht um jeden Preis. Ein korrupter Polizist ist eigentlich ein Guter, einer von den Oberen ist durch "Wegsehen" einer von den Bösen. Horst Eckert gelingt es auf geniale Weise, in diesem Roman (der der erste ist, den ich von ihm gelesen bzw. gehört habe) die Grenzen verschwimmen zu lassen. Es gelingt dem Autor in meinen Augen absolut genial, aus schwarz und weiß - gut und böse - jede Menge Grauzone zu schaffen. Ein großartiges Buch, das mich sehr fasziniert hat und das meine Wahrnehnung in Sachen "schwarz und weiß - böse und gut" sehr auf die Probe gestellt hat. Mein Fazit: sehr empfehlenswert für alle, die Freude an Krimis haben, die noch Lust haben, eine eigene Meinung zu haben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlau ausgedacht, 8. August 2007
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Leo ist Mitglied eines Sondereinsatzkommandos der Polizei und stolz darauf. Bei einer Übung versagt seine rechte Hand, bei einem realen Einsatz ebenfalls - mit katastrophalen Folgen - und Leo wird in die Mordkommission zwangsversetzt. Seine Kollegin Ela hat als einsame Frau auf weiter Behördenflur mit Chauvis und Vorurteilen zu kämpfen, weiß gleichzeitig aber genau, dass ihre eventuelle Beförderung auch auf die Erfüllung einer Frauenquote zurückzuführen ist. Und dann gibt es noch die Kollegen Zander und Haffke, die beschlagnahmte Hehlerware unter der Hand weiterverschieben bzw. sich anderweitig bestechen lassen. Der Roman beschäftigt sich zunächst mit der ausführlichen Einführung dieser Personen, dann passiert ein sechsfacher Mord in einer Sauna, unter dessen Opfern auch der korrupte Haffke ist.

Alle Einzelheiten des Romans spielen bei der Aufklärung des Falles eine Rolle, was bedeutet, dass man die Geschichte am besten in einem Stück liest, um nichts zu vergessen. Wirklich rund sind die Figuren nicht, dafür konzentriert sich die Geschichte viel zu sehr auf die Zusammenführung der Handlungsstränge und auf die eigentliche Polizeiarbeit. Da mich persönlich diese Arbeit sehr interessiert, gebe ich dafür fünf Sterne. Wenn der Autor in der zweiten Hälfte des Buches genauso intensiv auf seine Figuren eingegangen wäre wie in der ersten, wäre ich auch dabei geblieben. Allerdings nimmt die Geschichte gegen Ende ein stakkatohaftes Tempo an, das weder dem Lesefluss noch der Glaubhaftigkeit zuträglich ist. Die Figuren bleiben dabei völlig auf der Strecke, und dann passiert dies noch und dann passiert das noch...das war zu viel. Es scheint, als hätte der Autor es sehr eilig gehabt, seine wirklich schlau ausgedachte Geschichte aufzulösen. Trotzdem werde ich gerne von diesem Autor noch öfter etwas lesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellent!, 21. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Horst Eckert der gnadenlos analytische Beobachter und Zuhörer. Er muss sehr gute Berater haben, denn er setzt die Szenerie der SEK-Arbeit mit unglaublicher Akribie um. Gefesselt und mit unmittelbarer Teilnahme am Geschehen kann der Leser die einzelnen Einsätze des SEK oder der Kripo nachvollziehen. Beim Massenmord im Fitnesscenter ist jeder Leser hautnah am Ermittler dran. Etwas schade, dass das Klischee einer eher typisch amerikanischen Zwillingsgeschichte Mittelpunkt der Falllösung wird. Die Straßen Düsseldorfs wünsche ich mir mehr eingebracht (so wie in AUFGEPUTSCHT und in FINSTERE SEELEN).
Ela Bach als Ermittlerin mit ihren Höhen und Tiefs ist eine ansprechende Figur und Ben Engel mit seinen Teilnahmen und Verhaltensweisen während der Arbeitsbesprechungen in der Festung ein Genuss.
Leute, lest Horst Eckert! Er ist der Beste.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenwerter realistischer Krimi, 29. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Der Autor hat es wieder einmal verstanden seine intimen Kenntnisse über die Polizei in einen spannenden Krimi umzusetzen. Ein Krimi nicht nur für Düsseldorfer!
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3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht ..., 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Ich habe es leider mal wieder etwas 'zerlesen', aber Eckert gelingt es spannend und einfühlsam, über Korruption bei der Polizei zu schreiben. Nett …
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite!, 14. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Wie immer schafft es der Autor, den Leser ins seinen Bann zu ziehen. Jede Seite Spannung pur. Viele Figuren sind vertraut aus den vorhergehenden Büchern und dennoch gibt es ständig neue Überraschungen. Die einzig quälende Frage, die man nach der elektrisierenden Lektüre dieses neuen Düsseldorf-Krimis von Horst Eckert noch hat, ist: Wann erscheint endlich der nächste?
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich gutes Buch!, 7. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Ein wirklich gutes Buch - leicht zu lesen, klar verständlich geschrieben, ich habe es innerhalb von 2 Tagen "verschlungen". Ich war ganz überrascht, wie detailliert H. Eckert die polizeilichen Ermittlungen und Hintergründe geschildert hat. Die Geschichte über Ela Bach, Köster und Zander (als Hauptpersonen), ist geschickt erklärt und führt über verschiedene Wege zur Klärung der Morde, jeder durchlebt und erlebt die Ermittlungen anders, ein wenig Sex, ein wenig Gefühl, persönliche Krisen, ein an seiner ausbrechenden Krankheit gescheiterter SEK Beamter - ein wirklich gutes Buch - kann ich weiter empfehlen!!!
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hinterhof-Lyriker, 29. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
tja tja, über Sinn und Unsinn der Lokal- bzw Regionalkrimis könnte man jetzt lange diskutieren. Fest steht wohl, dass die meisten Menschen sie vor allem deswegen lesen, weil sie die darin beschriebenen Orte (Straßen, Plätze, Häuser, Kneipen) wiedererkennen. Das gefällt dem D'dorfer/Kölner/Berliner. "In meiner Stadt ist was los; ein perfektes Setting für einen Thriller."
Nur reicht das leider für ein tragfähiges Konzept nicht aus. Eckert offenbart zwar ein großes Fachwissen über die Interna der Polizeiarbeit und deren Ränkespielchen; auch der Plot ist ja noch ganz nett ausgedacht. Nur leider stört eines: Er kann nicht schreiben. Zwar mangelt es nicht an den Ingredienzen, die Eckert offenbar für Krimi-tauglich hält: Es fließen Blut und Sperma in Strömen (gern auch mal zusammen); es hagelt herbe Sprüche und Blei in rauen Mengen; gleich auf den ersten 20, 25 Seiten verwirrt Eckert seine Leser mit insgesamt 15 verschiedenen Protagonisten, die aber leider samt und sonders vollkommen blass bleiben.
Bei keinem/keiner dieser handelnden Personen erschließt sich dem Leser, warum sie/er gerade so und so handelt und nicht anders. Die Figuren sind lieblos und beliebig.
Was Schreibern wie Wolf Haas und Jakob Arjouni mit ihren liebenswert-chaotischen Figuren wie Kajankaja respective Brenner sowohl dramaturgisch als auch sprachlich meist hervorragend gelingt, und was bei DEM deutschsprachigen Regio-Krimi-Bestseller Jacques Berndorf (Eifel-Krimis) trotz dessen etwas nervigem Hang zur Selbstbeweihräucherung noch ganz nett und humorvoll aus der Feder fließt, das ist bei Eckert einfach nur peinlich. Sätze wie "Das warme Licht der tief stehenden Sonne ließ die Stadt leuchten und tauchte ihre Winkel in tiefe Schatten." wechseln sich ab mit "Das Mädel (!) schälte sich aus der engen Jeans und streifte den Slip ab."
Puh.... was für ein Hinterhof-Poet. Wer auf Regio-Krimis steht und dabei nicht solche Helden der Lyrik über sich ergehen lassen will, der wird bei den oben genannten Autoren fündig und sollte für Eckerts langweiliges Polizei-Interna keine Zeit verschwenden.
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut recherchiert, aber ohne jede Spannung., 25. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Zwillingsfalle (Taschenbuch)
Nach wenigen Seiten weiß man, wie das Düsseldorfer Polizeipräsidium bei den Bullen heißt. Dann reiht sich Klischee an Klischee. Der Macho bei der SEK und die Frittenbude. Hitchcock würde sagen "no suspense, my Dear". Und das ist das Schlimmste, was man einem Krimi vorwerfen kann. Es ist mir ein Rätsel, wie dieser "Thriller" zu einem "Glauser" gekommen ist. Der "Glauser" ist in der Mauser.
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Die Zwillingsfalle
Die Zwillingsfalle von Horst Eckert (Taschenbuch - 1. Juni 2000)
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