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Kundenrezensionen

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am 18. Juli 1999
Welches Bauwerk ist untrennbar mit der Eifel verbunden? Na klar, der Nürburgring: dieser Mythos lebt auch in Berndorfs sechstem Eifel-Krimi, dessen Hauptakteure der Motorsportszene angehören und damit auch so manche Klischees über sich ergehen lassen müssen.
Berndorf hat auch hier mit großer Akribie recherchiert, verwendet keine Pseudonyme sondern besetzt die Rahmenhandlung mit allen lebenden Motorsportikonen: von Michael Schumacher bis hin zu Bernie Ecclestone.
Nach spannendem Anfang und interessanter Idee ( ein Motorsportjournalist aus der Eifel ist bei Recherchen auf eine "Panne" gestoßen, die eine Autofirma zu einer teuren Rückrufaktion zwingen würde, wenn - ja wenn - dieser Fehler bekannt würde) bleibt die Story nicht durchgehend so stringent und spannend, lediglich die Verfolgungsjagd am Ende des Buches erzeugt wieder diese sonst von Berndorf so gewohnte schmunzelnde Grundhaltung.
Ach ja: noch zu erwähnen ist die rätselhafte Geschichte um "Peter", jenen liebenswerten Zeitgenossen, der zwar mit geringem Verstand ausgestattet ist, alleine im Wald wohnt aber trotzdem anscheinend mehr zur Lösung des Falles beitragen kann, als es zunächst zu vermuten wäre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. Oktober 2004
Nach der Enttäuschung von Eifel-Feuer ist Jacques Berndorf mit diesem Eifel-Krimi wieder ein gutes Buch gelungen.
Diesmal beginnt es mit einem Mord an einem Motorjournalisten, der einer großen Story auf der Spur war. Zuerst sieht es nach einem Herzinfarkt aus. Es stellt sich später aber heraus, daß der Jounalist umgebracht wurde. Kurz darauf wird ein zweiter Mann auf dem Nürburgring mit einer Schrothflinte von seinem Motorrad geholt. Beide Männer kannten sich und hatten den gemeinsamen Bekannten Andreas von Schöntann, einem Manager in der Automobilindustrie. Siggi Baumeister beginnt mit seinem Freund Rodenstock zu ermitteln. Es stellt sich die Frage, warum die beiden umgebracht wurden und ob von Schöntann etwas mit der Sache zu tun hat oder ob es doch jemand ganz anderes war, der die Morde verübt hat.
Obwohl Siggi wie immer verprügelt wird und Rodenstock seinen Schnaps trinkt und seine Schokolade ißt, entwickelt sich eine spannende Geschichte, die bis zur letzten Seite spannend bleibt.
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am 6. Dezember 1999
Jäh wird Siggi Baumeisters heile Welt gestört: sein Freund und Kollege Harro Simoneit, ein Motorsportspezialist, wird tot auf einem Parkplatz am Nürburgring aufgefunden. Obwohl er kerngesund war, gilt als Todesursache Herzinfarkt. Während Dinah sich um die Witwe kümmert, befragt Baumeister, dem die Sache suspekt erscheint, seinen Freund Rodenstock, den Kriminalrat a.D. und Spezialist für seltsame Todesarten, und gemeinsam beweisen sie als Todesursache Mord. Als kurz darauf ein Kunstschmied auf dem Nürburgring erschossen wird, knieen sie sich in die Ermittlungen. Am Erfolgversprechendsten scheint der Manager Andreas von Schöntann zu sein, mit dem beide auf irgendeine Art zuletzt zu tun hatten. Doch der Mörder tötet munter weiter...
Auch in diesem Krimi zeigt Jacques Berndorf, hier am Beispiel des Motorsports, wie abwechslungsreich die stille Eifel sein kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. April 2009
Ich habe zum ersten mal von den Eifel Krimis vor zig Jahren gehoert, aber nie einen gelesen.
Krimis sind nicht mein Fall. Dachte ich.

Den hier habe ich auf dem Troedelmarkt gefunden, mitgenommen und fuer sehr gutes Lesefutter befunden.

Der Schreibstil ist spannend, herzlich und wird die, die aus der Eifel kommen oft zum grinsen bringen.

Der Schluss ist etwas kurz und schnell vorbei, nachdem man an sich doch ein Weilchen mitgeraetselt und ueberlegt hat.
Im grossen und ganzen auf jeden Fall das Lesen wert!
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Genau letztere plat Andreas von Schöntann, Vorstandsmitglied und zuständig für Entwicklung in einem großen deutschen Automobolkonzern. Eine Rückrufaktion für 270 000 Autos würde in die -zig Millionen gehen; die "Feldpflegemaßnahme" der Automarke aber kaum nenneswerten Schaden zufügen (und viel weniger kosten).
Genau auf diese Tatsachen muss, so findet der Journalist Siggi Baumeister heraus, der Motorjournalist Harro Simoneit gestoßen sein, ehe er unter ungeklärten Umständen starb. "Herzinfarkt" lautet die erste Diagnose, doch damit gibt sich Siggi nicht zufrieden. Die weiteren Ermittlungen geben ihm recht. Dass es daneben auch noch eine erkleckliche Summe an Schwarzgeld im Spiel ist, das von einem "Sexualtierchen mit dem Intellekt einer Amöbe" verwaltet wird, findet Siggi zusammen mit Kriminalrat a.D. Rodenstock ebenfalls bald heraus. Und natürlich werden die beiden von ihrer jeweiligen "Herzensdame" tatkräftigst unterstützt...
Der 6. Krimi der "Eifel"-Reihe mit Siggi Baumeister als Amateurdetektiv spielt im Milieu des Rennsports rund um den Nürburgring in der deutschen Eifel. Das Buch, das inzwischen auch schon mehr als 10 Jahre "auf dem Buckel hat", wirkt aber immer noch frisch und spannend - es ist einfach ein sehr guter Krimi.
Folgende "Ingredienzien" mischt Jacques Berndorf sehr gekonnt: zwei sympathische Ermittler (mit ihren liebenswerten Partnerinnen); Eifel-Lokalkolorit; viel Humor (vor allem im Zusammenhang mit den beiden Katzen Paul und Willi); Kritik an den Auswüchsen des Kapitalismus usw.
Fazit: Ein (immer noch) äußerst lesenswerter Krimi!
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am 19. September 2007
Ich muss zugeben, dass mir der Romanheld Baumeister schon mal prinzipiell sympathisch. Ein Pfeifenraucher muss ein netter Kerl sein und wenn er dann auch noch Katzenliebhaber ist und am liebsten noch weiter aufs Land ziehen will, um endlich seine Ruhe zu haben, kann man das kaum noch toppen.
Das Einzige, was für mich bei diesem Buch schief gelaufen ist, ist die Tatsache, dass ich nicht mit dem ersten Band der Serie angefangen habe (ein Fehler, den ich leicht heilen kann).
Die Geschichte ist herrlich verworren, ohne abstrus zu sein und Herrn Baumeister als Icherzähler merkt man seine Vorlieben und Abneigungen durchaus an, was die Personen des Romans authentisch und lebensecht macht. Man glaubt, so jemanden schon mal begegnet zu sein.
Ich habe noch einige 1000 Seiten Literatur im Schrank die darauf wartet gelesen zu werden und auch sonst habe ich viel um die Ohren, aber der nächste Eifelroman ist schon auf meiner Wunschliste. Raten Sie mal welcher.
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am 30. August 2009
Ein absoluter Hochgenuss. Wie immer erfährt man jede Menge Hintergrundinformationen zu einem großen übergreifenden Thema. Als schmückendes Beiwerk gibt es viel Eifelkolorit, liebenswerte, kauzige Eifeler sowie launige Haustierepisoden. Dies unterbricht die rasante Handlung immer wieder und steigert die Spannung bis hin zum furiosen Ende, das eine einzigartige Liebeserklärung an alle Autoschrauber sowie alte Opel-Kadetts und Mantas (ja, Mantas!) ist. Selbst absolute "Automuffel" werden begeistert sein. Klar, Siggi muss mal wieder einiges einstecken aber oder gerade deshalb wächst er wieder über sich hinaus! In der Eifel ist schwer was los... Kein anderes Buch - weder aus der Eifelreihe noch sonst irgendein Buch, das ich je gelesen oder gehört habe, hat so ein im wahrsten Sinne des Wortes rasantes Ende! Höchstes Hörvergnügen garantiert.
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am 27. November 2003
Auf der Suche nach dem skrupellosen Mörder seines Freundes Harro begibt sich Baumeister gemeinsam mit seinen Freunden in ein neues Krimiabenteuer, das noch mehr Spannung als alle vorherigen Eifel-Krimis verspricht. Um dem gerissenen Mörder auf die Spur zu kommen, begeben sich Baumeister und Co. tief in die Anbgründe der düsteren Geschichten, die sich um den Nürburgring ranken. Als die Freunde endlich auf die Spur des Mörders kommen, befinden sie sich erneut in großer Gefahr...
Endlich vom Zweig der Agententhriller abgekommen, befindet sich Berndorf wieder auf der Krimi-Schiene. Er beschreibt großartig die Landschaften seiner geliebten Eifel und springt so viel Spannung ein wie man sie sich auf einem guten Krimi nur wünschen kann!
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Mehrere Morde im Umfeld des Nürburgringes wecken das Interesse des Journalisten Baumeister ("Ich"-Erzähler) und seiner Freunde. Sie beginnen zu ermitteln.
Trotz nie aufkommender Langeweile, weil diverse turbulente Szenen immer wieder für Aufregung sorgen, kann die Geschichte den eingefleischten Krimileser dennoch nicht überzeugen, da falsche Fährten überhaupt nicht ausgelegt und die Dunkelmänner relativ früh bereits so gut wie entlarft sind. So fehlt es am Ende fast gänzlich an Überraschungsmomenten. Aber es ist spührbar, daß dieses Buch kein unvorbereiteter Schnellschuß des Autors war, da Insiderwissen verarbeitet scheint und somit eingehende Recherchen vor Werksschaffung vorausgegangen sein müssen.
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am 10. Juni 2015
Wer die bisherigen Krimis von Jaques Berndorf mochte, wird diesen auch mögen.
Allerdings lässt der Fall zu wünschen übrig.
Zyankali ! Gift-Morde !
auf Seite 104 weiß man schon wer hinter dem ganzen steckt.
Welcher Personenkreis tötet durch Gift ?
Wer gehört zum verdächtigen Personekreis ?
Na, bitte. Fall gelöst.
Der Krimi ist aber wie gehabt gut zu lesen und die Spannung wird bis zum Ende hochgehalten.
Ach ja das Ende ....
Eine Verfolgungsjagd...
Nürburgring/ Adenau / Motorsport
das musste ja kommen und enttäuscht nachhaltig.
AUf Seite 100 hätte ich 3 Sterne verteilt
kurz vor Ende 4 Sterne
und nach dem Ende 1 Stern.
Macht im Durschnitt 3 Sterne.
Da der Fall schon vor der unsäglichen Verfolgungsjagd gelöst ist,
kann man ja schon getrost früher aufhören weiterzulesen.
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