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Kauderwelsch, Quechua für Peru-Reisende: Quechua Wort Fuer Wort
Format: TaschenbuchÄndern
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
....will schlicht heißen: "Quechua [Menschenwort] ist sehr schwierig".

Alpaka (allpaqa), Coca (kuka), Guano (wanu), Kondor (kuntur), Lama (llama), und Puma (puma)sind wohl die bekanntesten Wörter aus der alten, auch als Kichwa, Ketschua oder Runa Simi genannten indigenen Sprache, welche (über spanische Vermittlung) auch Eingang in den deutschen Sprachschatz gefunden haben.

Aus einem vorinkaischen Idiom hatte sich das "klassische Quechua" bis zum Untergang des Inka-Imperiums zu einer "Lingua franca" in weiten Teilen des Andenraums entwickelt. In zahlreiche Dialekte aufgesplittert wird es heute in weiten Teilen Boliviens, Perus, Ecuadors, Argentiniens, Kolumbiens, Chiles und Brasiliens gesprochen. Alleine in Peru gibt es eine Vielzahl lokaler Varietäten. Der im Februar 2010 bereits in seiner 5. Auflage erschienene "Sprechführer Kauderwelsch, Quechua für Peru-Reisende" bedient sich des "Quechua Ayacuchano", das in Peru allgemein gut verstanden wird.

Quechua ist eine agglutinierende Sprache, bei der alle Vokabeln aus Wortstämmen gebildet werden, die für eine nähere Bestimmung zusätzliche Anhängsel benötigen. Diese Suffixe drücken nicht nur die grammatische Person, Singular, Plural, Frage, Antwort aus, sondern können auch Freude, Trauer, Interesse, Höflichkeit usw. ausdrücken und darüber hinaus auch Richtung, Zeit, Ort und vieles mehr bestimmen.

In seiner Einführung weist Winfried Dunkel darauf hin, dass Quechua ein beträchtliches Maß an Detailkenntnissen und Hintergrundwissen erfordere. Dies offenbart sich vor allem daraus, dass der Grammatikteil des Bändchens umfangreicher ist, als bei den meisten anderen „Kauderwelsch-Sprechführern“. In seiner Begeisterung für das Quechua ermahnt Winfried Dunkel Neulinge zu einer richtigen Aussprache und Betonung. Gleichzeitig fordert er eine sorgfältige Aneignung der Grammatik und droht dem Leser damit, dass dieser sonst bestenfalls nur Heiterkeitserfolge erzielen würde. Eine weitere Motivationsbremse ist dem Abschnittstitel Der mit „Nichts verstanden? - Weiterlernen!" entnehmen, der an einen schulischen Frontalunterricht erinnern lässt. Auf einen "Kurz-Knigge" wie in anderen „Kauderwelsch-Sprechführern“ wurde zugunsten von "Verhaltensregeln" verzichtet. Der wertvollste Tipp ist der, dass man sich als "alemane", keinesfalls in englischer Sprache vorstellen soll, denn "Gringos" US-Amerikaner) sind auch in Peru nicht besonders beliebt.

Die 67seitige Grammatik lässt sich samt ihren Eigenheiten keinesfalls während eines touristischen Aufenthaltes erlernen. Wollte man dem Anspruch und dem Ehrgeiz des Autors folgen, würde man sich lediglich quälen und schnell den Spaß an der Sache verlieren.Wenn man sich hingegen auf einzelne kurze Worte und deren Aussprache konzentriert, wie sie neben den Wörterlisten und einzelnen Kapiteln auch von den Klappen am Anfang und Ende des Bandes abzulesen sind, wird man, wie timediver® derzeit erfahren kann, so manche Verwunderung erzeugen und Anerkennung gewinnen. Besonders im Hochland konnte ich nach dem Gebrauch von nur wenigen Worten Quechua spüren, wie eventuelle Vorbehalte schnell in Sympathie umschlugen.

Ein Amazonstern muss in Abzug gebracht werden, da der Autor eine kleine Kommunikation für unzureichend hält und ihm sein Anspruch eine diesbezügliche Ermunterungen versagt.

Cusco / Peru, den 21. Februar 2014
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. September 2004
Gute Quechua Bücher kenne ich nur auf Spanisch und da eben mit den bekannten grossen regionalen Unterschieden. Für den allerersten Anfang fand ich aber, dass dieses sehr dünne Büchlein äusserst gute Dienste leistet, zumal es nicht die üblichen Direkt-Hotel-Essen-such Sätze postuliert, sondern wirklich auf kleinem Raum einen Einblick in die (doch sehr andere) Sprachstruktur vermittelt und Grundwörter und Grammatik lehrt. Störend fand ich hin- und wieder eingestreute Allgemeinplätze über Peru, die man sich besser aus umfangreicheren Reiseführern oder eben gar nicht einholt.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. August 2014
Ich bin normalerweise nicht ein allzu großer Fan von der Kauderwelsch-Reihe, weil die kleinen Bücher m.E. eher für den Touristen-Gebrauch sind; sie sind also für das Lernen von situationsbezogenen Texten ganz gut geeignet, aber dafür keine richtigen Lehrbücher mit ausführlichem Grammatikteil und komplexeren Texten....

Nun ist bei einer Sprache wie Quechua die Auswahl nicht allzu groß (es besteht höchstens noch die Chance, bei den spanischen Lehrbüchern mehr zu finden) und ich habe mich unter anderem für dieses Werk entschieden. Bei "Quechua für Peru-Reisende" war ich jedoch ziemlich angetan. Das Buch ist nach Themen sortiert und der Leser lernt von Anfang an ganze Sätze, um in der Praxis sofort zu kommunizieren, so wie es bei der Kauderwelsch-Buchreihe immer der Fall ist.
Begrüßenswert finde ich außerdem sehr, dass die einzelnen Sätze nicht nur sinngemäß beigebracht, sondern auch wortwörtlich übersetzt werden - natürlich stößt man dabei zum Teil auf absolut (für uns) unlogische Formulierungen, aber so kann man sich ein Bild von der Satzstruktur machen und wie diese Sprach überhaupt "funktioniert". In "Quechua für Peru-Reisende" kommt diesmal auch die Grammatik nicht zu kurz (auch wenn es logischerweise keine Übungen gibt, dafür ist das Buch zu klein und zu zweckbezogen) und die Erklärungen sind gut.

Das kleine Büchlein erfüllt also seinen Zweck, wenn man sich erst mal mit der Sprache vertraut machen will und/oder die ersten Sätze in der Originalsprache der Inkas sprechen und verstehen möchte. Für zusätzlich gibt es noch eine CD mit den gesprochenen Texten zu erwerben. Ist auch sehr empfehlenswert, um von Anfang an die richtige Aussprache zu lernen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2011
hab mir etwas anderes vorgetellt: mein fehler. der "kauderwelsch" ist schwieriger als die spanische sprache. aber macht nichts. das produkt selber ist sehr gut
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