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am 29. September 2001
Mit G.-L. Müller greift einer der bedeutendsten deutschen Theologen zur Feder, um gerade die heute heiss diskutierte Themen von Priestertum und Diakonat einer neuen Erklärung zuzuführen. Er bettet seine Argumentation in die Schöpfungsordnung ein, zeigt, welche Stelle Mann und Frau in der von Gott gewollten Schöpfung einnehmen und wie der Priester seine besondere Rolle als Teil der neuen Schöpfung in Christus begreifen kann. Müller kommt nach historischen Studien auch zu dem Schluß, daß die katholische Kirche die Fraunicht zum DIakonat zulassen dürfe, weil es nie ein Sakrament der Diakonenweihe für Frauen gegeben habe. Man könne daher nicht von einer Widerbelebung einer vergessenen Tradition sprechen. Weibliche Diakoninnen haetten lediglich eine Beauftragung erhalten. Und eine Wiederbelebung dieses Dienstes - auch in einer besonderen gottesdienstlichen Form - haelt der Autor für eine mit der Tradition der Kirche (, die der gelebte Glaube darstellt) vertretbare Lösung. Auch die Frau müsse, so Müller, ihren Platz in der Schöpfung erkennen. Müller ist damit kein frauenfeindlicher Theologe: Nein - er will aufzeigen, daß eine Verwischung geschlechtlicher Differenz und Aufgabenstellung in der Schöpfung letztendlich zu einer personalen Verarmung der Gesellschaft und insbesondere der Kirche führt. Unabdingbar die beste Argumentation - auch wenn man sie nicht teilen mag - für die heutige Debatte. Klar argumentierend und versöhnlich geschrieben.
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