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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2003
Dass der Autor, bevor der diesn Roman schrieb, als Journalist, insbesondere als Kriegsberichterstatter tätig war, merkt man von der ersten Seite an. Scheinbar ungerührt und im sachlichen Erzählstil berichtet er von der wahren Begebenheit. Seine Liebe zum Detail macht es dem Leser aber stellenweise schwer. Seitenlang beschreibt Junger technische Einzelheiten, die im Grunde unnötig und dazu für Landratten völlig fremd und schwer verständlich sind. Aber dann ist es gerade dieser trockene Schreibstil, der den Gänsehaut-Effekt verursacht. Denn dadurch wirken die sich möglicherweise tatsächlich so abgespielten Gespräche und vor allem die Rettung der anderen Schiffe extrem Realitätsnah und das Buch erhält somit einen dokumentatorischen Charakter. Für Leser mit Durchhaltevermögen lohnt sich das Buch.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2007
Zuerst gab es dieses Buch, danach den bekannten Film von Wolfgang Petersen mit George Clooney.

Wer den recht sehenswerten Film kennt, wird bei der Lektüre rasch gewahr, dass Jungers Buch über weite Strecken 1:1 umgesetzt wurde und als Drehbuchvorlage gedient hat.

In halbdokumentarischem, halb fiktionalem Stil wird über den im Herbst 1991 vor der nordamerikanischen und kanadischen Küste tosenden Jahrhundertsturm, das tragische Schicksal der Besatzung des Fischtrawlers Andrea Gail, den selbstlosen und lebensgefährlichen Einsatz der Küstenwache und der Marine berichtet. Der Autor ist gelernter Journalist. Wohl deshalb ist der Teil des Buches, der dokumentarisch ist, gut recherchiert; nebenbei erfährt man viel Wissenswertes über die Entwicklung und Gefahren des Schwertfischfangs, dessen technische Voraussetzungen und ökonomische Hintergründe sowie über Monsterwellen und das Berufsrisiko eines Fischers. Dass in Nordamerika in Friedenszeiten nicht etwa die Polizei, die Feuerwehr oder die Ölindustrie die meisten tödlichen Unfälle zu beklagen haben, sondern die Fischerei, fand ich einigermaßen überraschend.

Der dokumentarische Teil ist fundiert ohne sich in langweiligen Ausschweifungen zu verlieren. Gut gelingt dem Autor aber auch der zwangsläufig fiktionale Teil - wenn es nämlich an die Beschreibung der mutmaßlichen Gedanken und Gefühle der Schiffsbesatzungen nebst Angehörigen und der Rettungskräfte geht. Das alles ergibt einen eindrucksvolle und spannende, teilweise ergreifende Darstellung des Kampfes der betroffenen Menschen gegen übermächtige Naturgewalten.

Ich ziehe dieses hervorragende Buch dem für ein kommerzielles Hollywooddrama recht guten Film eindeutig vor.
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am 24. Januar 2015
Es ist Ende September 1991, als der Schwertfisch-Trawler Andrea Gail mit sechs Mann Besatzung zur letzten Fangfahrt in diesem Jahr ausläuft. Ziel sind die Gewässer vor Neufundland. Das Wetter ist gut und nichts deutet auf eine Katastrophe hin. Doch tief im Süden vor den Bermudas braut sich bereits ein Tief zusammen, aus dem sich später der Hurrikan des Jahrhunderts entwickeln wird. Am 24. Oktober, die Laderäume dürften voll sein, meldet Kapitän Billy Tyne, dass sie nun die Heimfahrt antreten. Der Sturm hat sich zum Orkan entwickelt und ist unaufhaltsam auf dem Weg nach Norden. Er erreicht die Andrea Gail in voller Stärke am 29. Oktober. Das Schiff hat gegen die 30 Meter hohen Wellen und Windstärken von mehr als 160 km/h keine Chance. Anfang November werden einige Wrackteile gesichtet, am 8. November wird die Suche nach der Andrea Gail eingestellt …

Der Journalist und Autor dieses Buches Sebastian Junger befand sich während des Sturmes in Gloucester, dem Heimathafen der Andrea Gail, und erfuhr somit aus erster Hand von den Ereignissen. Jahre später begann er mit seinen Recherchen, führte Interviews mit den Hinterbliebenen und mit Fischern, die den Sturm überlebt hatten, sprach mit Meteorologen, Verantwortlichen der kanadischen Küstenwache und der amerikanischen Air National Guard und informierte sich über Bootsausrüstungen und Fischfang im Nordatlantik. Dabei heraus gekommen ist das äußerst genau recherchierte Buch „Der Sturm“, das im Jahre 2000 mit George Clooney als Kapitän Billy Tyne verfilmt wurde.

Der Schreibstil ist sehr gut den jeweiligen Gegebenheiten angepasst: Sachlich nüchtern und klar schreibt der gelernte Journalist Junger, wenn es an die allgemeine Schilderung über den Schwertfischfang mit Langleinen, die Ausrüstung der Schiffe, die Aufgaben der Besatzung, Wetterverhältnisse usw. geht – sehr einfühlsam und realitätsnah beschreibt er die Gefühle der Fischer und ihrer Angehörigen und schreckt auch nicht davor zurück, die mutmaßlich letzten Gedanken und Empfindungen eines Ertrinkenden dem Leser sehr realistisch nahe zu bringen. Doch nicht nur der Untergang der Andrea Gail ist Thema dieses Buches. Junger schildert ebenso packend die lebensgefährlichen Einsätze der Küstenwache und der Air National Guard, die für die Hochsee zuständig ist. Leider musste auch ein Retter bei dem Versuch, die Besatzung einer Segelyacht zu bergen, sein Leben lassen. Dieser dramatische Einsatz und die folgende tagelange Suche der Kameraden nach dem Vermissten sind authentisch und nehmen ebenfalls einen großen Teil der Schilderung ein. Eine Karte am Anfang des Buches mit eingezeichneten Stationen der Such- und Rettungsaktionen vervollständigt das Werk.

Fazit: Ein Buch, das unter die Haut geht und das jeder, der glaubt das Meer zu lieben, gelesen haben sollte. Erst dann weiß er wirklich, wovon er redet. Sehr empfehlenswert!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2009
Sebastian Junger beschreibt die letzte Fahrt des Schwertfischtrawlers "Andrea Gail", die 1991 in einem schweren Sturm im Nordatlantik untergangen ist. Dabei leistet er beachtliche journalistische Arbeit und stellt das Leben der Fischer, ihre Arbeit, das Schiff und seine Ausrüstung, die den Sturm verursachenden meteorologischen Zusammenhänge, die Ausmaße des Jahrhundertsturms", die Rettungssysteme der USA und die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, die Notlage anderer in diesen Sturm geratener Schiffe, ihre Rettung und die Leiden der Angehörigen der verschollenen Fischer und die Ängste der Überlebenden aus anderen Booten sehr detailiert dar. Leider fehlte ihm ein strukturgebender Leitfaden, um die Detailflut zu sortieren und einen Spannungsbogen aufzubauen. Viele Informationen berufen sich aufs Hörensagen und einige Darstellungen übersteigen offensichtlich den Verständnishorizont des Autors, soweit ich als langjähriger Segler mit grundlegendem Wetterverständnis das beurteilen kann. Sebastian Junger verzettelt sich oft in der zeitlichen Abfolge der Ereignisse, verstrickt sich regelmäßig in Abschweifungen und überschüttet den Leser mit einer Flut von Einzelinformationen. Insgesamt war dieses Buch für mich eine ausgesprochen Zähe und wenig anregende Lektüre.
Dass es durchaus möglich ist einen spannenden Tatsachenbericht über ein Schiffsunglück zu schreiben hat Nathaniel Philbrick mit seinem hervorragenden Buch "Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex" bewiesen. Ein Unglück, das übrigens auch Hermann Melville anregte "Moby Dick" zu schreiben und Edgar Allen Poe dazu motivierte "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" zu Papier zu bringen.
Von der Faszination und Spannung dieser drei hervorragenden Bücher ist "Der Sturm. Die letzte Fahrt der Andrea Gail" Seemeilen entfernt.
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am 17. Februar 2000
Sicherlich ist es dem Autor hoch anzurechnen, den Menschen, die in den Nachrichten immer nur als "Opfer" hinter einer Zahl bezeichnet werden, einen Namen und eine Geschichte gegeben zu haben. Erst dadurch wird die Tragödie hinter der Nachricht deutlich. Geschildert werden die Geschehnisse vor und während des verheerenden 1991er-Sturms vor der amerikanischen Ostküste, und in Exkursen erfährt man etwas über die Geschichte der Fischereiregion, die Entstehung von Sturmtiefs sowie die automatischen Abläufe im menschlichen Körper während des Vorgangs des Ertrinkens. Das ist zwar alles sehr interessant, geht aber zu Lasten der Leseflusses und der involvierten Personen, die in den Hintergrund gedrängt werden. Junger verliert nie seine Objektivität, Spekulationen werden als solche kenntlich gemacht. Aber gerade in dieser Objektivität, vor allem den agierenden Personen gegenüber, liegt auch die Schwäche des Buches. Niemandem soll auf den Schlips getreten werden, es wird (fairerweise) nicht versucht so zu tun, als würde der Autor die Menschen besser kennen, als dies anhand der geführten Gespräche tatsächlich der Fall sein kann. Und so bleiben die Charaktere oberflächlich, ihr tragisches Schicksal lässt einen seltsam unberührt. Die Menschen sind nur Statisten neben dem protzigen Star des Buches, dem Sturm.
Das Buch ist einfach eine leidlich spannende, informative und gut recherchierte Reportage.
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am 29. August 1999
Es gibt wohl keine Beschreibung über einen Schiffbruch, der mit diesem Buch auch nur annähernd zu vergleichen wäre. Wer da sagt, er liebt das Meer, der kennt es nicht. Das Meer ist eine gewaltige Herausforderung, der man sich stellen kann, aber je mehr man über das Meer weiß, desto weniger wird das Verhältnis etwas mit 'Liebe' zu tun haben. Sebastian Junger hat in einer sehr starken und doch einfühlsamen 'Fleißarbeit' alles zusammengetragen, was den Untergang der 'Andrea Gail' zu erklären hilft und darüber hinaus den grenzenlosen Einsatz seiner Besatzung und der diversen Hilfsorganisationen beschreibt. Die Kompromißlosigkeit, der ein Seefahrer gleich welcher Kategorie gegenübersteht, könnte jeder aus diesem Buch erfahren, der vorhat, sich auf ein Abenteuer auf See einzulassen. Ein einmaliges, ein phantastisches Buch !!
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am 30. September 1999
Schlicht eines der besten Sachbücher, die ich je gelesen habe. Junger schafft es, den Leser über die Geschichte des Fischfangs in Neuengland zu informieren, glänzende Charakterporträts zu zeichnen, detailliert ein meteorologisches Jahrhundertphänomen zu schildern, allerlei vergnügliche bis schockierende Anekdoten zu liefern, kompetent die Gefahren der Seefahrt zu verdeutlichen - und das in mitreißend rasantem Erzähltempo, ohne eine einzige langweilige Zeile. Obwohl man von Beginn an weiß, "wie es ausgeht", ist das Buch atemberaubend spannend wie ein Spitzen-Thriller. Denn das tragische Schicksal der Crew der Andrea Gail ist letztlich nur der Aufhänger für eine literarische Meisterleistung. Ein glänzender Autor, von dem man hoffentlich noch oft lesen wird!
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am 22. Juni 2000
Sehr interessantes Buch über einen einmaligen (?) Sturm. Der Untertitel ist allerdings verwirrend, da nach 200 Seiten eine völlig neue Geschichte beginnt, die in jenen Sturm stattfand. Dies bestätigt leider meinen Eindruck, daß amerik. Verleger offensichtlich nur Bücher ab 300 Seiten annehmen. Apropos Verleger: Es wäre gut, wenn die Übersetzer auch Längen, Höhen und andere Maße mit übersetzen würden. Auf der Buchrückseite isses geschehen, aber im Buch liest man sich einen Wolf mit den 95 Fuß Wellen, die mit 80 m/h hinwegfegen und ein 20 Fuß Boot umschmeissen.
Eigentlich wollte ich eine Atlantiküberquerung starten, jetzt nicht mehr,... oder doch ??
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am 13. November 1998
OK, es ist nicht die Titanic, die da untergeht, und nur sechs Seeleute finden in der grauen See des Nordatlantik ihr nasses Grab. Aber wie Junger das schildert, ist einfach brillant, spannnend, verstörend, erschütternd. Die Schilderungen des Meeres, das einer Furie gleich die Menschen verschlingt, unterstreichen, wie wenig wir, die wir außerhalb der Hurrikanzonen leben, noch ahnen von den Mächten von Wind und Wasser. Kurz und gut - der Vergleich mit Hemingway steht Junger zu Gesicht, und man merkt, er hat auch seinen Joseph Conrad gelesen. Ein Seestück allerbester Tradition also, das man nicht ungelesen aus der Hand legt
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am 3. Januar 1999
Daß das Meer es in sich hat, wird einem schon bewußt, wenn man bei Sturm an der Küste entlang geht. Aber hier erlebt man die Gewalt der See so hautnah, als sei man im Boot dabei und in der Schicksalsgemeinschaft der Fischer gefangen. Die Beschreibung der letzten Augenblicke eines Menschen, dem das Ertrinken bevorsteht ist so fesselnd, daß man das Buch nicht aus der Hand legen kann, bevor man nicht die letzten Zeilen gelesen hat. Einziges Manko: einige Beschreibungen des Fischens sind eine bißchen lang geraten, auch wenn Junger schon in der Einleitung erklärt, warum er diese detaillierte Schilderung vollzieht.
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