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Kundenrezensionen

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am 19. Februar 2003
Dieses Buch ist wirklich eine Augenweide.

Der relativ hohe Kaufpreis wird meiner Ansicht nach durch den hochwertigen Inhalt voller wunderschöner Landschaftsaufnahmen und stimmungsvoll, düsterer Bilder gerechtfertigt. Der Leser wird in die Welt des frühmittelalterlichen Schottlands zurückversetzt, in die Welt von Macbeth, der aus Machtgier seinen eigenen König im Schlaf ermordet. Komplettiert werden die Bilder von den ausdrucksstarken Texten der Autorin und Originalzitaten aus Shakespeares Macbeth. Absicht des Buches ist es den Leser in die Welt des Bösen zu entführen, von dem Macbeth ja bekanntermaßen heimgesucht wurde. Es versucht das Wesen und den Ursprung jener alles beherrschenden Mächte zu ergünden, von denen so viele Menschen eingenommen werden und die daraufhin schreckliche Verbrechen begehen. Deshalb führt die Autorin auch Vergleiche mit Hitler, Saddam Hussein und Bin Laden an. Sie versucht herauszufinden, wie und besonders warum diese Menschen dem Bösen verfallen sind.

Aus diesem Grund halte ich dieses Buch für hochaktuell, denn die Geschichte von Macbeth ist übertragbar in unsere heutige Zeit: Die Natur des Bösen hat sich nicht verändert. Nur die Mittel, die es nutzt, um seine Ziele zu erreichen. Deshalb kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen; absolut lesenswert und interessant!
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am 14. Februar 2003
Dieses Buch eröffnet einen ganz neuen, ungewöhnlichen Zugang zu dem bekannten Drama. Gespannt folgt man den - mit großem Bedacht - ausgewählten Textstellen und läßt sich so durch das Drama führen. Elke Heidenreich vermittelt dem Leser wie zeitlos und allgemein gültig Shakespeare's Dichtung ist. Sie versteht es, die menschlichen - oder unmenschlichen - Charakterzüge in unsere Zeit zu übertragen und durch anschauliche Beispiele aus unserer Zeit verständlich zu machen.
Die Sprache der Autorin ist klar, treffend und ausdrucksvoll.
Eine kongeniale Ergänzung sind die fesselnden, phantastischen Fotos. Sie führen den Leser in die düstere, unheilvolle Atmosphäre, in der Lady Macbeth plant und Macbeth nach anfänglichem Zögern auch handelt.
Wenn etwas zu kritisieren ist: der Hinweis auf den 11.September findet sich etwas zu häufig. Er ist zwar nicht das einzige erwähnte Beispiel, es hätten sich aber außer den beschriebenen auch noch andere zeitgenössische Paradigmen des Bösen aufzeigen lassen.
So hilfreich die Übersetzungen der englischen Textstellen aind, für den Kenner wäre die Ergänzung der deutschen Zitate durch die Entsprechungen im Original lohnenswert gewesen, denn das hätte unterstrichen, wie einzigartig die Sprachkraft des Dichters war.
Aber es ist allemal ein äußerst lesens- und betrachtehnswertes Buch.
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am 18. Oktober 2002
elke heidenreich hat sich mit dem fotographen tom krausz nach schottland auf die spuren macbeths begeben. herausgekommen sind dabei schaurig-schöne landschaftsbilder, wunderbar passend zu den zitaten aus dem drama von shakespeare und texten von elke heidenreich, die davon ausgehend die frage nach dem bösen im menschen stellen.
macbeth hat mich seit meiner schulzeit fasziniert - ebenso wie ich die landschaften des nordens liebe und den nebel - und so konnte ich gestern in der buchhandlung nicht an diesem buch vorbeigehen, ohne es mir in ruhe durchzusehen. was ich bis jetzt davon gesehen habe, hat mich begeistert.
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am 24. Mai 2012
Ich war etwas enttäuscht als ich den Stempel "Mängelexemplar" auf der unteren Schmalseite entdeckt habe. Ich habe zwar ein gebrauchtes Buch bestellt - aber den Hinweis hätte ich mir doch in der Beschreibung gewünscht.
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am 26. Dezember 2002
Es ist eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gekauft habe. Eine hervorragende Mischung aus faszinierenden Bildern und feinfühligen Texten - es macht neugierig auf Schottland. Wenn es wirklich so ist dort . . . - Die Kenntnis der Geschichte von Macbeth setze ich voraus für den Käufer. Das Buch ist aber auch ein Einstieg, sich gründlicher mit der ganzen Macbeth- und Shakespeare-Thematik zu befassen. Der Band ist jeden Cent wert!
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am 6. September 2008
Der etwas andere MacBeth: stimmungs- und geheimnisvoll. Die Texte sind nachdenklich/schwermütig - leider zu wenige und dann doch zu verschwommene Bilder von meinem geliebten Schottland
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am 17. Februar 2003
Antwort: Überhaupt nicht. Elke Heidenreich kann sehr viel, und ich habe viel Achtung für sie. Aber an Shakespeare sind schon andere Kaliber gescheitert. Der Bildband ist eine Sünde am grössten Dramatiker, den die Welt kennt, auch was die Fotos betrifft. Shakespeare auf Vorgartenniveau. Absolut unerträglich und in meinen Augen ein Riesenimageverlust für eine Frau, die doch so vieles andere exzellent kann.
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