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am 24. Mai 2002
Zunächst sollte der Leser wissen,daß die Erstausgabe dieses Buches 1966 erschienen ist.Die Wortwahl und Sichtweisen der Autorin sind hin und wieder etwas kurios und irritierend,zumindest für mich,da ich 1966 gerade Mal geboren wurde.Aber davon abgesehen ist ihre Auseinandersetzung mit Zen erfrischend und klar zu lesen.
Gerta Ital wird von einer inneren Kraft getrieben ohne das ihr zunächst klar ist wohin.Es dauert geraume Zeit,sie experimentiert z.B. mit Yoga und arbeitet sich durch diverse Philosophen,aber ihr Weg führt schließlich nach Japan.Und unglaublicherweise wird sie als erste Frau in ein Zenkloster aufgenommen und Schülerin eines Roshi.Dieses wird ihr nicht nur dadurch erschwert,daß sie unter Kulturschock leidet,1966 war das Reiseverhalten der Deutschen doch noch anders als heute,es gibt auch genügend intrigante Neider im Kloster und schließlich ist der Klosteralltag auch körperlich eine kaum vorstellbare Strapaze.Aber sie hält durch,wird von den anderen "the iron lady" genannt.
Während ihrer wenigen "Urlaubstage" besucht sie berühmte Stätten oder lernt interessante Menschen kennen,wie z.B. D.T.Suzuki.Ihr Einblick in die japanische Kultur ist die eines wirklichen Außenstehenden,für den es noch klar ist,daß japanische Speisen für den Westler ungenießbar sind.Als Deutsche wird sie überall gern aufgenommen,viele Japaner sprechen deutsch,wohl noch Auswirkungen des vergangenen Krieges.
Ihr Durchhaltevermögen und die Protektion ihres Roshi und vieler anderer Leute,die sie unterstützen verhilft ihr letztendlich zu ihrem Ziel. Sie reist nach ca. 7 Monaten ab und,so mein Eindruck,zehrt danach noch von diesem prägenden Erlebnis.Später wird sie in Deutschland selbst Zen-Meisterin und lehrt, bis sie schließlich 1988 stirbt.
Die Genauigkeit ihrer Beschreibungen der einzelnen Zeremonien sowohl im Kloster als auch außerhalb,z.B.bei einer Trauerfamilie, sind detailliert beschrieben und ausführlich erklärt.
Ihre außerordentliche Beobachtungsgabe eröffnet auch dem erfahrenen "Zen-Leser" neue Perspektiven und wer sich für das Leben im Kloster interessiert zu einer Zeit,in der es noch keine Zugeständnisse an "Westler" gab bzw. an Frauen...wird diese Buch mit viel Vergnügen und Interesse lesen.
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am 13. August 2003
Detailliert beschreibt die Autorin ihre Zeit in einem japainischen Zen-Kloster, die Schwierigkeiten mit den Mönchen, die Intrigen, die gegen sie gesponnen werden, aber auch die vielen kleinen Freundlichkeiten und die Hilfe, die ihr entegengebracht werden. Frau Ital beweist in einem Land, dessen Sprache sie nur minimal beherrscht, Stehvermögen und hält durch. Das Ergebnis: wir halten ein hochinteressantes, äußerst spannend geschriebenes Buch in den Händen, das man im Nu durchgelesen hat. Fünf Sterne - leider kann ich nicht mehr vergeben.
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am 7. Juni 2005
Dieses Buch habe ich mit einem immer größer werdenden Respekt gelesen: was diese Frau geschafft hat, verdient höchste Bewunderung und zeigt, dass mit dem entsprechenden Willen im Prinzip alles im Leben möglich ist. Wenn ich also heute mal wieder mit meiner Haltung kämpfe (die Schultern beim Sitzen hängen lassen, scheint ja als so viel bequemer), dann straffe ich mich unwillkürlich, wenn mir wieder diese unglaublichen Meditationsübungen der Autorin in absolut unbeweglicher Haltung, und darüber hinaus noch im Lotussitz, einfallen. Der Titel klingt in der Tat tatsächlich wesentlich lockerer als die beschriebene Entwicklung der Autorin von statten ging. Wer nach ernsthaften Vorbildern für die Arbeit an einem selber sucht, der ist mit diesem Buch richtig gut bedient.
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am 14. März 2009
Kann ich nur wärmsten Empfehlen!

Die autobiographie der Autorin wie sie 1962 nach Japan reiste um den Zen-Buddhismus in der Ferne zu erleben ist sehr inspirierend.
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