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4.0 von 5 Sternen Ein sehr nettes Buch
Auch wenn es hier nicht immer nett zugeht. Gleich zu Beginn erfährt man über ihn, dass er Ende 20 ist, gerade von einer Reise wiederkehrt und in Norwegen weder Arbeit noch Unterkunft hat. Man sollte aber besser sagen, dass er keine "bezahlte" Arbeit hat, denn er ist Künstler, Schriftsteller um genau zu sein. Zuerst verbringt er einige Nächte in der...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2008 von deathdealer92618

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein tolles Thema, aber flach erzählt
Für Erling Haefs sind zwei Sachen wichtig: Es sollten immer genügend Drogen greifbar sein und - er will Schriftsteller werden. Eine höhere Schulbildung braucht er dazu nicht, er bricht sie folgerichtig ab. Den Stoff, aus dem seine Jugendträume sind, findet er nicht unter der Schulbank, und die Großen der Literatur - Hamsun, Dostojewski, Ibsen...
Am 1. September 1999 veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Ein sehr nettes Buch, 4. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Weisse Nigger (Broschiert)
Auch wenn es hier nicht immer nett zugeht. Gleich zu Beginn erfährt man über ihn, dass er Ende 20 ist, gerade von einer Reise wiederkehrt und in Norwegen weder Arbeit noch Unterkunft hat. Man sollte aber besser sagen, dass er keine "bezahlte" Arbeit hat, denn er ist Künstler, Schriftsteller um genau zu sein. Zuerst verbringt er einige Nächte in der Wohnung seiner Ex, samt deren neuen Freund, danach zieht es ihn zu seinem Freund aus Kindertagen, Charlie, der in einer Art "Künstlerhaus" lebt. Alles natürlich recht runtergekommen, mit der einen oder anderen Ratte im Keller. Dort leben Transvestiten, Lesben, erfolglose Musiker und noch einige andere, von der Gesellschaft wohl als "subversive Elemente" bezeichnete, Gestalten. Man ist also direkt mittendrin in einem Leben, das dominiert wird von dem Wunsch ein angesehener Lyriker zu werden und indem, mal zum Zeitvertreib, meist aber auch einfach aus Überzeugung, immer wieder zu härteren und schwächeren Drogen gegriffen wird. Dies ist aber nicht mehr als nur der Vorspann des Buches. Denn irgendwann zieht Erling sich zurück und will sich Rechenschaft darüber ablegen, warum er und seine Freund so geworden sind, wie sie nun eben geworden sind. Ab diesem Moment spielt der Roman nur noch in seiner Kindheit und Jugend. Schulbildung ist ihm nicht sehr wichtig, der Drogenkonsum und Literatur schon. Man durchläuft mehrere Ausbildungen ohne glücklich zu werden. Irgendwann kommt die erste wirklich große Liebe (ein Debakel), man kapselt sich von den Eltern ab, wohnt in einem heruntergekommenen Loch, ohne Heizung, dafür mit umso mehr Ratten, feiert wilde Parties und ist mit alledem gar nicht mal so unzufrieden. Aber wollte man nicht eigentlich mal ein großer Schriftsteller werden?
Ingvar Ambjörnsens Roman hat mir gut gefallen. Die vielen, oft skurillen Personen hat er sehr liebevoll beschrieben, die Erzählweise ist erfrischend und eigentlich wird es auf den 370 Seiten nie langweilig. Mal ist es lustig, sehr lustig, mal auch wieder traurig oder gar tragisch. Interessant ist es aber immer. Viele seiner Freunde bleiben auf der Strecke, manche kriegen gerade noch die Kurve. Als Leser fragt man sich desöfteren wo das alles hinführen soll, das kann doch auf Dauer nicht gut gehen, zumindest kann es nicht förderlich für seine angestrebte Karriere sein.
Niemand sollte hier ausschweifende Drogenparties a la "Fear and Loathing in Las Vegas" oder anderen Romanen dieses Kalibers erwarten! In "Weisse Nigger" ist das alles definitv einige Klassen harmloser, auch wenn viel heftige Dinge geschehen. Es ist vielmehr ein kritischer Lebensbericht, der aufzeigt, dass es großartig ist sein Leben so zu leben, wie man möchte. Aber nicht uneingeschränkt! Es wird klar deutlich gemacht, dass man irgendwann weiterdenken muss, das derartige, oft selbstmörderische Aktivitäten auch ganz böse enden können. Alles immer wieder gewürzt mit ein bisschen Sozialkritik. Ein sehr nettes Buch, nicht das beste überhaupt, aber zur Zerstreuung und zur Unterhaltung sehr gut geeignet.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 19. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weiße Nigger (Taschenbuch)
Wenn einem das Umfeld dieser Geschichte nicht ganz fremd ist hat man hier einiges zu lachen, über das Leben, sich selbst und allzu bekannte Probleme .. dieses Buch wirkt 100% authentisch und gerade deshalb schließt man es schnell ins Herz .. ein Buch zum Verschlingen, Lachen aber auch zum Nachdenken ..
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein tolles Thema, aber flach erzählt, 1. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weiße Nigger (Taschenbuch)
Für Erling Haefs sind zwei Sachen wichtig: Es sollten immer genügend Drogen greifbar sein und - er will Schriftsteller werden. Eine höhere Schulbildung braucht er dazu nicht, er bricht sie folgerichtig ab. Den Stoff, aus dem seine Jugendträume sind, findet er nicht unter der Schulbank, und die Großen der Literatur - Hamsun, Dostojewski, Ibsen konsumiert er lieber daheim: im Stehen und im Liegen, nur im Gehen geht's leider nicht. Erling Haefs macht sich auf, die gutbürgerliche Welt hinter sich zu lassen und ein Paria im hohen Norden zu werden, ein weißer Nigger, oder, wie er sagt: "Die personifizierte Kränkung von Moral, Takt und gutem Ton." Erlings Haefs wird beides: Ein liebenswerter Paria mit verstecktem Sozialarbeitersyndrom ist er schnell, hin zum Schriftstellerdasein hat er einen längeren Weg zurückzulegen. Und der wird hierin diesem Roman erzählt. An manchen Stellen hat man das unangenehme Gefühl, daß Ingvar Ambjörnsen in seinem Affront gegen die kleinbürgerlichen Idyllen ab und zu seine Sprache nicht im Griff hat und selbst nicht gefeit ist gegen kleinbürgerliche Sehnsüchte. Eigentlich geht es ihm darum, die Woodstock- und Prä-Punk-Szene der siebziger Jahre zu entmystifizieren. Und er macht das über weite Strecken souverän und lesbar, indem er dem Gegenentwurf der Szene nachspürt. Der heißt: Solidarität, die Solidarität der "Weißen Nigger". Ambjörnsen hat seine Geschichte in einem Atem erzählt, und das überträgt sich: Man kann nicht aufhören zu lesen. Denn die große Stärke des Norwegers ist seine Erzählwut. Er hat eine Unmenge von Geschichten parat und er bringt sie schnörkellos an den Mann. Das ist seine Stärke, eine Stärke, die ihm aber auch Probleme bereitet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreissend - in einem Stück zu lesen, 8. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weiße Nigger (Taschenbuch)
Wer die Storys über Bukowskis Jugendjahre (Der Mann mit der Ledertasche)oder John Fante (Ich - Arturo Bandini)schätzt wird auch dieses Buch gerne lesen, wenn auch Zeit, Ort und Hintergrund der Geschichte mit oben genannten nichts zu tun haben.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich finde es sehr gut.., 26. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Weiße Nigger (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch auf Türkisch gelesen, und wenigstens 6-7 mal. Jetzt möchte ich gern wieder mit meinem neuen Fremdesprache (auf Deutsch) lesen. Die Geschichte, die sich zwischen Drogen abhängige und frisch benutzende Leute dreht, fand ich sehr wärm, und sehr Menschlich. Natürlich wenn man Realistisch denkt, da geht nicht etwas,es handelt sich um die Drogen, gut ist sondern die Manschen ,die keine Drogen benutzen, haben manchmal einem belogonen Leben im Vergelich mit "weisse Negger".
Ich hoffe dass ich gut und korrekt reflektiert habe, was ich fühlte.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Abrechnung mit der "guten Gesellschaft", 5. Mai 2002
Von 
Werner, Henry (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weiße Nigger (Taschenbuch)
Ingvar Ambjörnsen lebt seit langer Zeit in Deutschland und hat sich in seinen Büchern nur vordergründig den Aussenseitern und Drogenjunkies gewidmet. Im Kern geht es ihm um eine Abrechnung mit der "guten Gesellschaft", dem Bild eines allseits funktionierenden norwegischen Wohlfahrtsstaates.
Vielleicht ist es ein Fehler, Ambjörnsen zu lesen, wenn man im vornherein kein besonderer Freund des knallharten Realismus ist. Mir ging es leider so bei mehreren seiner Bücher, obwohl "Weisse Nigger" zugestanden werden muss, dass es Ambjörnsen hier besser als in irgendeinem seiner anderen Bücher gelingt, eine Geschichte von epischer Breite, von Leid und Hoffnung, von Komik und Tragödie zu zeichnen.
Sicherlich eine gute Alternative zu dem amerikanischen Drogen-Realismus-Genre - dennoch bietet sich das Buch nicht jedem an, der sich für zeitgenössische nordische Literatur interessiert.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsin!!!, 11. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weiße Nigger (Taschenbuch)
Wenn ihr Phillipe Djian,Bukowski+die Beat Generation liebt,dann kauft dieses Buch!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na, endlich auf Deutsch auch., 19. August 2006
Von 
E. Demir "nix" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weisse Nigger (Broschiert)
Ich hab das Buch, auf türkisch in einem Tag gelesen als es herausgegeben wurde. War reine Zufall in der Bücherei. Himm es war vor 13-14 Jahre.. Jetzt auf Deutsch würde ich gerne wieder lesen.

Emin
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hammer, 17. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Weiße Nigger (Taschenbuch)
eines meiner absoluten lieblingsbücher, schon 5 mal gelesen, immer zwischen lachen und weinen und es liest sich in einem rutsch!
viel spass
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Weiße Nigger
Weiße Nigger von Ingvar Ambjörnsen (Taschenbuch - September 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,43
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