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159 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Integrale Therapie
In der heutigen Zeit Bücher zu finden, die Tiefgang und Substanz haben, ist manchmal, als würde man eine Stecknadel im Heuhaufen suchen. Das Buch von Matthias Ennenbach ist eine solche Stecknadel. Es ist ein tiefgehendes und erleuchtendes Buch zugleich. Es ist ein kognitiv gut nachvollziehbares und gut strukturiertes Buch für Menschen, die sich sowohl...
Veröffentlicht am 15. Mai 2011 von Doris Iding

versus
82 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Autor schickt mail mit der Bitte um positive 5-Sterne Bewertung und verspricht 3 Gratis-Bücher!
Ich habe dieses Buch und "Befreit verbunden" aufgrund der über 90! positiven Bewertungen gekauft. Fast keine Bewertung weniger als 5 Sterne, das gibt es wirklich sehr selten.
Heute weiss ich warum:
Aufgrund einer Rückfrage hinterließ ich meine mail-Adresse beim Autor. Nach ca. 2 Wochen erhielt ich ein mail mit der Bitte um eine positive 5-Sterne...
Veröffentlicht am 23. November 2012 von kailash7


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159 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Integrale Therapie, 15. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
In der heutigen Zeit Bücher zu finden, die Tiefgang und Substanz haben, ist manchmal, als würde man eine Stecknadel im Heuhaufen suchen. Das Buch von Matthias Ennenbach ist eine solche Stecknadel. Es ist ein tiefgehendes und erleuchtendes Buch zugleich. Es ist ein kognitiv gut nachvollziehbares und gut strukturiertes Buch für Menschen, die sich sowohl für Buddhismus, Psychotherapie, Spiritualität, Wissenschaft als Methode als auch für die persönliche Weiterentwicklung interessieren. Das Besondere an diesem Buch ist, dass der Autor nicht nur über ein theoretisches Konstrukt schreibt, sondern durch seine langjährige Erfahrung in Kliniken, Krankenhäusern, Psychiatrien, psychosomatischen Rehakliniken und durch seine langjährige persönliche buddhistische Praxis auf ein tiefes persönliches Erleben zurückgreifen kann. Dadurch gibt er sowohl Therapeuten und Ärzten als auch Laien ein alltagstaugliches Werkzeug an die Hand, das sie darin unterstützt, einen Weg der Heilung zu gehen. Dazu verwebt Matthias Ennenbach auf den 470 Seiten altbewährte buddhistische Heilmethoden mit erfolgreichen Techniken der wesentlichen Kultur. Das Ergebnis: die BPT, die Buddhistische Psychotherapie, die Ennenbach als ein Integrationsprojekt versteht, das sich möglichst vieler Ressourcen aus unterschiedlichsten Quellen - sprich buddhistischen Praktiken und westlichen Therapien - bedient, ohne dabei oberflächlich oder unseriös zu werden. Dabei ist die BPT nicht nur für die Behandlung von Problemen gedacht, sondern versteht sich bewusst auch als eine gut erprobte Sammlung von buddhistisch-psychotherapeutischen Lehren und Maßnahmen zur Förderung von heilsamen Zuständen. Es geht also nicht nur um die Beseitigung negativer Zustände, sondern insbesondere auch um die Unterstützung und Stabilisierung unserer positiven Eigenschaften. Dieser Ansatz ist besonders lobenswert, da sich der Mensch leider tendenziell immer wieder mit negativen Gedanken und Aspekten beschäftigt und wir in unserer Kultur nicht gelernt haben, unseren Geist auf Positives zu richten. Durch diese besondere Ausrichtung eröffnet sich ein Blick, der weiter ist als das ewige Kreisen um das eigene Leid. Es zeigt sich im Verlauf des Buchs ein viel größerer Bezugsrahmen - nämlich die Möglichkeit, unser eigenes menschliches Potenzial auf heilsame Weise zur Entfaltung zu bringen - ausgerichtet auf zwischenmenschliches Verständnis und die Hoffnung, dass wir uns nicht nur individuell, sondern auch noch als Spezies weiterentwickeln können.
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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bereichernd, 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Angetan von der "dritten Welle der Verhaltenstherapie" bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe es sowohl mit persönlichem als auch beruflichem Gewinn gelesen. Die "buddhistische Wissenschaft des Geistes" zeigt tatsächlich deutliche Ähnlichkeiten und Analogien zu den Auffassungen der kognitiven Verhaltenstherapie, insbesondere was die Zusammenhänge zwischen automatischen Gedanken, Bewertungen, Interpretationen und Gefühlen angeht. Derlei Bezüge zu etablierten westlichen Therapieformen vermisst man vielleicht ein wenig, aber Ennenbach gelingt es dafür eindrücklich, auch den nicht im Buddhismus vorgebildeten Leser mit der buddhistischen Lehre vertraut zu machen. Und seine Ausführungen machen sehr deutlich, dass es hier nicht um esoterischen Unfug geht, sondern um eine seriöse Methode für einen therapeutischen Umgang mit unheilsamen geistig-emotionalen Zuständen.
Besonders gefallen haben mir folgende sehr hilfreichen Anschauungen und Wegweiser aus dem reichen Schatz der buddhistischen Erkenntnisse zur Befreiung vom Leiden:

- Schmerz ist zwar unvermeidbar, aber Leiden ist vermeidbar
- die Weisheit des Mittleren Weges
- Körper und Geist im Hier und Jetzt zusammenführen
- das "Heilige" Innehalten
- den Verstand als Diener, nicht als Herrn erfassen
- Unwissenheit, Anhaftung und Widerstand als die Ursachen für vermeidbares Leiden
- die Verbundenheit mit allen Dingen
- die Lösung von Rollenmustern und Ich-Identifikationen
- distanziertes, bewertungsfreies Beobachten der geistigen Vorgänge/inneren Stimmen
- Wachheit, Konzentration, Achtsamkeit und Bewusstheit zur Klärung des Geistes.

Auch wenn ich mich (vorerst) eher nicht zum sitzenden "Meditationsprofi" eigne und auch davor zurückscheuen würde, mich im "Identifikationsnetz" der buddhistischen Szene mit Buddha-Figürchen und Räucherstäbchen zu verfangen, kann ich mit den vermittelten Inhalten viel anfangen, und sie haben mich bereichert. Bildlich ausgedrückt: einige bereits angelehnte Türen aus dem "Ich"-Gefängnis haben sich durch Ennenbachs Buch noch ein Stück weiter geöffnet, und da gehe ich einfach mal so weiter ...
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82 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Autor schickt mail mit der Bitte um positive 5-Sterne Bewertung und verspricht 3 Gratis-Bücher!, 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Ich habe dieses Buch und "Befreit verbunden" aufgrund der über 90! positiven Bewertungen gekauft. Fast keine Bewertung weniger als 5 Sterne, das gibt es wirklich sehr selten.
Heute weiss ich warum:
Aufgrund einer Rückfrage hinterließ ich meine mail-Adresse beim Autor. Nach ca. 2 Wochen erhielt ich ein mail mit der Bitte um eine positive 5-Sterne Bewertung bei amazon und dem Versprechen: ich erhalte dann die nächsten 2-3 Bücher kostenlos!!! Nun weiss ich auch wo die vielen positiven Bewertungen herkommen.
Ich bin selbst Psychotherapeutin und bezüglich des Inhalts kann ich mich nur den beiden anderen 1-Stern Bewertungen anschliessen: hat nichts mit Psychotherapie zu tun.
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94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelassenheit auf 472 Seiten, 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
In der Einleitung wird die buddhistische Psychotherapie als 'neue Form der Psychotherapie ... mit den ältesten nur denkbaren Wurzeln' bezeichnet. Beides stimmt: Dem Inhalt nach hat sie ja Buddha vor recht langer Zeit erfunden. Die Wendung '"Buddhistische Psychotherapie"' ist aber neueren Datums; es handelt sich um eine Markenbezeichnung, für die der Autor, der deutsche Psychotherapeut Dr. Matthias Ennenbach, das Copyright beansprucht; er unterhält eine Website mit dieser Bezeichnung und bietet darauf Behandlungen bzw. Therapien, Vorträge, Kurse und Seminare an.
Das Buch umfasst 22 Kapitel. Die konkreteren Übungen, Maßnahmen und Techniken, die der Leser aufgrund des Buchtitels vielleicht erwarten mag, werden erst im 19. Kapitel auf insgesamt 64 Seiten dargestellt. Das beträchtliche Gesamtvolumen von 472 Seiten entsteht einerseits durch die breite Darstellung zentraler Aspekte der buddhistischen Weltanschauung. Es erklärt sich andererseits durch den sehr auf Verständlichkeit bedachten Stil. Die dadurch bedingte geringe Informationsdichte werden Leserinnen und Leser, die keine Vorkenntnisse besitzen, als wohltuend empfinden. Menschen, die mit dem Buddhismus und/oder der klinischen Psychologie vertraut sind, könnten den Text als langatmig und redundant empfinden.
Als Adressaten werden am Klappentext einerseits Menschen genannt, 'die psychotherapeutisch oder beratend tätig sind', und andererseits alle anderen, 'die sich für Psychotherapie, Buddhismus oder ganz allgemein für das menschliche Funktionieren und Weiterentwickeln interessieren'. Eine dritte Gruppe wird erst in der Einleitung erwähnt, dort aber gleich am Anfang: Menschen, 'die sich Hilfe und Inspiration erhoffen', also auch Menschen mit erheblichem Leidensdruck, die mehr oder weniger dringend einer psychotherapeutischen Unterstützung bedürfen, und häufig über Jahre hinweg Ratgeberliteratur konsultieren, weil diese niederschwelliger ist als der Gang zum Therapeuten.
Klinische Psychologen und Psychotherapeuten werden anhand des Werkes rasch erkennen, dass und warum die buddhistische Weltanschauung psychisch stabilisierend zu wirken vermag. Ob diese Zielgruppe dafür auf ein Werk dieses Umfangs zugreifen muss, ist eine andere Frage - zumal der Autor weitgehend darauf verzichtet, systematische Vergleiche mit den Grundkonzepten und Herangehensweise etablierter psychotherapeutischer Schulen anzustellen.
Für Leserinnen und Leser, die sich im breiten und komplexen Themenfeld Buddhismus orientierten möchten, bietet das Buch eine erste gut verständliche Einführung. Speziell für diese Zielgruppe bleiben die abschließenden Hinweise auf weiterführende Literatur aber wohl zu knapp und leider unkommentiert. Auch der Auswahlgesichtspunkt ist unklar. So kann man fragen, ob der Amerikaner Jack Kornfield, den Ennenbach häufig zitiert, für jene eine gute Quelle darstellt, die sich wirklich für Quellen und nicht für das interessieren, was der amerikanische Westen aus ihnen gemacht hat. Sehr problematisch ist, dass Ennenbach nicht deutlich macht, wo genau sein Standpunkt zu verorten ist - immerhin ist "die" buddhistische Linie breit genug, um darauf herumzutorkeln. Man weiß nur, worauf genau man sich einlässt, wenn die jeweiligen Traditionen und Schulen genauer benannt werden; das aber will der Autor den Leserinnen und Lesern offenbar nicht zumuten.
Für Menschen, die Hilfe suchen, ist das Buch nicht besser oder schlechter als die vielen anderen Ratgeber auch, die sich in den Buchhandlungen türmen. Die Lektüre lädt zum Nachdenken ein, sie kann helfen, mit neuer Perspektive an alte Fragen heranzugehen, und sie macht Mut, Neues zu erproben - wenn und nur wenn noch genügend Kraft da ist, und wenn und nur wenn der Leser das Lesen nicht als Ersatz für das Leben nimmt.
Das vielleicht Schönste an diesem Werk ist: Es ist, trotzdem oder gerade weil es vom Leiden handelt und auf dessen Unvermeidlichkeit hinweist, ein durch und durch positives Buch. Da hätte es der Kunstgriffe, mit denen der Autor den Ausführungen noch mehr Autorität zu geben versucht, gar nicht bedurft: Dass die Darlegungen und überhaupt der ganze Buddhismus 'wissenschaftlich' und 'exakt' sind, mag man eigentlich nicht dauernd lesen, sondern bestenfalls - sofern das überhaupt wichtig sein sollte - selber merken.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wieso schützt man diesen Begriff mit einer Markenbezeichnung?, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Das Buch hat mir anfangs sehr gefallen und brachte mich durch seine häufige Verweisung auf Jack Kornfields "Das weise Herz" darauf, auch dieses Buch zu lesen. Uiii, da gab es aber schon auffällig viel Parallelen. Daher würde ich persönlich gleich zu Jack Kornfields Buch "Das weise Herz" greifen. Es ist authentischer und glaubwürdiger und ist als Hörbuch - gelesen von Olaf Pessler - nicht nur ein Genuss für den Geist sondern auch für die Ohren.

Um über den Autor Matthias Ennenbach näheres zu erfahren, besuchte ich seine Seite [...] und traute meinen Augen nicht. Er hat sich den Begriff "Buddhistische Psychotherapie" markenrechtlich schützen lassen. Wie kann man sich denn den Begriff "Buddhistische Psychotherapie" markenrechtlich schützen lassen ... ts ts ts. Da steht in meinen Augen aber schon ein sehr dickes und großes Ego dahinter. Auf der Homepage des Autors steht jedesmal, wenn der Begriff "Buddhistische Psychotherapie" vorkommt, das Markenzeichen ©. Sehr konsequent und sehr irritierend.

Dann habe ich mich mal auf den Weg durchs Internet gemacht und u.a. folgendes gefunden - ich hoffe der dortige Blogbetreiber ist damit einverstanden, dass ich ihn hier zitiere:

"ich habe leider meinen Blog "Buddhistische Psychotherapie" schließen müssen, weil ein unverschämter Mensch aus München sich eine "Wortmarke" (ein Markenzeichen) auf "Buddhistische Psychotherapie" hat eintragen lassen !!!!
So ist also die geistige Freiheit im Würgegriff des Patentamts und raffgieriger Geschäftemacher. Der betreffende Mensch, den ich persönlich nicht kenne und der auch ein Buch zum Thema veröffentlicht hat, bezeichnet sich selbst als praktizierenden Buddhisten.
Daran merkt man, das auch dies leider kein unbedingter Ausweis eines guten Charakters sein muss. Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand eine Geschäftsidee schützen will, aber den Buddhismus dreist nur für die eigene Form der Psychotherapie zu beanspruchen und das, obwohl es seit mehr als zwanzig Jahren dazu Kongresse und öffentliche Veranstaltungen und Bücher und vor allem auch jede Menge anderer Psychotherapeuten gibt, die sich damit beschäftigen, dazu braucht es schon ein sehr kräftiges Ego".
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65 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prinzip Hoffnung, 20. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Auch wenn ich Gefahr laufe, hier in den Augen aufmerksamer Rezensionsanalytiker eine Gefälligkeits-Begutachtung abzugeben: ich fühle mich weder als Anhänger des Buddhismus noch habe ich zum Autor irgendeine berufliche oder persönliche Beziehung. Trotzdem gebe ich 5 Sterne, da ich überzeugt bin, als "Psycho-Laie" durch das Buch einen wunderbaren Einstieg in die Materie bekommen zu haben.

Als ehrenamtlicher Helfer in einem deutschsprachigen Suizid-Forum werde ich täglich mit den Schilderungen überwiegend junger Internetnutzer konfrontiert. Ein Großteil der Hilfesuchenden hat bereits ein oder mehrere Suizidversuche sowie umfangreiche Therapien hinter sich. Neben positiven Therapieerfahrungen (sowohl ambulant wie Klinikaufenthalte) gibt es mehr als genug weniger positive Erfahrungen. Hier zeigt das Buch wichtige und überaus interessante Aspekte zu grundsätzlichen Fragen einer erfolgreichen Psychotherapie auf. Themen wie Therapeut-Klient-Beziehung, Körper-Geist-Beziehung und therapeutische Inhalte werden anschaulich abgehandelt und immer wieder im Vergleich westlicher zu östlicher Tradition dargestellt.

Ich finde auffallend viele Bestätigungen zu meinen persönlichen Lebenserfahrungen. Mag die buddhistische Lehre davor warnen, sich von einem Meister abhängig zu machen - mein Schicksal wollte es, dass ich bereits vor vielen Jahren einen Lehrer gefunden habe, der mir den Weg zu innerem Reichtum zeigen konnte und mir als Ratgeber weiterhin zur Verfügung steht. Die im Kapitel "Der Innere Edle Kern" dargestellte Erfahrenswelt durfte und darf ich als inneres Glück erleben, das jeden Gedanken an Suizid verblassen lässt. Der Autor stellt ausführlich und gut verständlich dar, dass jedem Menschen die Möglichkeit zur "Befreiung" gegeben ist und vermittelt neben vielfältigen medizinischen Fachinformationen auch ein wesentliches Element jeder guten Therapie: Hoffnung.

Mag die Verzweiflung im Einzelmenschen noch so groß sein: es gibt immer Grund zur Hoffnung, ein lebenswertes Leben führen zu können, die innere Schatzkammer öffnen und auspacken zu können. Das Buch ist in jedem Fall geeignet, im Leser das "Ja" zum Leben verstärken und an andere Menschen weitergeben zu können. Genau deshalb hat es 5 Sterne verdient.
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64 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene Synthese zwischen West und Fernost, 21. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Basierend auf der eigenen langjährigen und äußerst vielseitigen beruflichen und privaten Entwicklung ist M. Ennenbach ein sehr gut lesbares und inspirierendes Buch gelungen. Ohne viel "Fachchinesisch" gelingt die Darstellung einer fernöstlichen Welt- und Lebenssicht kombiniert mit den sonst so stark abgegrenzten westlichen psychotherapeutischen Methoden und wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Sowohl Therapeuten als auch Hilfesuchende Menschen erhalten einen verständlichen Wegweiser durch die verschiedenen Aspekte des Buddhismus in seiner theoretischen Fundierung und auch in seiner (Lebens-)praktischen Ausrichtung. M. Ennenbach glückt es, in praxisnahen Beispielen zu zeigen, wie jeweils verschiedene buddhistische Aspekte dem suchenden Menschen zu seiner Körper-Geist-Seele-Ganzheitlichkeit verhelfen können. Dabei wird deutlich, dass der buddhistische Ansatz keine Wunder vollbringt,sondern der Weg - mit erfahrener und achtsamer Unterstützung - über üben, wiederholen, Geduld und Zeit führt.
Dies Buch macht Mut auf Neues, sowohl auf Therapeutenseite wie auch bei den Hilfesuchenden.
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83 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hat mit Psychotherapie eigentlich nichts zu tun, 22. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Entgegen der vielen positiven Bewertungen erlaube ich mir hier mal eine Kritik. Es handelt sich bei diesem Buch einzig und alleine um einen (weiteren) Text zum Thema: "Buddhismus" (wie es übrigens auch schon zehntausende andere gibt). Der Autor scheint ein Buddhismus-Fan und/oder -Sympathisant zu sein. Ich kann aber nicht wirklich erkennen, was das mit Psychotherapie zu tun haben soll? Es wird kein einziges Störungsbild und dessen Behandlung geschildert. Stattdessen geht der Autor offenbar davon aus, daß man einfach nur praktizierender Buddhist werden muß und sich durch Anwendung dieser Philosophie dann wohl "automatisch"? alle persönlichen Probleme lösen (durch die entstehende Einsicht etwa?). Ich finde das Buch sogar bedenklich, weil es nicht sekulär bzw. nicht nicht-religiös ist, wie z.B. die MBSR-Methode (die es ja ohnehin schon gibt). Es kommt mir sogar eher wie ein "Missionierungsversuch" vor. Werdet Buddhisten und dann lösen sich alle Eure Probleme!? Die eigentlichen versprochenen Techniken werden lediglich im 19. Kapitel kurz angerissen, aber nicht vertieft. 90% der vermeintlichen Therapie scheinen ansonsten in "Psychoedukation" (oder sollte man besser sagen: "Buddhismusedukation?) zu bestehen. Ansonsten müssen die betroffenen Patienten offenbar mehrere wöchentliche Einzel- und Gruppensitzungen absolvieren plus tägliche kleinere Übungen? Leider wird nicht verraten, welche Übungen das konkret sind (Meditationen?) und was wird konkret in den Sitzungen besprochen? Erhalte ich da im Prinzip einfach nur Belehrungen über den Buddhismus, wie ich sie auch in jedem beliebigen budhhistischen Zentrum in Deutschland erhalten kann? Was ist daran bitte Psychotherapie? Das ganze Buch erscheint mir außerdem sehr zusammengewürfelt aus den verschiedensten buddhistischen Richtungen und Strömungen, d.h. es erscheint mir wenig homogen und nicht aus einem Guß. Es werden mir zu viele buddhistische "Lehren" einfach aneinandergereiht. Ich vermisse sehr stark einen Hinweis darauf, in welcher Tradition der Autor denn nun eigentlich steht. Welche buddhistische Linie vertritt er? Wer ist sein eigentlicher Lehrer? Welcher seriöse buddhistische Lehrer würde so etwas autorisieren? In welcher Form findet da eine Supervison statt? Und warum nennt er das Ganze Psychotherapie und nicht einfach nur Buddhismus "light"?
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buddhistische Psychotherapie, 27. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Mit den 22 Grundlagen der Buddhistischen Psychotherapie stellt der Autor auf klar gegliederte Weise sehr detaillereich und übersichtlich - quasi in einem Schritt für Schritt-Programm - die Verbindung von Buddhismus und Psychotherapie, psychotherapeutischem Handeln und einer achtsamen Haltung, dar. Beeindruckend sind die kurzen, jeweils mit einer Überschrift versehenen Unterabschnitte, die anschaulich, praxisnah mit vielen Beispielen, Geschichten, Übungen, Anleitungen und jeweils ergänzt durch ein Fallbeispiel sorgfältig erklären und dadurch einen großen Bogen zwischen "der Lehre" und dem praktischen Umsetzen aufgespannen und zugleich darauf neugierig machen. Die Ausführungen zu den Weisheiten des buddhistischen Weges werden vom Autor eingängig verbunden mit psychologischen Konzepten und fundiertem psychotherapeutischen Wissen, komplexe Zusammenhänge sind einfach und unmittelbar verständlich vermittelt und er scheut sich auch nicht, ganz praktische Dinge konkret auszuführen.Das Buch ist für Fachleute aus dem psychotherapeutischen Bereich ebenso wie für Patienten bzw. Klienten oder einfach interessierte Menschen eine Bereicherung und lohnenswert sich von dem umfassenden Wissen, das darin zusammengetragen ist, anregen zu lassen.
Franziska P.-W.,Psychol.Psychotherapeutin
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 24. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. (Broschiert)
Zugegeben. Ich habe gezielt nach einem psychotherapeutischen Buch mit buddhistischem Ansatz gesucht. "Normale" psychotherapeutische Literatur gibt es auf dem Markt ja ausreichend. Was ist das Besondere an der buddhistischen Herangehensweise? Nun, im Laufe von 25 Jahren habe ich sehr unterschiedliche buddhistische Lehrer kennen gelernt. Eines aber hatten sie gemeinsam: ihr Umgang mit der menschlichen Existenz erschien mir immer sehr praktisch und unmittelbar auf den Menschen bezogen. Gar nicht spirituell abgehoben.

Ich bestellte das Buch ohne auf die Seitenanzahl zu achten und bekam zunächst einen kleinen Schreck, als ich das 465 Seiten schwere Werk das erste Mal in den Händen hielt. "Wo in aller Welt soll ich die Zeit hernehmen, das alles zu lesen!?", hab' ich mich gefragt. Die anfängliche leichte Anspannung hat sich beim ersten Lesen aber schnell gelegt, denn dieses Buch ist wirklich gut und verständlich geschrieben, und auch das Layout ist angenehm übersichtlich. Außerdem muss man ja nicht alles lesen, sondern kann sich herauspicken, was einen interessiert. Bei mir war der Einstieg das 7. Kapitel ("Erkenne und vermittle die Wahrheit über unsere Gefühle"). Schließlich wird in Therapien auch ganz viel Wichtigkeit auf Gefühle gelegt. Gut fand ich in diesem Kapitel u.a., dass der Autor auch auf die neurologischen Ursächlichkeiten eingegangen ist.

Alles in allem kann ich "Buddhistische Psychotherapie" von Matthias Ennenbach empfehlen. Nicht nur für Therapeuten mit buddhistischem Hintergrund, sondern auch für Fachleute ohne buddhistischen Bezug und für interessierte Laien. Buddhist muss man nicht werden, um die in diesem Werk beschriebenen Techniken anzuwenden. Sie sind einfach eine wertvolle Ergänzung, um Menschen dabei zu helfen, sich und andere besser zu verstehen und dem Leben positive Inputs zu geben. Eine wirklich gelungene Synthese zwischen Ost und West.
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Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen.
Buddhistische Psychotherapie. Ein Leitfaden für heilsame Veränderungen. von Matthias Ennenbach (Broschiert - 30. November 2010)
EUR 14,95
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