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5.0 von 5 Sternen " Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir es nicht wagen, uns so herzlich zu geben,
wie wir sind." ( Albert Schweizer)

Der Musikpädagoge und psychologische Coach Olaf Jacobsen zeigt anhand von vielen Beispielen, wie man sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen neu beleben kann. Das Schüsselwort lautet: " Ich stehe nicht mehr zur Verfügung ".
Offenbar ist es so, dass man mittels seiner " Antennen " die...
Veröffentlicht am 13. Juni 2008 von Helga König

versus
601 von 641 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt. Thema verfehlt.
Der Titel ist sehr vielversprechend, die Beschreibung auch. Das klingt nach einem typischen Selbsthilfebuch, das einem anhand vieler Beispiele zeigt, wie man Grenzen setzt, um so mehr Zufriedenheit in seinem Leben zu erreichen. Und wer beim Anblick dieses Titelbildes nicht sofort an "Die Möwe Jonathan" denken muss, hat das Buch von der Möwe, die sich zu...
Veröffentlicht am 27. September 2008 von Petra Fischbck


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111 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen " Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir es nicht wagen, uns so herzlich zu geben,, 13. Juni 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
wie wir sind." ( Albert Schweizer)

Der Musikpädagoge und psychologische Coach Olaf Jacobsen zeigt anhand von vielen Beispielen, wie man sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen neu beleben kann. Das Schüsselwort lautet: " Ich stehe nicht mehr zur Verfügung ".
Offenbar ist es so, dass man mittels seiner " Antennen " die Gefühle andere Personen wahrnimmt und in einer Weise absorbiert, dass sie sich mit eigenen vermischen und beispielsweise zu schlechter Laune oder diffusen Ängsten führen.
Jacobsen verdeutlicht wie man die eigenen Gefühle von denen seiner Mitmenschen im Alltag leicht zu unterscheiden lernt und begreift, wann man in " Stellvertreterrollen " gedrängt wird, die für ein positives Miteinander kontraproduktiv sind.
Der Autor erklärt, was Fernfühlen wirklich bedeutet und macht begreifbar, weshalb unsere Gefühle wahrnehmbare Resonanzen sind. Offensichtlich reagieren wir mit unserem gesamten Organismus auf unsere gesamte Umwelt- und umgekehrt. Jacobsen ist davon überzeugt, dass es eine Ebene gibt, in der alles miteinander verbunden ist und meint, dass Instinkte, Gefühle, Intuition, Inspiration Phänomene sind, die auf dieser Verbundenheit beruhen.
Auf dieser Überzeugung ist sein Buch aufgebaut.
Sofern man sich unvoreingenommen auf diese Denkvorraussetzung einlässt, erschließt der Inhalt des Buches leichter.
Im Wechselspiel von erklärenden Texten und so genannten Vertiefungen, in denen der Autor u.a. auch mit Sentenzen großer Denker aufwartet, versucht Jacobsen den Leser dafür zu sensibilisieren im eigenen Interesse nicht länger ungewollt für Stellvertreterrollen zur Verfügung zu stehen und sich zukünftig ungeahnte Freiräume zu schaffen, vor allem aber sein wirkliches Selbst kennen zu lernen und liebevoll gegenüber Dritten nach außen zu bringen.
Man muss kein Esoteriker sein, um den Satz Jacobsens nachzuvollziehen " Unsere Gefühle können Wahrnehmungen der Zustände anderer Menschen sein." Wer lange mit einem anderen Menschen zusammenlebt, weiß, dass man sich mitunter nur deshalb unwohl fühlt, weil der Nächste sich nicht gut fühlt, dieses aber nicht benennt und nicht zeigt. Das Unwohlgefühl hängt dann im Raum und man fühlt es als sein eigenes.
Der Zellbiologe Bruce H. Lipton stellt fest: " Alle Organismen, auch Menschen, nehmen ihre Umgebung durch Energiefelder wahr und kommunizieren durch sie " und Jacobsen ergänzt " Unser Gefühl ist immer eine Reaktion auf etwas.".
Es gilt herauszufinden was dieses Etwas ist.
Sobald man sich einem Menschen zur Verfügung stellt, fühlt man bestimmte Gefühle. Jacobsen erläutert die Mechanismen wie man zur Verfügung steht und dass es Sinn macht diese Mechanismen zu begreifen, weil man auf diese Weise besser loslassen kann, wenn man die Gefühle, die nicht die eigenen sind, nicht möchte .
Der Autor reflektiert die Voraussetzungen für das Entstehen von Glück und Leid und unterstützt seine Betrachtungen hinsichtlich des Leides an anderer Stelle mit der Aussage Fons Delons: " Was Sie in sich selbst nicht sehen wollen, wird verstärkt, weil gleiche Energien von außen hinzukommen."
Wenn man positiv auf andere zugehen möchte, ist es notwendig immer selbst zu entscheiden, wann man für Dritte zur Verfügung steht. Man muss sich stets fragen, ob man wirklich aus sich selbst heraus agiert oder nur die Emotionen und Erwartungshaltungen Dritter spiegelt.
Ziel ist es authentische Kommunikation zu erlernen. Jacobsen hilft dabei dieses erstrebenswerte Ziel zu erreichen.

Empfehlenswert!
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601 von 641 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt. Thema verfehlt., 27. September 2008
Von 
Petra Fischbck (Duesseldorf, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Der Titel ist sehr vielversprechend, die Beschreibung auch. Das klingt nach einem typischen Selbsthilfebuch, das einem anhand vieler Beispiele zeigt, wie man Grenzen setzt, um so mehr Zufriedenheit in seinem Leben zu erreichen. Und wer beim Anblick dieses Titelbildes nicht sofort an "Die Möwe Jonathan" denken muss, hat das Buch von der Möwe, die sich zu Höherem berufen fühlt, wohl nicht gelesen.

Ich habe mir das Buch also bestellt und mich darauf gefreut. Aber ich wurde sehr enttäuscht.

Der einzige Ratschlag, der hier dem Leser mitgegeben wird, ist dieses "ich stehe nicht mehr zur Verfügung", das offenbar in allen Lebenssituationen anwendbar ist. Manchmal mag es nützlich sein, z.B. wenn man einem aggressiven Menschen begegnet und diesem für die Aggressionen "nicht mehr zur Verfügung" steht. Wenn man das kann, ist es sicher eine gute Möglichkeit, mit so einer Situation umzugehen.

Aber an anderen Stellen finde ich die Einstellung, die der Autor hier geradezu predigt, einfach nur verletzend. Ein Beispiel, mit dem er hofft, dem Leser seine Lebenseinstellung nahezubringen, ist die Trennung von einer seiner ehemaligen Partnerinnen. Nach der Trennung hatte er irgendwann das Gefühl, es sei nun an der Zeit für ein freundschaftliches Treffen. Und bei diesem Treffen ergab es sich "ganz von selbst", dass man noch einmal intim miteinander wurde. Für den Autor war das in Ordnung, alles war gut. Seine Partnerin hatte sich allerdings mehr erhofft. Aber er "ließ dieses Gefühl ganz bei ihr" und stellte sich für ihre Verletztheit nicht zur Verfügung ...

Mit so einer Lebenseinstellung kann ich nichts anfangen. Sie hat für mich nichts mit Spiritualität zu tun. Das ist blanker Egoismus.

Das Buch geht außerdem sehr detailliert auf Familienaufstellungen ein. Das ist zwar interessant, war aber nicht wirklich das Thema des Buches.

Außerdem wirken die im Buch erzählten Fallbeispiele nicht lebendig. Da wird ein Vorname genannt, dann wird auf vier oder fünf Zeilen beschrieben, was diese Person getan hat, und dann kommt oft schon ' ohne Überleitung, ohne Erklärung ' der nächste Name, das nächste "Beispiel". Ich kenne solche Fallbeispiele aus anderen Selbsthilfebüchern, und normalerweise lese ich sie sehr gerne. In diesem Buch wirken sie hölzern und leer.

Ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Kaufen Sie sich lieber ein anderes, auch wenn das Titelbild noch so schön ist.
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722 von 791 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verflixt: manchmal wirkt der Zauberspruch, manchmal aber auch nicht., 22. Mai 2008
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Scheinbar leben wir in einer Periode einer fast religiösen Allmacht der Wissenschaften. Tatsachen werden von einer breiteren Öffentlichkeit nur noch zur Kenntnis genommen, wenn sie "wissenschaftlich bewiesen" sind. Offenbar weiß dies auch der Autor dieses Buches, denn er braucht zunächst ein Drittel seines Werkes, um sich für die Wahrheit zu rechtfertigen.

Und die Wahrheit ist, dass zwischen den Menschen ein Informationsaustausch auf Ebenen jenseits unserer vertrauten Wahrnehmung existiert. Wir alle haben das schon oft genug erlebt. Wir trauen es uns nur nicht offen zuzugeben, weil sonst vielleicht jemand meinen könnte, wir würden spinnen. So merken wir beispielsweise genau, wenn uns jemand intensiv beobachtet, obwohl wir ihn nicht sehen können. Wir haben Vorahnungen. Oder wir wissen genau, dass wir mit einem anderen Menschen gut auskommen werden. Bei anderen wiederum spüren wir bereits Unbehagen, wenn wir sie nur sehen. Wenn wir wütend sind, suchen wir uns ein Opfer, das unsere Wut aufnehmen soll. Erst nachdem wir unser Opfer bearbeitet haben, fühlen wir uns besser. Manchmal passiert es auch, dass zwei Menschen, die sich sehr nahe stehen, genau wissen, was der andere in diesem oder jenen Augenblick denkt oder begehrt. Das sind Tatsachen, auch wenn wir sie nicht wirklich verstehen. Wer das für sich bestreitet, sollte dieses Buch nicht kaufen.

Der Autor ist ein Spezialist für die so genannte "Freie Systemische Aufstellung". Dabei übernehmen grob gesagt Stellvertreter bestimmte Rollen und spüren dabei die Emotionen der Menschen, für die sie stehen. Einen besseren (auch statistisch abgesicherten) Beweis für Gefühlsübertragungen von Mensch zu Mensch gibt es wohl nicht. Leider benutzt der Autor dafür den Begriff "übersinnliche Wahrnehmung", der esoterisch besetzt ist, nach schwarzer Magie klingt und bei vielen zu Ablehnung führen wird. Es gehört wohl zur komischen Tragik dieser Erkenntnisse, dass Wissenschaftler sie meiden, weil sie auf keinen Fall in die esoterische Ecke gestellt werden möchten, und die Träger dieser Erkenntnisse es andererseits wegen ihrer Neigung zur Esoterik nicht vermögen, sie angemessen zu publizieren. So bleiben sie einer breiteren Öffentlichkeit leider verborgen.

In diesem Buch geht es ganz einfach darum, erkennen zu lernen, welche Gefühle in uns von uns stammen, und welche wir ungewollt importiert haben. Danach lernen wir einen Schutzmechanismus gegen fremde Gefühlswelten aufzubauen.

Im 3. Kapitel ("Klarheit") erklärt uns der Autor weitschweifig, dass wir in dem Augenblick, wo wir einem anderen Menschen Aufmerksamkeit schenken oder schenken müssen ("uns zur Verfügung stellen") ein innerer Prozess der Annäherung stattfindet. Physikalisch ausgedrückt, versuchen wir auf die gleiche "Schwingungsebene" zu gelangen. Auf diese Weise spüren wir oft, was in anderen vor sich geht. Manchmal wird uns dieser Angleichungsprozess genauso wenig gefallen wie sein Ende. Wir können den Zustand nicht ertragen. Für diesen Fall schlägt uns der Autor sechs intelligente Lösungsmöglichkeiten vor, die im Grunde immer eine Variante des Loslassens sind. Anhaften schafft Leid. Das wusste schon Buddha vor langer Zeit. Der Autor nennt die alte Methode des Loslassens "sich nicht mehr zur Verfügung stellen".

Manchmal jedoch schaffen wir es dennoch nicht loszulassen, weil wir ein inneres Problem haben, auf das wir nur von außen aufmerksam gemacht wurden. Mit dieser Situation befasst sich das folgende Kapitel ("Die Befreiung"). Meist sind sie mit einem emotionalen Durcheinander oder sogar körperlichem Leid verbunden. Schon die alten Tibeter wussten, dass die beste Hilfe dann nicht das in unserer Kultur übliche Verdrängen, sondern das Akzeptieren und Dabeibleiben ist. Wenn wir also wütend sind, dann sollten wir diese Wut akzeptieren und uns fragen, warum wir sie haben. Fast immer stoßen wir auf diese Weise auf nicht aufgelöste Blockaden in unserem tiefsten Inneren. Der Autor erläutert uns eine Reihe von Techniken (teilweise andere Werke zitierend), die uns dabei helfen könnten. Manchmal stammt unser innerer Stress auch nur von außen. Wir lernen wieder Techniken kennen, die uns helfen können dies herauszufinden.

Spätestens hier sollten wir langsam anfangen nachzudenken. Es ist schon nicht einfach, immer bei unseren Gefühlen zu bleiben und sie zu hinterfragen. Wer kann denn schon ernsthaft nachdenken, wenn er wütend ist? Dazu gehört eine Menge Selbstkontrolle. Und nun sollen wir auch noch verschiedene Techniken (die uns übrigens nur ansatzweise vor die Füße geworfen werden) anwenden, um herauszufinden, was eigentlich mit uns los ist, wenn der Zauberspruch des Autors nicht wirklich hilft. Dem Autor folgend müssten wir in einer Art therapeutischem Ausschlussverfahren zu unserem eigentlichen Problem vordringen. Ich fürchte, das wird ohne fremde Hilfe nicht so einfach gehen wie es vielleicht beim Lesen dieses Buches scheint. Schließlich sind wir Teil unseres Problems und damit befangen.

Am Ende seines Buches schießt der Meister dann doch etwas über sein Ziel hinaus. Nach einer Zusammenfassung seines Werkes erklärt er uns beispielsweise, wie und warum Fußballmannschaften auf Trainerwechsel reagieren, wie man das Bournout-Syndrom verhindern und dass der innere Zustand eines Staatsoberhauptes eine ganze Volkswirtschaft beeinflussen kann. "Was ich in diesem Buch beschrieben habe, ist meine Realität." Das ist sein vorletzter Satz in diesem Werk. Zu seiner Realität gehört offenbar auch, sich manchmal Dinge so zurechtzubiegen, dass sie seiner Theorie entsprechen. Das hätte er lieber lassen sollen.

Fazit:
Eigentlich ist dies ein überaus nützliches Buch, da es uns Prozesse vor Augen führt, die jenseits unserer gewöhnlichen Wahrnehmung ablaufen. Der Autor selbst hält es für ein "Lebenshilfebuch", in dem er seine Theorien oder seine "Realität" niederlegt.Leider ist dieses Buch schlecht geschrieben. Man merkt schnell, dass der Autor ein sehr emotionaler Mensch ist. An vielen Stellen fehlt ihm der rationale Abstand. Eine konsequente Beschränkung aufs Wesentliche und mehr Präzision in der Formulierung hätten dem Buch gut getan. Störend sind darüber hinaus die an jeden Abschnitt angehängten "Vertiefungen", die nichts weiter sind als Zitate und kurze Bemerkungen. Sie bremsen den Lesefluss erheblich und bringen keine wirklich neuen Erkenntnisse. Die Zauberformel des Autors wirkt tatsächlich in vielen Fällen. Dort, wo sie es nicht tut, sind seine Ratschläge so vielfältig wie diffus.
Dennoch: Bei allen Mängeln ist dieses Buch sehr lesenswert, weil es uns zu einem anderen Verständnis der Beziehungen zwischen Menschen verhelfen kann.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spirituelle Falltür ins Bodenlose..., 27. August 2010
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Offenbar scheint der Autor in uns etwas anzusprechen, das in uns auf Resonanz zu stossen scheint. Gemeint ist jener Teil, der sich in uns schon längst von etwas verabschieden, trennen, verändern, befreien, loslassen, gehen will...doch ob Olaf Jacobsen mit seiner allzeit interpretierbaren, auslegbaren und sehr allgemein gehaltenen Formulierung "Ich stehe nicht mehr zur Verfügung" dieser Resonanz beim Leser gerecht wird und auf fruchtbaren Boden fällt, stelle ich eher in Frage...Ein Autor, dessen Hintergrund das Familienstellen eines Bert Hellinger ist und nun seine eigene selbst zusammengebastelte Variante namens "freie Aufstellung" ist..

Der Schreibstil ist verwirrend, unklar, diffus, unverständlich, theoretisch, manipulativ, komisch, eigentlich bekommen wir keine Antworten, sondern noch mehr Fragen, die der Autor in uns auslöst. Er kennt sich aus in der Spiritualität. Nennt Autoren und andere Therapie-Modelle, etwa wie the work, voice dialog, Reiki, NLP, Quantenpsychologie nach Steven Wolinsky, Eva-Maria Zurhorst, Ken Wilber, u.a. zitiert seitenlang, wahllos, geistvolle Sprüche, und bezieht sich darauf. Einzig die zitierten Textstellen, etwa eines Klaus Mücke Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch: Psychoaktive Sinnsprüche für alle Lebenslagen. Ein systemisches Geschenkbuch sind eine Bereicherung, beim Lesen. Man frägt sich beim Lesen, was der Autor eigentlich zu sagen hat, wenn er seitenlang andere namhafte und renommierte Autoren zitiert...ausserdem denkt man, dann kann ich ja gleich die genannten Autoren lesen...

Es kommt einem so vor, das zwar das Thema an sich interessant wäre, doch die abgelieferte Arbeit eines Olaf Jacobsen, dann doch eher zu enttäuschen scheint...ein Autor der sich im Kreis dreht, ob er sich wirklich verständlich machen kann, bezweifle ich ...

Worum geht's? Es geht darum, das wir in Resonanz im zwischenmenschlichen Kontext gehen, woraus ein Ungleichgewicht und Veränderungswunsch entsteht. "..wenn wir nicht mehr in Resonanz sind, müssen wir auch nicht mehr die Ungleichgewichte darin fühlen. Stattdessen fühlen wir uns entlastet und frei.." Offenbar geht es auch darum, sich diesen Kontexten eben "nicht mehr zu Verfügung zu stellen", was in manchen Fällen, den Eindruck "des sich Entziehens" macht. Eine Formel, um sich von unangenehmen Gefühlen zu befreien...Beim Lesen jener "Zauberformel" bin ich auf unterschiedliche Auslegungen gestossen etwa wie...

also "ich stehe nicht mehr zur Verfügung bedeutet..:"

..aus dem Weg gehen..
..sich aus der Verantwortung nehmen..
..kann jemand über mich verfügen...?
..hat der andere Macht über mich..?
..wessen Angelegenheit und Entscheidung ist das..?
..vermeide ich Verantwortung..?
..stehe ich schon zur Verfügung, wenn ich nur fühle..?
..gebe ich meine Verantwortung ab wenn ich zur Verfügung stelle..?
..geht es um die Fähigkeit, im Beziehungskontext, NEIN sagen zu können? ..und wenn ja, was hat das mit "Verfügung" zu tun..
..geht es um das Thema Abgrenzung...? und wenn ja, warum benutzen wir dann das Wort Verfügung?
..geht es um das Erlernen von Unverbindlichkeit? Ist es das? Oder wo steht die Qualität von Verbindlichkeit, im Kontext von Beziehung?
..geht es darum, zu lernen für mich zu sorgen?
..geht es um das Erlernen von dienen, wenn wir uns zur Verfügung stellen wollen?
..geht es um die Lenkung unserer Aufmerksamkeit? (ich stand zur Verfügung..)
....heisst Verfügung ich trage die Verantwortung für andere..?
..geht es um das Entziehen von Gefühlen..?
..geht es darum sich nicht mehr zu identifizieren, oder zu projizieren?
..geht es darum zu lernen in den eigenen Angelegenheiten zu bleiben?

Olaf Jacobsen kann diese Fragen nicht beantworten, verfängt sich in seinem "Verfügungs-Schlamassel..".

Verfügung ist ein schwammiger Begriff...und lässt sich im Jacobsen-Jargon beliebig anwenden und dehnen, gefügig machen, ganz so wie es der Autor braucht...um einen kleinen Eindruck wiederzugeben, zitiere ich hier also gerne den Autor: (196)

"Die unangenehmen Gefühle, die wir nicht mit Hilfe unserer Zauberformel loswerden können, egal wohin wir uns wenden und niemandem mehr zur Verfügung stellen wollen, beeinflussen uns und unsere Umgebung und dienen auf diese Weise unserem eigenen Veränderungs- und Entwicklungsprozess. Wenn wir uns nicht mehr gegen sie wehren, sondern mit ihnen umzugehen verstehen, verlieren sie ihre unangehme Macht. Wir erkennen, dass alles einen Sinn und Zusammenhang hat. Unsere Ungleichgewichte sind immer eine Botschaft an uns selbst. Hier kannst Du etwas in deinem Leben integrieren. Entweder du lernst gerade etwas Neues, oder du kannst noch einen Veränderungswunsch erlösen."

Fazit: Ein Autor, der nicht wirklich etwas Neues bringt, andere benutzt, Gedanken anderer klaut, um die eigene Theorie, die Theorie bleibt zu stützen, oder die eigene nichtssagende Idee damit untermauern will. Eine Verarbeitung, Reflektion und Darstellung anderer Autoren. Ein Buch das von der Provokation lebt und eher Fragen und Widerstand beim Leser auslöst, was den eigentlichen Erfolg des Buches ausmachen könnte. Qualitäten wie Freude beim Lesen, oder gar Tiefe, oder gar Liebe konnte ich in meiner Leseerfahrung nicht orten. Was für Auswirkungen diese Theorie auf unsere Beziehungskultur haben könnte, werden wir ja im Folgeband Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Die Folgen. Mit Kritik ausgeglichen und liebevoll umgehen dann sehen...Eine Theorie, die weder verständlich ist, noch in irgendeiner Weise zu übernehmen, oder gar zu praktizieren wäre..Etwas billig, von anderen kopiert, vereinsamt im eigenen Egoismus ertrinkend, aber nicht wirklich etwas Neues, wo man sagen könnte, dass es wirklich eine Bereicherung für den Leser darstellen würde...selbst nach 2, 3maligem Lesen habe ich vieles nicht verstanden, vergessen wir also was uns ein Olaf Jacobsen "vertheoretisieren" will und geniessen wir wenigsten die Zitate namhafter Autoren, die wirklich etwas zu sagen haben...

Ken Wilber, Byron Katie, Eva Maria Zurhorst, Steven Wolinsky, Clemens Kuby, Richard Bandler, Klaus Mücke, Thorwald Detlefsen, Michael Ende, Bert Hellinger, Ariel + Shya Kane, Konfuzius, Eckart Tolle um nur einige zu nennen, die im Buch als Quelle aufgeführt und vom Autor zitiert wurden..

Ein Buch wie das Vorliegende, könnte ich nie weiterempfehlen, im Gegenteil, ich rate davon eher ab.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt - Im grunde nur ein zusammenhangloses Sammelsurium von Lebensweisheiten, 10. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Der Titel und die Kurzbeschreibung (Autor über sein Buch) klangen viel versprechend und interessant.
Nach knapp einem Drittel des Buches dachte ich, viel zu lange Einleitung, wann geht es endlich los. Beim weiteren Lesen fühlte ich mich immer unwohler, und habe das Buch letztendlich verärgert weggelegt, ohne es ganz zu Ende gelesen zu haben.

Das Buch ist durchsetzt von Weisheiten und Zitaten, die mit dem Titel des Buches gar nichts oder nur wenig zu tun haben, die sich manchmal massiv widersprechen, und die zum Teil nur das Niveau von Kalendersprüchen erreichen. Vor allem fehlt dem Buch eine sinnvolle Gliederung und ein roter Faden oder eine Kernaussage. Was der Autor eigentlich will, bleibt nebelös und unklar.
Natürlich sind die Phänomene aus den systemischen Aufstellungen Realität. Und natürlich sind Resonanzphänomene Teil unseres Lebens.
Wie diese Phänomene bereits in frühester Kindheit und innerhalb von Familienstrukturen unsere Entwicklung beeinflussen, ist weitgehend unerforscht und spekulativ.
Man kann aber davon ausgehen, dass bereits in frühen Kinderjahren unsere Seele nicht nur zu unserem Besten verformt und konditioniert wird.
Mentations wie Ich stehe nicht mehr zu Verfügung" sind Botschaften an unsere Seele, dass sie falsch funktioniert" und wirken dementsprechend entspannend und werden als Erleichterung empfunden.
Doch keineswegs bewirken sie Heilung und tief greifende Veränderung. Denn die Prägungen in unserer Seele können nur dann verändert werden, wenn wir die Ursachen und Quellen unserer Falschprogrammierung erkennen, z.B. auch den Drang zu Gehorsam und Unterwürfigkeit in uns reflektieren und auflösen können.
Wirklich interessant wird es erst dann, wenn wir uns anderen für Manipulation, Ausbeutung und Hierarchische Strukturen wirklich nicht mehr zur Verfügung stellen und unser Verhaltensschema konkret ändern, und nicht nur dadurch, dass wir uns innerlich Sprüche vorsagen. Dies kann nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.

Auch wenn der Autor ähnliche Erkenntnisse in seiner Zitatensammlung an der einen oder anderen Stelle beschreibt, sprechen seine Beispiele und Erfahrungen aus dem eigenen Leben eine ganz andere Sprache.
Unter der Oberfläche eines angeblichen Selbsthilfe-Buches und einer Anleitung zur Selbsterfahrung und Selbstbestimmung findet man eine reaktionäre, menschenfeindliche und auf Anpassung und Unterordnung ausgerichtete Grundeinstellung.

Der Autor trägt ohne wirkliches Konzept Erkenntnisse aus Wissenschaft (Bs. Joachim Bauer), aus der Psychologie und der Philosophie wahllos zusammen und ergänzt diese durch Fallbeispiele von Klienten und aus dem eigenen Leben.
Diese einzelnen Puzzleteile wirken für sich gesehen zuweilen interessant, informativ und lehrreich.
Aber es ist so, wie wenn man aus 500 verschiedenen Puzzles jeweils nur ein Teil herausnimmt und diese zusammenzufügen sucht. Es passt keines zum anderen, und das ganze ergibt vor allem kein SINNVOLLES Gesamt-Bild, mit dem jemand etwas anfangen könnte.
Dies und der Umstand, dass weltliche und gesellschaftliche Strukturen hier vollkommen außer acht gelassen werden, hat zu meiner Verärgerung über das Buch geführt.

Ich bin keinesfalls ein Gegner von Esoterik. Aber sie darf nicht Selbstzweck sein und muß sich in einen gesamtweltlichen Zusammenhang einordnen lassen.
Der Autor vertritt eine Weltsicht, die subtil vermittelt, sich jeglicher Verantwortung zu entziehen und begibt sich damit auf eine fragwürdige, asoziale Ebene.

Das Negieren jeglicher Verantwortung führt letztendlich zu Menschen, die alleinig nach Macht streben. Wenn man diesen Weg beschreitet, wird Ungerechtigkeit, Verbrechen, Schuld, Manipulation usw. zu Begriffen, die keine Bedeutung oder Wertigkeit mehr haben.
Der Autor demonstriert dies selbst in aller Deutlichkeit; in all seinen Fallbeispielen aus dem eigenen Leben (Beziehungen) sind es immer die anderen, die ein Problem aus der Kindheit mit sich herumtragen und in das er mit hineingezogen wird, NIE umgekehrt.
Jeglicher kritischen Rezension begegnet er mit einer Art Gegenargument, dass die sachliche Kritik nur der eigenen verzehrten Wahrnehmung entspringt, also nicht real" ist.
In meinem Falle wäre meine Verärgerung über das Buch nur einer unaufgelösten Kindheitssituation zuzuschreiben, und nicht etwa, weil das Buch einfach schlecht ist.
Es ist ein totales Ausklinken aus der sozialen Welt.

Der Autor ist ein genialer Manipulator, der scheinbar immer als quasi überlegener Sieger aus allen Situationen hervorzugehen scheint, und viele Leser fühlen sich wohl gerade von diesem Umstand angezogen; Zufriedenheit und Glück damit erreichen zu können, in dem man stets und jederzeit als Sieger dasteht...

Der aufschlussreichste Abschnitt in seinem Buch steht auf S. 155:
Manchmal sage ich innerlich ,Ich stehe jetzt nicht mehr zur Verfügung' und fühle anschließend keine Erleichterung sondern einen Druck in meiner Brust. Zusätzlich steigen Erinnerungen an meine Kindheit in mir auf, an die Momente, in denen ich Grenzen erlebe..."
Genau ab diesem Punkt wäre das Buch interessant geworden. Der Druck in der Brust, die Grenzen, was haben diese zu bedeuten, wo kommen sie her. Was passiert wirklich in mir, wenn ich sie auflöse. Wie gehe ich mit den neuen freigelegten Empfindungen und Emotionen um. Wie kann ich mein Leben mit einem neu entdeckten, vormals verschütteten Innenleben umgestalten. Wie gehe ich mit dem Widerstand aus der Aussenwelt um, wenn ich anderen wirklich nicht mehr zur Verfügung stehe usw.
Doch hier schweigt sich der Autor aus und rät seinen Lesern vielmehr zu einer mentalen Selbst-Gehirnwäsche.

Manche Erklärungen im Buch sind einfach nur trivial:
Das Burnout-Syndrom wird alleinig auf einem unerfüllten Veränderungswunsch zurückgeführt.
Und schmerzhafte Erfahrungen aus einer negativen Eltern-Kind-Beziehung sollen sich dadurch auflösen, indem man versteht, aus welchen Gründen die Eltern so gehandelt haben. Damit baut man in Wirklichkeit nur eine Abwehr auf, um seine echten Gefühle besser abspalten zu können. Diese Abwehr wird zunächst natürlich als Erleichterung empfunden.

Allein mental (geistig) lassen sich Lebensprobleme nicht bewältigen, unsere emotionale und seelische innere Realität gehorcht ganz anderen Gesetzen.
Allein schon daran, dass Bindungswünsche als etwas Negatives und Belastendes hingestellt werden, erkennt man, dass der Autor in die falsche Richtung gelaufen ist, sich sozusagen im Sumpf der eigenen Selbsterfahrung verlaufen hat.

Vor allem ist das Buch keine Anleitung dazu, sich selbst zu finden, sondern beinhaltet vielmehr die Botschaft, sich selbst zu verleugnen.
Dass einige Rezensenten das Buch übergebührlich hochjubeln und fast schon als eine zweite Bibel hinstellen, mutet sektenhaft an und das spricht im grunde bereits für sich.

Für jeden, der realistische Selbsthilfe oder Anleitung zur Selbsterfahrung sucht: Finger weg!
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154 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ver-zitatet .., 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Mir war dieses Buch leider nicht sehr hilfreich. An ein paar Stellen habe ich mich zwar wieder erkannt und ich habe auch noch einige Zeit danach über Passagen des Buches nachgedacht. Doch nach längerer Zeit des "sacken lassens", kann ich mich für dieses Buch leider nicht so begeistern, wie meine Vor-Rezensionierer.

Ich persönlich finde es unflüssig geschrieben. Viele Absätze musste ich einige male lesen um sie überhaupt zu verstehen. Was mich an diesem Buch am meisten gestört hat, ist das Dauerzitieren des Autors. Ein Zitat folgt dem nächsten und an einer Stelle zitiert sich der Autor sogar selber.

Mir vermittelt das Buch, dass kein Gefühl "normal" ist. Zumindest nicht die negativen. Der Autor stellt es so dar, als wenn diese negativen Gefühle nicht "richtig" sind bzw. es mir dadurch schlecht geht, ist nicht "richtig". Es setzt mich persönlich irgendwie unter Druck, JEDES negative Gefühl bearbeiten zu "müssen". Folgendes Zitat aus dem Buch befremdet mich sehr: "Ich denke an meine Umwelt und fühle mich dabei wie taub."" Ist das der Sinn? Ich möchte mich nicht wie taub fühlen nur um meinen negativen Gefühlen aus dem Weg zu gehen.

Auf eine Passage im Buch möchte ich auch noch mal näher eingehen. Ab Seite 240 wird im Kapitel "Jedes Problem ist allein mein eigenes" anhand einer Paar-Situation geschildert, wie wir die Informationen aus dem Buch anwenden können. Als ich das gelesen habe dachte ich nur: wie anstrengend! Dort wird die Möglichkeit für die Möglichkeit der Möglichkeit der Möglichkeit der Möglichkeit ect. erläutert. Funktioniert so der Umgang im Miteinander? Das ist ja nur eine mögliche Situation im Leben. Wenn ich diesen Ablauf auf meine gesamten Lebenssituationen anwende bzw. überall dort, wo sich ein negatives Gefühl breit macht, dann komme ich zu einem überhaupt nicht mehr. Nämlich zum leben!

Eines noch zum Autor: Teile dieser Kritik habe ich auch in einem Forum veröffentlicht, in dem Olaf Jacobsen gepostet hat. Die positive Art wie er mit der Kritik zu seinem Buch umgeht, hat mich beeindruckt. Darum bekommt er hier noch ein Sympathie-Zusatz-Sternchen von mir ;-)
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für lobende Worte zu diesem Werk, stehe ich nicht zur Verfügung!, 28. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Ich hatte erst Band 2 (die Folgen - mit Kritik umgehen) gelesen und dachte, mir fehle das Vorwissen, weshalb ich mir auch dieses Werk ausgeliehen habe.

Vollkommen überflüssig, da chaotisch, zusammenhangslos und mit abstrusen, aber leider absolut nichtssagenden Beispielen gespickt! Schon die Jacobsensche "Erfolgsformel" ist ein Witz: "Ich stehe nicht mehr zur Verfügung!", denn sie verlangt, dass man sich auf einen negativen Sachverhalt konzentriert, um den Eigenbeitrag dann davon zu abstrahieren - das widerspricht nicht nur meinen Erfahrungen diametral. Wieviel einfacher und zugleich wirkungsvoller sind da andere Autoren, die z.B. sagen: "Sei Du selbst", "Sei bei Dir", "Liebe!" etc.

Auf mich wirkte das gesamte Werk irgendwie unreif. Der Autor erzählt einige seiner "Lebenserfahrungen" (er schläft auf der Wiese und kleine Kinder necken ihn - wow, was für ein Erlebnis) und wie er damit umgegangen ist (mahnende Worte in Richtung eines Gebüschs!) Soweit, so langweilig. Aber dann glaubt Jacobsen offenbar, diese Banalitäten als "Erkenntnis" für den Rest der Menschheit verallgemeinern zu müssen ... einfach nur öde und peinlich.

Da wo man sich Tipps vom Autor erhofft, speist er uns mit konjunktivistischen Platitüden nach dem immer gleichen Schema ab: Wenn Ihnen das ... passieren würde, dann könnte das eventuell ... oder ... heißen und Sie würden womöglich daran erkennen ...

Mein Fazit: lebensfremder Murks und damit Zeitverschwendung!
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106 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Befreiung!!, 23. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Nach zwei Jahren eigener therapeutischer Arbeit, bin ich auf dieses Buch gestossen. Nun habe ich, was mir solange in Worten mitgeteilt wurde, auch schriftlich. Das Beste daran ist : endlich habe ich ES verstanden und verinnerlicht. Jetzt lebe ich danach und fühle mich endlich stark und befreit. Ich spüre mich und lerne mich neu kennen. Ohne Angst vor meinen Gefühlen zu haben, gehe ich auf eigene Entdeckungsreise meiner selbst und bin überrascht, wie " cool " ich Alltagssituationen, Arbeit, Partner und Kinder, etc. bewältigen kann! Weil ich nicht mehr zu Verfügung stehe - welch ein luxuriöses neues Lebensgefühl!
Dieses Buch erklärt in einfachen, gutaufnehmenden Worten, warum man fühlt und weshalb gerade so in diesem Moment. Es tut gut!
Durch die klaren Worten und immer in der Wiederholung bleibend ( als am Kern des Themas )und erklärend, wird einem immer wieder auf`s Neue das Bewußtsein geschärft.
Seid diesem Buch, kann ich mit meinem inneren Resonanzboden besser umgehen, nehme mich wahr und an, so wie ich bin. Vor allem: es funktioniert!!
Dieses Buch ist ein MUSS für alle Menschen, die sich mit innerer Gelassenheit und Frieden auseinandersetzten, und Erkenntnisse über ihre Wahrnehmungen und Gefühle wünschen. Dem Autor sei Dank!!
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199 von 234 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Körper als Sprachrohr unserer Seele, 4. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Mir hat dieses Buch,bzw. die Sichtweise die in diesem Buch geschildert wird, tatsächlich geholfen ein körperliches Symptom verschwinden zu lassen. Seit ca. 3Jahren leide ich immer wieder an einem merkwürdigen Reizhusten, der von Atemnotzuständen begleitet wird. Ärztliche Diagnose Asthma Bronchiale. Keines der handelsüblichen Mittel und keine Homöopathie, keine Körpertherapie haben bisher geholfen. Die Störungen traten immer dann auf wenn ich überlastet war oder eine offensichtlich Aversion gegen eine Tat oder eine Person entwickelte. Ich habe zu Jahresbeginn das Buch "Ich stehe nicht mehr zur Verfügung" gelesen, habe mich allerdings vorher schon mit ähnlicher Lektüre beschäftigt, so dass die Thematik mir schon vertraut war. Als ich dann vor einiger Zeit wieder eine Atemlosigkeit verspürte habe ich die Situation auf meine Verfügbarkeit hin überprüft und korrigiert. Die Luft war wieder da und ich habe tagelang nicht gehustet. Bis zum nächsten Event, ich habe den Vorgang wiederholt und bin jetzt ziemlich beschwerdefrei und hoffe es auch zu bleiben wenn es mir gelingt nur noch dann zur Verfügung zu stehen wenn ich es für richtig halte.
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144 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hält, was es verspricht!, 5. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben (Broschiert)
Das Buch ist der Hammer - der Autor beschreibt darin so viele Situationen, die man selbst kennt und in denen man sich schon so oft über sich selbst geärgert hat, dass man es zugelassen hat, dass sich negative Schwingungen seines Gegenübers auf einen übertragen. Dadurch wird die Funktionsweise des Sich-Nicht-Mehr-Zur-Verfügung-Stellens für jeden Leser sehr verständlich und motiviert dazu, es gleich bei der nächsten Situation auszuprobieren, die man jetzt vielleicht schon aus dem Buch kennt, und sein Denken dahingehend zu schulen. Habe das Buch auch gleich schon an einige Bekannte weiterempfohlen, von denen ich denke, dass sie es brauchen könnten. :-)

Das einzige, was ich zwischendurch etwas schwierig fand, war, dass an
ein paar Stellen ein Wissen von bestimmten Theorien, Techniken etc. vorausgesetzt wird, was der "Durchschnittsleser", zu denen ich mich jetzt
einfach mal zähle, vielleicht nicht unbedingt hat. Aber wie gesagt, das waren nur ein ganz paar Stellen, die aber der Gesamtwirkung des Buches
absolut keinen Abbruch tun.

Wirklich klasse und nochmal vielen Dank
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