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am 20. Juni 2004
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlerausgabe von George R.R. Martins "Lied von Eis und Feuer". FanPro bringt die Reihe als Hardcover nochmal in geringer Stückzahl heraus (1200 Stk.). Im ersten Band "Eisenthron" waren die ersten beiden Taschenbuchausgaben (Die Herren von Winterfell + Die Erben von Winterfell) vereint, so wie es im englischen Orginal auch ist. In diesem Band nun sind der dritte und vierte Teil (Der Thron der Sieben Königreiche + Die Saat des goldenen Löwen) vereint. Es ist eine schöne Ausgabe mit einer herausnehmbaren auffaltbaren Karte und einem Lesezeichen (wo die Herrscherhäuser der Welt drauf sind). Das erste Buch war in Blau gehalten, dieses Buch nun ist in Rot gehalten und hat als Bild wieder eine passende Szene aus der Geschichte vorne drauf, so wie es beim ersten Buch die Mauer aus dem Norden war.
Ausserdem wurde der Text etwas überarbeitet, aber nur so, dass Übersetzungsfehler ausgebügelt wurden. Zum Inhalt brauche ich denke ich nichts sagen. Wer die Serie kennt, wird sowieso restlos begeistert sein. Wer sie noch nicht kennt, der sollte diese Lücke umgehend schließen. Diese Serie gehört wirklich zu dem besten was man im Bereich Fantasy finden kann. Sie fängt zwar fast komplett ohne Magie, fremde Wesen und andere Fantasy-übliche Dinge an, aber im Laufe der Serie steigert sich das Maß an Magie etc. immer mehr. Ausserdem sind hier nicht nur Superhelden, die schlau, stark und schön (wie irgendwelche Übermenschen) sind unterwegs. Nein, eine der tragenden Rollen nimmt z.B. ein etwas kleinwüchsiger, mit einer Behinderung lebender Prinzenbruder ein, der sehr schön sarkastisch gehalten ist und gelegentlich etwas verbittert wirkt. Insgesamt sind die Charaktere wunderbar ausgestaltet und tief. Es ist ein wirklich episches Werk. Einziges Manko: es ist noch nicht abgeschlossen und der Autor lässt sich Zeit. Er hat sechs Bände (also 12 deutsche TB-Ausgaben, von denen 6 erschienen sind) angekündigt, aber nach Jahren des Wartens ist nun endlich der vierte Band im orginal erschienen.
Ich kann nur sagen, holt euch das Buch bevor es weg ist (und das wird es), denn es wird sicher einen gewissen Sammlerwert erlangen. Ich habe mir den ersten Band schon geleistet und bin sehr froh das ich mich nicht vom Preis habe abschrecken lassen.
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TOP 500 REZENSENTam 29. März 2012
Der Sommer ist vorbei, es wird Herbst und vier Könige beanspruchen den Thron von Westeros. Allianzen werden gebildet und zerfallen kurz darauf wieder. Jeder kämpft gegen jeden, Nachbar gegen Nachbar, Bruder gegen Bruder und Freunde werden zu Feinden und das, obwohl es bald Winter wird.
Storms' End ist gefallen und Stannis kommt mit Feuer und Schwert und dunklen Kräften eines neuen Gottes aus dem Osten, um den Thorn zu erobern, während Jaime im Kerker der Tullys sitzt und sein Vater Krieg gegen Robb Stark führt. Nur noch ein Zwerg, von allen gehasst und verabscheut, steht zwischen der Schleifung von Kings' Landing.

Erstaunlich, so viele Seiten, so viel Geschehen und doch passiert herzlich wenig. Im Großen und Ganzen lassen sich alle Handlungsstränge in wenigen Worten zusammenfassen, andererseits gibt es bereits wieder so viele neue Hinweise und Anzeichen auf kommende Ereignisse, dass einem dies dennoch wieder schwerfällt.
Martins Erzählstil erinnert stark an Charles Dickens und seinen David Copperfield. Alles wird sehr deutlich beschrieben, man versinkt in der Handlung, die Kapitel und Handlungsstränge funktionieren auch alle einzeln, aber wenn man zurückblickt fragt man sich, wie kann man so wenig Handlung in so viele Worte verpacken, das ist ja schon fast ein Hohlbeinsches Werk, nur irgendwie viel besser, viel vielschichtiger. Das liegt an einem ganz einfachen Trick, den der Autor anwendet. Ähnlich wie Dan Brown springt er von Handlungsstrang zu Handlungsstrang, ohne je einen davon abzuschließen, so dass man immer wissen will wie es weitergeht und zwar bei allen erzählenden Personen. Würde er diese Geschichte nur aus einer Perspektive erzählen, wäre sie flach, einfallslos und vorhersehbar. Dadurch, dass er die Hinweise auf verschiedene Erzählstränge verteilt, der Leser somit mehr weiß als seine Protagonisten und spekulieren kann, hält er die Spannung der Geschichte. Einige Autoren erzählen eine Geschichte in verschiedenen Blickwinkeln, aber nacheinander in verschiedenen Bänden (Oryx and Crake +Das Jahr der Flut von Attwod sind so ein Beispiel). Jede Geschichte an sich ist gut, aber man hat doch das Gefühl betrogen worden zu sein, weil der Autor mehrfach in seine Welt zurückkehrt, statt mal was Neues zu schreiben, man fühlt sich ein wenig betrogen obwohl es doch ein anderer Blickwinkel auf die gleiche Geschichte ist. Martin ist da cleverer, er teilt dich Bücher, passt die Kapitel zusammen und erzählt die Geschichte gleich aus verschiedenen Blickwinkeln und DAS ist sein Haupttrick, der diese Bücher so spannend macht.
Leider erspart er dem Leser diesmal die Schlachtenbeschreibungen nicht. Es gibt ganze Kapitel mit Schlachten, Parieren, Metzeln, ... die mich einfach nur zu Tode langweilten. Schlachtenbeschreibungen waren der Grund, warum ich den Herrn der Ringe bis heute nie geschafft habe komplett zu lesen und mehrfach abgebrochen habe. Hier sind es nur wenige Kapitel, aber die haben mir gereicht und ich war froh, als sie rum waren, da hätte mir eine kurze Statistik gereicht, die Details tragen nichts zu Handlung bei.

Fazit: Viele Worte, spannende Erzählweise, wenig Handlung, das aber perfekt umgesetzt.
Diese Ausgabe ist die einzige deutsche Ausgabe, die von der Zusammensetzung her, dem englischen Original entpricht. Sie enthält die deutschen Bände 3 und 4, die dem zweiten englischen Band entsprechen.
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am 6. März 2008
Lords erheben sich zu Königen, das Reich ist zerfallen und Krieg zerüttet das Land. Die Familie Stark ist in alle Winde verstreut, die Lannisters kämpfen um den Eisernen Thron und die beiden Baratheon Brüder sind verfeindet. Die Greyjoys nutzen die Gunst der Stunde, die Nachtwache marschiert jenseits der Mauer und am anderen Ende der Welt sucht Daenerys Targaryen verzweifelt nach Verbündeten. Und was erwartet unsere Helden? Ruhm, Reichtum, Ehre? Nein. Krieg, Verfall und Einsamkeit? Ja.

Im Norden erhebt sich die Kälte. Am Himmel zieht ein roter Feuerball seine Bahn. Das Lied von Eis und Feuer erklingt deutlicher und seine Verse sind voller Düsternis. Hört es Euch an. Es ist einmalig.
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am 1. Februar 2005
Ich bin seit kurzem erst Leser vom "Lied von Eis und Feuer" und bin mittlerweile beim 6. und aktuellsten Band angelangt. Der Inhalt der Geschichte, ide in einer fiktiven, mittelalterlichen Welt spielt, lässt sich gar nicht in knappen Worten wiedergeben, da sie so viele Handlungstränge hat, die sich im Laufe der Erzählung immer weiter verstricken. Man muss schon aufmerksam lesen, um auch die kleinen Details, die der Autor oft als sächlich erscheinen lässt, die jedoch später eine sehr wichtige Bedeutung für die Handlung erhalten, nicht zu übersehen. Dieses (im positiven Sinn gemeinte) "Wirrwarr" aus Intrigen, Krieg, Inzest und Magie löst Martin ganz ausgezeichnet, indem er jedes Kapitel aus einer anderen Perspektive schreibt. So wird jeder Handlungsstrang durch einer der Hauptfiguren "repräsentiert", was einen unglaublich guten und umfassenden Überblick über das Geschehen ermöglicht.
So ist auch die Darstellung der Ereignisse dem persönlichen Empfinden der jeweils in den Vordergrund gestellten Figur angepasst, so "erlebt" der Leser die Geschichte mal mit den Gedanken eines Kindes, mal mit denen eines brutalen Ritters.
Diese Vielfalt und der Ideenreichtum fesseln den Leser von der ersten Seite bis zum letzten Satz und verdient wirklich großen Respekt!
Also (um zu der Wahl meines Titel Bezug zu nehmen):
George R. R. Martin hat mit der Erschaffung WESTEROS und dem "Lied von Eis und Feuer" sein eigenes spannungsgeladenes und handlungsreiches "Mittelerde" geschaffen und somit das schwere Erbe Tolkiens würdig angetreten.
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am 12. April 2006
Zur Geschichte gibt es aus meiner Sicht wenig hinzuzufügen. Komplex, düster, hart und schön. Ein "Must-Read" wie alle anderen Bände auch.

Was mir allerdings aufgefallen ist, sind die schwachen Korrekturläufe des 2. Bandes. Unzählige Satzfehler fallen auf, unaufmerksame Leser werden den einen oder anderen verdrehten Namen vielleicht gar nicht bemerken, jedoch wurde anscheinend auch bei der Übersetzung geschludert. Tut der Geschichte zwar keinen Abbruch, ist anhand des hohen Preises der Ausgabe allerdings nicht unter den Tisch zu kehren.

Interessant ist auch das das namensgebende "Lied von Eis & Feuer" erst nach Rund 1500 Seiten erstmalig in der Erzählung erwähnt wird. Auch der Plot im Prolog der Geschichte wird nach gut 1000 Seiten im 2. Band wieder aufgegriffen. Das zeugt von monumentaler Tiefe. Insgesamt ist die Reihe ein nicht verfilmbares Sword & Sorcery-Breitwandepos das es in dieser Form noch nicht gab.

Und wehe wenn noch jemand den Vergleich mit LOTR bringt. ;) Damit lässt sich diese Reihe 0,0 vergleichen.
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