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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Throwaler, Orks und Riesenärger!, 12. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Der mir vorliegende Roman ist für mich in vielerlei Hinsicht etwas besonderes. Ich habe schon lange keinen Roman mehr gelesen, der in Aventurien spielt. Dazu ist er noch der erste DSA-Roman direkt von Fanpro den ich gelesen habe und dann auch noch ein historischer dazu! Zunächst war ich ja etwas skeptisch, ob ich überhaupt nachvollziehen könnte was dort nun geschieht, denn selbst nach mehr als zehn Jahren mehr oder weniger aktiver Zeit mit DSA möchte ich mich keineswegs als großer Kenner der aventurischen Geschichte bezeichnen. Umso mehr war ich erfreut, das der Roman so richtig gut geworden ist.
Das Cover finde ich aber nicht so gelungen. Zwar zeigt es Thorwaler, Orks und den titelgebenden roten Fluss, aber Kleinigkeiten sind unstimmig. Wo ist Myrburg, wieso sehen die Thorwaler alle aus wie Berserker und tragen Schwerter? Im Roman hatten alle Skrajas, Äxte und Orknasen, sowie die traditionelle Krötenhaut. Zudem setzen auf dem Bild die Thorwaler mit einem Floß zu einem Ufer über, an dem Orks warten. Im Roman war das umgekehrt.
Aber begeben wir uns mal zum Inhalt. Im Jahr 597 nach Bosparans Fall ist eine Orkarmee unterwegs um die Menschen aus ihrem Land zu vertreiben. Das führt sie irgendwann nach Myrburg (das spätere Phexcaer heißen wird, die Stadt der Diebe). Die eingeschlossenen Menschen haben aber nicht nur die Orks vor ihren Mauern als Problem, sondern auch ihre ganz eignen Zwistigkeiten.
Dem eigentliche Hauptprotagonist der Geschichte, Hjalgar Herjulfsson wäre das im Prinzip Schnuppe, denn er handelt mit den Orks. Er gilt unter den Thorwalern als Ausgestoßener, denn er leidet an der Walwut, dem heiligen Zorn ihres Walgottes Swafnir. Da sich diese Wut immer mal wieder bei Kleinigkeiten entlädt und er dann nicht mehr zwischen Freund und Feind entscheiden kann, hat ihm nicht nur viele neue Mulis, sondern auch den Zorn seiner Mitmenschen eingebracht, die ihn verstießen.
Als er sich aber in einem Orklager in eine menschliche Sklavin verliebt, kommen ihm erste Zweifel an seiner Haltung. Er erfährt, das sie einem Riesen geopfert werden soll und macht sich heldenmutig auf den Weg sie zu retten. Unterwegs liest er einen Praios-Geweiten auf, welchen die Thorwaler etwas unsanft aus Myrburg entfernt hatten. Gemeinsam gelingt es den beiden die Sklavin und noch einige andere Frauen zu befreien. Aufgrund mangelnder Alternativen kann die Gruppe aber nur ein Ziel ansteuern: das inzwischen belagerte Myrburg...
Ich muss gestehen, am Anfang klingelte es noch nicht bei mir. Aber mit dem weiteren Fortschreiten des Romans wurde meine Erinnerung dann immer klarer und am Ende machte es dann BÄNG und meine Erinnerung an die Orkland-Box kam wieder. Damit möchte ich aber keinesfalls behaupten, das sich jemand, der die Box dereinst auswendig lernte nicht in dem Roman genießen kann. Obwohl DSA ja immer den Ruf hat, das jeder Grashalm der Welt bereits irgendwo in einem Buch beschrieben worden zu sein, hier kommt trotz der historischen Vorlage Spannung auf. Der Roman will eine Geschichte im historischen Kontext erzählen und nicht den Kontext durch eine Geschichte filtern, was mir sehr gut gefällt.
Die Charaktere des Romans sind ebenso wie ihre Entwicklung sehr schön beschrieben und in Szene gesetzt. Ein geschicktes Stilmittel ist dabei die wechselnde Erzählstruktur, denn einige der Kapitel werden direkt durch Hjalgar aus der Ich-Perspektive erzählt.
Besonders gefallen hat mir hierbei der Praios-Geweihte, der früher einmal Holzfäller war und dessen raues Verhalten immer wieder mal die Oberhand gewinnt. Ausserdem wirkt er dadurch sehr menschlich und vielschichtig, das er immer wieder kurz Praios in Zweifel zieht, sich aber daraufhin immer direkt bei seinem Gott entschuldigt. Der Charakter ist damit weit ab von den üblichen Strahlemännern der Praoiskirche. Sehr schön!
Hjalgars Walwut kommt zwar immer nur dann in Fahrt wenn es der Geschichte dienlich ist, aber darüber lässt sich hinwegsehen. Besonders da immer wieder betont wird, wie er sich beruhigt und welche Mittel er dazu anwendet.
Trotz der interessanten Charaktere gibt es ein Problem mit ihnen. Es sind ihrer zu viele. Bereits nach den ersten Kapiteln hat man so viele verschiedene Ork- und Thorwalernamen gelesen, das man immer wieder kurz nachdenkt wer das nun war. Die Auflistung vorkommender Charaktere im vorderen Teil hilft zwar, aber mitten im Kapitel blätter ich nur ungern im Buch herum.
Das Ende des Romans ist dann der direkte Bezug zu den historischen Ereignissen, die ich an der Stelle nicht erwähnen möchte, die aber dem ein oder anderen sicher im Gedächtnis geblieben sind. Das „Warum" wird hier leider nicht geklärt, nur das es passiert. Die Autorin musste sich an dieser Stelle ja an die Vorgaben halten, aber ein Einblick in die Gründe der Tat würden das ganze Buch abrunden.
Aber neben diesen Punkten und dem für Fanpro-Romane üblichen hohen Preis, fallen mir keine Kritikpunkte ein. Das Lesen des Romans hat mir sehr viel Freude bereitet, gerade da ich seit Urzeiten sehr gerne Thorwaler bei DSA spiele und so nochmal viel über meine zotteligen und rauflustigen Freunde erfahren konnte. Also können fanatische DSA-Freaks ebenso zufrieden sein wie Gelegenheitsspieler. Und ja, ich wage sogar zu behaupten, das auch viele Leute die kein Rollenspiel spielen, Freude an diesem Roman haben könnten ;-).
P.S.: Von Daniela Knor ist in der gleichen Reihe auch der historische DSA-Roman Blaues Feuer erschienen. Ich bin neugierig geworden... auch der wird sicherlich noch seinen Weg in meine Finger finden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Kauftip! Geniales Buch!, 29. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Endlich hatte ich mal wieder die Zeit, ein Buch zu lesen. Und natürlich war mein Griff sofort zu "Roter Fluß" von Daniela Knor, obwohl noch Dutzende andere Bücher in meinem Schrank darauf warten, gelesen zu werden. Aber da mich "Blaues Licht" von Daniela Knor so begeistert hatte, war dieses Buch eindeutig als erstes an der Reihe!
Wie zu erwarten, haben mich bereits die ersten Worte des Buches gefesselt, so daß ich plötzlich überrascht feststellte, wieviele Stunden schon vergangen waren. Ich kam von dem Buch nicht mehr los! Die Charaktere sind einfach super. So liebevoll dargestellt und so wunderbar real. Am meisten fasziniert war ich von Anfang an von Hjalgar, und am meisten Spaß hatte ich mit Growin. Allein schon die Idee, die hinter Growin steckt, ist genial. Da bekommt man glatt Lust darauf, sich einen Growin als Char zu basteln!
Die Geschichte ist spannend und absolut flüssig erzählt, in einem wunderbaren Erzählstil, der einen nur so durch die Seiten schweben läßt.
Und wie auch schon bei "Blaues Licht" überzeugt Daniela Knor mit aventurischer Stimmigkeit und umfassenden Hintergrundwissen. Mich würde mal interessieren, wie viel Zeit sie immer in die Recherche steckt, bevor sie einen Roman schreibt.
Für mich hatte das ganze nur einen Wehrmutstropfen: Ich hätte gewünscht, diesen Roman gelesen zu haben, bevor ich "Jahr des Greifen" gemeistert habe, denn bei der Lektüre bekam ich die wunderbarsten Ideen dafür. Schade eigentlich.
Ich freue mich jetzt auf die Lektüre von "Dunkle Tiefen" und muß sagen, daß ich es bedauere, daß Daniela Knor für diese leidliche Rhianna-Saga schreibt. Ich wünsche mir von Ihr einfach mehr Romane wie "Blaues Licht" und "Roter Fluß", in denen die Menschen vor dem Sexapeal stehen...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und lebendig, 9. April 2005
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Im Zentrum der Erzählung steht der walwütige Thorwaler Hjalgar, der, von den Menschen ausgestoßen, Handel mit den Orkstämmen der Orklandsteppe betreibt. In spannenden Häppchen verpackt erfährt der Leser im Laufe der Geschichte immer mehr aus seiner Vergangenheit, während sich gleichzeitig der Belagerungsring um Myrburg immer enger zieht. Der Autorin gelingt es spielend den Charakteren Leben einzuhauchen, sodass man schnell, von ihrem Schicksal ergriffen, mit ihnen fiebert. Mein heimlicher Favorit dabei ist Hjalgars Muli Askanje, das durch seine ganz besondere Art für etliche Lacher sorgt.
Fazit: Ein sehr ergreifendes, spannendes, überaus lesenswertes Buch, das meine uneingeschränkte Empfehlung erhält.
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5.0 von 5 Sternen Spannung bis zur letzten Seite, 12. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Eine Geschichte über Missgunst und Intrige in einer thorwalschen Minderheit einer Mittelländischen Siedlung und zu guter letzt kommt auch noch ein Feind von ausserhalb der Mauern - DIE ORKS. Eine der wenigen Hoffnungen für die Bewohner ist ein walwütiger Thorwaler, der seinen Unterhalt als Händler mit den Orks verdient hat!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gelungene Geschichte, 24. Februar 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Manche Autoren der DSA-Romane haben das Geschick, den Leser von Beginn an auf eine sympathische Art zu fesseln und den DSA-Rollenspieler das Gefühl zu geben, in das "wirkliche" Aventurien einzutauchen. Bei Daniela Knor war dies schon bei "Blaues Licht" der Fall, und auch "Roter Fluss" schlägt in die selbe Kerbe: eine interessante Geschichte aus der aventurischen Geschichte, Handlungspersonen, mit denen man mitfühlen kann, eine stimmungsvolle Beschreibung der Welt und ihrer Bewohner, und eine neugierig machende Handlung.
Die Geschichte handelt von der Belagerung von Myrburg (später wird es mal Phexcar heissen und manchem DSA-Spieler bekannt sein) durch die Horden der Orks, und von ihrer wundersamen Rettung. Vor diesem Hintergrund wird vor allem der Lebensweg des Thorwaler-Berserkers Hjalgar geschildert, der wegen seiner unbeherrschten Walwut aus der Gemeinschaft der Menschen ausgeschlossen wird und nun sich als "Steppenläufer" durchs Leben schlägt. Im zur Seite steht im späteren Verlauf ein etwas naiver Praios-Geweihter, dessen Beschreibung sehr gut gelungen ist und öfters zum Schmunzeln anregt. Gegen diese zwei Charaktere machen sich die anderen Bewohner der Stadt Myrburg zwar etwas blass aus, es wird aber immer noch gut das Bild vermittelt, wie es in dieser Stadt 400 Jahre vor dem aktuellen Aventurien zugegangen ist.
Abenteuer mit den Ork-Stämmen, mit Riesen und Mauleseln, thorwalscher Stursinn und Heldenmut und mittelreichische Zivilisationsversuche ergeben so eine ganz bunte Mischung, die man gerne liest und verfolgt. Daniela Knor versteht es, den Leser zu interessieren, fallweise gar zu fesseln, und dies ist nicht bei jedem DSA-Roman eine Selbstverständlichkeit. "Roter Fluss" aber kann man zweifellos zu den gelungensten DSA-Romanen zählen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner DSA-Roman in Thorwal, 9. Januar 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Der Roman ist stimmig in die Welt von Aventurien eingebettet, was beiden Romanen in der Phoenix-Reihe verglichen mit den Heyne Romanen glücklicherweise fast zum Standart avanciert ist. Jedem Rollenspieler ist der Roman zu empfehlen, da viele Begriffe aus dem thorwalischen Leben vorkommen und ein guter Einblick in die Lebensart und Sitten der Thorwaler gegeben wird. Der Roman ist zudem spannend geschrieben und hält die Spannung auf klassische Weise durch zwei parallele Handlungsstränge.
Jeder, der spannede Phantasie Abenteuer mag, kann dieser Roman empfohlen werden!
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4.0 von 5 Sternen Lob für die Aufmachung, Tadel für die Autorin..., 3. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Roter Fluss...

Handwerklich wurde diesmal alles richtig gemacht: ein stimmungsvolles Titelbild, ein nicht zu großes Personenregister, und fremde Begriffe werden durch Fußnoten erklärt. Auch die Rechtschreibung wurde angemessen beachtet.

Der Einstieg ist sehr gut gemacht, auch wenn er schon fast als Klassiker gelten muss. Und obwohl die Orkschädelsteppe und Myrburg dank des guten Schreibstils vor den Augen des Lesers lebendig werden, schrammt die Autorin trotzdem an einem guten Roman vorbei. Das liegt zum Einen daran, dass die Charaktere sehr flach bleiben, insbesondere Hjalgar, der so oft zwischen abweisender Teilnahmslosigkeit, tobendem Berserker und ergebenem Gottvertrauen schwankt, dass nicht klar ist, was für eine Art Mensch er wirklich ist. Oft auch werden Probleme oder Hoffnungen angedeutet, dann jedoch nicht weiter erwähnt. Damit bleiben die Beweggründe der Protagonisten im Dunkeln. Zum Anderen werden einige Fragen nicht beantwortet und das Finale ist etwas kurz gehalten.

Sehr gut gefallen hat mir dagegen das Zusammenführen der beiden Gefährten, das stimmig und stimmungsvoll zugleich ist. Ab dann wird jedoch der Walwut des Thorwalers nicht mehr genug Beachtung gezollt, sondern nur noch dann, wenn es für die Handlung förderlich ist (wie auch schon ein anderer Kritiker bemerkt hat).

Alles in allem ein Buch, das von der Aufmachung her Maßstäbe setzt, dessen Geschichte und Charaktere (insbesondere der Protagonist und die Heldin) dem aber nicht gerecht werden. Und zum Schluss: die beste Darstellung eines Berserkes ist immer noch die von Logen Neunfinger alias Blutiger Neuner von Joe Abercrombie.
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5.0 von 5 Sternen Sehr spannende Geschichte über das spätere Phexcaer mit (u.a.) vielen Thorwalern, Orks und einem Praios-Geweihten ;), 8. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Die Figuren sind sehr liebevoll und plastisch beschrieben. Vor allem gefiel mir die Beschreibung des walwütigen Thorwalers, mit seinem Aberglauben und seiner manchmal zu einfältigen Intelligenz ("ich laufe jetzt einfach mal von den Orks weg, denn ob ich einen Pfeil in den Rücken oder in den Bauch bekomme würde ja am Ende auf dasselbe hinauslaufen...") =). Auch der Praiospriester ist eine Figur, die mir richtig ans Herz gewachsen ist... Seit dem Roman habe ich einen völlig anderen Bezug zum späteren Phexcaer! Kaufen! Das wohl!
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4.0 von 5 Sternen Dieser Ausflug in die aventurische Vergangenheit lohnt sich!, 24. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
Der Ausflug in die Vergangenheit Aventuriens zum Jahre 597 BF ist eine sehr interessante Abwechslung zu anderen Romanen. Die Geschichte um die Stadt Myrburg, die später in Phexcear umbenannt wurde, ist auch Teil der aventurischen Geschichte der gesamten Region und des Orklandes. Diese Verwicklungen werden jedoch erst nach und nach aufgedeckt. Zu Beginn erlebt der Leser mehrere unabhängige Erzählstränge, die jeder für sich detailreich und liebevoll ausgestaltet sind. Hierzu trägt auch die wechselnde Erzählperspektive bei, die in der Ich-Perspektive vor allem die Erlebnisse Hjalgars authentisch darzustellen weiß.

Nach und nach erlebt der Leser, wie die Erzählstränge immer mehr ineinander greifen und miteinander verschlungen werden, so dass das Buch mit jedem Kapitel spannender wird, zumal jede Einzelgeschichte ihre eigene dramatische Dynamik hat.

Nahezu jeder der auftretenden Charaktere ist sehr gut ausgearbeitet und dargestellt, so dass es Daniela Knor wieder einmal schafft, Aventurien zum Leben zu erwecken. Der DSA-geschichtlichte Bezug tut sein Übriges zu dem verarbeiteten Hintergrundwissen. Ein besonderes Lob hat die Figur des Praios-Geweihten Gorwin verdient, zu dessen Rolle aber hier nicht zu viel verraten werden sollte.

Das Cover ist zwar mit dem Inhalt des Romans themenverwandt, doch wieder einmal nicht wirklich treffend. Der Titel des Werkes hingegen, der auf den Sandschlamm tragenden Fluss Bodir hinweist, hat schon fast symbolischen Charakter für die Geschichte.

Dem Werk beigefügt sind neben einer Aventurienkarte und einem Personenregister auch wieder Glossare über aventurische Begriffe, so dass der Roman nicht nur für DSA-Kenner geeignet ist, auch wenn dies von Vorteil wäre.

Ein wirklich gelungenes Werk, welches durch seine Struktur der Erzählstränge glänzt. Abgerundet wird der sehr gute Aufbau durch die bekannt detailreichen und vielseitigen Charakterdarstellungen und Beschreibungen der Autorin. Durch den geschichtlichen Hintergrund bekommt der Roman eine besondere Note für DSA-Liebhaber, enthält aber auch ohne dies eine immer mehr interessant werdende und packende Gesamtgeschichte über das Leben von Menschen, Thorwalern und Orks.
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0 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das orkland, 14. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) (Taschenbuch)
verbietert handelt der hauptcharakter mit den orks vor myrburg, das später phexcaer werden soll, als von den thorwalern verstoßener. doch als das friedliche nebeneinanderleben von orks und menschen zu einem aprupten ende kommt, endet auch für den von swafnir mit der walwut gesegneten thorwaler sein alltag und alles ändert sich. für myrburg sthet eine schlacht auf leben und tod bevor und nicht nur die reine kampfkraft sorgt am ende für den ausgang.
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Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85)
Roter Fluss: DSA-Roman (Nr.85) von Daniela Knor (Taschenbuch - Oktober 2004)
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