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5.0 von 5 Sternen der nächste gute Schritt
Ich habe soeben den 2. Teil ausgelesen, nachdem ich vom ersten sehr angetan war. Könnte ich halbe Sterne geben, würde ich hier einen halben Stern Abzug geben, da die Story nicht mehr ganz so ergreifend war wie beim ersten Teil. Der Schreibstil, die Schilderung des Gesamt-Szenarios mit liebevoll gestalteten Einzelschicksalen hingegen ist nach wie vor...
Veröffentlicht am 9. August 2010 von Jens Gehring

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es wird besser
Um ihre Leibeigenen vor den Goblins zu schützen, versammeln die Isenborns die Bewohner der umliegenden Weiler in der Burg. Doch die Vorräte sind nicht auf eine solche Menschenmenge ausgelegt. Als die Nahrung knapp wird, wagen die Isenborner ein verzweifeltes Manöver. Doch dem besessenen Magier Cyron geht es längst nicht mehr um das isenborner...
Veröffentlicht am 29. Juli 2011 von Ein Schelm


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es wird besser, 29. Juli 2011
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Isenborn 2: Erz (Das Schwarze Auge, Band 121) (Broschiert)
Um ihre Leibeigenen vor den Goblins zu schützen, versammeln die Isenborns die Bewohner der umliegenden Weiler in der Burg. Doch die Vorräte sind nicht auf eine solche Menschenmenge ausgelegt. Als die Nahrung knapp wird, wagen die Isenborner ein verzweifeltes Manöver. Doch dem besessenen Magier Cyron geht es längst nicht mehr um das isenborner Eisen...

Die Rezension basiert auf meiner Rezension zu Isenborn I - Stein.

Band Zwei der Isenborn-Tetralogie ist besser als der Einstieg. Die Kämpfe nehmen zwar immer noch ein Großteil der Handlung ein, aber mittlerweile ist es zumindest eine Handlung mit Kampfszenen statt einer Abfolge von Kampfszenen, die durch eine Pseudohandlung zusammengehalten werden. Besonders die Einführung des Mädchens mit dem Rotpüschel hat der Geschichte gut getan, da so leichter Szenen möglich werden, in denen es nicht um Kampf geht.

Bei den Charakteren gibt es ebenfalls eine Entwicklung zum Positiven: Die Guten sind noch immer gut, aber nicht mehr so dämlich, dass es weh tut. Besonders bei Fiana hat das blinde Festhalten an der Ehre kriegsbedingt einem gewissen Pragmatismus Platz gemacht. Die Zahl der Protagonisten ist aber immer noch zu hoch und führt dazu, dass einige Hauptfiguren die Hälfte des Buchs lang verschollen zu sein scheinen.

Auch der Umgang mit dem Hintergrund hat sich gebessert. Aus den suizidgeilen Goblins des ersten Teils sind mittlerweile Wesen geworden, die kämpferisch nicht völlig unbegabt sind, aber denen man trotzdem anmerkt, dass sie nur auf Befehl der Schamanin kämpfen und lieber etwas anderes täten.

Wiederholungen gibt es aber nach wie vor: Man schlägt sich zwar nicht mehr so häufig mit der Faust vor die Brust, dafür netzen sich die Figuren jetzt ständig die Lippen.

Außerdem bleiben einige Fragen offen: Den DSA-Einsteiger hätte sicher interessiert, woher die aggressiven Wildtiere kommen; und warum es die Nachbarbarone nicht stört, dass die Isenborner quasi ihre Baronien plündern und die Leibeigenen zur Schollenflucht zwingen, bleibt leider unbeantwortet.

"Stein" und "Erz" sind sich allgemein sehr ähnlich. Wer den ersten Teil der Tetralogie mochte, wird auch den zweiten mögen. Wer den ersten Teil überhaupt nicht mochte, wird auch den zweiten überhaupt nicht mögen. Wer nach dem ersten Teil unentschlossen war, ob die Isenborn-Saga etwas für ihn ist, sollte Bernard Craw noch eine Chance geben und auch den zweiten Teil lesen. Durch die Verbesserungen im Vergleich zum ersten Teil kann man da noch auf den Geschmack kommen.
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1.0 von 5 Sternen Furchtbar langatmig, mühseelig und kleinteilig, 16. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Isenborn 2: Erz (Das Schwarze Auge, Band 121) (Broschiert)
Mit Mühe habe ich mich durch alle 4 Teile sprichwörtlich durchgekämpft, einfach weil sie ein Geschenk waren ...

Mein Fazit:

Zunächst mal sind alle 4 Teile im Hinblick auf das DSA-Universum mit allen seinen Hintergründen und Geschichten, sowie im Hinblick auf die Regeln des Rollenspiels, seine Charakterklassen und sogar seine Manöver einwandfrei umgesetzt. Es wurde gut recherchiert und authentisch eine stimmige Geschichte in der Welt des Schwarzen Auges erzählt.

Aber was für eine Geschichte wurde da erzählt?

Das ließ sich manchmal im besten Falle schwierig und im schlechtesten Fall über viele Seiten gar nicht mehr bestimmen. Insbesondere im ersten Teil ließe sich die gesamte Geschichte im Grunde in 2-3 knackigen Sätzen zusammenfassen. Im zweiten und dritten Teil wurde das zumindest geringfügig besser. Der Rest sind sich immer und immer wiederholende Kampfbeschreibungen, über die man im Laufe der 4 Bände zunehmend immer schwerer hinweg kommt, weil sie - zumindest mich - einfach nur noch nerven und langweilen. Nicht zuletzt deswegen, weil auch die Beschreibungen und Manöver sich in diesen Kämpfen immer wieder wiederholen und sie den Verlauf der Handlung nicht voran bringen, sondern im Grunde ein Füllmittel zwischen den einzelnen Bruchstücken derselben sind. Immer mehr wünscht man sich, daß es ENDLICH mal voran geht und liest sich durch die Kämpfe eigentlich nur noch deswegen durch, weil man hofft, es könnte nach dem nächsten Kampf vielleicht so weit sein und weitergehen. Nicht nur weniger, sondern viel weniger wäre hier mehr gewesen und die ganze Reihe hätte deutlich gestrafft und bestenfalls als Trilogie ausgelegt werden müssen. Aber auch dann hätten die Kämpfe im Verlauf viel mehr Spannung und viel mehr Wendungen gebraucht, die die Handlung voran bringen.

Der nächste ganz wesentliche Kritikpunkt ist die Erzählweise des Autors. Gute Erzählungen zeichnen sich sicherlich durch liebevolle, verspiele und auch detaillierte Beschreibungen aus. Ziel ist es damit die Welt vor dem Auge des Lesers in all ihrer Pracht und Vielfalt zum Leben zu erwecken. Aber auch da gibt es für mich ganz einfach Grenzen. Diese überschreitet der Autor nicht nur um ein oder zwei, sondern im Grunde sogar um drei Schritte. Selbst die einfachsten Handlungen und Ereignisse werden oftmals so über alle Maßen kleinteilig ausgeführt und beschrieben und mit so vielen Adjektiven und Füllwörtern bedacht, daß man ihnen bei aller Konzentration tatsächlich zuweilen kaum noch folgen kann. Man könnte sagen, daß die Eindrücke, Klänge, Gerüche und Empfindungen nur beim einfachen Öffnen und Durchschreiten einer Tür oftmals über eine ganze Seite beschrieben werden. Die eigentliche Handlung verliert man immer öfter fast aus den Augen, während man sich durch die grenzenlose Fülle an Detailbeschreibungen hangelt. Kurzum: Es ist für einen straffen Lesefluß einfach viel zu viel des Guten.

Der letzte Kritikpunkt sind dann in der Tat die vielen verschiedenen Charaktere und damit Sprünge in der Handlung. Wobei ich fast überzeugt bin, man könnte diesen durchaus problemlos folgen, gäbe es da nicht die beiden zuvor genannten Kritikpunkte. Beim Lied von Eis und Feuer klappt es schließlich mit noch mehr Charakteren - auch wenn ich diese Reihe hier mit Nichten auch nur ansatzweise mit dem genannten Werk vergleichen möchte.

Insofern bleibt am Ende nur das Fazit: Absolut authentisch im Hinblick auf DSA, aber nur 1 Stern, weil es einfach eine Qual war, sich durch diese Masse an kleinteiligen Beschreibungen und vor allem Kämpfen bis zum Ende durchzuschlagen. Die Geschichte war im Ganzen mittelmäßig, hätte aber durchaus Potenzial für 3-4 Sterne gehabt, wenn man sie denn halbwegs zusammenhängend und mit Spannung hätte genießen können.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der nächste gute Schritt, 9. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Isenborn 2: Erz (Das Schwarze Auge, Band 121) (Broschiert)
Ich habe soeben den 2. Teil ausgelesen, nachdem ich vom ersten sehr angetan war. Könnte ich halbe Sterne geben, würde ich hier einen halben Stern Abzug geben, da die Story nicht mehr ganz so ergreifend war wie beim ersten Teil. Der Schreibstil, die Schilderung des Gesamt-Szenarios mit liebevoll gestalteten Einzelschicksalen hingegen ist nach wie vor hervorragend.
Auch hat es der Autor wieder verstanden, sein Fachwissen gut einzubringen und seine Geschichte in den Geschichtsverlauf Aventuriens stilsicher einzubringen.

Also Daumen hoch und ich freue mich auf Teil 3!
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht, 15. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Isenborn 2: Erz (Das Schwarze Auge, Band 121) (Broschiert)
Wo der erste Teil noch halbwegs lesbar ist, tut man sich schon mit dem zweiten Teil keinen Gefallen mehr. Nach mehr als 120 DSA-Romanen ist das der definitive Tiefpunkt. Davor lag er bei einer anderen Craw-Veröffentlichung, was Sorgen bereiten sollte, wenn man bedenkt, dass man damit einem absolut untalentierten Schreiberling weiterhin die Möglichkeit gibt in dieser Reihe zu publizieren.
Alle 10 Seiten "netzt" ein Protagonist seine Lippen. Man wartet geradezu darauf, dass sich der Autor einmal mal mehr wiederholt und dabei eine Geschichte erzählt die nicht fesselt sondern nur langweilt. Noch etwas langsamer und man würde die rückwärts lesen. Nein, netzt ist kein Verb. Jemand befeuchtet vielleicht seine Lippen mit der Zunge, aber was soll netzen sein? Spinnt da jemand ein Netz? Es ist einfach nur furchtbar und das Grauen scheint nicht aufhören zu wollen. Tatsächlich vier Teile gibt man einer "Saga" die vermutlich nicht mal ein einziges Buch verdient.
Und so wie der Autor sich ständig wiederholt, könnte ich mich selbst tausend mal wiederholen um vor diesem und sämtlichen anderen Werken von Craw zu warnen. Der schlimmste Einfall war die Einführung eines Kindes, welches die Geschichte nicht im mindesten bereichert sondern nur um einen weiteren quälenden Faktor unnötig in die Länge zieht.

Das schlimmste an sich ist aber, dass Craw noch das unsinnigste Klischee bedient und es nicht versteht auch nur den Hauch von Aventurien zu vermitteln, der so vielen anderen Autoren zuvor gelungen ist. Das macht keinen Spaß und regt einem beim lesen ständig auf. Gerade die Goblins kriegen es immer wieder ab. Sie sind zu kaum mehr als ein bisschen Schwertfutter gut und selbst der letzte Bauer bringt gleich drei von ihnen mit einem müden Lächeln um, aber keine Sorge, in der Zeit haben sie sich schon wieder fünf mal vermehrt. Er stellt sie als lausige Schimpansen mit einem Funken mehr Evolution dar und das wird einem vernünftigen Leser irgendwann zu viel.
Von den Grundkomponenten hätte man durchaus einiges aus der Story machen können, aber Craw vermasselt eine nach der anderen Seite und wenn man einmal die Schwächen erkannt hat, ärgert einen jede weitere Seite mehr. So sehr, dass ich so eine Rezension schreiben musste, um meinem Unmut über diesen Mist Luft zu machen.
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Isenborn 2: Erz (Das Schwarze Auge, Band 121)
Isenborn 2: Erz (Das Schwarze Auge, Band 121) von Bernard Craw (Broschiert - 1. Juni 2010)
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