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Kundenrezensionen

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am 20. Dezember 2013
Normalerweise kindle ich kein Buch über Euro 10,--, doch dieses hat mir gereizt und ich habe es nicht bereut.

Der Bericht ist ausführlich, schildert die schönen Seite dieser Reise, verschont den Leser aber auch nicht über Auseinandersetzungen, technischen Schwierigkeiten und den ungeheuern Strapazen. Nur so kann man sich ein Bild über dieses Abenteuer machen.

Jeder, der gerne abenteuerlich reist, wird es lieben und deswegen empfehle ich diese Geschichte.
(Auf einem kleinen Teil der Reise (Kirgistan bis Kashgar/China) war ich (weibl., 66, Alleinreisende) auch schon unterwegs..und habe meine Erlebnisse wieder gefunden)
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am 9. November 2013
Habe heute gerade vor ein paar Stunden nach kurzer Zeit das Buch durchgelesen. Leider bin ich nicht schon vorher auf den Blog der beiden Brüder aufmerksam geworden. Ich bin persönlich der Meinung das sich für mich aus dem gelesenen zwei Rezensionen ergeben.

1. das Buch
die Verwendung von weiteren medialen Mitteln (also der Bilderteil in der Mitte und gerade die Einbindung von Videos durch das Internet durch QR-Codes)haben mich dem ganzen Abenteuer subjektiv empfunden sehr nahe gebracht. Es verleiht der Geschichte meiner Meinung nach noch mehr Intensität. Auch wenn ich das Lesen eher am Stück durchgezogen und zwischendurch mal unabhängig davon die Videos geschaut habe.
Ich glaube die Beiden machten auch schon zu Beginn auf den ersten Seiten klar das jemand von Ihnen Medienwissenschaften studiert hat... Ich finde es auch nicht verkehrt oder negativ so eine Reise dann auch zu vermarkten. Es muss ja schließlich bezahlt werden unterwegs sein zu können und man wünscht den Protagonisten so sie es wollen nach dieser Geschichte auch eine nächste.

2. die Story
Nicht nur für jeden Reisenden lesenswerte Lektüre wie ich meine. Mich wundert es jedenfalls nicht, dass die Geschichte auch unter den o.g. Gegebenheiten nie langweilig war.
RESPEKT!!! ...vor dieser Leistung! Also allein schon die Idee so etwas zu tun, also der Gedanke an Wüste, Sandstürme, 5000 Höhenmeter, Minusgrade und dabei Tagesetappen von weit über 100km und tagelange Einsamkeit vor allem auch in Bezug auf Nahrung, kontinentalem Klima usw.
Wer jemals selbst Unterwegs war mit Zelt und Schlafsack der kann vielleicht auch nur erahnen was das bedeutet.

Spannend geschrieben absolut lesenswert, Danke
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am 1. November 2013
Zwei Chinesen fahren mit dem Rad durch Deutschland. Irgendwo in der Provinz trinken sie ein wenig über den Durst, fallen über eine Verkaufstheke und reißen elektronisches Equipment mit. Als der Besitzer den Schaden aufnehmen lassen will, machen sie eine riesige Szene, rufen die chinesische Botschaft an und bezichtigen den Besitzer des Betrugs. Was das mit dem Buch zu tun hat? Die Szene kommt in dem Buch vor, nur mit zwei Deutschen, den Autoren, die im Suff ein Telefon vom Tresen reißen. Und dann genauso reagieren, wie die fiktiven Chinesen am Anfang der Rezension.

Der Perspektivenwechsel hilft, um zu verstehen, was da auf der Reise der Zwillinge Hansen und Paul Hoepner passiert. Da rasen zwei Egomanen ohne Rücksicht auf Menschen, Kulturen und Fakten durch die Welt, oder besser: Von Berlin nach Shanghai. Mit dem Fahrrad. Glaubt man der Verlagswerbung, haben sie damit etwas Einzigartiges geleistet. Auf gleicher oder ähnlicher Strecke sind jährlich ein paar hundert Radler unterwegs, ohne das Ganze zu überhöhen. Einige schreiben auch darüber, in Blogs und in Büchern. In schwankender Qualität. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Buch der Zwillinge Hoepner mit Abstand das schlechteste.
Zugegeben: Ich hätte die Buchbeschreibung besser lesen sollen. Da wird ja schon deutlich, dass es sich um einen Egotrip der beiden handelt. Ich hätte also gewarnt sein sollen. Aber wenn man, wie ich gerade, selbst in China auf dem Fahrrad sitzt und einem der Lesestoff ausgeht, kommt so ein Download auf dem Kindle gerade recht. Die Egozentrik möchte und kann ich den beiden folglich nicht vorwerfen, auch wenn sie mich bis zur Unerträglichkeit genervt hat.

Was das Buch aber auch sonst zu einem Ärgernis macht (abgesehen davon, dass zuweilen der Reiseblog nahezu unredigiert übernommen wird, inklusive der Rechtschreib- und Sachfehler) ist der Umgang mit Situationen und Fakten vor Ort. Das fängt schon beim Teaser auf Amazon an.
- Die längste Strecke von Berlin auf dem Landweg wäre Singapur, nicht Shanghai.
- "Ein Zelt, Isomatten und zwei Fahrräder – mehr brauchen Paul und Hansen nicht, um von Berlin nach Shanghai zu radeln." Und eine sündhaft teure Kameraausrüstung, die Großzügigkeit unzähliger Menschen am Wegesrand, die oft noch nicht einmal namentlich benannt sind.

Erbsenzählerei? Als singuläre Fehler, sicherlich. Aber das weitgehend faktenfreie private Zusammenreimen der Situationen vor Ort zieht sich durch alle Geschichten der Zwillinge. Ganz surreal, wenn man den Ikeshtam Pass selbst mal gefahren ist, die Einreise nach China. Was war jetzt in China, was in Kirgisien, wer kontrolliert die Speicherkarten und wer zwingt Hansen, Wodka zu trinken an der "Grenze"? Die Geschichte ist so, wie sie geschildert wird, rein logistisch nicht plausibel.

In China wird es dann ganz wild. Erstaunlich, wie viele chinesische Polizisten in den abgelegensten Regionen plötzlich Englisch auf Konversationsebene sprechen (nach meiner Erfahrung jeder 100., wenn überhaupt). Erstaunlich, dass die Zwillinge vorgeben, ein wenig Chinesisch gelernt zu haben, und dann (selbst nach Lektorat!) "Miu! Miu!" statt "Meiyou" schreiben, immerhin das zuweilen in China am meisten gehörte Wort ("gibt es nicht!). Danke heißt "Xiexie", nicht "Sche, Sche", aber das nur nebenbei. Mautstationen werden mit Checkpoints verwechselt, die Autoren regen sich darüber auf, dass auf der autobahnähnlichen Mautstraße hinter Kashgar keine Läden zu finden sind (die alte Landstraße verläuft parallel und wäre für Radler, die etwas vom Land sehen und mit der Bevölkerung in Kontakt kommen wollen bei weitem die bessere Wahl gewesen). Überhaupt: Was wäre denn eigentlich passiert, wenn es die Zwillinge hinter Kashgar nach Tibet geschafft hätten? Kasghar - Lhasa ist mit dem Rad bei Idealbedingungen und optimalem Fitnesszustand 30 Tage (an denen man aber weder am Everest, noch am K2 vorbeikommt, wie im Buch geschrieben), Lhasa - Chengdu oder Lhasa - Kunming noch einmal mindesten ein Monat. Der Weg von Kunming oder Chengdu nach Shanghai dann noch einmal 30 Tage, wenn man den Turbo zündet. War das wirklich die ursprünglich geplante Route? Mehr als 30 Tage über dem Zeitplan? Oder ist das einfach eine Geschichte, die sich gut vermarktet? Generell nehme ich den Zwillingen die beschriebene Naivität nicht ab. Einerseits ständig Routen auf Google Maps plotten und dann regelmäßig abstrus falsch fahren. Komplett unrealistische Pläne bei einer ansonsten technisch anscheinend perfekt durchgeplanten Reise schmieden. Ständig über Geldnot reden und dann zeitgleich 5000 Yuan für eine Kamera auf den Tisch blättern, stolz, das Geld zu haben und den dummen Locals mal zeigen, dass man trotz dreckiger Kleidung etwas Besonderes ist (so lese ich den Subtext in der Xining-Episode).

Ab Yichang wird dann nur noch durch Land gebrettert, die Mär erzählt, dass die Chinesen mit dem Autobahnbau alle anderen Straßen verkommen lassen (das Gegenteil ist der Fall: Der Hauptverkehr geht auf die Autobahnen und die Nebenstraßen sind leidlich bis sehr gut ausgebaut und weitgehend verkehrsfrei). Einige unglaubwürdige Geschichten später radeln die Zwillinge dann in Shanghai ein, können zwei Kilometer vorher schon ihr Ziel, das Ehrenmal für die Helden des Volkes am Bund sehen, anscheinend mit Röntgenaugen, da für den Normalsterblichen hinter Promenaden und Hochhäusern versteckt und sind dann am Ziel. Ein Chinese namens Ching Ching Dali erzählt dann der Mutter der Zwillinge, wie stolz China auf die beiden ist. Das rührt so sehr, dass sich die beiden noch nicht einmal die Mühe machen, den Chinesen nach seinem (richtigen) Namen zu fragen. Ching Ching Dali heißt in China kein Mensch, allein schon deshalb, weil es die ersten beiden Silben so im Chinesischen gar nicht gibt.

Eine zuweilen recht kurzweilig erzählte Geschichte, die mit zunehmender Dauer aber sehr repetitiv wird (Streit, Erschöpfung, Zweifel, Freude über das Erreichte; in der Endlosschleife). Leider in den von mir nachvollziehbaren Teilen (d.h. die Streckenabschnitte, die ich selbst schon gefahren bin) so weit von der Situation vor Ort entfernt und an der Realität vorbei, dass ich mich gefragt habe, wie viel die Autoren im Rest des Buches noch frei vor sich hingesponnen haben. Warum das Buch so gehypt wird, ist mir auf jeden Fall unverständlich.
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am 27. Juni 2014
Das Buch liest sich gut, irgendwann lässt aber die Spannung nach weil sich die Erlebnisse wiederholen. Für Bewunderer von abenteuerlichen Unternehmungen dennoch lesenswert.
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am 24. Dezember 2014
Der Bericht über eine Radtour von Berlin nach Shanghai ist sehr lebendig, ehrlich und auch fesselnd geschrieben. Intensiv beschreiben die beiden Zwillinge Land und Leute, verfallen dabei aber nicht in romantische Schwärmereien. Obwohl es sich bei der Reise um eine sportliche Höchstleistung handelt, wird der Leser weder mit der Aufzählung von Rekorden gelangweilt, noch muss er ertragen, in welch grandioser Weise die Reisenden sich immer wieder aus höchster Lebensgefahr befreien, wie dies so soft in vergleichbaren Büchern geschieht. Stattdessen gehen die beiden auf ihre Beziehungen zwischen einander ein, ohne dabei ins „Psychelnde“ abzudriften. Immer wieder beschreiben sie, wie man die kleinen „Problemchen“ des Alltags meistert, ohne dabei banal zu werden. Nach der Lektüre glaubt man den beiden, dass ihr Motiv für die Reise tatsächlich nur Freude an einer Radtour war. Insgesamt möchte ich die Lektüre dieses Buches uneingeschränkt empfehlen.
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am 30. September 2015
Das Buch hab ich mir nachdem ich die TV Ausstrahlung gesehen habe,gekauft. Absolute Empfehlung! Man leidet mit den Jungs mit, man lacht und weint (wer es zulässt) mit... Ich war von Beginn an des Buches mit dabei und bin mit geradelt (in Gedanken, daher ohne Muskelkater)
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am 18. Mai 2015
Das Buch „Zwei nach Shanghai – 13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China“ von Hansen und Paul Hoepner ist im April 2015 als Taschenbuch in der Reihe Malik National Geographic des Piper Verlages erschienen. Es hat 272 Seiten inklusive Karte und farbigem Bildteil. Außerdem gibt es am Ende jedes Kapitels einen QR Code zu dem jeweiligen Film zum Kapitel.

Schon viele Bücher über Extremreisen mit dem Fahrrad habe ich gelesen. Dies war seit langer Zeit eines der besten. Da radeln also die beiden Zwillingsbrüder Hansen und Paul von Berlin nach Shanghai, 13600 Kilometer durch Polen, Litauen, Kasachstan, Kirgisistan, und China, und erzählen in kurzen Kapiteln abwechselnd von ihren Erlebnissen. Auf so einer extremen Reise gibt es natürlich viel zu erleben, und die Brüder gehen durch Höhen und Tiefen, erleiden Unwetter und Hitze, Hunger und Durst, Eintönigkeit und [Zitat] „die schönste Landschaft der Welt“, Schikanen der Behörden, aber auch Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Sie gehen bis an ihre Grenzen, physisch und psychisch, streiten dass die Fetzen fliegen und stellen immer wieder fest, dass sie doch nicht ohne einander auskommen und sich gegenseitig brauchen. Einerseits, um ihr Projekt – die Fahrradreise – zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, andererseits, weil sie eben Zwillinge sind und sich schon immer, trotz unterschiedlicher Charaktereigenschaften, sehr nahe stehen.

Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und gefesselt bis zum Schluss. Offen und ehrlich lassen uns die Brüder an ihrem teilweise extrem anstrengenden Tagesablauf auf dem Fahrrad teilhaben, nehmen sich selbst nicht zu ernst, und man kann bei alle dem auch noch etwas lernen. Nicht zuletzt, dass man Unglaubliches erreichen kann, wenn man zusammenhält und durchhält. Hut ab vor dieser Leistung: So eine Reise zu planen und durchzuziehen und dann auch noch ein unterhaltsames und kurzweiliges Buch darüber zu schreiben.
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am 1. Dezember 2015
Radreisebücher gibt es viele, außergewöhnliche Erlebnisse machen für den Normalbürger Inspiration und Reiz aus.
Was nervt sind due häufigen Streitereien und Saufexzesse ...
Ich würde dss Buch weder weiterempfehlen noch erneut kaufen.
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am 4. Februar 2016
Ich mochte die Reportage, ich mag das Buch. Eine sehr interessante und fesselnde Reise. Ich kann das Buch noch einmal lesen, da man Lust bekommt, selber einmal auszusteigen. Und wenn es nur beim Lesen ist.
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am 16. Dezember 2013
Zwei Brüder auf dem Weg nach Shanghai. Was eigentlich ein netter Reisebericht werden hätte können, ist zu einer egozentrischen Darstellung einer Brüderbeziehung ausgeartet. Immer wieder verlieren sich die beiden ist Scharmützel und verbalen Auseinandersetzungen. Der Fokus auf die Reise verliert sich schnell, da die Reise sehr wenig beschrieben wird. Ab und zu kommt die Reisebeschreibung wie ein Last vor, da man lieber beschreiben muss, wie der andere Reisepartner veranlagt ist. Peinlich und nervig.

Über das Radeln, Technik, ausführliche "Land und Leute" Eindrücke verzichten die Autoren gerne. Die Reise dient, wie häufig beschrieben zur Selbstfindung und das rechtfertig nicht den Preis.

Und wenn den beiden nicht mehr einfällt, dann beschreiben sie Reisemonente in einer Wucht, die unglaubwürdig ist.

Als Zusatz bekommt man kleine Videos, die eine unterirdische Qualität haben, wo die beiden Herren sich verbal weiter "bekämpfen" und vor Schimpfwörter nur so wimmeln.

Insgesamt: Großer Mist und Finger weg!
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