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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer offen ist, wird auch so empfangen
Inhalt:

Julia und Markus sind ein erfolgreiches, unternehmungslustiges Paar, das viel auf Reisen ist. Als sie sich dann für ein Kind entschließen ist klar, es wird sich von nun an einiges ändern. Doch was wird sich denn genau ändern und vor allem warum muss sich das Ändern? Als Julia zwischen Windeln wechseln, Spielplatz und Job an...
Vor 13 Monaten von Stephanie R. veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts weltbewegend neues
„Mut für Zwei“ ist ein Reisetagebuch und der Bericht einer Frau, die einen Weg sucht, sich in ihrer neuen Rolle als Mutter zu finden, und gleichzeitig ihr eigenes Leben nicht aufzugeben - im Grunde ein sehr interessanter Ansatz. Sicherlich kennt fast jede Mutter den Spagat zwischen dem Bedürfnis, sich optimal um ihr Kind zu kümmern, immer...
Vor 5 Monaten von Leonidas veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts weltbewegend neues, 10. März 2014
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt (Gebundene Ausgabe)
„Mut für Zwei“ ist ein Reisetagebuch und der Bericht einer Frau, die einen Weg sucht, sich in ihrer neuen Rolle als Mutter zu finden, und gleichzeitig ihr eigenes Leben nicht aufzugeben - im Grunde ein sehr interessanter Ansatz. Sicherlich kennt fast jede Mutter den Spagat zwischen dem Bedürfnis, sich optimal um ihr Kind zu kümmern, immer für es da zu sein, und sich gleichzeitig nicht selbst zu verlieren und das eigene Leben zu leben.
Es war wahrscheinlich naiv zu erwarten, dass ein einziges Buch die Lösung für dieses Dilemma bieten könnte, denn diesem Anspruch wird es bedauerlicherweise nicht gerecht.
Die Reisebeschreibungen sind unterhaltsam, besonders die Etappe in der Transsibirischen Eisenbahn ist gut geschildert, im Grunde aber eher nebensächlich, da es vorrangig um die Selbstfindung der Autorin geht.
Da es sich um ein Reisetagebuch handelt, darf man sich nicht wundern, dass die Autorin aus subjektiver Sicht schreibt und ihr rein persönliches Empfinden schildert.
Sie muss an exotische Orte reisen, um einen klaren Kopf zu erlangen und ihr Leben zu hinterfragen. Andere gehen dafür eben joggen oder in die Badewanne. Nur finde ich es etwas verlogen, dass es laut ihrer Beschreibung ein Klacks ist, mit Kind durch die Welt zu reisen. Denn: was, wenn der Kleine mitten in der Steppe ernsthaft krank geworden wäre? Oder sie selbst von einem Yak oder der Chinesischen Mauer gefallen wäre? Klar, wenn eine Abenteuerreise so glatt läuft, wie die Autorin das in ihrem Buch darstellt, könnte man sie auch mit drei Kleinkindern und fünf Hunden unternehmen. Ich will ihr nichts unterstellen, aber stellenweise entsteht der Eindruck, dass sie ihre Erlebnisse beschönigt. Vielleicht, weil sie selbst eine Reiseagentur betreibt ...?
Und: ist dieser Trip, den sich Ottonormalmama zur eigenen Bewusstseinserweiterung sicherlich nicht leisten könnte, überhaupt nötig?
Weltbewegend Neues habe zumindest ich nicht aus diesem Buch lernen können. Dass sich ein kleines Kind bei Mama sicher und wohl fühlt, egal ob in Ulan Bator oder Peking, ist keine weltbewegend neue Erkenntnis. Ob man dafür um die halbe Welt reisen muss, sei dahingestellt. Wahrscheinlich würde man auch beim Urlaub auf dem Bauernhof zum selben Schluss kommen. Auch würde ich behaupten, dass es einem elf Monate alten Baby Schnuppe ist, ob es auf der chinesischen Mauer oder auf dem Spielplatz herumtollt. Hautsache Mama macht mit.
Ob Erkenntnisse, die man auf einer Reise erlangt, die doch eine absolute Ausnahmesituation darstellt, auch auf einen Alltag als berufstätige Mutter anwendbar sind? Ich wage das trotz der Überzeugung, mit der die Autorin diese Thesen vertritt, zu bezweifeln.
Der erhobene Zeigefinger und die gelegentliche Überheblichkeit, mit der die Autorin den „normalen“ Lebensentwurf „typischer“ Familien abkanzelt, deren Kinder offenbar nur tumbe, Sandspielzeug stehlende Blagen sind, nervt außerdem ein wenig.
Ärgerlich finde ich zudem, dass im Klappentext angekündigt wird, die Autorin setze sich mit der Rolle der Mutter in verschienenen Kulturen auseinander. Dieser Aspekt hat mich eigentlich am meisten interessiert, wird bedauerlicherweise aber nur oberflächlich abgehandelt.
Auch sprachlich schwächelt das Buch gelegentlich. Da hat das Lektorat einiges durchgehen lassen.
Was habe ich nun aus diesem Buch gelernt? Eltern sollten mutig sein, ihrem Kind ruhig etwas zutrauen und aus dem Verhalten der Kleinen lernen - keine wirklich verblüffend neue Erkenntnis, aber nett, mal wieder daran erinnert zu werden. Sicherlich werde ich trotzdem keine Weltreise beim Reiseunternehmen der Autorin buchen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt, 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Julia Malchow nutzt eine lange Reise, um sich nach der Geburt ihres Sohnes klar zu werden, wie sie eigentlich leben möchte.
Ich selbst habe so meine Probleme mit diesem Buch - um es einfach als Unterhaltung zu lesen, bin ich als Selber-Mutter gerade zu betroffen. Ich wechsle dauernd zwischen "Mein Gott, wie naiv" über "Ja, diese Entwicklungsphasen eines Kleinkindes sind eigentlich gut bekannt" zu "Himmel, wenn dem Kind zu kalt ist, nimm es halt zu Dir ins Bett!". Und "Mußt Du das Problem und die Lösung wirklich zum 34. Mal ausschreiben?"
Um es als Anregung für mein eigenes Leben zu nehmen, stehen mir meine og Reaktionen im Weg. Außerdem halte ich Frau Malchow finanziell gesehen für eher privilegiert. Laut Hompepage war sie schon auf der 2. großen Reise mit ihrem Levi, unter anderem auf einem Katamaran bei Raiatea oder so - daß man da gut "abhängen" kann glaub' ich ohne weiteres.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer offen ist, wird auch so empfangen, 26. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Julia und Markus sind ein erfolgreiches, unternehmungslustiges Paar, das viel auf Reisen ist. Als sie sich dann für ein Kind entschließen ist klar, es wird sich von nun an einiges ändern. Doch was wird sich denn genau ändern und vor allem warum muss sich das Ändern? Als Julia zwischen Windeln wechseln, Spielplatz und Job an ihre Grenzen stößt und sie sich mit anderen Paaren und deren Familienmodell nicht identifizieren kann, ist für sie klar, so geht es nicht weiter. Für ihre kleine Familie muss es ein Modell geben, dass stimmig ist für alle Beteiligten. Für Markus, Julia und vor allem für Levi. Da Reisen ihr schon mehrfach bei der Ideenfindung geholfen hat, entschließt sich Julia, allen Widerständen zum Trotz, mit Levi aufzubrechen. Es soll keine Erholungsreise werden, sondern eine Reise mit einer Mission, in der sie nicht relaxen sondern das wahre Leben „erleben“ wollen. Eine Reise voll Veränderung und Ideenreichtum; eine Reise mit der transsibirischen Eisenbahn.

Meinung:

Der Einstieg in das Buch ist etwas ungewöhnlich. Der Leser wird gleich mitten ins Geschehen versetzt und erhält Informationen über das Leben und die genaueren Umstände der Protagonisten, erst nach und nach. Dies hat zwar den Nachteil, dass die entstandenen Fragen erst etwas später beantwortet werden, steht aber dem Vorteil gegenüber, dass man die derzeitig geschilderte Situation erlebt, als würde Julia ihre Geschichte und das Erlebnis einer guten Freundin erzählen; nicht einem fremden Leser. Die ersten Seiten behandeln die Frage, warum Julia mit Levi die Reise antritt und was sie sich davon erhofft. Es wird ebenfalls auf die Hindernisse bei der Reiseplanung eingegangen wie auf die Vorurteile und Bedenken, was die Reise mit Kleinkind anbelangt. Als die Reise dann endlich startet erhält der Leser einen Mix aus Reisebericht, Mutter- Kind-Ratgeber und einer Biografie. Es wird auf viele Themen eingegangen aber im Mittelpunkt steht vor allem das Verhältnis Julia zu Levi, also Mutter zu Kind. Die Dinge und Personen die die beiden erleben, werden sehr anschaulich dargestellt und man bekommt Lust, manche Sachen ebenfalls zu erleben. Die Menschen, die sie auf ihrer Reise getroffen haben, haben sie sehr intensiv erlebt und das merkt man auch beim Lesen. Die multikulturellen Zusammenkünfte sind nicht nur ein Highlight für Julia und Levi gewesen, sondern auch für das Buch. Es besticht durch die vielen verschiedenen Personen, die unsere Protagonisten getroffen haben. Die Begegnungen sind wunderbar geschildert, sodass die Personen keinesfalls blass wirken, sondern Charakter und deren Einstellungen sehr deutlich zu spüren ist.
Das Buch lädt dazu ein, sich selbst auf Reisen zu begeben. Mit oder ohne Kind, ist egal, Hauptsache man ist offen für andere Kulturen und Menschen.
Mir hat es Spaß gemacht das Buch und die süßen Bilder (die im Buch vorhanden sind) zu lesen, anzuschauen und die Offenheit zu spüren, die du in Russland, der Mongolei und in China gespürt hast. Manchmal eben mehr, manchmal eher weniger aber stets vorhanden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich tolles Thema, aber...., 8. Februar 2014
Das Buch hat mir gefallen, insoweit, als dass ich es spannend finde mit Kind die Transib-Strecke zurück zu legen. Aber... was mich am Ende schon fast genervt hat, ist die Faszination der Autorin damit, dass andere sie mutig finden. Nachdem das dann zum ich-weiss-nicht-wievielten-Male erwähnt wurde, begann ich mich zu langweilen. Vielleicht bin ich selbst schon zu viel mit Kind unterwegs gewesen und kenne zu viele Familien, die mit 3 oder 4 Kindern auf Weltreise sind. Irritierend ist auch, dass die Autorin dauernd die Brücke zum Alltag mit ihrem Kind in München schlagen möchte. Es passt einfach nicht. Unterwegs und frei zu sein, fernab von Alltagsverpflichtungen wie Geld verdienen, den Verkehr zu bewältigen, bevor man das Kind schnell zur Kita bringt, um es noch rechtzeitig zur Arbeit zu schaffen: es hat nichts, aber auch wirklich nichts damit gemeinsam, dass das Kind ja eigentlich auf Reisen ganz gern in der abgrenzenden Küche bei Fremden spielt. Das heisst nicht automatisch, dass Fremdbetreuung und zwar genau die 9 oder 10 vom Arbeitgeber vorgegebene Stunden das Ideale ist. Aber genau das scheint die Autorin sich beweisen zu wollen (oder habe ich das falsch verstanden?). Klar, ideale Situation wäre, wenn das Kind vom ganzen Dorf gross gezogen wird, am liebsten in herrlich entspannter Umgebung, aber was hat das mit der deutschen Realität zu tun?
Für die Reise an sich würde ich glatte 5 Sterne geben, aber das drumherum... Vielleicht ist es eher etwas für ganz frisch gebackene Eltern, die einen Anstoss dafür brauchen, trotz Kind keine Pauschalreise, sondern was Abenteuerliches zu machen?
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1.0 von 5 Sternen Besserer Titel: Egoismus für zwei, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch macht Angst, es macht Angst wie stark eine Mutter ein Kleinstkind in Ihre eigene hedonistische Seinswelt entführt. Hier lässt sich nicht eine Mutter auf Ihr Kind ein, hier soll sich bitte das Kind auf die Welt, den Hedonismus der Mutter einlassen. Hier siegt grenzenloser Egoismus über das Kinderwohl. Für ein Kind ist es vollkommen egal, ob es vor der "Großen Mauer", der Klagemauer oder der Hausmauer spielt, es kann sich daran nicht mal erinnern. Der Bildungsaspekt kann also für das Kind als Grund für die Reise ausgeklammert werden. Eindrücke können nur wirken, wenn sie erhalten bleiben. Spannend auch, wie die Autorin den Bereich der Bindungsbildung zwischen Mutter und Kind (der Vater scheint komplett ausgeklammert zu sein) versucht zu negieren und hier eine Art Kommunitarismus (Besser benutzt bei: "It takes a village"; Hillary Clinton) "ins Spiel bringt". Hierbei jedoch komplett negierend, dass dieser für die ersten beiden Lebensjahre nicht funktioniert, da die Mutterbindung zu dominant eingefordert wird (M.Ainsworth). Wozu tut die Autorin das wohl?! Doch nicht etwa, weil sie als Mutter eigentlich nun auf ihren hedonistischen Lebensstil verzichten sollte?! Und nun händeringend nach Erklärungsmustern sucht, um diesen doch aufrechterhalten und eine innovative, gute Mutter sein zu könnnen?! Die klassische Folge solch egoistischen Verhaltens der Mutter ist häufig ein selbst unsicheres Kind, hoffen wir, dass dies nicht passiert. Trotzdem zeigt die Autorin für mich somit keinen Mut ob ihrer Reise sondern Egoismus gepaart mit Erklärungsnotstand und Naivität gegenüber möglichen Folgen. Der richtige Titel wäre also: Egoismus für Zwei!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ein Buch, das mehr verspricht als es halten kann, 11. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt (Gebundene Ausgabe)
Naja... vielleicht hätte mich das Buch mehr mitgerissen, wenn ich nicht schon selbst Mutter eines Kindes und mit diesem auch reiseerprobt wäre. Die Reiseroute, die Frau Malchow wählt, ist spannend, abwechslungsreich, steckt voller interessanter Begegnungen und bewegt sich vor allem fernab touristischer Pfade. Nur die Momente, in denen sie ihre dargelegten Reiseerfahrungen mit Levi auf ihr Münchner Leben versucht zu übertragen und ein Stück weit daraus ableitet, was für sie in Zukunft als junge Mutter, Geschäftsfrau, Partnerin und Reiseliebhaberin wichtig ist, sind erhellend und habe ich als sehr ehrlich empfunden. Der überwiegende Teil des Buches aber ist im wesentlichen eine einfache, recht selbstzentrierte Reisebeschreibung, die in erster Linie immer wieder die Stärke und den Mut der Hauptfigur in den Mittelpunkt rückt und daher ermüdend. Schade, denn das Thema, was uns Frauen zerreisst (am eigenen Leben, seinen Idealen und Leidenschaften festzuhalten UND gleichzeitig gute Mutter zu sein - und darum sollte es doch im Buch gehen: eine Lösung für das Leben zu dritt, eine Idee für die Zukunft zu finden), gibt mehr her als Frau Malchow in ihrem hoch gelobten Buch daraus gemacht hat.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Zweifel für die größere Veränderung - eine Reise in weite Ferne und zu sich selbst!, 23. Juli 2013
Von 
Buchkolumne.de (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt (Gebundene Ausgabe)
Julia Malchow ist eine eigenständige und abenteuerlustige Münchnerin - mit ihrem Unternehmen steht sie mit beiden Beinen im Leben und vor allen Dingen oft auf verschiedenen Kontinenten. Reisen ist ihr Beruf und ihre Leidenschaft. Kurz nach der Geburt ihres Sohnes Levi stellt sie sich aber selbst infrage: ist sie noch diese Julia und wie kann sie neben all ihren anderen Leidenschaften ihren Sohn integrieren, fördern und unterstützen ohne sich selbst zu verlieren? Welches Familienbild soll ihr in Zukunft Vorbild sein? Geht Abenteuer mit einem Baby überhaupt oder mutiert man automatisch zum Heimchen am Herd? Sie tritt den Gegenbeweis an und bucht eine zweimonatige Reise für sich und Levi quer durch Sibirien, die Mongolei - bis nach Peking. Weite Teile der 15.000 Kilometer legen sie mit der berühmten Transsibirischen Eisenbahn zurück.

Die Autorin berichtet sehr persönlich von sich und ihren Gedanken, Wünschen und Erlebnissen rund um ihre neue Rolle als Mutter und die dazugehörige Veränderung als Frau - aber auch von den fremden Ländern und dazugehörigen Menschen, die ein Teil ihrer Erfahrungen werden. Sie nimmt den Leser mit auf die 319 Seiten lange Reise nach Peking und zu ihrem neuen Ich, die sie sehr intim mit uns teilt und mit Fotos zusätzliche Farbe verleiht. Sie beschreibt, warum diese Reise notwendig war:
"Zu Hause fehlt oft der kleine Schubs, der nötig ist, um ins Gespräch zu kommen, eine Einladung anzunehmen, einfach etwas anders zu machen, als andere oder man selbst von sich erwarten."

Gerade weil nicht alles funktioniert, weil sie in manchen Bereichen scheitert, sich dem Leser öffnet und Fehler eingesteht, nimmt Julia Malchow uns jegliche Angst vor eigenen Abenteuern und zeigt - wir können es auch, welche Reise es auch immer sein mag. Sie motiviert und inspiriert und zeigt bei aller Spontanität und ihrem bewundernswerten Optimismus, dass jeder Schritt nach vorne oft unsicher ist und Zweifel birgt. Aber wie sie selbst ihren wirklich sehr lesenswerten Reisebericht am besten zusammenfasst: "Im Zweifel immer für die größere Veränderung!"
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5.0 von 5 Sternen Mut für zwei. Mit der Transib..., 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolles Buch spannend. Mutig die Entscheidung mit Baby eine Reise zu unternehmen, welche viele nichtmal alleine machen würden! Respekt und Hut ab,
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4.0 von 5 Sternen Anreiz den eigenen Gedankenkreislauf zu verlassen, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt (Gebundene Ausgabe)
Das Buch empfinde ich als ehrlich geschrieben – ohne die Dinge zu übertreiben. Dabei ist Frau Malchow stark auf sich und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu ihrem Sohn und den kurzweiligen Reisebekanntschaften fokussiert. Dies ist aber auch so beabsichtigt und der eigentliche Grund der Reise. Schließlich sollen hier die gängigen Meinungen und automatischen, verinnerlichten Handlungen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Dabei wird öfter auch auf die Organisationswut in Deutschland eingegangen. Julia Malchow hat spätestens jetzt einen Kern bei mir getroffen.

Muss immer alles von A-Z bis ins kleinste Detail durchorganisiert sein? Dies ist eine der großen Kernfragen des Buches. Braucht das Kind wirklich in den ersten Monaten Routine und überwiegend die Mutter? Oder wäre eine dauerhafte Zufälligkeit und Interaktion mit anderen Menschen nicht dienlicher für die Entwicklung eines Kindes?

Frau Malchow reist, um Antworten auf Fragen (der Seele) zu erhalten – so schreibt sie es selbst über sich. Jedoch fragt sie nie direkt. Sie lässt vielmehr die Reaktionen des Umfeldes und die Erfahrungen für sich sprechen.
Das Buch empfinde ich als Denkanstoß und es ist leicht verdaulich geschrieben. Grundsätzlich scheint Frau Malchow als Abenteuerin durch, die jedoch in meinen Augen aus guten Verhältnissen (Internetseite gibt mehr Auskunft) kommt und eine gesunde Basis in München hat. Dabei soll die Reise aber auch nicht zu einer superschweren Herausforderung werden. Dinge, wie eine Nacht im Luxushotel zum Abschalten und Erholen, werden hin und wieder auch in den Fokus gerückt. Es scheint also nicht bewusst das Extreme gesucht zu werden.

Grüble nicht- reise! Das trifft auf einige Menschen zu, auf andere nur teilweise und einige werden selbst nach diesem Buch die Gänge und Gedankengänge zu Hause nicht weiter hinterfragen.

Für mich persönlich ein lesenswertes Buch. In den Gedanken werden Bilder erzeugt und so erlebt man die Umgebung stets mit. Das Lebensgefühl „Sibirien“ wird dabei schon recht gut übertragen. Na, zumindest die Vorstellung von Sibirien. Natürlich müssen die Gedankengänge von Frau Malchow auf das persönliche Leben übertragen werden. Wer eine genaue Verhaltensanalyse bzw. eine Anleitung für das eigene Leben sucht, wird hier enttäuscht. Eine Aufforderung zum Andersdenken ist es allemal.
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5.0 von 5 Sternen Super Buch, 13. November 2013
Es ist sehr lebhaft beschrieben und macht Mut anders zu denken und zu handeln! Auch wenn man selbst nicht so lange reisen kann.
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Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt
Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt von Julia Malchow (Gebundene Ausgabe - 14. Mai 2013)
EUR 19,99
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