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Kundenrezensionen

16
4,3 von 5 Sternen
8000+. Aufbruch in die Todeszone
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am 6. Januar 2013
Der Schweizer Profibergsteiger Ueli Steck wurde in den letzten Jahren vor allem durch extreme Alleingänge und Schneeldurchsteigungen der großen Alpenwände einem weiten Publikum bekannt. In seinem neusten Buch 8000+" schildert Steck, von Autorin Karin Steinbach in wie immer erstklassiger Manier unterstützt, den nächsten Schritt seiner bergsteigerischen Entwicklung: die Übertragung seiner Meisterschaft in Fels und Eis in die großen Höhen.

Das Buch beginnt gleich mit einer mutigen Entscheidung: 2011 kehrte Steck bei dem Versuch, den Mount Everest ohne Sauerstoff zu besteigen, ganze 150 Meter unter dem Gipfel aus Furcht vor Erfrierungen um. Der Rezensent begegnete ihm nach seiner Rückkehr auf dem Nordsattel - und war schon damals positiv berührt von der sympathisch-bescheidenen Unaufgeregtheit, mit der Steck über sein Unternehmen sprach. Diese Unaufgeregtheit setzt sich in seinem Buch fort und macht es zu einem angenehmen Leseerlebnis: Steck ist ein Ausnahmebergsteiger - aber er stellt sich nicht über andere. Zwar hat er zum Everest-Tourismus und Themen wie Flaschensauerstoff eine eindeutige und verbindliche Meinung, doch er versucht nicht, sie mit missionarischem Eifer dem Leser aufzudrücken. Vielmehr zeigt er sich tolerant und gibt offen zu, dass er einfach nur auf dem höchsten Berg der Welt stehen wollte, auch wenn es für einen Profibergsteiger keine besondere Leistung mehr darstellt (dass es Steck ein Jahr später schließlich gelang, den Everest ohne Sauerstoff zu besteigen, erfahren wir eher beiläufig am Ende des Buchs ...).
Der Mount Everest wäre der dritte Gipfel in Stecks Achttausender-Trilogie 2011 gewesen; die beiden anderen bilden die Klammer des Buchs: der Cho Oyu, ein technisch leichter, aber hoher Berg, und der Shisha Pangma, der niedrigste Achttausender, den Steck in weniger als 24 Stunden über die schwierige Südwand bestieg - was er als bisherigen sportlichen Höhepunkt seiner bergsteigerischen Entwicklung sieht. Dazwischen zeichnet das Buch die Schritte dieser Entwicklung nach. Technisch schwierige Routen an Sechs- und Siebentausendern, teils im Alleingang, dann die ersten Schritte über 8000 Meter und dazwischen die Perfektionierung des Sologehens und Speedkletterns. So wird 8000+" zum Protokoll einer durchdachten Evolution und konsequenten Leistungssteigerung. The Swiss Machine" (wie Steck einmal genannt wurde) läuft - für den Leser manchmal sogar fast zu glatt, denn über die nüchtern-bescheidenen Schilderungen vergißt man bisweilen fast, welche bergsteigerischen Glanzleistungen sich z.B. hinter einer Alleinbegehung einer Cholatse-Nordwand im nepalesischen Solu Khumbu verbergen. Aber es gibt auch dramatische Momente, wie der vergebliche Versuch der Rettung des Spaniers Inaki Ochoa de Olza an der Annapurna oder der schwere Unfall von Stecks Frau Nicole in den Berner Alpen. Hier bietet die zurückhaltend knappe Erzählweise dem Leser Raum für Gedanken, Emotion und Reflexion.

Gratulation an Ueli Steck und Karin Steinbach für ein beeindruckendes Dokument des gegenwärtigen Spitzenbergsteigens an den höchsten Gipfeln der Welt. Absolut lesenswert und empfehlenswert für jeden, der einen Einblick bekommen will, wie The Swiss Machine" tickt und welche ausgeklügelte Vorbereitung (und auch Logik) hinter derartigen Höchstleistungen steht. Warum dann aber nur" vier Sterne in der Bewertung? Weil das Ende des Buchs zeigt, dass es eigentlich nur eine Zwischenbilanz darstellt und dass, wenn alles gut geht, das Beste von Ueli Steck erst noch kommen wird. Der Rezensent ist gespannt und wünscht viel Glück!
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am 14. November 2012
„Die Kunst des Lebens ist, zu wissen, wo man steht, wo der eigene Platz ist.“ Sagt der

Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck. Sein Platz sind die Berge, sein Ziel, deren Gipfel in

der schnellstmöglichen Zeit alleine zu erklettern. Speed-Solo, nennt er das. Die Eiger Nordwand

durchstieg Steck etwa in 2 Stunden, 47 Minuten und 33 Sekunden.

Im vorliegenden Buch beschreibt der 36jährige Schweizer vor allem seinen Einstieg ins

Höhenbergsteigen - zumeist Speed-Solo, natürlich. Er macht das ohne viel Pathos, ohne

Selbstbeweihräucherung, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen. Also sympathisch, offen und

durchaus selbstkritisch. Dabei gelangen ihm außerordentlich bemerkenswerte Erstbesteigungen,

an der Pumori Westwand etwa, oder durch die Teng Kampoche Nordwand, wofür er auch den

renommierten piolet d'or erhielt.

Besonders lesenswert sind jene Seiten, in denen Steck über seine Niederlagen spricht. Als der

Spanier Inaki Ochoa de Olza an der Annapurna Südwand in seinen Armen stirbt. Dass es nach dem

Gasherbrum Ostgipfel zu keiner weiteren Expedition mit seinem Freund Stephan Siegrist mehr kam.

Sein Scheitern am Jannu, gemeinsam mit seinem Vorbild Erhard Loretan. Vom folgenschweren

Absturz seiner Frau Nicole, auf einem Wanderweg. Oder, eigentlich ein Sieg über sich selbst, wie er

100 Meter unter dem Gipfel des Mount Everest umdreht - weil er kalte Füße hat.

Ueli Stecks Buch, geschrieben von Karin Steinbach, liest sich auf alle Fälle spannender, als es der

Titel verrät. Zum Glück.
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am 23. August 2014
Ich habe das Buch als Geschenk erhalten.
Dem Klettern bin ich nah dem Alpinismus übe ich nicht aus aber er fasziniert mich.
Mit diesem Hintergrund habe ich das Buch gelesen und bewerte es.

Ueli Steck gehört sicher zur Elite der aktiven Alpinisten.
In diesem Buch beschreibt er sehr nüchtern seine Aktivitäten und Erfolge an den Bergen des Himalayas.
Ich hätte mir mehr Emotionen und ein weniger prosaisches Buch gewünscht.
Gerade wenn man liest wie er immer wieder ein Risiko auf sich nimmt für Erlebnis und Erfolg.
Aber wahrscheinlich ist Ueli Steck, auch vor einer riesen Felswand in extremer Höhe, der sachliche Typ
und das Buch somit halt authentisch.
Lesenswert ist es allemal wie er, mit wenig Ausrüstung, im Alpinstil die großen Wände und Berge angeht
und beim Abstieg seine zurückgelassenen Turnschuhe sucht.

Einen tieferen Blick hinter die Kulissen des wie er schreibt "Berufsbergsteigers" bei der Beschaffung von
Gelder und Sponsoren sowie deren Erwartungen und dem damit verbundenem Druck hätte
ich mir beim Lesen gewünscht.
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am 26. März 2013
Ueli Steck's Erzählungen wirken auf mich sehr authentisch. Das Buch beinhaltet sehr detallierte und spannende Schilderungen von (Erst-)begehungen vom Eiger bis zu den großen 8000ern im Himalaya. Meines Erachtens ist Steck ein talentierter, ehrgeiziger aber keineswegs fanatischer Extrembergsteiger, der auch mal umdreht wenn die Bedingungen nicht passen.

Für mich als Bergsteiger waren gerade die kleinen Details der Touren interessant. Beispielsweise die Markierungen der Aufstiegsrouten mittels Bambusstangen (für den Abstieg bei schlechter Sicht) oder die Seilsicherung bei Solobegehungen.

Trotz seiner ziemlich krassen alpinen Leistungen bleibt er bodenständig und wirkt nicht überheblich. Sehr empfehlenswert.
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am 12. August 2015
In dem Buch teilt Ueli Steck dem Leser seine Gedanken und Erfahrungen mit, als er mehrere Waende in den Himalaya besteigt. Spannend wird es ueber Klettermissionen in den haertesten Bergbedingungen erzaehlt, sowie ueber die Kultur Nepals und das Zusammenleben mit den Sherpas in Basislagern. Man folgt es 'live' mit, wie der Mensch-Legende seine Entscheidungen uebers Weitergehen oder Zurueckkehren auf den Kletterwegen wiegt. Eine interessante und vielseitige Lektuere, jedem Bergsteiger, Wandererer oder Abenteurer zu empfehlen.
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am 19. Dezember 2014
Reisebeschreibungen sind immer ganz besondere Einblicke in besondere Lebenswelten. 8.000 Höhenmeter, die Todeszone für jeden Bergsteiger... Als Leser ist man selbst atemlos, wenn Ueli Steck immer höher steigt und in eine immer lebensfeindlichere Umwelt gelangt. So sehr ich solche Bücher liebe, sie tragen dennoch dazu bei, dass die letzten unwirtlichen unentdeckten Flecken dieses Planeten öffentlich werden.
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am 30. Dezember 2012
Sachlich, direkt, nüchtern, langsam, schnell, oberflächlich, tief, ehrlich, persönlich, individuell, bescheiden, selbstbewust, ehrgeizig, verantwortungsvoll: wie Ueli Steck. Vielschichtig, guter Rythmuswechsel, präzise wenn notwendig, zügig wenn möglich. Ueli nimmt uns mit in die Wand, auch wenn wir nicht dabei sein können. Ich bin abgetaucht in die extremen Höhen, Gipfel erreicht!
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am 19. August 2014
Ueli Steck beschreibt hier in nicht chronologischer Reihenfolge, was es teilweise erschwert den Überblick über vorherige und kommende Ereignisse zu behalten, seine ersten Erfahrungen im Höhenbergsteigen. Immer sehr authentisch und spannend geschrieben, wird jeder der sich für Bergsteigen oder Klettern interessiert dieses Buch im Nu fertig gelesen haben.
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am 12. Mai 2013
Steck kann nicht nur klettern, er kann auch schreiben.
Sehr wohltuender Stil.
Informativ, lässt Miterleben zu, ohne abzuheben.
Mann hat sogar auf dem Sofa das Gefühl, mit zu klettern.
Hat mich infiziert, aber auch nach mehreren Büchern anderer Autoren zu diesem Thema, eins der ganz guten...
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am 19. August 2013
Dieses Buch ist so geschrieben, dass man mit dabei ist. 100 m vor dem Gipfel aufzugeben um seine Gesundheit und Leben
zu erhalten verdient größte Bewunderung. Auch die sogenannten Niederlagen werden schonungslos beschrieben. Ein klasse Bergsteigerbuch.
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