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Kundenrezensionen

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„Wir müssen die Welt verändern“ – na dann mal los! Attacke. Oscar Niemeyer kennt man meist „nur“ als genialen Architekten, der eine ganze Hauptstadt dem Dschungel Brasiliens abtrotzte und ihre mit seinen Visionen seinen Stempel aufdrückte. Als er im Jahr 2012, nur zehn Tage vor seinem 105. Geburtstag (!) starb, hinterließ er auch eine Reihe von Interviews mit Alberto Riva. Diese, zusammen mit der abschließenden Betrachtung Niemeyers über sein eigenes Leben und Empfinden, geraten in diesem Buch zu der Erkenntnis, die gleichzeitig den Titel des Buches trägt. Stillstand ist immer Rückschritt. Oscar Niemeyer war Kommunist, tief im Inneren. Genauso wie Idealist. Und Künstler. Als Handwerker sah er sich weniger. Ihn verband eine herzliche und dauerhafte Freundschaft mit Sartre und Castro. Er fühlte sich mit Che Guevara verbunden wie mit Albert Camus. Ähnlich wie Stéphane Hessels „Indignez-vous!“ (Empört Euch!), jedoch nicht ganz so kämpferisch, rüttelt er auf. Schon allein das handliche Format wird dazu beitragen, dass dieses kleine Büchlein den Siegeszug durch die Seitentaschen von Weltenbummlern antreten wird. Es immer mal wieder rausholen, darin blättern, sich der gegenwärtigen Situation bewusst werden – dafür ist dieses Buch gemacht. Jedes Jahrzehnt hat „sein kleines Büchlein“. Das Bolivianische Tagebuch in den 60ern, die Mao-Bibel in den 70ern … nur dieses Jahrzehnt hat schon zwei. Eben das von Hessel und nun Niemeyers „Wir müssen die Welt verändern“. Lesen, verstehen, handeln.
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Ein kleines, feines Werk über den Brasilianer und großartige Architekten Oscar Niemeyer (1907-2012), mit einigen schwarzweis Bildern seiner Bauten, Skizzen und seines Büros.
Den Anfang des Buches bis Seite 57 schreibt Oscar Niemeyer selbst. "Die Menschheit hat heute mit einem großen Problem zu kämpfen und diese Problem heißt Kapitalismus." S.11
"Für mich persönlich war Geld nie wichtig, ich habe kein Geld und bin nicht reich. Geld ist nur dann entscheidend wenn man damit anderen helfen kann."S.11

Zur Architektur schreibt Niemeyer: "Die Architektur basiert auf ewig gültigen Regeln von Gleichgewicht, Proportion und Harmonie, Regeln, die sich in allen Werken der Vergangenheit wiederfinden." S.28

Ab Seite 59ff findet man dann das Nachwort von Alberto Riva zu Oscar Niemeyer: "Der Junge, der in die Luft zeichnete."

Das Buch ist nett gemacht aber inhaltlich ein wenig dünn.
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am 12. Februar 2015
Niemeyer macht hier seinen Punkt. Etwas das an kaum einer Uni gelehrt wird zur Architektur: Die Architektur ist stehts das Abbild der Gesellschaft in der sie entsteht. Wer also eine bessere, poetischere und also humanere Baukunst ersehnt, muss vorher die Gesellschaft Hinterfragen und neu gestalten. Man mag nicht alle Positionen teilen, aber dennoch lohnt sich dieser Kurzweil meiner Meinung nach. Gruß aus Dresden!
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am 10. November 2013
Der Inhalt des Buches ist für mich eindeutig zu dünn.
Die ca. 50 von Niemeyer verfassten Seiten perlen zwar wie ein leichter Schaumwein,
sind aber letztlich nicht mehr als ein paar bunte Seifenblasen.
Der nachfolgende Essay wirkt auf mich auch wie in der Eisenbahn auf dem Weg zur Uni geschrieben.
De schummrigen S/W-Fotografien sind für die Katz.

Fazit:
Die Gedanken Neumeyers und die Skizzen wirken sicherlich Gemütsaufhellend.
Der Rest macht neugierig auf mehr. That's it.
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am 14. September 2013
Ist es das Vermächtnis des Oscar Niemeyers?
Es ist zu einer Zeit erschienen der Whistleblower, der Abhöraffäre und der Finanzgeschichte.
Ich glaube eher, daß die Welt UNS verändert. Aber müssen tut sie das doch nicht?
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