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Kundenrezensionen

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am 5. November 2011
Nun, da ich selber in seinem Alter bin und es leider nicht auf die große Fußballerbühne geschafft habe, hat mich der Titel des Buches sofort angesprochen. Also habe ich das etwas zu hoch im Preis angesetzte Buch gekauft und es in zwei Tagen gemütlich gelesen.

Nach ca. 50 Seiten war ich mir sicher, dass nichts bedeutendes mehr kommen würde. Das Pulver war also vorschnell verschossen. Schließlich wollte ich wissen, wie man Profi wird, wo die Gefahren lauern, wie man mit Rückschlägen umgeht, die zwangsläufig - welcher Art auch immer - auf einen warten, wenn man nach oben möchte.

All diese Fragen wurden nicht beantwortet. Ich meine, es ist völlig klar, dass man für eine Karriere - gilt auch im Berufsleben - Leidenschaft, Ehrgeiz, Ausdauer, Fleiß, Glück und die richtigen Kontakte braucht. Und Talent. Mr. Lahm geht in seinem Buch die spannendsten Jahre - nämlich die Jahre, wo sich entscheidet, ob er einen Jahrgang höher kommt, ob er in die Amateurmannschaft kommt, ob er Profi wird - nicht detailliert ein. Es ist eine chronologische Erzählung eines Lebenslaufes, wobei die von ihm im jeweiligem Kapitel aufgeworfenen "Fragen" im Anschluß nicht ausreichend angeschnitten werden.

Dass man allerdings über ehemalige Trainer so ablästert, finde ich sehr unprofessionell und eines Bayern-Kapitäns unwürdig. Philipp Lahm beobachte ich seit seiner ersten Profisaison beim VfB Stuttgart und stets ist er ein ruhiger Zeitgenosse gewesen, der auf dem Feld nie verbal in Erscheinung getreten ist, wie es andere "Führer" mit der Binde halt tun um ihrer Mannschaft neue Impulse zu geben. Er kommt mir seit eh und je als ein ruhiger Beobachter vor, der hintenrum die Fäden spinnt. Seinen aktuellen Trainer Löw lobt er dagegen in höchsten Tönen, weil er ihn für die EM benötigt. Einen Louis van Gala hätte er nicht überlebt, wenn diese Kritik öffentlich geworden wäre als der Holländer noch Trainer war. Solche Spieler/Menschen sind mir daher unsympathisch und als eingefleischter Bayern-Fan sehe ich ihn nicht gerne in dieser tollen Mannschaft, weil er von der Weltklasse, die er beansprucht, weit entfernt ist.

Nun, ich kann dieses Buch absolut nicht empfehlen. Das von Oliver Kahn war um Längen besser, weil es detailliert beschreibt, welche Probleme ein Profi im Spiel selbst meistern muss. Keine Gute-Nacht-Lektüre halt...
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am 20. November 2011
Bei "Der feine Unterschied" weiß man nicht was für ein Buch es sein soll. Doch die vorschnelle Biographie eines 27-Jährigen, ein fussballerischer Rückblick oder eine Anleitung wie man Spitzenfussballer wird.

Mir hätte eine der genannten Möglichkeiten gereicht, wenn sie nur konsequent beibehalten worden wäre.

Für eine Biographie fehlen mir tatsächlich wirklich persönliche Erfahrungen und Beweggründe für Entscheidungen. Da ist der Gipfel schon die Story warum PL nicht zu 1860 wechselte (wegen der Löcher im Zaun).

Der fussballerische Rückblick findest sich stellenweise wieder um Schlüsselspiele in der Karriere Lahms herauszuarbeiten. Das gelingt sprachlich gut und ist für einen Fussballfan natürlich schön zu lesen. Neues erfährt man dabei jedoch nicht, allenfalls gibt es Unterhaltungswert.

Die Anleitung wie man Spitzenfussballer wird, wird durch PL dadurch auf den Punkt gebracht, dass man sich einen guten Manager suchen soll. Wirklich mehr kommt nicht rüber.

Nach dem Lesen steht man genauso dar wie vor dem Lesen. Außer, dass man ein paar Stunden unterhalten wurde. Erneut lesen werde ich dieses Buch allerdings nicht, empfehlen würde ich es auch keinem. Dann schon eher "Der Traumhüter" über Lars Lese. Zwar nicht so prominent, aber dafür insgesamt runder.
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Viel Wirbel, große Aufregung um fast nichts! Philipp Lahm hat mit Christian Seiler seinen bisherigen Weg als Spitzenfußballer aufgezeichnet. Man erfährt seine Anfänge, erste kleine Erfolge und die unglaublichen Wendungen die sein Leben und vor allem seine Karriere genommen haben. Ein sympathischer junger Mann, der auch nach großem Ruhm, nie den Boden unter den Füßen verlogen hat. Beachtlich ist die Gründung seiner Stiftung und sehr bewundernswert, was ein junger Mensch bewegen kann und will. Die Liebe zu seiner Frau, das Bewahren des Privaten und seine tolle Einstellung zum Thema Homosexualität machen den attraktiven Nationalspieler nur noch netter. Natürlich gibt es Äußerungen zu Spielern, Trainern und Funktionären, aber die große Bombe bleibt aus. Wenn wir zum Beispiel von unserer Schulzeit berichten oder über die Arbeitskollegen, dann wird auch nicht jeder positiv bewertet. Jeder nimmt die Menschen anders wahr und auch ihre Arbeit. Es steht jedem frei darüber zu sprechen und zu berichten. Philipp Lahm tut dies, in meinen Augen, auf eine sehr unspektakuläre Art und Weise. Warum sich manche so aufregen, kann ich nicht verstehen, nachvollziehen und ist wohl eher mit einem übersteigerten Egotrip zu betiteln. Kritik über das Buch üben zu können kann dann auch nur der, der es gelesen hat. Wer Hetztiraden und Boshaftigkeiten erwartet, der wird bitter enttäuscht sein. Die paar wenigen Seiten wo Philipp Lahm >kritisiert< sind ja kaum der Rede wert. Der Rest ist eine beeindruckende Geschichte eines Topp Fußballers. Auch für mich als nicht Fußballfan gibt es viel Interessantes und nicht bloße Abhandlungen der Karriere.
Schön finde ich, dass der tolle Kunstmann Verlag dieses Buch veröffentlicht hat. Meine einzige kleine Kritik übe ich am Titelbild. Von dem sehr attraktiven Spieler gibt es viel bessere Aufnahmen, aber das ist mein Empfinden und sagt ja auch nichts über die Qualität des Buches aus.
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am 4. September 2011
Das Buch ist an Langeweile nicht zu überbieten. Gefühlt die Hälfte besteht aus Beschreibungen verschiedener Spiele. Lahm spielt zu Schweini, der passt zu Balle, Balle zu Lukas, Klose - Tor!
Alle umarmen sich und dann geht es von vorne los. Es war eine Qual dieses dazu noch überteuerte Buch zu lesen. Total belanglos und unspektakulär. Gerade mal die letzten beiden Kapitel ("Philipp, ich habe mich so in dich verliebt" & "Ein Traum ist kein Ziel") sind etwas spannender zu lesen.
'Wie man heute Spitzenfußballer wird', nach der Lektüre des Buches ist man auch nicht viel schlauer, wie man dieses Ziel erreichen kann.
Außerdem wirkt es sehr anstrengend, wie Lahm niemanden auf den Schlips treten will.

Am schlimmsten fand ich jedoch, wie Lahm glaubte, mit der Bild-Zeitung zu kooperieren. Einfach zu naiv der liebe Philipp!
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am 30. September 2011
Der feine Unterschied schlug noch vor der Veröffentlichung hohe Wellen in der Medienlandschaft. Man sah viele Personen, die sich aufregten. Natürlich wird man dadurch neugierig, zumindest als Fußballbegeisterter. Meine Motivation war daher erstmal zu ergründen, ob das Buch nun wirklich so ein Skandal ist, wie behauptet wurde. Mir war klar, dass viele, die sich aufregten, wahrscheinlich nicht mal einen Blick hinein geworfen haben. Nun, ich habe einen gründlichen Blick hineingeworfen und kann zu allererst festhalten, dass alles halb so wild ist. Vielmehr liest sich das Buch sehr schön flüssig; teilweise ironisch, teilweise humorvoll und überhaupt so, wie ich es nie erwartet hätte.

Der feine Unterschied soll laut Lahm eine Anleitung sein, wie man zum Spitzenfußballer wird. Dazu berichtet er von seinem Karrierebeginn und den Entscheidungen, die damals getroffen wurden. Ich als Fußballfan fand es sehr interessant zu lesen, wie man eigentlich in diese Karriere hineinrutscht und ob man richtig darauf hinarbeiten muss oder ob es mehr dem Zufall zu verdanken ist, dass man Spitzensportler wird. Lahm geht nach und nach alle seine bisherigen Stationen durch und erklärt völlig verständlich, wie es zur jeweiligen Entscheidung kam. Ich habe mir nie beispielsweise nie darüber Gedanken gemacht, wie sich ein Fußballer mit Ehrgeiz fühlt, wenn er fast ein Jahr dauerverletzt ist. Die Sorge um die eigene Existenz und die Angst vor dem Ende des großen Traums wurde gut herübergebracht, genau wie andere ängstigende Momente, die durch seine Bekanntheit entstanden.

Toll fand ich an dem Buch besonders, dass es mich an viele Begebenheiten erinnerte. Ich verfolge die EM und die WM, genauso wie die Bundesliga regelmäßig mit meiner Familie und konnte das eine oder andere Mal herzlich lachen, als mir einfiel, was jemand zu dieser Situation gesagt hat und wie darüber diskutiert wurde. Das Ganze jetzt aus der Sicht eines aktiv Teilnehmenden zu lesen, war erfrischend. Das Viertelfinale gegen Argentinien bei der WM 2006 mit der berühmten Zettel-Übergabe von Kahn an Lehmann kommt genauso vor, wie das nicht gegebene Tor der Engländer bei der WM 2010. Dazu möchte ich gleich ein Zitat bringen, um zu zeigen, wie der Stil der Biografie ist:

"Jeder von uns weiß, dass die englischen Spieler Qualität haben, was uns gleich darauf ein Bogenschuss von Frank Lampard bestätigt, der von der Latte ins Tor hüpft und wieder heraus. Manuel Neuer schnappt sich den Ball und tot so, als wäre nichts passiert.
Ich stehe am Sechzehner und sehe ganz genau, dass der Ball hinter der Linie aufschlägt, fast einen Meter hinter der Linie, aber der Augenblick, in dem der Schiedsrichter pfeifen müsste und energisch zur Mitte deuten, dehnt sich länger als erwartet, und während die Englänger alle auf dem Feld stehen und sich den Kopf halten, als hätten sie gestern Abend zu viel Guinness getrunken, geht das Spiel tatsächlich weiter, und ich denke mich nur, Respekt, der Linienrichter traut sich was.
Selbstverständlich ist eine Fehlentscheidung wie diese der pure Wahnsinn." (S. 175)

Man sieht also, dass der Schreibstil nicht abgehoben, sondern auch für jüngere Fußballfans verständlich ist. Diese Biografie war meine Erste von einem Fußballer und ich hätte nicht gedacht, dass dieser lockere Schreibstil mich so ansprechen würde. Im nachhinein ist es ein lesenswertes Buch, wenn man Interesse an dem Sport zeigt und sich gerne an die Spiele erinnert. Es ist nicht die vielleicht erwartete Schlammschlacht und Interna werden kaum "ausgeplaudert". Viel mehr wird tatsächlich aus der Sicht eines Fußballers berichtet, wie er die Spiele erlebt hat und in welcher Situation er sich zu dieser Zeit befand. Für jemanden, der sich nur für Klatsch und Tratsch interessiert ist Der feine Unterschied also wohl nicht die richtige Wahl, wohl aber für jeden, der sich für Hintergründe eines Fußballerlebens interessiert. Mich hat es auch ohne Klatsch und Tratsch gut unterhalten.
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am 8. November 2011
Das ist ein Mal mehr unverständlich. Wie schafft es ein solches Werk auf die Bestseller-Listen? Wie? Presse, Zeitungen und viel künstliches Gerede. Das Buch ist einfach und naiv geschrieben, ähnliche Formulierungen wie -und als ich auf dem Platz stand, da wusste ich schon, dass... - oder: -ich spürte sofort, dass wir heute verlieren werden- sind einfach nur langweilig und stupide. Als Fußballer weiß ich, was er meint, aber Philipp hat immer die richtige Intuition. Merkwürdig ist allerdings schon die Aussage über die Nationalmannschaft unter Rudi Völler. Keinerlei taktische Besprechungen, keine Videoanalysen vor dem Spiel? Was machte hier der komplette Trainerstab? Also hier muss Lahm etwas verwechselt haben oder er wollte eben gezielt etwas streuen: Rache gegen Völler? Abverkauf seines Buches? Jeder weiß mittlerweile, dass Philipp Lahm mit Jürgen Klinsmann zu vergleichen ist. Nach außen der Strahlemann, vom Charakter her aber kühl berechnend. Klinsmann hat gezeigt, wen er alles gefeuert hat beim DFB, Lahm hat Ansätze in diesem Buch gezeigt. Denn für Naivität ist Lahm einfach zu intelligent! Das Buch ist nicht empfehlenswert. Eine bloße Nacherzählung von EMs und WMs, das ist zu langweilig. Wo ist der propagierte Lerneffekt für Jugendliche? Wo die konkreten Hinweise? Kurzum: Ein Tagebuch der Langeweile, mehr nicht !!!
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am 10. Februar 2014
Der Wirbel den dieses Buch ausgelöst hatte, kann ich nicht nachvoll ziehen.
Es war harmlos. Leider ist das Buch sehr knapp, da zu dem Zeitpunkt der Author um die 27 war und noch nicht soviel erlebt hatte und weil er einige Kapitel benutzte um sich selber zu rechtfertigen oder zu erklären, was eigentlich unnötig ist.
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am 7. Oktober 2011
Inhalt

Philipp Lahm gehört zu meinen absoluten Lieblingsfußballern, was vielleicht auch daran liegen mag, dass wir eine vergleichbare Position spielen, und dementsprechend war es für mich spannend, sein Buch zu lesen, gerade nachdem es in den Medien so intensiv aufgebauscht worden ist. Inhaltlich geht es dabei aber weniger um die Kunst Spitzenfußballer zu werden (wobei auch hoffentlich niemand ein Trainingshandbuch mit geheimen Tipps erwartet), sondern um Lahms Biographie, verpackt mit allerlei netten Anekdoten. Dabei kommen aber neben den zitierten Äußerungen über seine Trainer auch seine Jugend (bis zu seinen schlechten Noten in Geschichte), sein fußballerischer Karriereweg und seine Arbeit für die eigene Philipp-Lahm-Stiftung zur Sprache.

Bewertung

Für Philipp-Lahm-Fans ist das ein interessantes Buch, indem man jede Menge neue Informationen über den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bekommt. Spannend fand ich vor allem, dass man eine völlig neue Seite von Philipp Lahm kennenlernt: Während er in den Medien nur selten richtig auf sich aufmerksam macht, präsentiert er sich in seinem Buch differenziert und reflektiert und zeigt somit eine nachdenkliche Seite, die ihn zweifelsohne noch sympathischer macht. Schön fand ich dabei vor allem, dass es keineswegs so wirkt, als ob er mit dem Buch sein Image aufpolieren wolle, sondern er scheint sich so zu präsentieren, wie er wirklich ist.
Allerdings muss ich zugeben, dass sich in großen Teilen des Buches doch eine gewisse Langeweile einstellt. Dazu tragen neben den nur teilweise interessanten Anekdoten auch die nüchterne Sprache bei, die zwar zu Lahm passt, aber eben wenig anschaulich und somit langweilig ist. Dadurch ist der Unterhaltungswert insgesamt doch nur relativ gering.
Wer nun hofft, dass zumindest die Passagen über seine Trainer aufschlussreich und spannend sein würden, wird zudem ziemlich enttäuscht. Die Artikel in einer großen Boulevard-Zeitung wirkten deutlich aufregender als das tatsächliche Buch. Zudem sind die Informationen nicht wirklich neu: Dass Jürgen Klinsmann als Trainer offenbar taktische Defizite hatte, konnte man am Spiel des FC Bayern deutlich erkennen. Dass van Gaal keine Ratschläge annahm, führte zu seiner Trennung von Bayern und ist ebenfalls offensichtlich und bekannt. Viel mehr kommt in dieser Hinsicht aber leider nicht. Lahm bleibt jederzeit diplomatisch und verrät nicht mehr als unbedingt nötig.
Selbst wenn Lahm über eigene besondere Momente der Karriere wie das verlorene EM-Finale 2008 schreibt, kommt nur wenig Persönlichkeit zum Ausdruck. So analysiert er das Finale beispielsweise als "das Resultat vieler Faktoren" und hier schließe ich mich der Rezension in der FAZ an: Das ist entdramatisiert und entpersonalisiert. Dabei ist eine derartige Analyse nach drei Jahren wenig hilfreich. Spannender wäre eine persönliche Einschätzung Lahms gewesen, die sein individuelles Erleben beschreibt. Doch so bleibt es bei neutralen, wenig aussagekräftigen Beschreibungen.

Fazit

Viel ist über dieses Buch geschrieben worden, doch nur wenige haben es anscheinend überhaupt gelesen: Von Skandal oder Dramatik ist hier nichts zu finden. Es ist eine sauber geschriebene Biographie mit vielen Details über Lahms Leben, die mir persönlich aber viel zu unpersönlich ist und sich weitgehend neutral an die Fakten hält. Dementsprechend empfand ich das Lesen der 269 Seiten meist eher als eine Quälerei als eine spannende Lektüre und das, obwohl ich an sich ein Lahm-Fan bin.
Wer sich für Lahms Leben interessiert, ist hier absolut richtig. Wer pikante Details, viele Skandale oder blumige Beschreibungen besucht, ist hier hingegen völlig falsch. Daher für mich nur sehr bedingt empfehlenswert.
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am 17. November 2011
Ich mache es kurz: Die Lektüre des Buchs ist recht angenehm, auch unterhaltsam, aber irgendwie fehlt mir die Würze. Ein paar feine Anekdoten, hier und da Interna aus dem Bundesligageschäft oder Blicke hinter die Kulissen. Das fehlt leider fast vollständig, außer dem, was man eh schon aus der Presse weiß. Es mag sein, dass einen die Medienlawine da tatsächlich auf die falsche Fährte gelockt hat und man sich mehr an dem Titel hätte orientieren sollen (was dann aber inhaltlich auch wieder nicht ganz richtig wäre). Nach einer Reihe wirklich amüsanter Fußballbücher (zuletzt das grandiose Freunde der Südsee: Meine Spielzeit) kann ich hier leider nicht die volle Punktzahl geben. Aber bereut habe ich den Kauf auch nicht!
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am 20. Juni 2013
Warum schreibt man mit 30 Jahren so ein Buch? Die Frage muss man sich schon stellen.
Was will uns Herr Lahm mit dem geschriebenen sagen?
Wie man ein Spitzensportler wird? wohl kaum denn dies ist wahrlich kein Leitfaden.
Um ein Paar schnelle Euro`s zu machen?
Ich bin auch hereingefallen auf die Pressekampagne die dem Buch vorausging
und dachte, man kann mal hinter die Kulissen sehen, aber es dominiert nur pure Langeweile.
Sehr schade.
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