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62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Büchlein, leider nicht billig
Das Buch beschreibt sehr treffend und rührig in naiven Bildern die Symptome und alltäglichen Auswirkungen einer Depression, dies trotz der Härte der Krankheit auch mit einem versöhnlichen Ausblick. Als Angehöriger eines Betroffenen fand ich das Buch sehr gut, gerade auch mal abseits der sonst doch oft trockenen Hilfe-Lektüre.

Das...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2008 von _Stephan_

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen eine kurze Aufklärung, für den Preis jedoch mehr erwartet
Ich habe mir das Buch gekauft, da mir dieses in einer Beratungsstelle empfohlen wurde.
Das Buch gibt einen ersten Eindruck über eine Depression, was das überhaupt ist, was mit einem passiert.
Hat man sich mit dem Thema jedoch schon auseinandergesetzt, dann ist es weniger hilfreich, da keine neuen Erkenntnisse und Verständnisse aufkommen.
Ich...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2010 von Nadeng


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62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Büchlein, leider nicht billig, 2. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beschreibt sehr treffend und rührig in naiven Bildern die Symptome und alltäglichen Auswirkungen einer Depression, dies trotz der Härte der Krankheit auch mit einem versöhnlichen Ausblick. Als Angehöriger eines Betroffenen fand ich das Buch sehr gut, gerade auch mal abseits der sonst doch oft trockenen Hilfe-Lektüre.

Das Buch hat nur 48 Seiten, also für mich ein wenig teuer für das Geld. Ich würde es aber wieder kaufen und werde es vermutlich auch nochmal in unserem Verwandtenkreis verschenken, da es das Thema auch für Aussenstehende (Erwachsene!) recht gut erschliesst.

Tipp für Unentschlossene: Beim Mutterkonzern Amazon.com mal nach dem Original schauen (Titel: "Living with a black dog: His name is Depression"), dort kann man dann schon mal vorab online ein klein wenig im Buch blättern (das "Look Inside"-Feature).
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf wenigen Seiten wird nicht nur der Charakter der Depression beschrieben, sondern auch, wie man aus ihr wieder herausfindet, 17. November 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Dieses kleine, nun schon in der dritten Auflage erscheinende Buch, ist sowohl für Betroffene als auch für Angehörige von depressiv gewordenen Menschen eine große Hilfe. Das, wofür andere Bücher oder Ratgeber Hunderte von Seiten brauchen, zeichnet und beschreibt Matthew Johnstone in wenigen Worten und eindrucksvollen Bildern.

Seit er Anfang zwanzig war, sagt er, lebt er mit dem schwarzen Hund, der Depression. Auf jeder neuen Seite des Buches ist der Hund größer geworden, und die Zeichnungen Johnstones geben einen sehr realistischen Eindruck davon, wie sich ein an Depression erkrankter Mensch fühlt und mit welchen dunklen Gedanken er kämpft.

Doch erst die Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei einem Therapeuten und die Einnahme der richtigen Medikamente helfen, den schwarzen Hund erst einmal in den Käfig zu sperren. Und dann kommt die Übung. Man lernt Stress zu vermeiden, führt ein Gefühlstagebuch und beginnt, sich sportlich zu bewegen und hängt so den fetten und faulen schwarzen Hund immer mehr ab.
"Am Allerwichtigsten ist es, nicht zu vergessen: Wie schlimm es auch immer kommen mag- wenn man die richtigen Maßnahmen ergreift, können und werden die Schwarzen Hundstage vorübergehen."

Ein ganz hervorragendes Buch, das auf wenigen Seite nicht nur den Charakter und die Symptome der Depression beschreibt, sondern auch, wie man aus ihr wieder herausfindet. Für Betroffene und Angehörige gleichermaßen geeignet.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einem Augenzwinkern, 5. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Ich arbeite sehr oft mit depressiven Menschen. Und obwohl die meisten dieser Betroffenen sehr treffend die Symptome einer Depression beschreiben, so verstehen die wenigsten, dass all das, was sie beschreiben, zu einer Erkrankung gehört. Viele beschimpfen sich dafür, nicht wenige halten die Symptome für Schwäche und persönliches Versagen. Und eigentlich weiß so keiner richtig, was mit ihnen passiert. Sie werden hilflos. Es ist daher wichtig, über diese Erkrankung aufzuklären. Und genau hier liegt ein Problem. Depressive lesen keine langen Texte, denn sie können sich nicht konzentrieren. Depressive fühlen sich erschlagen von langen Symptomauflistungen, denn sie werden hoffnungslos, wenn sie daran denken, was noch alles sein kann. Depressive haben nur wenig Gefühle, sie haben auf nichts Lust, und schon allein deshalb werden sie sich eher nicht aufraffen, sich mit fachlich fundierten Büchern zu beschäftigen. Denn die sind in ihrer Wahrnehmung eh trist.
Ich finde dieses Buch sehr toll: es hat keine langen Texte, sondern es beschreibt in kurzen Sätzen. Es ist mit einem Augenzwinkern geschrieben, das aber nicht herunterspielt. Jeder Satz ist mit einem Bild verknüpft: damit gibt es nicht nur einen sachlich-rationalen Zugang, sondern eben auch einen bildhaft-emotionalen. Es strengt nicht an, sondern fordert auf, sich noch mehr anzusehen. Es schafft Distanz, die Depression ist in diesem Buch ein schwarzer Hund. Der ja auch ein liebevoller Begleiter sein kann.
Im Buch finden sich keine Erklärungen über die Entstehung einer Depression. Wer so etwas sucht, wird hier nicht fündig. Aber es ist ein toller Zugang für alle Betroffenen, und es ist wichtig für diejenigen, die einen wohlwollenden Umgang mit sich und ihrer Erkrankung noch nicht gefunden haben.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr einfühlsame Hinführung in ein schwerwiegendes Thema!, 13. Mai 2010
Von 
Volker Tepp "Coach/Supervisor" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Matthew Johnstone hat als selbst Betroffener kein Fachbuch zum Thema Depression geschrieben. Er hat in einfachen Bildern zum Ausdruck gebracht, wie er seine Depression erlebt und durchgestanden hat. Im Vorwort erfährt der Leser, dass es Winston Churchill gewesen ist, der den Ausdruck "black dog" populär gemacht hat. Ein Ausdruck, den es so im Deutschen nicht gibt. Es beschreibt das Gefühl, von einer schwarzen Wolke - oder eben einem "black dog" - überwältigt zu werden.
Johnstone beschreibt in sehr einfühlsamen Bildern sein Erleben der Depression in allen Erfahrungsbereichen seines Lebens. Und er beschreibt, wie er den Tiefpunkt erlebt, Hilfe in Anspruch genommen hat, gelernt hat, offen mit der Krankheit umzugehen und wie er letztlich auch durch Entspannungstechniken und Sport gelernt hat, gut mit der Depression umzugehen.
Schön ist dabei auch sein letztes Bild mit einem sehr kleinen Hund an der Leine seines Herrchens. Der Hund schaut hoch und man sieht nur die Beine seines Herrchens.
"Wahrscheinlich wird der schwarze Hund immer ein Teil meines Lebens bleiben. Aber ich habe gelernt, dass man mit Geduld, Humor, Verständnis und Disziplin sogar den schlimmsten Schwarzen Hund an die Leine legen kann".
Empfehlenswert für Betroffene, aber auch als kleine Aufmerksamkeit als Geschenk im Umgang mit Betroffenen. Das Büchlein zeigt Respekt und Achtung vor dem Thema Depression und ist emotional sehr hilfreich für alle, die sich mit dem Thema befassen (müssen).
Ich selbst verweise in Vorträgen zum Thema gerne auf das Büchlein und zeige dabei drei der Bilder. Das ist auch für Angehörige oft sehr hilfreich um ein Gefühl zu bekommen, wie das Erleben und die Wahrnehmung von Menschen mit Depressionen sein können.
Wissen wird in vielen Büchern zum Thema vermittelt, hier gibt es einen emotionalen Zugang und der ist sehr wichtig!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Erkennen der Depression und vom schweren Weg, sie zu vertreiben. Eine lehrreiche Bildergeschichte!, 13. Mai 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Neben körperlichen Krankheiten wie Krebs und Herzinfarkt stehen Depressionen als seelische Erkrankungen ganz vorn in der Liste der sogenannten Volkskrankheiten. Kompliziert bei der Depressionen ist für den erkrankten Menschen ebenso wie für seine Umwelt die Tatsache, dass man die Krankheit nicht sehen kann und viele sich selbst nicht eingestehen, dass sie leiden oder von Außenstehenden als Simulanten abgestempelt werden.

Der Weg zur Erkenntnis ist schwer und stellt für den Erkrankten, seine Familie und Freunde oft eine Zäsur im Leben dar. Der Australier Matthew Johnstone hat begreifen müssen, dass er an Depressionen leidet und er nennt sie seinen "schwarzen Hund". Mit wenigen aber sehr klaren und verständlichen Worten hat Johnstone diesen Erkenntnisprozess und vor allem sein Arrangement mit dem Leben in der depressiven Krise zu Papier gebracht und mit vielen ganzseitigen Farbillustrationen bebildert.

Das kleine Büchlein "Mein schwarzer Hund", welches "Wie ich meine Depression an die Leine legte" untertitelt ist, kann trotz seiner Konzentration auf das Wesentliche und der ungewöhnlichen aber absolut gelungenen Bilderbuchoptik für alle, die mehr über Depressionen wissen möchten, ein Einstieg und vor allem auch eine Hilfe sein. Verständlich und ohne erhobenen Zeigefinger erzählt Johnstone von seinem Weg zur Erkenntnis, die Behandlung bedeutete, berichtet vom schweren Los der Angehörigen und Freunde, die zum Teilen der Krankheit verdammt sind, wenn sie den kranken Menschen nicht sich selbst und der Depression überlassen wollen und damit das Scheitern aller Hilfe riskieren.

Wunderschön anzuschauen und klar in seiner Aussage und der angebotenen Hilfe mit weiterführenden Literaturtipps und Website-Hinweisen ist das Buch ein Glücksgriff für all diejenigen, die sich informieren und die helfen wollen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachvollziehbare Hilfe für Betroffene, 14. Oktober 2009
Von 
Kerstin Menze (Aachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist sehr gelungen und empfehlenswert, da es auf einfache und sehr anschauliche Weise und ohne viel Worte das nachempfindbar macht, was bei einer Depression passiert/zeigt, wie sich ein/e Depressive/r fühlt. Schön auch, die Normalisierung dieses Zustandes und die Perspektive, die es aufzeigt: Eine Depression kann einen bis ins innerste Mark treffen und das Gefühl der absoluten Hilflosigkeit geben, bis hin zur völligen Gefühllosigkeit - und dennoch gibt es eine Möglichkeit des Umgangs damit. Man muss gar nicht "gesund" werden. Dennoch lebenswert Leben ist eine realistische Perspektive.
Das Buch holt die Betroffenen da ab, wo sie stehen. Ich bin Therapeutin und nutze es als Grundlage für Fragen und Lösungen. Die Bilderbuchform wirkt nicht kindlich, birgt aber die Möglichkeit, sich auf niederschwelligem Niveau damit auseinander zu setzten. Ein Rundumbuch für Profies, Betroffene und Laien. Auch der zweite Band (für Partner) ist entsprechend zu empfehlen. Zudem ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor ca. 5 Jahren fiel mir..., 25. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
... auf der Feier eines Freundes dieses Buch in die Hand. Ich war sofort fasziniert. Ich bin selbst von Depression betroffen und habe viel viele Jahre meines Lebens an sie "verloren" ihr "geopfert". Ich habe große Teile meiner Kindheit und Jugend ihr gegeben, und habe viel später erkannt, wie wichtig die Handlungsorientierung ist, die Liebe geliebter Menschen, aber auch die Unterstützung durch einen guten Therapeuten, und durch das richtige (!) Medikament in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt. - Alles nicht gerade banal, und man kann von Glück sagen, wenn man zurück zum Leben gefunden hat. - All dies bringt Matthew Johnstone in wenigen Bildern und begleitenden Texten in diesem schmalen Büchlein so gut auf den Punkt. - Beeindruckend! Atemberaubend. - Ein ganz besonderes Buch, das man allen Menschen wünschen mag, die unter klinischer Depression leiden, egal woher diese rührt. - Nach der Lektüre kann man die Depression auch eher annehmen, ganz nach dem Motto "Schwermut: ein anderer Weg zum Glück" oder "Mut zur Schwere". - Aber Worte sind das eine, dem Autor ist es hier gelungen beeindruckende, sehr gute Bilder zur lebendigen Veranschaulichung dieser Gefühle zu finden und bei aller Trauer und Schwere immer seinen großartigen Humor am Leben zu erhalten, was man jedem Bild anmerkt. - Ich ahne, dass es Zeiten gab, in den dieser sehr besondere, tröstende Humor vom schwarzen Hund begraben und überschattet war. - Was für ein Glück für uns alle, dass Johnstone den Weg zurück ins Leben gefunden und dieses Buch aufgezeichnet und aufgemalt hat. Ein Jahrundertwerk finde ich. - Albrecht Schnabel München.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depressionen verstehen, 8. Juli 2012
Von 
Michael Buck (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist eine wahre Schatztruhe: Auf der einen Seite beschreibt es kurz und mit starken Bildern illustriert das Mysterium Depressionen, auf der anderen Seite zeigt es auch (erprobte) Ansätze und Verhaltensweisen, wie mit dieser Krankheit umzugehen ist. Wer sich mit dieser Krankheit befasst, kommt an diesem "Bilderbuch" nicht vorbei.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch, 12. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Es ist zwar vom Preis sehr hoch. Aber ich habe festgestellt,das, wenn man wie ich unter Depressionen leidet, dieses Buch gut dazu benutzen kann um Menschen auf schnellen und Einfachem Wege die eigene Situation zu Schildern.
Ich habe es nun einige Male so gehandhabt und bin mit wenigen Worten auf Verständnis gestoßen. Es ist häufig nicht einfach eine Depressive Phase zu erklären, ist für einem selbst ja häufig schwer, deshalb habe ich Menschen die mir wichtig sind anhand dieses Buches meine wechselnden Launen und Probleme einfach mal durch " Mein Schwarzer Hund" erklären lassen. Viele haben Verständnis und die anderen sind dann auch Vielleicht nicht so wichtig für das eigene Leben.
Ich kann es einfach nur weiter Empehlen, ich könnte durch meine Erfahrung mit Depressionen viele Seiten füllen, aber dieses soll genügen.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depression und die befreiende Wirkung von Wort und Bild !, 16. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte (Gebundene Ausgabe)
Matthew Johnstone Mein schwarzer Hund Kunstmann
ISBN 3888975379

Wer Depressionen aus eigener Anschauung kennt, der weiß, dass sie nur schwer zu beschreiben sind. Eine Stimmung tiefster Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit und Antriebslosigkeit gepaart mit dem Gefühl der Isolation, der Verlassenheit und der Unmöglichkeit, sich der Umwelt gegenüber zu erklären, breitet sich aus. Jede vierte Frau und jeder sechste Mann erkrankt im Laufe des Lebens daran. Aber was heißt hier Krankheit? Gibt es doch immer noch im Volksmund die Meinung, dass der Kranke sich nur anstelle, dass er sich nur zusammenreißen müsse, und dass ja alles nur < psychisch> sei. Mit der Betonung auf dem Wörtchen < nur > wird die endgültige Abwertung der Krankheit beschlossen. Wer so redet, der weiß nicht, wovon er spricht!
Wie in einem Vorwort von Gordon Parker, Psychiater und Professor an der New South Wales University in Sidney, angemerkt wird, gehört die Depression zu einer der schlimmsten Geißeln der Menschheit. Sie ist weit verbreitet, oft verkannt und nicht ernst genommen und kann den Betroffenen das ganze Leben verderben. Dabei gibt es unterschiedliche Schweregrade, und die Ausprägungen können ebenfalls sehr verschieden sein.

Matthew Johnstone, Artdirektor und Designer, hat seine eigene Geschichte hier gemalt! Seine Depression kommt in Gestalt eines schwarzen Hundes daher. Mit einfühlsamen Begleittexten malt er die Zustände, die er während einer Depression durchlebt. Indem Johnstone der Depression die Gestalt des schwarzen Hundes gibt, wird die Krankheit praktisch visualisiert. Der Hund ist die Depression! Mit ihr kann man sprechen, kämpfen und sie zu bezwingen versuchen. Dabei muss man Niederlagen einstecken, die bis zur Selbstaufgabe führen können. Der Hund ist groß und der Held ganz klein neben ihm, was die Wirkung der Gewalt verstärkt. Man kann den Hund aber auch an die Leine nehmen, man kann mit ihm schimpfen, ihn überreden, von einem zu lassen,--und er kann einem den Weg zu einem fachkundigen Helfer, sei es ein Arzt oder Therapeut, weisen! Der Autor verbindet mit seiner Geschichte die Hoffnung, dass auch die schlimmsten < Hundstage > einmal vorübergehen werden!
Der Trübsinn in Form schwarzer Wolken, die Müdigkeit, Lebensunlust und die Verzweiflung werden in deutlichen Bildern mit klaren Farben wiedergegeben. Regen, Sturm und hohe Wellen untermalen den inneren Zustand des Helden.
Der Kampf um Befreiung mündet in die Einsicht, dass man mit dem Hund leben muss, ihn aber bezähmen kann.

Mit seinen humorvollen Texten und den dazu gemalten Aktivitäten bekommt die Krankheit Depression ein Gesicht. Sie wird fassbar und für den Laien vorstellbar. Es ist ein enormer Verdienst von Matthew Johnstone, dass er, der mit der Gabe des Zeichentalentes ausgestattet ist, dieses eindrucksvolle Buch geschaffen hat.
Dass hier kein Ratgeberbuch entstanden ist sondern eine einfache Geschichte, dass nicht nur die traurige und schwarze Seite der Krankheit gezeigt wird, ist erbaulich und ermutigend.
Sowohl für Menschen, die an einer Depression erkrankt sind als auch für Angehörige und Freunde ist das Buch ein Gewinn!
Man sollte es kaufen, verschenken und damit zur Aufklärung über einer Krankheit beitragen, die boshaft, heimtückisch, unerklärlich und in ihrer Ausdruckform absolut beängstigend ist! Am Ende der Geschichte steht die Zuversicht!
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Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte
Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte von aus dem Englischen von Thomas Lindquist (Gebundene Ausgabe - 3. September 2008)
EUR 14,90
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