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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2002
Wenn Franz Doblers Buch eines geschafft hat, dann mir den fremden und unnahbaren Man in Black nahe zu bringen. Cash taucht aus den Seiten dieses Buches auf mit seinen Schwächen und Stärken, seinen Abstürzen und seinem Durchhalten, seinem musikalischen Genie und seiner hart erarbeiteten Karriere. Doblers Blick auf Cash ist kritisch, zurückhaltend - und doch tief sympathisch.
Exkurse in die Vergangenheit und Gegenwart, in die Politik und die Mentalitätsgeschichte der U.S. of A. würzen und lockern die Biographie - und beleuchten Cash als Kind seiner Zeit und seines Landes - und als Fremden. Beast in me und Saint in me - beides wird gleichermaßen lebendig.
Ach ja: Das Buch ist absolut unterhaltsam. Ein bißchen Vorwissen schadet allerdings nicht. Und es könnte sein, dass der Dobler-Leser auch zum Cash-Hörer wird... (Leider haben Country-Fans bei Frauen nicht immer einen Stein im Brett, wie Dobler schön erzählt.)
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2002
Wer hier eine reine Johnny-Cash-Biographie erwartet, wird enttäüscht sein, da gibt es andere Bücher. Es sollte schon ein gewisses Vorwissen über Cash und vielleicht auch die County-Musik vorhanden sein. Das Leben des "Man in black" läuft zwar, mal mehr, mal weniger im Hintergrund, vordergründig stellt Frank Dobler aber die Zusammenhänge der verschiedenen Musiker und der verschiedenen Musik-Richtungen (bis hin zu Punk!!) dar. Er erzählt die Geschichten hinter den Songs und den Werdegang dieses einzigartigen Künstlers, der sich seinen Weg nie vorschreiben ließ (I walk the line...). Er zeigt klar und deutlich auf, dass Menschen, die Country-Musik als den "Schlager" der USA bezeichnen oder gar mit der deutschen Möchtegern-Country-Szene vergleichen, nichts von Musik verstehen.
Ich bin seit rund 20 Jahren Johnny-Cash-Fan und dachte eigentlich, so ziemlich alles über den Großmeister zu wissen; hier musste ich mich eines Besseren belehren lassen: Weder die Verbindung zur Rock- und Punkszene, noch die jüngere Geschichte Cashs war mir bekannt.
Das Buch ist aus "einem Guss"; es liest sich spannend wie ein Roman. Ich glaube, Nicht-Cash-Fans würden beim Lesen Lust auf die Musik bekommen.....
Einfach großartig. Danke, Frank!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2002
Ich habe diese Buch verschlungen.
Obwol ich schon 30Jahre Cash-Fan bin und viele Informationen habe,hat mich diese Buch begeistert.Ich habe es verschlungen, las in jeder freien Minute weiter.Totz all meines Wissens über J.C. habe ich sehr viel Neues erfahren, was mir bislang unbekannt war. Ich habe Johnny 6x live gesehen und konnte mich nun in Situationen versetzen,wie Songs entstanden waren, wie sein Leben abgelaufen ist,wieKonzerte von Statten gingen, welche Probleme Johnny selbst hatte, das Verhältnis zu anderen Country-Musikern usw.Dieses Buch kann ich nur empfehlen und hoffe, dass Frank Dobler noch ein weiteres Buch über Johnny mit vielleicht noch weiteren Informationen schreiben wird.Bis dann Frank! Danke !
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2002
Biographie ? Aus meiner Sicht kein Buch für "Cash - Einsteiger".
Auch keines für Leute, die sich so nebenbei mal über Country Music informieren möchten.
Kenntnisse über beide(s) sollte man schon haben, um die darge-
stellten Zusammenhänge und Hintergründe zu verstehen.
Das Buch ist jedem echten Country Music Fan zu empfehlen.
Die Cash Fans werden es ohnehin kaufen. (Auch die, die sich jährlich zweimal " in einem trüben Saal" treffen.)
Ein würdiger Beitrag zum 70. Geburtstag des "Man in Black".
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2004
Als großer Fan der Musik von Johnny Cash hat mich dieses - hier ja überwiegend gelobte - Buch sehr enttäuscht. Der Autor hat Johnny Cash nie persönlich gesprochen - und das merkt man dem Buch auch an: Die Person Johnny Cash, seine Herkunft, sein Werdegang, sein Charakter all das bleibt das ganze Buch über im Nebel, wie durch einen Schleier betrrachtet. Das Buch ist offensichtlich ein Schnellschuss: Leider ersetzt der Autor gründliche Recherche und Interviews mit Zeitzeugen durch ein selbstgefälliges Räsonieren über gute oder schlechte Country-Musik und Zitate aus anderen Biographien. Der Autor scheint ungeheuer von sich selbst und seiner Weltsicht beeindruckt zu sein; manchmal klingt es, als hätte der Autor auch eigentlich viel lieber ein Buch über sich selbst geschrieben. Auch merkt man überdeutlich, dass hier ein Fan über seinen Star schreibt: Der Autor hätte eben gern, dass die "richtige" Country-Musik eine Art Vorläufer des Punk wäre, und Johnny Cash ein echter Punk-Rebell, unbeeindruckt von einer jämmerlichen Nashville-Szene, verbunden nur mit den anderen echten Outlaws, die man heutzutage am ehesten noch in Gefängnissen findet. Damit fällt der Autor auf die gesamte Selbstinszenierung Johnny Cashs herein: Cash war nun einmal ein konservativer Patriot und Multimillionär, seine Gefängnis-Verklärung vor allem eine romantische und wenig reflektierte Pose. Dem Buch fehlt letztlich jene kritische Distanz, die eine gute Biographie auszeichnet. Der Autor hätte sich mit einem Essay begnügen sollen, für eine Biographie und eine Darstellung der schönen und seltsamen Welt der Country-Musik fehlte ihm offenbar der Atem. Abgesehen davon liest sich das Buch überwiegend recht zäh, die - sicher musikphilosophisch gemeinten - fiktiven Texte am Ende fand ich eher unfreiwillig komisch. Mein Tip: Das Buch kann man sich sparen, lieber "American Recordings III - Solitary Man" hören. Das lohnt sich immer.
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10 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2002
Schon während des Lesens stellte sich mir die Frage, ob jemand, der mit dem US-Music-business nicht ganz konform geht, sich damit schon als "outlaw", Individualist oder einsamer Held qualifiziert. Das kann man tun, wenn es einem danach ist, und es mit subjektiven Zitaten untermauern. Ganz so ist es jedoch nicht.
Cash ist genauso Teil dieser Musik-Maschine und Patriot und seine
Weltsicht ueberwiegend reaktionär. Was ihn bei mir aber als Musiker nicht disqualifiziert.
Als ich jedoch auf Teil VIII des Buches (Rhythm and Cocaine Blues) stiess, war ich sehr befremdet:
Ein privater Ermittler erzaehlt diffuses Zeug im Stil von US-Krimis der 50er Jahre (deutliche Anleihen bei Chester Himes.)
Es werden US-Verhältnisse auf die deutsche Disco-Szene aufgepfropft. Er erzählt von Marines, Saigon-Kameraden, knallharten Typen die "hart und perfekt" sind. Er ist "fasziniert von Härte". Das ganze erscheint einem pubertären Denken entsprungen zu sein. Leider ist der Autor schon etwas älter und ich frage mich, welches Weltbild er hat. Die Heroisierung einer Killer-Mentalität und Verklärung des einsamen Helden (auch noch traumatisiert vom Vietnam-Krieg) zeigt schon neurotische Züge. Leute, die den Vietnam-Krieg mitgemacht haben, sind heute zwischen 50 und 60 und kaum mehr tauglich, den harten Einzelkämpfer darzustellen.
Durchsetzt mit Kraftausdruecken und kryptischen Songzitaten auf englisch erscheint mir dieser Text in höchstem Maße peinlich.
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