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5.0 von 5 Sternen Neue Lehrformen – neue Lernformen in der Medizinerausbildung
Die große Vorlesung – früher die häufigste und allgemeine Lehrform in den medizinischen Fächern – ist zu einer exotisch seltenen Veranstaltung geworden , und das hat sie auch verdient. Ihren Rückzugsbereich behält sie dort, wo es um die Darstellung der neuesten, noch nicht in den Lehrbüchern vermittelten Forschungsergebnisse...
Vor 18 Monaten von Prof. Dr. Martin Hermann veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beschreibungen zu kurz und undurchdacht, aber große Vielfalt
Wer einfach nach Anregungen sucht, um eigene Rollenspiele für die A-P-Kommunikation zu schreiben, findet hier einen großen Themenfundus jeweils angenehm kombiniert mit Lernzielen. Leider sind die Rollenspielanweisungen aber zu kurz und teilweise nicht durchdacht (dem Patienten fehlen Infos über sich selbst, die der Arzt hat...).
Veröffentlicht am 28. Februar 2012 von SusanneMagdaLena


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beschreibungen zu kurz und undurchdacht, aber große Vielfalt, 28. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 50 Rollenspiele als Kommunikationstraining für das Arzt-Patienten-Gespräch (Taschenbuch)
Wer einfach nach Anregungen sucht, um eigene Rollenspiele für die A-P-Kommunikation zu schreiben, findet hier einen großen Themenfundus jeweils angenehm kombiniert mit Lernzielen. Leider sind die Rollenspielanweisungen aber zu kurz und teilweise nicht durchdacht (dem Patienten fehlen Infos über sich selbst, die der Arzt hat...).
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Lehrformen – neue Lernformen in der Medizinerausbildung, 6. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 50 Rollenspiele als Kommunikationstraining für das Arzt-Patienten-Gespräch (Taschenbuch)
Die große Vorlesung – früher die häufigste und allgemeine Lehrform in den medizinischen Fächern – ist zu einer exotisch seltenen Veranstaltung geworden , und das hat sie auch verdient. Ihren Rückzugsbereich behält sie dort, wo es um die Darstellung der neuesten, noch nicht in den Lehrbüchern vermittelten Forschungsergebnisse einschließlich der Vermittlung der Lust an der Forschung oder um die Präsentation der Begeisterung außergewöhnlich charismatischer Rhetoriker geht. Die Vermittlung medizinischen Wissens geschieht heute anhand der Lehrbücher im Selbststudium, geführt durch praxisnahe Fall- und Problemdarstellungen. Das Einüben des selbständigen Lernens mit dem Ziel des lebenslangen Lernens ist in unserer Zeit der kurzen Halbwertszeit medizinischer Erkenntnisse notwendig und adäquat. Andererseits braucht das Selbststudium aus den Büchern, damit die soziale Komponente des medizinischen Alltags nicht vernachlässigt wird, dringend die Ergänzung durch realitätsnahe Fall- und Problemdarstellungen. Dies kommt in den Prüfungsanforderungen der neuen AO, die ausdrücklich auch praktische Prüfungen vorsieht, und in der Einführung der OSCE (objective structured clinical examination), einer Prüfungsweise, bei der die Studierenden auf einer Reihe von aufeinander folgenden Einzelstationen jeweils praktische Prüfungsaufgaben an Patienten zu lösen haben, zum Ausdruck.

Eine weitere Änderung der AO hat nach meinen bisherigen Eindrücken das Lernverhalten der Studierenden revolutioniert: die Wiedereinführung der Pflicht zur individuellen Bewertung der Scheine. Durch die in jedem Pflichtkurs eingeführten mündlichen, praktischen oder schriftlichen Prüfungen lernen die Studierenden veranstaltungsbegleitend (statt unmittelbar vor den Examen) und achten viel mehr auf die in den Lehrveranstaltungen vermittelten Inhalte. Dadurch wird in den Seminaren und Praktika eine ganz andere, motiviertere und inhaltlich viel tiefergehende Diskussion und Interaktion zur Norm. Der überwiegender Teil der Studierenden ist sogar bereit, an zusätzlichen, freiwilligen Lerngruppen und POL-Seminaren teilzunehmen, um in Kleingruppen anhand von didaktisch aufgearbeiteten Patientenfällen den Ablauf der (allgemein-)medizinischen Problemlösung nachzuvollziehen. Solche Seminare bieten wir z.B. in Essen mit großem Erfolg inhaltlich verknüpft mit den parallel verlaufenden Anatomie- oder Physiologiepraktika an.

Eine Sonderform solcher Übungs-Patientenfälle sind die Rollenspiele. Einerseits werden sie von vielen Studierenden gefürchtet wegen der Gefahr, sich vor der Gruppe zu blamieren, andererseits gibt es keine bessere Möglichkeit, die kommunikative Kompetenz, die ja eine zentrale Rolle in der hausärztlichen Therapie spielt, zu üben und zu verbessern. Im Rollenspiel vor der Gruppe können durch positives Feedback Sprache, Sprechweise, Haltung, Blickkontakt, zuhören und zielführendes Fragen eingeübt werden ebenso wie Spiegeln, Zusammenfassen, offene und geschlossene Frageweisen und deren unterschiedlichen Informationswert. Es könne vor allem aber auch – und das wird in dem Büchlein von Helmich und Richter verdienstvollerweise ganz besonders herausgearbeitet – die hinter der Kommunikation stehenden Haltungen von „Arzt“ und „Patient“ reflektiert und bearbeitet und so ein vertrauensvoller Zugang auch zu psychosomatischen Patientenproblemen eröffnet werden. Peter Helmich hat sich in vielen Veröffentlichungen um die biopsychosoziale Betrachtung der Patientenprobleme verdient gemacht und schafft hier bereits für die Studierenden die Möglichkeit des Einübens geeigneter Kommunikationsformen und Reflexionsformen eine praktischen Zugang zu dieser ärztlichen Haltung. Die 50 dargestellten Fälle jeweils mit Gruppeninformation, Information für den Patientendarsteller und explizit aufgelisteten Lernzielen können dem allgemeinmedizinischen Lehrbeauftragten die Planung und Durchführung solcher Rollenspielseminare (oder OSCE-Stationen) erleichtern, andererseits kann der / die Studierende beim Lesen und Reflektieren der dargestellten Fälle das notwendige Rüstzeug für OSCE-Prüfungen einüben, in deren Stationen die Fähigkeiten der Anamnese-Erhebung, der Problemfokussierung oder der Motivation zur Verhaltensänderung zum Inhalt gemacht werden. Auch in der Tutorenausbildung oder in ärztlichen Qualitätszirkeln sind die Fälle hilfreich, um das Thema in seiner Tiefe zu eröffnen. Ergänzt werden die 50 Fälle aus 20 Bereichen des hausärztlichen Alltags durch eine Einführung mit detaillierten Hinweisen zum Seminarablauf und zur Planung der Veranstaltung sowie eine Stichwortliste am Schluss, in der erprobte Einstiegssätze und –fragen zur Vertiefung des dargestellten Patientenproblems in Richtung psychosozialer Aspekte angeboten werden.

Das Buch hat eine weite Verbreitung verdient unter den Lehrenden und Lernenden der medizinischen Fakultäten.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sag ichs meinem Arzt?, 22. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: 50 Rollenspiele als Kommunikationstraining für das Arzt-Patienten-Gespräch (Taschenbuch)
Sehr gute Anregungen, wenn man sich mit der Arzt/Patientenkommunikation auseinandersetzt. Die Rollenspiele sind ausbaufähig und bieten einen wirklich guten Einstieg.
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50 Rollenspiele als Kommunikationstraining für das Arzt-Patienten-Gespräch
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