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Kundenrezensionen

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am 9. März 2007
Der Plot handelt vom andalusischen Schafhirten Santiago, der einen immer wieder kehrenden Traum von einem Schatz am Fuße der Pyramiden von Gizeh träumt. Eine Traumdeuterin gibt ihm den Rat, er solle losziehen, um den Schatz zu suchen. Später trifft er auch noch auf einen Mann, von dem sich herausstellt, dass er ein König ist. Auch dieser rät Santiago, er solle seinem Traum folgen.

Der Hirte beginnt seine abenteuerliche Reise und wird bereits nach der Überquerung der Meerenge von Gibraltar seiner gesamten Habe beraubt. Er findet Arbeit bei einem Kristallwarenhändler, dessen Geschäfte nach einer gewissen Zeit wieder aufblühen. Santiagos Wunsch, wegzukommen rückt erst einmal in den Hintergrund; zudem möchte er wieder nach Hause um dort mit einer neuen Schafherde neu anzufangen. Als er aber wieder genug Geld beisammen hat, beschließt er doch, seinem Traum weiterhin zu verfolgen und die Reise durch die Wüste anzutreten. Er lernt einen jungen Engländer kennen und kurz darauf einen Alchimisten, beide helfen im indirekt und direkt, seinen Traum nicht aus den Augen zu verlieren. In einer Oase lernt er auch noch seine große Liebe Fatima kennen. Auf diese Weise erreicht Santiago, von verschiedenen Zeichen geleitet, doch noch Ägypten und die Pyramiden. Er erkennt, dass das Leben demjenigen stets helfend zur Seite steht, der an seine Träume glaubt und die Bereitschaft hat, diese zu verwirklichen. Nur so kann ein Mensch mit sich im Reinen sein.

Die Handlung ist sehr märchenhaft, romantisch und weist viel südländischen Charme auf. Auf weise und tiefsinnige Art wird der unschuldige und tapfere Santiago seinem Traum zugeführt. Die große Botschaft des Textes ist es, dass man seine Ziele stetig verfolgen soll, ohne dabei sich selbst zu verraten, den eigenen Weg zu gehen und auf die Zeichen zu achten. Man kann in die Geschichte eintauchen wie in einen Traum, es herrscht die ganze Zeit über eine sehr ruhige und beruhigende, gelassene Stimmung. Man kann sich tragen lassen vom Anfang bis zum Ende.

Die Stimme des bekannten Synchronsprechers Christian Brückners ließ mich in den ersten Momenten sehr an Robert DeNiro denken, der ja immer eher einen Bösewicht mimt, und befremdete mich somit ein wenig, aber das verflog nach ganz kurzer Zeit. Da diese dunkle, leicht raue, vibrierende Stimme sehr angenehm ist, ist es ein Genuss, ihr zu lauschen. Auch das Sprechtempo und der Ausdruck machen das Zuhören zu einem Erlebnis.
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am 4. Mai 2005
Was machte dieses Buch so unglaublich erfolgreich? Warum bewegte es die Herzen der Leser? Warum sieht man nach der Lektüre des "Alchimisten" so vieles anders?
"Nun bist du beinahe am Ziel deiner Reise", sagte der Alchimist. "Meinen Glückwunsch, dass du deinem persönlichen Lebensweg gefolgt bist." (S.132)
Zum Teil liegen die Antworten auf diese Fragen in der Geschichte, die uns Coelho erzählt. Es ist die Geschichte des einfachen Hirten Santiago, der von einem Schatz träumt. Für diesen Traum und für seinen Schatz gibt er all das auf, was ihn definierte. Er folgt seinen Träumen ungeachtet aller Hindernisse. Hier trifft Coelho den Nerv der Zeit: Er hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor, in dem wir sehen, dass wir nie glücklich sein können, wenn wir uns nur über Geld und Macht definieren. Wir sind nicht nur Konsumenten, sondern Individuen. Und jedes Individuum hat seinen eigenen Weg zum Glück. Doch der Grund, warum dieses Buch so faszinierend ist, muss mehr als nur seine Geschichte sein.
"Es gibt eine Sprache, die jenseits der Worte steht", dachte er. (S. 50)
Vielleicht liegt der Zauber Coelhos in seiner Sprache. Die Sprache wirkt teilweise einfach, märchenhaft und schlicht, dann schwingt sie sich wieder zu philosophischen Höhen auf. Doch es geht Coelho nicht darum, ob seine Sprache kunstvoll ist. Es geht ihm darum, dass er mit der Sprache die Empfindungen seiner Seele auf Papier bannen kann. Somit könnte man Coelho als eine Art Gegenpol zu den Klassikern Schiller und Goethe aufstellen, die beide in einem Kunstwettstreit ihre Werke hochstilisiert haben. Während bei den Klassikern oft die Kunst der Sprache im Vordergrund stand, steht bei Coelho nur die reine Aussage im Vordergrund.
Somit wird sicher nicht jeder mit den mystischen Büchern Coelhos glücklich werden, doch ist auch nicht jeder ein Goethe Verehrer. Es gibt nur ein Mittel, um herauszufinden, ob Coelho auch ihre Seele berührt: Lesen sie den "Alchimisten"!
Sie werden es nicht bereuen :-) ...
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am 14. Juli 2002
"Der Alchemist" ist für den Leser eine Reise in die unbewußte Welt des eigenen Geistes, welches die Konsequenz des Aufwachens hat. Coelho vermag in einer wunderschönen Geschichte, philosophische Weißheiten zu verpacken, was nicht jeder Philosoph von sich behaupten kann. Mit viel Interesse verfolgte ich die Geschichte des andalusischen Hirten Santiago, der einer anderen Kultur mit Weltoffenheit begegnet, die allen Menschen zu wünschen wäre. Auf der Suche nach einem materiellen Schatz gelangt er zu einem viel höheren geistigen Gut, der Einsicht nach allem streben zu dürfen und darum zu kämpfen, unabhängig welcher Herkunft man ist. Coelho's Werk zeigt zudem eine begnadete Toleranz gegenüber allen Religionen und Glaubensrichtungen, seit Lessings "Nathan der Weise" die erste erfolgreiche Schlussfolgerung. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf der ewigen Suche nach den Gründen menschlichen Handelns nicht fündig geworden ist. Coelho zeigt nicht das Versteck, er schlägt den Weg ein.
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am 19. Juni 2016
Ich habe die ganze Zeit auf den Moment gewartet, der mir die Beliebtheit dieses Werkes verständlich machen könnte. Er geschah nicht.
Nach der Lektüre empfand ich schlichtweg nichts bis auf Enttäuschung, was daran lag dass die Weisheiten dieses Werkes nicht über die Tiefe von Kalendersprüchen hinaus gehen und die Geschichte extrem langweilig und viel zu esoterisch ist.
Im Großen und Ganzen ist der Alchimist nur eine uninteressante Streckung des Spruchs "Folge deinem Herzen/persönlichem Lebensweg" auf 170 Seiten.
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am 7. Juli 1999
Ich hatte gelesen, daß in einem Radiosender ein Hörspiel in zwei Teilen mit dem Namen "Der Alchimist" läuft. Schon während des hörens des 1. Teiles kamen mir die "Probleme" von Santiago dem Schäfer ganz vertraut vor. Man hat etwas sicheres, etwas vertrautes, und trotzdem sehnt man sich nach etwas neuem, etwas ungewissem. Genau diesem Traum heißt es zu folgen. Nachdem ich den 2. Teil gehört hatte ging ich gleich los um mir das Buch zu kaufen. In dem Buch entdeckte ich noch viele weitere Gleichnisse und Abschnitte, die im Hörspiel nicht verarbeitet wurden. Paulo Coelho versteht es mit dieser Geschichte den Lesern Mut zu machen, Ihnen zu zeigen das es mehr gibt als sich nur an Gewohnheiten und Sicherheiten zu klammern. Da ich zur Zeit in einer Situation bin, die auch von mir eine wichtige Entscheidung verlangt, kann ich nur sagen das dieses Buch mir geholfen hat mich für meinen Traum zu entscheiden. Die Geschichte basiert mehr oder weniger auf Erfahrungen es Authors. Dies merkt man. Es ist nicht einfach nur eine erfundene Geschichte, vielmehr ist es ein Buch das die verborgenen Träume in uns weckt und uns Mut macht für diese auch ein Risiko einzugehen. Wenn man etwas ganz fest will, wird das ganze Universum dazu beitragen das es in Erfüllung geht !
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am 19. Juni 2001
eine Geschichte, von deren Art man sich tausend weitere wünscht. Ich (M / 44) bin dem Zauber der einfachen Erzählweise von Coelho total erlegen... es rührt mich im tiefsten Innern meiner Seele an und bezwingt durch seine menschliche Herzenswärme. Bücher dieser Art sind dazu geeignet, dem perversen, abartigen und intelektuell total überzogenen Wahnsinn einer verlogenen und krank machenden Zeit/Gesellschaft zu entfliehen und den -stets vorhandenen- zweifelnden Menschen nicht nur Wegweiser, sondern auch Bestätigung zu sein. Bestätigung darin, seinen eigenen Weg zu suchen, zu finden und zu gehen ohne dabei auf gesellschaftlich degenerative Zwänge Rücksicht zu nehmen. Glück, wenn es sich denn je finden läßt, wo dann, wenn nicht in uns selbst... Ich wünschte mir für mich allzeit den Mut dieses "kleinen" andalusischen Schafhirten und einen Freund mit einem Falken auf der Schulter...
Ein Buch, welches ich immer wieder einmal lesen werde.
Hesse's "Siddhartha" und andere Bücher wurden hier bereits mehrfach zum Vergleich herangezogen. Ein weiterer Tipp für alle Freunde des "Alchimisten": Tschingis Aitmatow's "Der Junge und das Meer" und "Der weiße Dampfer".
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am 1. Juli 2007
Santiago, ein andalusischer Hirte, hat mit Ängsten und Zweifeln zu kämpfen und dennoch folgt er seinem Lebensplan mit Mut und Ausdauer...

Ein zauberhaftes Buch, mit Lebensweisheiten gefüllt, die Mut machen, dem eigenen Weg zu folgen und für den eigenen Lebensplan zu kämpfen. Oft fällt das schwer und man lässt sich durch Angst vor Veränderungen und dem Alltagstrott leicht von seinen Lebensträumen abbringen.

Ich finde das Buch ist wunderschön geschrieben und ich habe es schon mehrmals gelesen. Es hinterlässt mich immer wieder nachdenklich und rüttelt mich wach, mehr auf mein Inneres zu hören, meine Träume zu hinterfragen und zu handeln. Das Leben ist so kurz und wahrscheinlich ist es sowieso immer schon später als man denkt. Das Buch erinnert daran, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und den Moment genießen zu lernen.
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am 28. August 2002
'Der Alchimist' wurde mir wärmstens empfohlen. Ich kannte weder den Autor noch hatte ich bis dahin von diesem Buch gehört. Völlig erwartungslos und unsicher, was mich erwarten würde, fing ich zu lesen an und konnte mich bereits nach wenigen Seiten kaum mehr von der Lektüre trennen.
Die Art, wie Coelho den Protagonisten und seine ganz persönliche Reise beschreibt, war für mich neu. Noch nie las ich ein Buch, welches mich dermassen begeisterte. Die Einfachheit der Sätze, die Wahl der Worte und die sorgfältig durchdachten Zusammenhänge hinterliessen einen bleibenden Eindruck auf mich.
„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte oder aber als Abenteurer, auf der Suche nach einem Schatz." (Paulo Coelho in ‚Der Alchimist")
Die Suche nach eben diesem Schatz führt Santiago, ein andalusischer Hirte, in Coelhos Buch auf eine Reise voller Herausforderungen und Hindernissen - eine Reise zu sich selbst. Paulo Coelho gelang ein wunderschönes Werk, das man am liebsten immer mit sich herumtragen würde, denn es beflügelt, wenn es einem gut geht und hilft, schwierige Zeiten im Leben durchzustehen und sie verstehen zu lernen!
Man braucht sich nicht vor kompliziert verstrickten Analysen, wissenschaftlichen Gegebenheiten und altklugen Ratschlägen zu fürchten. Der Autor schaffte es, grosse Lebensweisheiten in einer schönen, bewegenden Sprache der Leserin und dem Leser verständlich und märchenhaft darzustellen, so dass man die im Kopf entstandenen Bilder noch lange Zeit später in sich tragen wird.
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am 26. Dezember 2006
Das Buch beginnt als Märchen und entwickelt sich zu wahrer Poesie. Besonders das Ende hat mir unendlich viel gegeben: wenn man wirklich glaubt man ist am Ende, es geht gar nicht mehr weiter, dann hat man das Schlimmste schon hinter sich und es kann nur mehr besser werden. Schon ein paar Mal habe ich mich bei heiklen Situationen an diese Weisheit erinnert und tatsächlich hat sich dann alles doch noch zum Guten gewandt. Ich empfehle wirklich jedem sich dieses Buch zu Gemüte zu führen, es lohnt sich!
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am 28. November 2009
Hab übrigens jetzt doch noch "Der Alchimist" von Coelho gelesen - die erste Hälfte fand ich wirklich noch "sehr nett" - aber das Ende geht ja mal gar nicht. Viele verschenkte Möglichkeit und Wiederholungen (der Begriff "Weltenseele" nervt doch dann sehr!) - irgendwie alles ein bisschen zusammen geklaut - "Der kleine Prinz" trifft sich mit Hermann Hesse auf eine abgestandene Cola light!

Schade, denn der Anfang war wirklich schön zu lesen... - aber die Höhepunkte war dann doch die Worte anderer (z.Bsp. Oscar Wilde!)

Gebe ich jetzt zwei oder drei Punkte? - na gut, ist ja bald Weihnachten!

:-)
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