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am 12. Februar 2013
Ich habe das Buch zum Glück aus der Bibliothek mitgenommen und konnte es deswegen schmerzlos wieder entsorgen. Weswegen? Aus drei Gründen. Zunächst ist der Standpunkt des Autors verworren und unklar: Will er eine emotional-menschliche Hommage an Niels Bohr schreiben? Will er die Familie Bohr und ihre Lebensumstände vorstellen? Will er etwas über die Entwicklung der Physik anhand des Protagonisten Bohr zeigen? Alles vermischt sich und auch nach 30 Seiten Lektüre ist nicht klar, von welchem Standpunkt aus das Buch uns den Physiker und Menschen nahe bringen möchte.

Zweitens ist die Sprache völlig verunglückt. Merkwürdige Satzstellung, viele ärgerlich-überflüssige Adjektive, die die schlechte Ökonomie in der Darstellung noch verstärken. Der Autor ist, ausweislich der Amazon-Buchliste, ein Vielschreiber. Dieses "schnelle einfach losschreiben" merkt man der Sprache aber leider deutlich an.

Drittens findet überhaupt kein verlässlicher Zeit- und Kulturrahmen statt: man liest zwar von der jüdischen Familie Bohr, die in Kopenhagen lebt. Aber das wird nur als Fakt kurz hingestellt. Es findet keinerlei Ausleuchtung statt, wie das Kopenhagen und das Dänemark im Jahr 1885 (Bohrs Geburtsjahr) und danach aussah, kein kurzer Exkurs in das Milieu - nur wild einherspringende Anekdoten: mit dem Vater, mit Einstein, mit den Kollegen ....

Wenig Lesespass, wenig Struktur, wenig Erkenntnis - keine Empfehlung.
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am 15. Oktober 2013
Ernst P. Fischer ist ein routinierter Verfasser populär wissenschaftlicher Literatur, von ihm stammen bereits einige Biographien großer Physiker wie W. Heisenberg und M. Planck. Die nun vorliegende Biographie von Niels Bohr als Physiker und Philosoph des Atomzeitalters, die 2012 anlässlich seines 50. Todestags, erschien, will nicht recht gelungen erscheinen.

Beginnend mit der Familiengeschichte wird Bohrs wissenschaftlicher Werdegang geschildert, die Jahre der Ideenfindung in England, die wegweisenden Arbeiten zur Beschreibung des Atomaufbaus mittels ad-hoc Quantenpostulaten, der Aufbau des Kopenhagener Instituts, die Zusammenarbeit mit der nächsten Generation junger Genies - die schließlich die Quantenrevolution entfachen --, die Entwicklung der Ideen über den Atomkern; diese Kapitel sind insgesamt recht gut geschrieben und flüssig zu lesen.

Dabei wird die Geschichte der Bohrschen Idee, die Quantenhypothese, die M. Planck (1900) und A. Einstein (1905) zur Beschreibung von Strahlungs- Phänomenen entwickelt hatten, auf die Struktur der Atome anzuwenden, merkwürdig blass geschildert. Ebenso schwach beleuchtet bleibt die Folgeperiode 1914 - 1925, in der Bohr und seine Mitarbeiter versuchen, die Tragweite ihrer (ad-hoc) Methoden auszuloten, indem sie sie auf immer weitere atomare Phänomene anzuwenden versuchen; teilweise mit nahezu phantastischem Erfolg, andere Probleme widersetzen sich hartnäckig einer Lösung, so etwa das Helium Problem; die Quantenbedingungen, die auf so wundersame Weise die Spektrallinie des Wasserstoff Atoms erklärt hatten, ließen sich offenbar nicht einmal auf das nächst- kompliziertere Atom mit zwei Elektronen verallgemeinern.

Diese wichtige und sehr interessante Vorgeschichte zur heutigen Quantenmechanik, die schließlich W. Heisenberg mit dem Schicksals trächtigen Helgoland Erlebnis einläutete, wird weit besser in der älteren Bohr Biographie von Ulrich Röseberg von 1985 (dem Jahre des 100sten Geburtstag von Bohr) ausgeführt.

Bohr hatte mit seinen fundamentalen Arbeiten (1913) einen geistigen Spagat gewagt, einerseits wurden die Elektronenbahnen durch die klassische Elektrodynamik beschrieben, anderseits ließen die ad-hoc eingeführten Quantenbedingen nur eine diskrete Menge an Bahnen zu; Bohr war sich der Vorläufigkeit dieses Ansatzes sehr wohl bewusst; so begleitet er jeden seiner tastenden Schritte mit philosophischen Erwägungen, ihm wurde schnell klar, dass die Quantentheorie es erforderlich macht, die Grundbegriffe der Physik neu zu überdenken, um die so verwirrenden Widersprüchlichkeiten der neuen Theorie in Worte fassen zu können, prägte Bohr den Begriff der Komplementarität. Dabei fanden selbst viele der Protagonisten der Quantenmechanik Bohrs philosophische Ausführungen als schwer verständlich und dunkel, gelegentlich musste Heisenberg als 'Prophet' einspringen, um die Philosophie des 'Meisters' in Physik zu übersetzen.

Leider trägt das vorliegende Buch nichts zur Erhellung diese Prinzips bei, gleichwohl scheint der Autor hier ein Lieblingsthema gefunden zu haben, er versucht eine 'Komplementarität' zwischen Wissenschaft und Kunst zu sehen, dazu werden u.a. Parallelen zwischen Einstein und Picasso konstruiert... Solche 'Interpretationen' mögen Anlass gewesen sein, da manche working quantum scientists ihre philosophierenden Kollegen mit dem Spruch „shut up and calculate“ (der wahlweise Feynman, Memin und Tegmark zugeschrieben wird) auf Distanz zu halten versuchten.
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am 12. September 2012
Mit dieser Biographie über den dänischen Physiker Niels Bohr, der vor 5o Jahren 1962 gestorben ist, gibt der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer ein weiteres Beispiel seiner Kunst, selbst einen schwierigen Stoff so aufzubereiten, dass er auch von Menschen ohne größere Vorbildung verstanden werden kann.

Denn die Biographie beschreibt nicht nur das Leben des 1885 geborenen Nobelpreisträgers, sondern auch die Ergebnisse seiner Forschungen und deren Auswirkungen auf unser Weltbild bis zum heutigen Tag.

Mit dem Atommodell von Niels Bohr konnte zum ersten Mal die Stabilität von Materie erklärt werden. Darauf baute dann eine sich immer weiter entwickelnde Atomphysik auf und in deren Folge eine Nukleartechnik, die mit verantwortlich ist für die größten Katastrophen der Geschichte, die aber in ihren Anfängen mit großen Hoffnungen auf die Lösung vieler Probleme verbunden war. Ich denke immer daran, wie Ernst Bloch im „Prinzip Hoffnung“ die Atomtechnik gepriesen hat.

Die besondere Leistung von Niels Bohr war seine Verbindung zwischen dem von ihm entwickelten ersten leistungsfähigen Modell eines Atoms mit der damals noch sehr neuen Theorie des Quantensprungs.

Das bedeutete, wie Fischer klar herausarbeitet, einen komplett neuen Umgang mit der Wirklichkeit. Bohrs Ideen wirkten weit hinein in die Geisteswissenschaften und die anderen Naturwissenschaften und prägten sie nachhaltig. Sein Institut für Theoretische Physik in Kopenhagen wurde weltberühmt und lockte viele Forscher aus aller Welt an.

Was man an dieser Biographie über das Leben und Werk von Niels Bohr gut nachvollziehen kann ist, dass Physik und Philosophie eine Einheit bilden. Aus seinen auch philosophischen und politischen Reflexionen heraus engagierte sich Niels Bohr immer wieder. Während der deutschen Besatzung Dänemarks engagierte sich Niels Bohr im Widerstand. Als das für ihn zu gefährlich wurde, gelang ihm 1943 die Flucht nach Schweden. Dort bat er beim schwedischen König und beim Außenminister erfolgreich um Asyl für seine jüdischen Landsleute.

Immer wieder warnte er nach dem Krieg vor der missbräuchlichen Nutzung der Atomenergie, doch auch er konnte die militärische Nutzung seiner Ideen nicht verhindern.
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am 13. Januar 2013
Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk für meinen Mann.
Da er Physiker ist, findet re das Buch natürlich sehr interessant.
Zu empfehlen für Personen, die sich für Naturwissenschaften interessieren.
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am 7. Oktober 2012
Dieses Buch hat alles was eine schöne Biographie haben muss. Ich bin absolut begeistert von der Art, wie der Autor das Leben und Tun des Niels Bohr anschaulich und sehr gut lesbar festgehalten hat. Dabei handelt es sich nicht um eine typische Biographie, die das Leben Bohrs in allen Einzelheiten erzählt, sondern um eine Sammlung toller Geschichten, Anekdoten und Wissenschaftlichen Diskursen und Entdäckungen. Dabei schafft es der Autor die fachwissenschaftlichen Anteile des Buches sehr gut zu erläutern und im Kontext von Bohrs Leben zu verpacken.

Ein sehr schönes Buch, das mit sehr viel Spaß und Freude bereitet hat und das nicht nur Naturwissenschaftlern
gefallen dürfte.
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am 18. November 2012
... und interessante Reise durch eine der spannendsten Zeiten der Fysik ... Wer die ein oder andere Biographie über Pauli, Heisenberg, Einstein, ... gelesen hat wird großen Spaß an diesem Buch haben ... ein Klassentreffen der Physik
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