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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viel mehr als nur die Ergründung der eigenen Familiengeschichte!
Auch Jahre nach dem Ausscheiden aus ihrem aktiven Politikerleben ist der Name Madeleine Albright gut bekannt. Als amerikanische Außenministerin hat die Tschechin Amerika gedient.

Erst danach hat sie begonnen sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen. Sie schob diese Aufgabe gern vor sich her. Heute schreibt sie, sie tat es aus Angst vor den starken...
Vor 17 Monaten von Christian Döring veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Mehr Geschichtsunterricht, als persönliche Erinnerungen
Das Buch berichtet ausführlich über die Tscheslowakei vor und während des 2. Weltkrieges. Da Frau A damals noch ein Kind war, kommen die Erinnerungen an ihre Kindheit während des Krieges zu kurz.
Vor 15 Monaten von Hermann Ufer veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viel mehr als nur die Ergründung der eigenen Familiengeschichte!, 18. März 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Auch Jahre nach dem Ausscheiden aus ihrem aktiven Politikerleben ist der Name Madeleine Albright gut bekannt. Als amerikanische Außenministerin hat die Tschechin Amerika gedient.

Erst danach hat sie begonnen sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen. Sie schob diese Aufgabe gern vor sich her. Heute schreibt sie, sie tat es aus Angst vor den starken Gefühlen die dabei hochkochen könnten. Damals ahnte sie noch nichts von so manch einer Überraschung.

Aber dann kommt doch der Tag und die tschechische Diplomatentochter beginnt Material zu sichten. Sie besucht das Haus in London in dem sie mit ihrer Familie nach der Ausreise aus Prag gewohnt hat. Plötzlich steht sie in dem Keller in dem sie als kleines Mädchen auf die Entwarnung des Bombenalarms deutscher Bomber gewartet hatte. Und sie besucht auch Prag. Sie trifft Bekannte und Verwandte und sie hört als über 60-Jährige zum ersten Mal davon, dass sie einer jüdischen Familie entstammt. Ein Großteil ihrer Verwandtschaft hat die Hitlerdiktatur nicht überlebt.

Von Anfang an nimmt mich dieses Buch gefangen. Natürlich fasziniert die Figur Madeleine Albright. Darüber hinaus wird aber auch sehr deutlich wie wichtig es ist, eigene Geschichte zu ergründen. Das Wissen über das eigene Woher und Wohin ist notwendig um das Morgen zu überstehen. Somit ist dieses spannende Buch viel mehr als nur die Ergründung einer Familiengeschichte, sondern ein lebendiges Geschichtsbuch!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichtsunterricht ohne erhobenen Zeigefinger, 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Spannend von Anfang bis Ende, lehrreich ohne belehrend zu sein.
Diese Frau hat wirklich etwas zu erzählen. Ein Leben wie kein zweites.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes zeitgeschichtliches DokumentT, 14. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Hervorragendes zeitgeschichtliches Dokument
Über NS-Zeit, Krieg, Holocaust, die Entstehung des Ostblocks gibt es unzählige Bücher. Zu Wort meldeten sich Täter und Opfer, zwangsläufig waren viele Aussagen zu subjektiv, um objektiv sein zu können. Nun meldete sich die ehemalige US-Außenministerium Madeleine Albright zu Wort. Spät erst erfuhr sie, wie stark ihre Familie vom Holocaust betroffen war. 1937 geboren, machte sie sich auf, diese Vergangenheit genau zu erforschen. Ihre Kindheit verbrachte sie vorwiegend in England. Ihr Vater war Diplomat. Allein dadurch, aber auch durch ihre eigene politische Position hatte sie Zugang zu wichtigen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Als nicht unmittelbar Betroffene kann sie die Vergangenheit ohne Voreingenommenheit zu erforschen.
Die Tschechen sind mit fast 11 Millionen ein kleines Volk. Stolz berichtet die Autorin von der industriellen Leistungsfähigkeit ihres Volkes, das dann von England und Frankreich schändlich dem Wahn Hitlers nach einem Großdeutschland geopfert wurde. England und Frankreich hätten die Weltkatastrophe verhindern können, wenn nicht viele ihrer führenden Männer von Hitler fasziniert gewesen wären und sich durch ihre Appeasement-Politik letztlich mitschuldig am Krieg gemacht hatten, denn auch der, der Verbrechen nicht verhindert, obwohl er die Möglichkeit gehabt hätte, lädt Schuld auf sich. Nach dem Ersten Weltkrieg sah es so aus, als würde das Zusammenleben verschiedener Ethnien in der Tschechoslowakei gelingen, bis die Kluft aufgerissen wurde durch die nationalsozialistische ‚Heim ins Reich‘ Politik. Hitler machte Tschechien zum Protektorat mit der Absicht, dieses Gebiet total zu germanisieren. Dadurch lief auch die Slowakei, die nun selbständig geworden war, in die Gefahr der Kollaboration mit dem NS-Staat. Das führte in der jüngsten Vergangenheit zum Zerfall der endlich frei gewordenen Tschechoslowakei in die zwei Staaten Tschechien und Slowakei
Als Protektorat Böhmen und Mähren begann eine Leidenszeit unter Heydrich mit unzähligen Opfern. Der Shoa fielen viele Mitglieder der Familie der Autorin zum Opfer. Albrights Nachforschung ergab, dass Theresienstadt keineswegs ein Ort war, in dem deportierte Juden relativ gut lebten. Auch da war man grausamer Verfolgung ausgesetzt. Erstaunt liest man, wie naiv sich eine Untersuchungskommission des Roten Kreuzes täuschen ließen.
Tragisch ist, dass die Tschechoslowakei nach dem Ende der Schreckenszeit nun in die stalinistiche Gewaltherrschaft geriet. Die Autorin verschweigt nicht die Verbrechen, die Tschechen nach dem Krieg an den Sudetendeutschen verübt hatten. Benesch war zwar für die Vertreibung der Sudetendeutschen, aber er hatte eine Entschädigung vorgesehen. Am Ende zitiert Albright Havel, der erklärt, in Zeiten der Unterdrückung gäbe es zwei Möglichkeiten: abwarten oder aktiv werden und handeln. Aber wer abwartet, hofft in der Regel vergebens.
Albright Buch klärt die Vergangenheit, weicht nicht aus vor unangenehmen Wahrheiten. Nur wer die Vergangenheit objektiv sieht, kann gerecht urteilen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persönlich erlebte Geschichte, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Von einer lebenden hochrangigen Diplomatin und Politikerin hervorragend geschrieben, sehr informativ; jedem zu empfehlen, der sich für neuere Geschichte interessiert oder interessieren sollte. B.U.-B.
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5.0 von 5 Sternen Hervorragende Verknüpfung historischer Darstellung mit persönlichen Schicksalen, 28. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Zahlreiche interessante Aspekte zur Tätigkeit der tschechischen Exilregierung in London.
Das Holocaust-Thema wird anhand von Verwandten-Schicksale und Fotos besonders tragisch.
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5.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich ist diese Buch nicht unbedingt eine Biographie über die Jugend der Autorin. Es ist vielmehr die erzählte Geschichte der Tschechoslowakei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sehr spannend und auch informativ geschrieben.
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5.0 von 5 Sternen Gelebte Geschichte, 31. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Gefesselt und auf jeder Seite Neues entdeckend wandert der Leser durch die Geschehnisse des zwanzigsten Jahrhunderts. Das Leben der Autorin Madeleine Albright spielt fast eine untergeordnete Rolle, was bei einer Autobiographie doch erstaunlich ist. Im Vordergrund steht ihr Bestreben, die Geschichte ihres Geburtslandes Tschechoslowakei, die Geschichte ihres Gastlandes Großbritannien und die Geschichte der Alliierten während des Zweiten Weltkrieges zu veranschaulichen. Dieses komplexe Ziel erreicht die Autorin auf scheinbar mühelose Weise. Ohne Brüche nimmt sie den Leser mit auf eine Reise durch die Zeit, führt ihm die Alltäglichkeiten der Menschen, die 6 Jahre lang im Kriegszustand lebten, deutlich vor Augen - lässt aber dabei die politischen Hintergründe nicht außen vor, da sie durch einen mit Zitaten fundierten Blick in die Hinterzimmer der Machthaber das Zustandekommen der vielfältigen Entscheidungen gekonnt wiedergibt.
Doch genau diese Alltäglichkeiten sind es, die dieses Buch so wertvoll machen - werden sie doch in den meisten Publikationen zum Zweiten Weltkrieg zugunsten der großen politischen, strategischen und grausamen Geschehnisse meist vernachlässigt. Wer wusste zum Beispiel schon, dass in Großbritannien in den ersten Kriegsjahren mehr Menschen im Straßenverkehr umkamen als durch Bomben? Grund war die Verdunkelungspflicht, die nicht nur Fenster und Straßenlaternen, sondern natürlich auch Autoscheinwerfer umfasste. Wem war bewusst, welche Blüten die Angst der Bevölkerung in den alliierten Staaten vor der Wunderwaffe" Hitlers trieb und welche Opfer unausgegorene Raketentypen der Deutschen gegen Kriegsende forderten, nur weil aufgrund einer militärischen Fehleinschätzung die Abwehrgeschütze falsch eingestellt waren?
Der Leser ist fassungslos, wenn er die Absprachen der Staatsmänner hinter verschlossenen Türen miterlebt, die so gravierende Fehleinschätzungen der Motive Hitlers offenbarten und kleine Länder wie die Tschechoslowakei mit einem Federstrich den Deutschen auslieferten, ohne deren Staatsmänner auch nur annähernd in die Gespräche mit einzubeziehen. Die durch vielfältige Querverweise und Aussagen hochrangiger politischer Beamter gesicherten Darstellungen der großen Persönlichkeiten der Politik entzaubern wiederholt das bisherige Geschichtsbild: Der blauäugige, zögerliche Chamberlain, der sich für das oben erwähnte Münchner Abkommen noch als Friedensbringer feiern ließ. Der müde und uninformierte Churchill, der Stalin blindlings vertraute. Die Ränkespiele der vielen unzähligen Mitspieler des politischen Betriebs, wie dem Hitlers Zwecken dienenden Führer der Sudentendeutschen in der Tschechoslowakei, der erfolgreich an der Legende strickte, das Land würde seine Leute unterdrücken - das Argument, das ungeprüft die Grundlage für das erwähnte Münchner Abkommen lieferte. Fassungslos ist der Leser auch über die Naivität oder das willentliche Nicht-Hinsehen-Wollen" von Institutionen wie dem Internationalen Roten Kreuz, das in Theresienstadt eine eilig gezimmerte Kulisse einer idyllischen Judenstadt" für bare Münze nahm.
Das Leben von Madeleine Albright ist in vielfältiger Hinsicht mit den Ereignissen verwoben: In der Tschechoslowakei 1937 geboren, kann sie mit ihren Eltern nach Walton-on-Thames fliehen und erlebt dort ihre ersten Kinderjahre. Ihre Großeltern, ihre Tante und Cousine väterlicherseits werden nach Theresienstadt deportiert und kommen dort ebenso wie zahlreiche weitere Ihrer Verwandten väter- und mütterlicherseits ums Leben. Die Autorin hat dadurch eine detaillierte Kenntnis über das Leben in den Lagern wie auch in den besetzten Gebieten und auf alliiertem Gebiet. Da ihr Vater in Großbritannien Radiosendungen für die BBC erstellte und für das abgesetzte Staatsoberhaupt der Tschechoslowakei arbeitete, kann die Autorin die politischen Geschehnisse aus erster Hand wiedergeben.
Beeindruckend ist, dass die Autorin von ihrer jüdischen Vergangenheit nichts wusste. Auch nicht davon, dass über zwanzig Angehörige von ihr im Holocaust umgekommen sind. Erst 1996 erfuhr sie durch einen Brief einer Zeitzeugin davon und begab sich gemeinsam mit ihrer Familie auf die Spurensuche ihrer Verwandten. Das Ergebnis dieser Suche findet sich beeindruckend wiedergegeben und in den politischen Kontext der Zeit verwoben, in diesem Buch. Das Buch zeigt eine fundierte Kenntnis der Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg und führt dies dem Leser auf leicht lesbare Art vor Augen. Ein absolut empfehlenswertes Buch!
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5.0 von 5 Sternen Wunderbare Erinnerungen, 28. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr gut geschriebenes Buch mit interessanten Abhandlungen.
Man kann sich vieles so richtig lebhaft vorstellen.
Kann man nur weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Geschichtsbuch, 1. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg (Gebundene Ausgabe)
Es ist erstaunlich und auch bedrückend, dass unsere Generation der 60-Jährigen so unterbelichtet ist, das die Geschichte des Nachbarlandes Tschechien angeht. Unglaublich lebendig, gut recherchiert und mit viel Hintergrundwissen - dazu noch packend geschrieben - erfahren wir von Madeleine Albright die wechselvolle und so häufig leidvolle Geschichte dieses kleinen stolzen Landes. Vielen Dank für den Kompaktkurs in Geachichte!
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4.0 von 5 Sternen Endlich verstanden, 26. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich habe ich verstanden, was die oft angeführten Benes Dekrete waren und wie sie zustande gekommen sind. Nebenbei erfährt der Leser viel Wissenswertes aus der insgesamt wechselvollen Geschichte Tschechiens und aus dem Leben der Autorin und dem tragischen Schicksal ihrer Familie. Sehr lesenswert!
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Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg
Winter in Prag: Erinnerungen an meine Kindheit im Krieg von Madeleine K. Albright (Gebundene Ausgabe - 11. März 2013)
EUR 24,99
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