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Stein sei ewig
Format: TaschenbuchÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2003
4 Sterne- davon träumen viele Köche - Monika Geier bekommt sie von mir! Endlich wieder ein Buch das alles hat, von dem Krimischmökerer begeistert sind: Spannung, Kurzweile, viiiele Seiten, keine Längen und eine intelligent erdachte Geschichte, bei der auch Zwischenmenschliches nicht zu kurz kommt. Kurz: Die richtigen Zutaten für `nen leckeren Krimi. Weiter so Monika!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. November 2009
wer selber Architektur an der Uni studiert hat wird dieses Buch lieben und sich köstlich über die schrulligen Professoren und Assistenten amüsieren (zu jeder Charakterfigur einen anderen Namen finden..)
Ich bin zwar keine passionierte Leserin aber ich habe dieses Buch verschlungen, nicht zuletzt weil ich nicht erwarten konnte all die Hintergründe zu den Verstrickungen zu erfahren. Zum Glück ist das Leben unter Architekten in Wirklichkeit nicht ganz so gefährlich...
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2004
Künstler werden gerne als exzentrische Zeitgenossen dargestellt. In Monika Geiers drittem Krimi „Stein sei ewig" tummelt sich gleich ein ganzer Haufen von überspannten und egozentrischen Künstlern und Architekten. Wenn diese auf Geiers querulierende und chaotische Kommissarin Bettina Boll treffen, dann ist Zoff vorprogrammiert. Die gute Boll hat nämlich ganz andere Sorgen. Nach dem Tod ihrer Schwester muss sie die deren Kinder groß ziehen, was ihren Vorgesetzten gar nicht gefällt. Boll ist mit ihrer Doppelrolle als Ersatzmutter und Polizistin überfordert, weshalb die Herren der Schöpfung sie von einem Serienmörderfall abziehen und ihr einen Bagatellfall aufs Auge drücken. Zusammen mit ihrem kunstverständigen Kollegen Willenbacher soll sie einen skurrilen Raub aufklären. Plakate einer örtlichen Künstlergruppe sind aus Vitrinen an Bushaltestellen gestohlen worden. Eine klare Unterforderung für die Kommissarin aus Ludwigshafen, die sich widerwillig an die Aufklärung macht.
Doch schon bald ist „Böllchen" mitten in einer Mordermittlung. Ihre Nachforschungen zum Plakatraub führen sie in eben jene illustren Künstlerkreise und ihr oberster Boss, Kriminalrat Dr. Leonhardt, hat einen Spezialauftrag für sie. Boll soll ihre Ermittlungen dafür zu nutzen, unauffällig mehr über den Architekten Thomas Kußler herauszufinden. Kußler ist Mitglied der Künstlervereinigung und seine Frau, die wohlhabende Reiseschriftstellerin Valerie Ötting, ist seit einigen Jahren spurlos verschwunden. Die Polizei verdächtigt Kußler seine Frau aus Habgier ins Jenseits befördert zu haben, doch eine Leiche ist bisher nicht aufgetaucht.
So schnüffelt Boll im Künstlermilieu herum und bald schon gibt es eine Leiche, allerdings nicht die von Valerie Ötting. Bei einer Aktzeichnen-Stunde in der Universität wird quasi vor den Augen von Boll und ihrem Kollegen das Aktmodell erstochen. Florentine war Studentin am Fachbereich und Geliebte des umstrittenen Kunstprofessors Sagan-Nory, der schon früher durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam gemacht hat.
Noch während der Mordermittlung findet sich ein weiteres Rätsel an der Uni. In einem Park, in dem Studenten ihre Projekte für Landschaftsarchitektur errichtet haben, findet sich eine Steinskulptur, die aussieht wie ein Grab. Handelt es sich um Kunst oder ist dies wirklich die letzte Ruhestätte eines Menschen, eines Mordopfers gar? Vielleicht liegt dort die seit langem vermisste Valerie Ötting begraben? Verdächtige gibt es jedenfalls genug: Nicht nur der charmante Architekt Kußler und der exzentrische Kunstprofessor Sagan-Nory geraten ins Fadenkreuz von Boll. Auch die junge Studentin Ella, die wie eine Kriegerin durchs Leben läuft, scheint mehr zu wissen, als sie der Kommissarin sagt. Heikel wird es, als Spuren zu Bolls Vorgesetzten Dr. Leonhardt führen.
Eine morbide Stimmung durchzieht den dritten Fall für Kommissarin Bettina Boll. Überall finden sich Zeichen und Symbole des Todes: Ein abgestürztes Militärflugzeug auf einem Friedhof, zerstörte historische Gräber, die nun vom Verdächtigen Kußler neu errichtet werden sollen, eine merkwürdige Gruft im Park, ein Mord vor den Augen der Öffentlichkeit, dazu eine trübe Novemberstimmung sorgen für Schauer und Schrecken. Doch Monika Geier hat kein simples Schauermärchen aufs Papier gebracht: Ihr Krimiplot ist komplex angelegt, ein Handlungsstrang jagt den nächsten und Geier hält souverän alle Fäden in der Hand - bis zum spannenden Schluss.
Dass man als Leser auf den 429 Seiten nicht den Überblick verliegt, liegt vor allem an Geiers gekonnten Figurenzeichnungen. Nicht nur ihre Anti-Heldin Boll ist eine Marke für sich, auch die anderen skurrilen und eigenwillige Charaktere sind markant und führen den Leser durch ein buntes, leicht schräges Krimipanoptikum in der Pfalz. Dazu kommen knappe und scharfe Dialoge und eine leicht überspitzte Schreibe, mal witzig, mal grotesk, mal tiefsinnig.
Der Argument-Verlag bezeichnet seine Krimis gerne als „subversiv". Eine Krimiautorin, die in der „Ariadne"-Reihe verlegt werden will, sollte in ihren Krimis an Rollenbildern rütteln und mit dem Genre Kriminalroman experimentieren. Vor allem letzteres tut Monika Geier. Ihr spielerischer und humorvoller Umgang mit dem Genre, ihre gezielten Seitenhiebe auf liebgewonnenen Gewohnheiten - etwa den allseits populären Profilern für Serienkiller - bringen Frische und Schwung in den deutschen Krimi, ohne intellektuelle Überheblichkeit.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2004
Als biologisch bedingter nicht-Feminist bin ich an das Buch zunaechst mit etwas vorbehalten herangegangen. Komissarin Boll, Frau mit Beruf und Familie (wie soll das gut gehen), einem sexistischem Chef (natuerlich, wer hat den nicht, bzw, wer ist keiner?) Gut, wir Männer sind wohl zu doof um Morde aufzuklären und auszuüben. Also, die Handlung steht wohl schon fest...
Ist aber doch nicht so. Der alte Hase Leonhard (der Chef von Bolls Chef) hat sich als fixe Idee in den Kopf gesetzt einen Architekten (Kussler) irgendwie dranzubekommen. Er ist natürlich so fixiert darauf, dass er sich letztlich selbst damit verdächtig macht. Vor dem Hintergrund des angeblichen Verbrechens (die vermisste Frau Kusslers in Indien oder eben sonst wo) wird die Spannung letzten Endes durch die Frage getragen, welches Verbrechen in Wirklichkeit geschah...
Man muss nur tief genug bohren, dann trift man überall auf Stein (oder eben Leichen).
Es gibt einen Mord der so gar nicht hätte stattfinden können, jede Menge morbide Spinner, einen Oberpolizisten, der einen Archtitekten auf dem Kicker hat ("Ich erkenne einen Mörder, wenn ich einen sehe!"), ein Kustwerk (Grab?) das natürlich keiner gemacht hat, eine Studentin ohne Job und Geld aber dafür mit Knarre, eine Kommisarin mit zwei kleinen Kindern (irgendein Termin hatte ich doch noch!) und natuerlich einen jungen Architekten, dem man einfach nicht nachweisen kann, dass er seine Frau umgebracht hat. Ach und dann war da natuerlich noch die Baustelle auf dem Fiedhof. Tja, viel Platz für Leichen eben.

Man merkt, dass die Autorin sich in dem Umfeld über das sie schreibt (Architektur/Künstler) auskennt. Etwas irritierend ist die Annonymität der Ortlichkeiten ("Lautringen"?). Grüne Oberbürgermeister gibt es auch nur bei uns in Freiburg, aber das ist künstlerische Freiheit.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. August 2005
Ich gebe es zu, Bettina Boll wächst mir richtig ans Herz. In ihrem neuen Fall muss sie die Lautrer Kulturszene ertragen. Sprachlich vielleicht nicht so ganz gelungen wie "Wie könnt Ihr nachts schlafen", die Figuren sind aber wieder prima getroffen. Allerdings finde ich - was bei Frankenfels im Erstling noch gut funktioniert hat, denn so 100 % sicher sind sich nur Pfälzer ob es diese Ort gibt oder nicht - bei Lautringen finde ich es ein wenig kindisch. Dann entweder den richtigen Namen oder einen ganz anderen. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit und kostet daher auch nur einen winzigen Stern (eigentlich wäre es nur ein halber, aber das geht nicht).
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2004
Dieser Krimi ist auf jeden Fall jedem zu empfehlen, der aus Kaiserslautern kommt und zudem hier auch noch Architektur studiert hat. Viele der Personen gibt es tatsächlich und man erinnert sich an so manche Tratschgeschichte aus der Studienzeit...Ich habe während des lesens oft vor mich hin gekichert und es war mal wieder ein Buch, das man bis zur letzten Seite in einem Rutsch lesen möchte. Vielen Dank Monika Geier !
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