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am 13. Oktober 2008
Professor Hans Günther mag für viele ein "Rassist" sein, einer, der an biologische Grundlagen von Kultur glaubt, der irgendwie zu den Nazis gehört und auf jeden Fall "sehr verdächtig" erscheint.

In seinem Buch über die Bevölkerungsgeschichte der Römer (hauptsächlich die Römer der Provinz Italia) erweist sich der Autor als hervorragender Kenner der politischen und kulturellen Geschichte Roms. Der Bogen spannt sich von der Einwanderung der Italiker ab etwa 1200 v.Chr. bis zum Ende des weströmischen Reiches. Geschichte, auch Geistesgeschichte, wird deutlich gemacht als Folge der Wechselbeziehung zwischen biologischer Beschaffenheit einer Bevölkerung und deren Umwelt.

Auch meiner Meinung nach wird dabei das "nordide" Rassenelement der aus Mitteleuropa stammenden Italiker insgesamt zu positiv bewertet, zu Lasten zum Beispiel des "alpiniden" Elementes, von dem auch einiges von der berühmten altrömischen Tüchtigkeit stammt. Auch würden heutige Vorgeschichtsforscher vorsichtiger über die konkrete Zuordnung einzelner vorgeschichtlicher Kulturen zu bestimmten Völkern oder Stämmen schreiben. Aber vom Wissensstand der 50-er Jahre aus erschienen Günthers Zuordnungen durchaus berechtigt. Inzwischen ist man hier einfach zurückhaltender geworden.

Übrigens verunglimpft Günther "nichtnordide" Rassen bzw. Rassetypen nicht, er beschreibt auch diese sachlich nach ihren jeweiligen geistig-seelischen Anlagen. Selbst die jüdische Autorin Salcia Landmann hat in einem ihrer Bücher Hans Günther einen sehr scharfen Beobachter menschlicher Beschaffenheiten genannt.

Für jeden, der sich für Geschichte interessiert und der nicht vor der Verschiedenheit von Völkern und Rassen zurückschreckt ist dieses Buch empfehlenswert. In einigen Punkten ist es halt veraltet, da es zum Beispiel die Kurgan-Kultur der Indoreuropäer noch nicht kennt (kennen kann).
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am 4. September 2009
Die beiden "Lebensgeschichten" (des römischen und des hellenischen Volkes) sind ohne Zweifel die beiden besten Werke von Hans F.K. Günther. Sie sind, Anfang der 50er Jahre in erster Auflage veröffentlicht, die ausführliche Fortsetzung seiner "Rassengeschichte des hellenischen und des römischen Volkes" aus den 20er Jahren.

Lebensgeschichte bedeudet hierbei soviel wie "biologische Geschichte" und ist als umfassender zu betrachten als "Rassengeschichte". Denn laut Günther ist ja die Gschichte der beiden Völker nicht nur eine Geschichte, in der sich die Verschiedenheit von Rassen widerspiegelt, sondern generell eine Geschichte der Veränderung der biologischen Zusammensetzung der beiden Völker, auch unabhängig von ihrer Rassenzugehörigkeit. Günther legt den Schwerpunkt also anders als bei seinem früheren Werk aus den 20er Jahren mehr auf eine allgemein eugenische Sichtweise.

Das Buch geht im wesentlichen chronologisch vor und erzählt, angefangen mit einem ausführlichen vor- und frühgeschichtlichen Teil die Geschichte des römischen Volkes nach. Dabei macht Günther erst gar nicht den Versuch, die Kultur und Geistesgeschichte vollständig darzustellen, dies sei gar nicht möglich. Vielmehr stützt er sich auf diejenigen Aspekte, die für die biologische Geschichte von Bedeutung sind und baut hieran die (herkömmlich bekannte) Geschichte der Antike auf.
Es darf allerdings noch erwähnt werden, dass die beiden "Lebensgeschichten" auch für die herkömmliche Geschichtsbetrachtung eine Fundgrube interessanter Informationen sind.

Hierbei werden alle möglichen Quellen herangezogen, die für eine biologische Geschichte von Bedeutung sind. Dies sind - leider- viel weniger, als sich der Verfaser der beiden "Lebensgeschichten" erhofft hat.
Für die Frühzeit hat die indogermanische Sitte der Leichenverbrennung bewirkt, dass nur wenige Skelette gerade der eingewanderten Oberschicht des römischen Volkes (Italiker) erhalten sind. Das, was vorhanden ist, wird von Günther aber ausführlich bewertet.
Für die spätere Zeit gibt es weit verstreute Angaben in der Literatur etwa über Haar- und Augenfarbe von Personen, leider nur wenig über sonstige anthropometrische Merkmale.
Ausführlich werden Bildwerke, Plastiken etc. herangezogen.(Das Buch enthält aber anders als das Vorgängerbuch aus den 20er Jahren kein Bildmaterial.) Ausserdem indirekte Angaben in der Literatur, die anthropologisch bedeutsam sind.

Kritiker werden anmerken, dass die Quellenlage einfach nicht ausreicht, um eine solche biologische Geschichte der beiden Völker zu schreiben.
Immerhin stellt sich die Quellenlage für anthropologische Merkmale für die Geschichte des römischen Volkes noch etwas besser dar als für die des Hellenischen Volkes.
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