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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der interessantesten Erlebnisberichte zum 2. Weltkrieg, 11. November 2010
Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Zwischen Metz und Moskau - Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)14 in Russland - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Der Autor beschreibt mit hohem Detailierungsgrad in diesem (ersten) Band seine Erlebnisse von 1938 bis 1943. Wie auch bei Rehfeldt 'Mit dem Eliteverband des Heeres Großdeutschland tief in den Weiten Russlands' gibt der Autor präzise seine täglichen Erlebnisse wieder. Während Rehfeldts Schreibstil zunächst gewöhnungsbedürftig ist, kommt Knoblauchs Art zu berichten ungleich gefälliger daher und man empfindet von Anfang an eine gewisse Sympathie mit dem Autor. Der Inhalt ist im Klappentext hinreichend dargestellt, deshalb sei nur auf folgende Besonderheiten hingewiesen:

Interessant und recht ausführlich beschrieben ist die Zeit unmittelbar vor dem Westfeldzug. Der Leser bekommt einen guten Eindruck von den unzähligen Scharmützeln am Westwall und den zu diesem Zeitpunkt schon stattfindenden Aufklärungsunternehmen einschließlich Opfer. Während des Westfeldzuges war der Autor an der (lange Zeit) ruhigen Saarfront eingesetzt, so dass man hier nicht auf die Schilderung der ganz großen Schlachten hoffen sollte. Sehr interessant aus heutiger Sicht ist jedoch die Darstellung der vom Autor durchgeführten Aufklärungsunternehmen ' mit dem Fahrrad.

Detailliert, aber nie langweilig, beschreibt der Autor dann seine Zeit zur Ausbildung als Fernaufklärer in Großenhain. Nachdem Knoblauch an die Front nach Smolensk versetzt wird, wird das Buch nochmals spannender. Die überaus gefährlichen Einsätze werden fast schon minutiös beschrieben, wobei die Aufgaben nicht nur in der Aufklärung bestanden, häufig, teilweise regelmäßig, ' insbesondere im Winter 41/42 - griffen die Besatzungen direkt in das Kampfgeschehen ein. Gerade diese Schilderungen sind bspw. viel genauer als in den beiden Erhard Jähnert Büchern. Dem Leser wird deutlich, welch enorm wichtige Rolle die Fernaufklärung spielte, vor allem aber ' das war mir bisher nicht klar ' welche großen Opfer die Besatzungen brachten. Hier erreicht das Buch dann auch seine besondere Authentizität. Dem Buch ist ein umfangreiches Personenverzeichnis beigefügt, aus welchem sich nicht nur Dienstgrad etc. ergeben; sondern auch das weitere Schicksal. Man kann also bei fast jeder angesprochenen Person nachschauen, wie es dieser weiter ergangen ist und wird feststellen, dass lediglich eine Handvoll Kammeraden das Glück Knoblauchs hatten, den Krieg zu überleben.

Insgesamt ein absolut lesenswertes Buch in einem guten Schreibstil, höchst detailliert und spannend mit umfangreichem und gut erläutertem Bildmaterial.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ausführlicher Bericht, 21. März 2011
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Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Zwischen Metz und Moskau - Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)14 in Russland - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Der Unteroffizier (später Oberleutnant) Karl Knoblauch, der eine Vielseitige Militärlaufbahn erlebt mit Band 1 Seiner Kriegsdokumentation.
Er beginnt den Westfeldzug als Stoßtruppführer einer Fahrradabteilung der 95.sten
Infanteriedivision. Später tritt er in die Fußstapfen seines Vaters und meldet sich
als Aufklärer bei der Luftwaffe, wo er das begehrte Aufklärerabzeichen erhält.

Karl Knoblauch teilt Seine Erlebnisse in 2 Bände auf. Band 2: Aufgrund einer Kriegsverletzung eines Auges, wurde Er, um nicht tatenlos zu sein auf eigenen Wunsch von den Fliegern zum Fallschirmjäger/Grenadierregiment Herrmann Göring versetzt.
In einem dritten Band
veröffentlicht er Anhand von Frontdepechen und Auftragsschilderungen den Einsatzverlauf der 95 I.D. Als Quelle wurden teilweise Archive verwendet die nach einem Brand manchmal lückenhaft sind.
Sehr umfassendes und teilweise seltenes Bildmaterial ist in allen 3 Bänden auch enthalten.

Diese Reihe sollte nicht in einer Zeitzeugensammlung fehlen.

Teil 2: http://www.amazon.de/Kampf-Untergang-95-Infanteriedivision-Frankreich/dp/3881897712/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1300717799&sr=1-2

Teil 3: http://www.amazon.de/Dem-Ende-entgegen-Fallschirm-Panzerf%C3%BCsilierbataillon-Ostpreu%C3%9Fen/dp/3881897208/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1300717799&sr=1-1

Auch sehr zu empfehlen: Dr.Heinz Rehfeldts 2Teiler im Granatwerferzug &
Herbert Bruneggers Saat in den Sturm
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Erlebnisbericht, 18. September 2009
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Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Zwischen Metz und Moskau - Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)14 in Russland - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
...der außerdem gute Einblicke in den Alltag von Infanteriedivisionen die beim Westfeldzug nur die Flanke gedeckt hatten (und auch dort wurde gestorben!) sowie der Fernaufklärer in Russland gibt (und der war alles andere als langweilig, zumal mit parallelem Kampfauftrag und den unvermeidlichen hohen Verlusten an fliegendem Personal).
Das Buch erinnert vom Schreibstil an "Vergiss die Zeit der Dornen nicht" und "Die Hölle von Tscherkassy", aus meiner Sicht einer der besten Erlebnisberichte aus dem WK II, da der Autor selbstreflektiert ohne dabei die damalige Zeit und Umstände zu verleugnen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Erfahrungen eines einzigen Soldaten, 10. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Zwischen Metz und Moskau - Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)14 in Russland - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Ich bin Niederländer (obwohl ich in Deutschland geboren bin). Ich habe viel über den Zweite Weltkrieg gelesen. Was ich für mich gewünscht hatte, war ein Buch das die Erlebnissen einer Deutsche Soldat erzählte. Dies ist so ein Buch. Erwartet nicht ein Buch voll mit blutige Slachten.
Knoblauch ist ein Soldat Preußischer art. Er tut was er als sein Pflicht sieht. Es sind die Details was das Buch für mich so special macht.
Ich kan das Buch an jeder empfehlen
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Passt in die Reihe zu Koschorrek und Rehfeldt, 15. April 2009
Von 
Daniel Geist (Alfdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Zwischen Metz und Moskau - Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)14 in Russland - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Interessanter Erlebnisbericht im Tagebuchformat.Der Werdegang des Autors vom Infanteristen des Heeres zum Fernaufklärer und anschließend Füsilier der Div. "Herman Göring" der Luftwaffe.(letzteres in Band 2).Natürlich sind die Jahre bei den Fernaufklärern nicht ganz so interessant wie die Jahre davor und danach an teilw. vorderster Front.Jedoch trotzdem sehr kurzweilig,packend und lesenswert! Wer Koschorrek und Rehfeldt gelesen hat,kann getrost zugreifen und nach dem lesen in diese Reihe stellen!
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5.0 von 5 Sternen Schonungslos ehrlich und ohne Übertreibung, 11. August 2013
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Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Zwischen Metz und Moskau - Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)14 in Russland - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Hat man sich an den Tagebuchstil gewohnt, ist ein flüssiges und schnelles Lesen kein Problem.

Gut gefallen hat mir an diesem Werk, dass der Autor seine damalige Sicht nicht durch neue und aktuellere Kenntnisse verfälscht, sondern schonungslos ehrlich basierend auf seinen Aufzeichnungen ausführt, ohne zu übertreiben.

Für Interessierte ein durchweg lesenswertes, kurzweiliges Buch.
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5.0 von 5 Sternen Zeitreise mal anders, 28. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: ZEITGESCHICHTE - Zwischen Metz und Moskau - Als Soldat der 95. Infanteriedivision in Frankreich und als Fernaufklärer mit der 4.(F)14 in Russland - FLECHSIG Verlag (Gebundene Ausgabe)
Durch dieses Buch kann man echt mitfühlen, wie es sich wohl damals angefühlt hat in der Situation Karl Knoblauch's zu sein. Sehr guter Schreibstil und knallharte Schilderung der Realität. Klare Kaufempfehlung!
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