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am 21. Dezember 2002
Ich war zweimal in Dresden und die Stadt hat mich fasziniert. Wenn man miterlebt, wie schön diese Stadt "neu entsteht", interessiert man sich zwangsläufig auch für ihre Zerstörung in der Bombernacht 13./14.02.1945. Deshalb habe ich mir dieses Buch gekauft und - naja, nicht ganz begeistert, aber eben doch - gelesen. Es ermüdet schon manchmal durch die Akribie, mit der der Autor jeden einzelnen Angriff auf Dresden nachzeichnet mit Angabe der einzelnen Bombergeschwader, deren Bomben-Beladung etc. pp.. Allerdings begeisterte mich - gewissermaßen als roter Faden - daß alle Kapitel ohne jegliche ideologische Verblendung geschrieben sind. Weder wird pauschal von "den bösen Bombern" noch von "den armen Deutschen" gesprochen, sondern es wird eine realistische, wahrheitsgetreue Dokumentation erfolgreich dargelegt.
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am 12. Oktober 2013
Das ist ein solide recherchiertes, sehr gut strukturiertes und sehr umfassendes Buch zur Zerstörung von Dresden. Ein Muß für jeden Dresdner und Dresden-Freund, eine Hilfe, diesen Wahnsinn von 1945 besser zu verstehen.
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am 12. September 2000
Bergander gehört seit vielen Jahren zu den Rufern in der Wüste, welche für eine historisch-nüchterne Betrachtung der Geschehnisse des Jahres 1945 eintreten. Als einziger von allen Historikern, welche über die Luftangriffe vom 13.-15. Februar 1945 geschrieben haben, unterzieht er jeden relevanten Aspekt - von der Planung des Angriffs bis zur Höhe der Opferzahlen - einer akribischen und quellentreuen Analyse. Dazu kommt noch die umfassende Beschäftigung mit den seit der ersten Veröffentlichung des Buches 1977 hinzugekommenen Erkenntnissen und Publikationen. Mit einer in der zeitgeschichtlichen Forschung leider seltenen Präzision stellt Bergander - der übrigens selbst in jungen Jahren den Angriff erlebt hat - seine Schlussfolgerungen jenen hartnäckigen Legenden entgegen, welche auch heute noch beim Stichwort "Dresden" immer wieder verbreitet werden.
Ein gut geschriebenes und illustriertes Buch, welches von jenen, die sich für die Geschichte Deutschlands im Zweiten Weltkrieg interessieren, unbedingt gelesen werden sollte.
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am 4. Februar 2008
Dieses (1977 erstmals erschienene und später überarbeitete) Buch hat sich mittlerweile zum Standardwerk über eines der am heftigsten diskutierten Ereignisse des 2. Weltkriegs entwickelt - der mehrfachen Bombardierung Dresdens am 13. und 14. Februar 1945. Bergander, selbst Augenzeuge des Bombardements, bietet dem geschichtsinteressierten Leser einen weiten Einblick in die Vorgeschichte dieses Datums, so über früher erfolgte Angriffe, die Beschreibung potentieller militärischer Ziele der Stadt und die Strukturen der Dresdner Luftverteidigung. Auch dem Zeitraum bis nach Kriegsende wird ein breiter Platz eingeräumt.

Frei jeglicher Ideologie wird auf streng wissenschaftlicher Basis mit mancher Legende aufgeräumt, die diesen bis heute spürbaren Schicksalschlag für Sachsens Landeshauptstadt umgibt. Dies betrifft zum einen die Opferzahlen, die Bergander mit etwa 35.000 angibt (dies entspricht im Übrigen der offiziellen DDR-Geschichtsschreibung). Desweiteren weist der Autor aufgrund vorliegender alliierter Einsatzbefehle nach, das es im Raum Dresden keine Tieffliegerangriffe gegeben haben kann, eine Ansicht, die bis heute von älteren Dresdnern auf das Heftigste und äußerst emotional bekämpft wird.

Der in Friedenszeiten geborene Leser bekommt einen schockierenden Einblick in ein Inferno, dass uns allen und besonders ideologisch Verblendeten jeglicher Couleur (Stichwort Instrumentalisierung des alljährlichen Dresdner Gedenkens durch rechte und Bejubelung des Angriffs durch extreme linke Gruppierungen) eine Mahnung sein sollte.
22 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden