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am 13. Juli 2014
Das Buch ist ein Lehrstück redlichen wissenschaftlichen Arbeitens. An keiner Stelle gibt Darwin die Dinge für etwas anderes aus, als sie sind. Er gesteht gleich zu Anfang, daß man zu jedem Punkt in seinem Buch Tatsachen bringen kann, die entgegengesetzte Schlüsse nahezulegen scheinen. Eine endgültige Abwägung aller Gesichtspunkte bringe dieses Buch noch nicht.

Darwin setzte sich in fünf Kapiteln (Kap. 6-10) ausführlich und gründlich mit allem auseinander, was gegen seine Theorie spricht. Kurz:
- Wie sind Übergänge möglich?
- Woher kommen Instinkt und geistige Fähigkeiten von Tieren?
- Kreuzungsprobleme (Unfruchtbarkeit von Bastarden) und
- Lücken bei den archäologischen Funden.

Er räumte ein, daß er vieles nicht erkläre. Doch er bekannte sich zu der Auffassung, "daß die Arten nicht unveränderlich, sondern daß die zu einer Gattung gehörenden die Nachkommen anderer, meist schon erloschener Arten, und daß die anerkannten Varietäten einer bestimmten Art Nachkommen dieser sind" (S. 29). Daß jeweils die "Tüchtigsten" überleben, nannte er "natürliche Zuchtwahl" (S. 184).

Darwin glaubte, daß es keinen Zufall gäbe. Wer das Wort gebrauche, gebe lediglich zu, daß er von einem Ereignis die Ursache nicht kenne.

Aus seiner Theorie zog er folgende Schlüsse: Wenn sie richtig ist,
- muß es "unermeßlich" viele Übergangsformen zwischen den Arten gegeben haben (S. 431) – da fehlten aber größtenteils die archäologischen Funde: es gab zwar "manche", aber nicht "unendlich" viele (S. 467);
- waren ungeheure Zeiträume für die Entwicklung der Arten erforderlich – da ist fraglich, ob die Erde ausreichend lange bewohnbar war (S. 462);
- dürfen manche Arten nicht plötzlich aufgetaucht sein, was aber der Fall ist (S. 467);
- muß es "unter der kambrischen Schicht" Fossilien geben, was nicht der Fall ist (S. 467).

Darwins Lösung: Es sei zwar das meiste verloren, doch das, was wir hätten, erwecke den falschen Eindruck des plötzlichen Auftretens der Arten. "Von diesem Standpunkt aus vermindern sich die Schwierigkeiten oder verschwinden gar völlig" (S. 467). Zweifellos. Nur: Auf Tatsachen ist dieser Standpunkt nicht gegründet. Schlußfolgerung: "Wer die Voraussetzung einer Unvollständigkeit unserer geologischen Urkunden verwirft, verwirft damit meine ganze Theorie" (S. 503). Man höre: Voraussetzung, nicht Tatsache.

Darwin zweifelte nicht am Gewicht dieser Einwände. Doch er meinte, "die wichtigeren Einwände" bezögen sich auf Fragen, zu denen wir keine Antworten hätten. Wir hätten über das Ausmaß unseres Nichtwissens nicht einmal eine Ahnung (S. 648).
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am 28. August 1999
Wie kein zweites Buch beeinflußte dieses die Entwicklung der modernen Naturwissenschaften im allgemeinen und der Biologie im besonderen. Für jedermann sind die Ideen des Autors als Darwinsche Evolutionstheorie ein Begriff, in diesem Buch wurden sie zuerst veröffentlicht. Wer sich dabei aber eine reißerische Vermarktung der neuen und revolutionären Konzepte erhofft, wird von dem Buch enttäuscht werden. Ganz im wissenschaftlichen Stil widmet sich der Autor zuerst Variation unter Domestizierung und in freier Wildbahn, dann dem Überlebenskampf und der natürlichen Selektion. Weitere Kapitel handeln von Variationsgesetzen, Instinkt, Hybriden und der geographischen Verteilung der Spezies. Damit ist das Buch, das vor 140 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht wurde, und damit aus einer Zeit stammt, in der Gene und DNA gänzlich unbekannt waren, noch immer aktuell und interessant zu lesen. Es ist erstaunlich wie weit sich Darwin mit seinem damaligen Wissensstand auch den heutigen Konzepten der Evolution nähert. All jene, die sich für die Entwicklung der Wissenschaft im 19.Jahrhundert interessieren, sollten dieses Buch gelesen haben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 1. September 2003
Ursprünglich habe ich das Buch für meine Tochter gekauft, bin dann aber selbst "hängengeblieben". Evolutionstheorie, lang' ist es her, dass man sich während der Schul- und Studienzeit mit dieser Thematik beschäftigt hat bzw. musste. Nun also "freiwillig" und mit wachsendem Vergnügen! Zugegeben, keine leichte Kost für zwischendurch, aber doch allgemein verständlich und nicht so schwierig, wie man es sich vielleicht vorstellte. Es ist erstaunlich, wie überzeugend Darwin seine Theorien darlegt. Man meint fast, manches genauso angedacht zu haben und findet es hier nun logisch und konsequent wieder. Aber auf entsprechendem Niveau! Nichts davon hat seit der Erstveröffentlichung an Aktualität eingebüßt.
Wie nachsichtig und fair Darwin mit seinen Kritikern verfährt, sollte gerade heute im Zeitalter der Diskussionen um DNA und Gentechnologie Vorbild für manchen Wissenschaftler sein.
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am 27. Januar 2015
Das ist was, das jeder zu Hause haben sollte.
Ist zwar schwer zu lesen und zu verstehen aber das ist es wert!!
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am 12. Juli 2004
Eines der wichtigsten Werke menschlicher Erkenntnis, dessen Autor es vorzog den beschwehrlichen Weg empirischer wahrheit zu gehen, anstatt anthropozentrischen Bequemlichkeitslösungen zu verfallen, liegt uns mit Charles Darwins "Entstehung der Arten" vor. Der Verfasser wählte einen ansprechenden, flüssigen, allen Lesern verständlichen Schreibstil, um seine Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch heute hat der wissenschaftliche Text nichts an Eleganz und Flüssigkeit eingebüßt, id est die Rezeption desselben jenen, die von Darwins Weisheit kosten wollen, stets Freude.
Der "Reclam-Verlag" offeriert den Lesern eine Edition praktikabler Handhabung sowie angemessenn Preises; Darwins epochales Opus eximium reiht sich zu Recht in die Universalbibliothek der kulturellen Errungenschaften der menschheit ein.
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am 17. März 2001
Von der Evolutionstheorie hat wohl fast jeder schon mal gehört, doch was alles damit zusammenhängt und wie sie eigentlich entstanden ist, wissen die meisten nicht. Jedem, der daran interessiert ist, kann ich dieses Buch nur empfehlen - interessant und gut verständlich geschrieben ist es sehr fesselnd und toll zu lesen.
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am 27. September 2009
Diese Buch ist ein absolutes muss. Leider machen sich die wenigsten die Mühe es zu lesen. Vieles was in Büchern über dieses Buch steht oder von Professoren gelehrt wird, stimmt nicht wirklich mit dem Inhalt überein. Wer es liest wird viele Überraschungen erleben. Man taucht ein und versucht Darwins Denkensweise zu verstehen, die zu seinen genialen Erkenntnissen führten. Man stößt auf ein theortisches Modell, damals unverständlichen fakten,Fragen, Ideen, wahgemutigen Behauptungen und beeindruckende Schlüsse. Und nun zu diesem baldigen Jahrestag, sollten wir weniger seinen Mut, als die Jahrelange Arbeit die Darwin in diesem Bereich erbracht hat, einmal mehr würdigen.
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Charles Darwin hat unser Welt- und Menschenbild für immer verändert. Seine Evolutionstheorie lieferte erstmals eine schlüssige Erklärung dafür, wie Arten aus anderen Arten entstehen, warum sie sich wandeln und wieder verschwinden. Als junger Mann hatte Darwin die Chance seines Lebens erhalten: Er durfte an einer Expedition auf der 'Beagle' teilnehmen, die ihn rund um die Welt führte und fast fünf Jahre dauerte. Seine Beobachtungen und Erkenntnisse summierten sich zu einem ungeheuren Wissensschatz, und bereits sein Reisebericht sorgte in England für Aufsehen. Darwins unermüdlicher Forscherdrang und die große Bandbreite seiner Themen machten ihn zu einem bedeutenden Biologen, die Evolutionstheorie, die er daraus gewann, zu einem der einflussreichsten Denker aller Zeiten. 'Gott ist tot', schrieb Friedrich Nietzsche gut 20 Jahre später. Nicht umsonst hatte Darwin beim Schreiben das Gefühl, 'einen Mord zu begehen'.
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am 18. Januar 2011
Gut für den, der es lesen vermag. Dieser Mann hatte eindeutich Grips. Wohl nicht soviel wie die, denen er berechtigt unterstellt so zu sein, wie sie nicht anders können.
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