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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Januar 2005
Anselm Grün leitet persönliche Voraussetzungen des Führens aus den Regeln des heiligen Benedikts ab. Mit Werten führen beinhaltet für ihn:
- reif an Erfahrung und dennoch bescheiden sein
- demütig sein (sich nicht für unfehlbar halten)
- gerecht sein (ohne andere zu verletzen)
- entscheidungsfreudig und sparsam sein
- gottesfürchtig sein (statt sich über alles zu setzen)
- wie ein Vater sein (Menschen das Rückgrat stärken)
Führen beginnt damit, auf sich selbst zu achten. Wer zu hohe Ideale hat, läuft Gefahr sich selbst und damit meist auch einige Mitarbeiter aufzuopfern. Langfristig scheitern solche schnelllebigen Karrieren oft daran, dass mit dem vermeintlichen "Unkraut" auch die Saat ausgerissen wird. Was über Jahre hinweg liebevoll aufgebaut wurde, gerät in den Strudel heillosen Ehrgeizes. Das Gegenmittel sind die Charaktereigenschaften einer reifen Persönlichkeit. Darin liegt der Schlüssel zu den wahren Begabungen eines Mitarbeiters verborgen, dass die Quellen seiner inneren Kräfte geweckt werden.
Anselm Grün spricht von "spiritueller Unternehmenskultur" und meint damit, Menschen in einer Krise zum aufrechten Gang zu verhelfen, ihren Horizont zu weiten, ihnen Freude an ihrer Arbeit zu vermitteln. Mit Führungs-Spiritualität läßt sich das noch im Verborgenen schlummernde Leben in den Menschen wecken.
In einem Zitat von St. Exupéry geht es darum, die "Sehnsucht nach dem weiten Meer zu wecken" (statt nur Materialien und Werkzeuge für den Schiffsbau zu liefern). Anselm Grün gelingt es,
Führungskräfte für ein "Mehr an Weite" bei der eigenen Persönlichkeit und für die der Mitarbeiter zu inspirieren.
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am 27. Oktober 2003
Ein Buch, daß den Finger in die Wunde der mehr und mehr amerikanisierten Art des Managens legt und zeigt, wo die Schwerpunkte, zum Nutzen aller, nicht zuletzt des Unternehmens, liegen müßten. Es geht dabei um die Wurzeln des Problemkomplexes "Führen", nicht um Kochrezepte der Durchführung. Ruhig und fast heiter geschrieben, ist es ein sehr weises Buch. Vieles erscheint unmittelbar evident in Anselm Grüns typischer klarer Darstellung. Manches erscheint zunächst eher idealistisch und ein wenig romantisch. Bei genauerem Hinsehen und etwas längerem Nachdenken dann eher als sehr wünschenswerte Vision der Zukunft, wie sie sein könnte und sollte.
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am 3. Januar 2000
Der Autor Anselm Grün versteht es im Dschungel der Literatur für Manager, die wirklichen Grundlagen für die Führung von Menschen auf den Punkt zu bringen. Losgelöst von gerade aktuellen oder früheren Theorien zur Menschenführung in der Literatur beschreibt er prägnant warum Menschen im täglichen, beruflichen Miteinander bestimmte Verhaltensweisen immer wieder an den Tag legen. Dabei ist es von besonderem Reiz, dass Anselm Grün die Sichtweisen sowohl aus der Position des Mitarbeiters und des Chef's beleuchtet. Beide sind Menschen und beide folgen bestimmten Emotionen und Rollenspielen. So ist es nur logisch, dass man in den einzelnen Kapiteln immer wieder Situationen aus dem eigenen Berufsleben wiedererkennt und besser versteht. Ja auch für immer wiederkehrende Begebenheiten gibt dieses Buch Tip's und Hinweise ohne auch nur im Ansatz belehrend zu wirken. Mir hat der Autor in jedem Kapitel ausnahmslos aus der Seele gesprochen. Kompliment
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am 10. Juli 2006
...und solche, die es werden wollen. Mancher wird denken: Was will uns ein Mönch, der hinter dicken Klostermauern lebt, schon zu diesem Thema sagen könnten? - Eine ganze Menge:

Pater Dr. Anselm Grün hat sowohl Theologie als auch Betriebswirtschaft studiert und ist seit 1977 Cellerar (d.h. wirtschaftlicher Leiter, oder modern: Geschäftsführer) der Benediktinerabtei Münsterschwarzach bei Würzburg. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für die 20 Klosterbetriebe mit über 300 Mitarbeitern. Des Weiteren leitet er das Recollectiohaus, ein Haus für Priester und Ordensleute in Krisensituationen. 'Nebenbei' schreibt der Bücher zu vielen Lebensthemen, hält durchschnittlich jedes zweite Wochenende ein Seminar und bis zu vier Abendvorträge pro Woche.

Dies zeigt, dass Pater Anselm kein weltfremder Idealist ist, der von einem Elfenbeinturm herab die Menschen belehrt. Nein, er steht mit beiden Beinen fest im Leben. Dies sind wohl auch die Gründe, weshalb ihn Daimler-Chrysler, div. Kreditinstitute und innerkirchliche bzw. kirchennahe Organisationen regelmäßig zu Mitarbeiter- und Führungskräfteschulungen einladen bzw. zur Durchführung derselben in die Abtei kommen.

Ein äußerst spaßiges Bild, das Pater Anselm im Zusammenhang mit Personalführung und dem Zwang zum Profit verwendet ist folgendes: Eine Führungskraft, die lauter 'Bewunderungszwerge' um sich herum braucht, muss sich nicht wundern, wenn das Unternehmen nicht floriert. Von Zwergen könne man schließlich keine allzu großen Leistungen erwarten.

Mein Resümee: Kaufen - lesen - verinnerlichen!

Ergänzende Literatur, die man im weiteren Sinne zu diesem Themenbereich hinzurechnen kann, sind Pater Anselm Bücher 'Leben und Beruf - eine spirituelle Herausforderung', 'Grenzen setzen - Grenzen achten' (zusammen mit Maria-M. Robben), 'Führen mit Werten - Coaching Kompaktkurs' und 'Spirituell führen mit Benedikt und der Bibel' (Friedrich Assländer als Co-Autor).
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am 30. Dezember 2003
Ein sehr weises, tiefgründiges Buch, das sich noch dazu sehr flüssig liest. Mit federleichter Hand führt Anselm Grün den Leser durch die Irrtümer der heute üblichen Menschenführung und zeigt Alternativen auf, die sich im Glauben gründen. Es handelt sich dabei nicht um katholisch gefärbte Sozialromatik, sondern der Autor zeigt auf, daß am Ende Besseres für alle Beteiligten herauskäme. Sehr empfohlen, einer der konkretesten und für mich besten Anselms
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am 1. November 2013
ZUR PERSON

Anselm Grün (*1945) ist Benediktiner. Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (1998) war er Cellerar der Abtei Münsterschwarzach. Der Cellerar ist vergleichbar mit dem Leiter des Finanz- und Rechnungswesen in Unternehmen. Er ist direkt dem Abt unterstellt. Er war verantwortlich für 20 Betriebe mit insgesamt 300 Mitarbeitern, also ein typisch mittelständisches Kleinunternehmen. Grün gesteht, dass er selbst sich die Aufgabe als Cellerar nicht ausgesucht habe, sondern er dazu bestimmt worden ist. (S. 49) „Es war durchaus gehorsam.“

ZUM INHALT

Anselm Grün versucht aus den Regeln des Benedikt von Nursia (die sind ca. 1.500 Jahre alt) Grundsätze herzuleiten für eine ethische Unternehmensführung. Er hat sich besonders die Regeln zur Arbeit des Cellerars vorgenommen und einige Ausführungen über den Abt. Die Taschenbuchausgabe umfasst 126 Seiten. Mit Blick auf heute (2013) bekannte Management-Literatur zu ähnlichen Themen sind seine Ausführungen nicht mehr besonders originell. Dennoch kann man einige Zitate finden, die zum Nachdenken anregen. An die Adresse der Untergebenen richtet er die Aussage (S. 10): „Wir sind selbst verantwortlich, wie wir uns führen lassen. Es liegt nie nur am Vorgesetzten…“. Damit hat er einen Teil der Führung auf die Mitarbeite zurückdelegiert. Wenn ein Mitarbeiter schlecht geführt wird, ist er also zum Teil selbst schuld!

An Führungskräfte stellt er allerdings teilweise unrealistische Anforderungen, an denen man nur scheitern kann, wie: (S. 48) „Richtig führen ist ein spiritueller Weg …“. Wobei er Spiritualität definiert als (S. 16) „… die Kunst, den Dingen gerecht zu werden, sie so zu sehen, wie Gott sie geschaffen hat.“ Und (S. 118): „Führung soll ein Klima schaffen, in dem Gott erfahrbar wird …“. Wer also Agnostiker oder Atheist ist, hätte damit schon einmal Probleme. Weiter meint Grün (S. 48): „Führen verlangt letztlich, dass der Verantwortliche sein Mitarbeiter liebt …“. Und wenn ein Mitarbeiter unzufrieden ist, dann müsse man (S. 50) „… sich überlegen, wonach er sich im Tiefsten sehnt.“ Und dann kommt noch hinzu (S. 86): „Für Benedikt heißt Führung: Seelen leiten. Es geht also darum ihrer Seele gerecht zu werden.“ Solch illusorische Forderungen sind in der normalen betrieblichen Praxis (zumindest außerhalb eines Klosters) nicht zu erfüllen. Gute Unternehmen sollten auch geprägt sein von einer Vision. Doch (S. 112): „Die Vision muss geprägt sein von ethischen und religiösen Werten.“

Es stehen in Grüns Büchlein auch ein paar wohlklingende Worte (oder sollte man treffender sagen: Worthülsen, Allgemeinplätze) wie (S. 46): „Jedes Unternehmen muss sich immer wieder von neuen fragen, ob es am Puls der Zeit ist, … ob es die Ressourcen der eigenen Mitarbeiter genügend ausschöpft.“ Oder (S. 61): „Wer Geld vermehren will, muss auch das Risiko eingehen, es zu verlieren.“ Das darwinsche Prinzip wird falsch zitiert, in dem Grün meint (S. 52) „… dass der Stärkere als der Bessere gilt“. Es sind nicht die Stärkeren, sondern die an die Umwelt angepassten, die überleben!

BEURTEILUNG

Das Büchlein unterschlägt, dass die Regeln des Benedikt von Nursia (RB) für Mönche geschrieben worden sind. Bevor die in ein Kloster eintreten können, werden sie über eine Aufnahmeprozedur ausgesiebt. Sind sie erst einmal aufgenommen, haben sie praktisch einen Arbeitsvertrag auf Lebenszeit. Es unterschlägt auch, dass Disziplinierungsmaßnahmen bei Fehlverhalten gefordert werden, bis hin zu Rutenschlägen und Rauswurf aus dem Kloster bei schweren Verfehlungen. Er unterschlägt die Feststellung (RB 33,4): „Den Brüdern ist es ja nicht einmal erlaubt, nach eigener Entscheidung über ihren Leib und ihren Willen zu verfügen.“ Er unterschlägt, dass soziale Ausgrenzung (wie Essen abseits der anderen Brüder), Redeverbot und Erniedrigungen (sich vor den Brüdern auf den Boden werfen) ebenfalls zu Disziplinierungsmaßnahmen gehören.

Das hier rezensierte Buch ist die 7. Auflage und vermutlich ein unveränderter Nachdruck aus dem Jahr 1998 (kostengünstig für den Verlag). Denn es werden noch DM-Auslandsanleihen erwähnt (S. 74). Führungsnostalgikern, die nach historischen Leitlinien mit Transzendenz suchen, wäre es vielleicht empfehlenswert. Ansonsten dient es noch als ein Beispiel, wie man krampfhaft versucht, alte Regeln durch gezielte Rosinenpickerei der aktuellen Zeit anzupassen. Anselm Grün mag spirituelle Erbauungsliteratur schreiben. Darin ist er auch als Autor sehr erfolgreich. Die Inhalte dieses Büchleins gehören sicherlich nicht zur „Kernkompetenz“ eines Benediktinermönches, auch wenn er Cellerar ist.
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am 14. April 2006
Auf der Grundlage seines weltanschaulichen Hintergrunds gibt Pater Anselm Grün einen exzellenten Einblick in die Welt des Führens. Der Aspekt der Verantwortung der Führungsaufgabe wird besonders deutlich gemacht. Sehr inspirierend und kurzweilig geschrieben. Diese Kompaktanleitung unterscheidet sich wohltuend von den gängigen langweiligen Führungsbüchern, die fast alle das Gleiche erzählen. Einsteiger und Fortgeschrittene können gleichermassen von diesen Führungsinspirationen profitieren
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am 2. Juli 2003
„ Menschen führen - Leben wecken", ein Buch , das mich immer inspiriert, wenn ich mich in verwirrenden Situationen befinde. Anselm Grün gelingt es die 1500 Jahre alten Regeln des Benedikts von Nursia in die heutige Wirtschaftswelt zu übertragen. In der heutigen Welt der schnelllebigen Vielfalt tut es gut sich auf einfache, klare und positive Lebensregeln zu besinnen. Hier wird eine Ruhe und Kraft vermittelt, die in der stürmischen See von heute ein rettender Anker ist. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die führen und der Führung bedürfen.
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Die Idee, christliche Lehren für die tägliche Managementpraxis heranzuziehen, ist nicht neu. Anselm Grüns Darstellung der Klosterregeln Benedikts und deren Auslegung für Unternehmen und Führungskräfte sticht durch die Leichtigkeit hervor, mit der sie geschrieben ist, ebenso wie durch die vielen praktischen Beispiele. Gelegentlich kann man es sich bei der Lektüre nicht verkneifen, dem Autor eine gewisse Weltfremdheit zu unterstellen, aber immerhin ist der Benediktinermönch Grün studierter Betriebswirtschaftler und wacht als Cellerar über das wirtschaftliche Schicksal von etlichen klösterlichen Betrieben mit insgesamt 300 Mitarbeitern. Hier schreibt also zugleich ein Mann des Glaubens und ein mittelständischer Manager - in einem Stil, der sowohl Theologen als auch pragmatische Führungskräfte ansprechen dürfte. Sein Management by Benedikt" fokussiert weniger konkrete Handlungsanleitungen als vielmehr die Führungskraft selbst: ihren Charakter, ihre inneren Werte, ihre Fähigkeit zur Inspiration, ihren Umgang mit Geld, Macht und den Menschen, die ihr folgen. Ein Buch zum Nachdenken und Innehalten und ein Plädoyer für nachhaltiges Management. getAbstract empfiehlt es allen Managern, die ihren Führungsstil auf 1500 Jahre altes Wissen bauen wollen.
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am 26. Juni 2015
Die Punkte die Anselm Grün in diesem Buch über Führungskräfte schreibt scheinen alle auf den ersten Blick selbstverständlich und logisch. Wozu dann dieses Buch lesen? Weil man es sich von alleine nicht bewusst machen würde. Man benötigt den Denkanstoß um sich einmal über alle Aspekte von Führungsqualität Gedanken zu machen. Daher ist es auch gut.
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