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177 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mut zur Hoffnung (vom Umgang mit Gedanken)
„Gute Gedanken sind wie Engel, die wir aussenden können, um das gewünschte herbeizuführen" (Zenta Maurina). Entsprechend können schlechte Gedanken unser Befinden nachteilig beeinflussen. „Einreden" ist ein Buch über die Kunst, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Anselm Grün greift auf den Erfahrungsschatz eines...
Veröffentlicht am 13. Juni 2005 von Sobota

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen einreden
Einreden. CD: Mit Musik des Gitarrenduos Agua y Vino
Anselm Grün super wie immer. Leider die Musik habe ich als sehr störend und laut empfunden.
Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von janka


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177 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mut zur Hoffnung (vom Umgang mit Gedanken), 13. Juni 2005
Von 
Sobota (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Einreden: Der Umgang mit den Gedanken (Taschenbuch)
„Gute Gedanken sind wie Engel, die wir aussenden können, um das gewünschte herbeizuführen" (Zenta Maurina). Entsprechend können schlechte Gedanken unser Befinden nachteilig beeinflussen. „Einreden" ist ein Buch über die Kunst, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Anselm Grün greift auf den Erfahrungsschatz eines christlichen Vordenkers zurück, der für jeden negativen Gedanken einen biblischen Weisheitsspruch als Gegenmittel empfiehlt. Damit lässt sich schon manch trüber Gedanke vertreiben.
Für andere Fälle beschreibt Pater Anselm ein Netzwerk hilfreicher Methoden, durch das bei rechter Wahl kein Negativgedanke schlüpfen kann:
- negative Einreden der Kindheit aufspüren
- Gedanken zu Ende denken (um deren Auswirkung besser abzuschätzen)
- Gedanken zulassen (nur was du besitzt, kannst du loslassen)
- Gedanken abblitzen lassen (ihnen die kalte Schulter zeigen)
Auf den ersten Blick kann der Titel des letzten Kapitels: „Glauben - so tun als ob" missverständlich wirken. Das klingt so, als ginge es darum, sich selbst etwas vorzumachen. In Wirklichkeit soll der betrübte Mensch, durch eine vertrauende Sichtweise der Wirklichkeit wieder näher kommen. Durch ihre Schwarzmalerei geraten Menschen in die verhängnisvolle Situation, die Farben des Lebens nicht mehr wahrzunehmen.
Die gleichnamige CD „Einreden" hat mir sehr geholfen, die Kerngedanken des Buches zu verinnerlichen. Anselm Grün beschränkt sich in seiner Rede auf besonders eingängige Beispiele, mit denen er Möglichkeiten und Grenzen der von ihm ausgewählten Methoden betont. Mit Gitarrenstücken der Gruppe Agua y Vino (Barbara Hennerfeind und Erik Weisenberger) werden die einzelnen Wortbeiträge harmonisch abgerundet. So gelangt die Botschaft auf sanften Flügelschlägen in die Herzen der Hörer.
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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspiration auch für den, der sich gerade erst auf den Weg gemacht hat..., 15. Februar 2010
Von 
Kankin Gawain "Bis übermorgen dann..." (Eutopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einreden: Der Umgang mit den Gedanken (Taschenbuch)
Im Buddhismus gilt "rechtes Denken" als einer der Glieder des achtgliedrigen Pfades zur Befreiung vom Leid. Auch im Hinduismus und in der islamischen Mystik gilt, dass der Verstand unter Kontrolle gebracht werden muss, wenn man dahin kommen will, dass die - vom Verstand ohnehin nicht fassbare - und metaphysische Qualitäten besitzende "wahre Wirklichkeit" hindurchscheint. Auf dem Weg dorthin kann der Verstand immer neue Kapriolen schlagen in Form von unbegründeten Zweifeln, Selbstgerechtigkeit und Eitelkeit, Selbstmitleid... und vielen ähnlichen Hindernissen. Ein christlicher Mystiker, so empfiehlt Grün, kann auf seinen spirituellen Pfad zurückkehren oder geistige Ruhe erlangen, wenn er sich beispielsweise Zitaten aus der Bibel bedient, die er Zweifel, Anfechtung oder Versuchung entgegensetzt. Hält er sich an die Empfehlungen der Wüstenväter, wählt er solche Sätze oder Zitate, die für ihn (oder sie) an sich schon Kraft besitzen, weil sie tief in eigenen Glaubensvorstellungen verankert sind. Glaube, stellt Anselm Grün klar, ist zunächst einmal ein Schritt ins Nichts, ein "so-tun-als-ob"; so können wir also dem Zweifel zumindest zu Beginn nicht die Gewissheit entgegensetzen sondern bloß den festen Willen, zu vertrauen.
Angenehm ist das Lesen des schmalen Bändchens, weil es ganz bei der Alltagserfahrung des einfachen Gläubigen bleibt und sich nicht erst an jene richtet, die den "Drachen" ihres Verstandes ohnehin schon besiegt haben. D.h. es gibt einige wunderbare Inspirationen, was auch derjenige tun kann, bei dem der Verstand weit entfernt davon ist, endgültig gebändigt zu sein...
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach, schön, nützlich, 9. April 2011
Von 
Marina P. Teixeira (Salzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Einreden: Der Umgang mit den Gedanken (Taschenbuch)
Ich habe schon einiges von Anselm Grün gelesen und muss eingestehen, dass nicht alles einen Sinn hat. Manches ist mir ziemlich oberflächlich und naive vorgekommen. Aber nach einer sehr schwierigen Lebensphase wurde mir "Einreden" empfohlen, und ich bereue es nicht, dieses kleine Buch gekauft zu haben. Aus einer pragmatischen Perspektive: Auch wenn man unsicher ist, ob dieses Buch was für sich hat oder nicht, ist der Preis ganz in Ordnung. Warum nicht riskieren? Grün liefert dabei ganz konkrete, nüchterne Methoden bzw. Vorschlägen, mit negativen Gedanken umzugehen, ohne zu bagatelisieren, zu simplifizieren und auch ohne Esoterisches, ohne kindische religiöse Inhalte. Für jemand, der ständig von negativen, wiederkehrenden Gedanken geplagt wird, fühlt es sich wie ein Balsam an, viele, ganz einfache Vorschläge zu erfahren. Mit der Hilfe des Wortes Gottes lernen, sanfter mit sich umzugehen, ehrliche Gründe zu finden, optimistisch zu sein -- das ist für mich das Ziel dieses Buchlein.
Ich kann es nur empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pragmatisch und einfach, 22. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Einreden: Der Umgang mit den Gedanken (Taschenbuch)
Einreden ist das erste Buch von Anselm Grün, was ich gelesen habe. Anselm Grün ist Benediktinerpater. Das Buch ist einer Reihe des Klosters Münsterschwarzach erschienen. Die Bücher sind kompakt, kurz (93 Seiten), günstig (6,60) und schnell zu lesen.

In Einreden macht Grün deutlich, wie Gedanken unser Leben und damit unser Verhalten bestimmen - in negativer und positiver Weise. Dabei geht es teilweise um Praktiken, die viele vielleicht auch als Stille Zeit" bezeichnen würden. Nur wesentlich leichter umzusetzen.

Wer sich positiv verändern will, muss an die Wurzel seiner Stimmungen ran - an die >Einreden<.", lautet es auf dem Cover. Daher ist es eine wichtige Aufgabe, sich mit den Sätzen zu beschäftigen, die sich in uns von selbst formulieren und die doch eine so immense Wirkung auf unsere Einstellung, auf unsere Stimmung, auf unser Denken, Fühlen und Handeln haben." (:12).

Grün greift auf die Geschichte des alten Mönchtums zurück. Dort spielte der Umgang mit Gedanken eine wichtige Rolle. Wenn wir daher nach Gottes Willen handeln wollen, müssen wir bei unseren Gedanken ansetzen und sie Gottes Geist entsprechen lassen." (:14). Dieser spricht durch die Schrift zu uns (:15). Daher ist die Auswahl der Gedanken, die auf uns einströmen, eine Hauptaufgabe des geistlichen Lebens." (:16). In den folgenden Kapiteln lässt er nun die Erkenntnisse dieser weisen Männer einfließen (er nennt sie oft Vätersprüche). Wir können uns negativ etwas einreden (ab S.19) und natürlich auch positiv (ab S.33). Interessant ist, dass ein alter Mönch z.B. ein Raster hatte, um auf bestimmte in ihm hochkommende Gedanken zu reagieren (:33). So ein Raster kann man sich auch heute zulegen und einüben. Eine Möglichkeit ist es z.B. Bibelverse zu rezitieren. Wenn mich ein Wort fasziniert, mich unmittelbar betroffen macht, dann ist das ein Zeichen, dass es mich einige Zeit oder sogar ein Leben lang begleiten sollte, dass es mein Übungswort werden könnte." (:37). Das fängt schon Morgens an: Wenn du dich vom Schlaf erhebst, so öffne sofort als allererstes deinen Mund zum Lob Gottes und stimme Lieder und Psalmen an...die erste Beschäftigung, mit der sich der Geist morgens abgibt, hält an, ...Daher sei du immer der erste, um Weizen hinzuwerfen, bevor dein Feind Unkraut hineinwerfen kann." (:37).

Empfehlenswert ist es auch Bibelwörter mit Tätigkeiten zu verbinden. Hier wird Grün sehr alltagspraktisch: Wenn wir einen Bibelspruch oder ein Gebet aber mit einer Tätigkeit verbinden, die wir sowieso verrichten, dann kostest es keine Energie, einen solchen Vorsatz durchzuhalten... Ob wir einen solchen Vorsatz zur Gewohnheit werden lassen können, ist nicht Sache der Willensstärke, sondern der Klugheit." (:38) ...Vorsätze seien das sicherste Mittel, uns daran zu hindern, etwas in unserem Leben in Bewegung zu bringen... Ich flüchte mich vor der Herausforderung des gegenwärtigen Augenblickes in die Unverbindlichkeit der Zukunft... Die Kunst des geistlichen Lebens besteht darin, die kleinen Dinge des Alltags zu einer Einübung in die Gegenwart Gottes zu machen.... Wir müssen ein Programm aufstellen, wie wir uns in kleinen Schritten in den Geist Jesu einüben können, ein bescheidenes Programm, das auch durchführbar ist. Wenn wir nur einen Gang, den wir täglich gehen, zu einer Einübung in die Gegenwart Gottes machen, dann hat sich damit schon etwas Entscheidendes in unserem Leben geändert." (:39f). Man sagt es sich etwa vor, wenn man auf dem Weg zur Arbeit ist oder von der Arbeit kommt, wenn man das Haus betritt,... diese Zeiten und Augenblicke, die immer wiederkehren, plant man bewusst. Man verbindet sie automatisch mit einem Wort, so dass man die Gewähr hat, das Wort trifft mich wenigstens einige Male am Tage." (:47). Dabei ist das Wort für ihn kein Zaubermittel, ...aber es ruft in mir etwas wach, es macht mich selbst wacht und stellt mich in die Gegenwart Gottes." (:51)
Anschließend geht er auf die psychologische Seite des Einredens ein (ab S.53). Anhand der Transaktionsanalyse macht er deutlich, wie kindlich erlebte Einschärfungen" uns bestimmen.

Ab Seite 63 nennt Grün Methoden zum Umgang mit Gedanken. Dazu einige Zitate:
Wir können die negativen Gedanken in uns nicht einfach vertreiben. Das ist auch nicht nötig. Wir sollen aktiv auf sie reagieren. Wir sollen sie nicht unterdrücken, sondern mit ihnen umgehen, mit ihnen kämpfen." (:66)
Anstatt uns den Gedanken zu verbieten, lassen wir ihn zu und können offen mit ihm kämpfen. Nur so können wir ihn überwinden, ohne ständige Angst, dass er wieder in uns auftauchen könnte." (:67)

Die Vorstellung, dass der schlechte Gedanken von Dämonen stammt, hilft dem Mönch, sich von ihm zu distanzieren und mit ihm wie mit einem äußeren Feind umzugehen. Zumindest befreit sie ihn von den Selbstvorwürfen, die sich viele machen, sobald sie einen verwerflichen Gedanken in sich entdecken." (:75)

Mit dem letzten Kapitel Glauben - so tun als ob", schließt Grün seinen Band ab. Dabei befreit er den Glauben auch vom Erfahrungsdruck: Glaube als So-tun-als-ob befreit uns von diesem Druck. Wir brauchen nicht unbedingt etwas zu spüren." (:84). Gott hat mit uns und unserer Welt mehr Möglichkeiten, als wir uns ausdenken können. Und er hat uns in der Schrift seine Möglichkeiten geschildert. Wenn wir so tun, als ob seine Zusagen stimmen, dann können wir freier leben.... Das ist keine Flucht vor der Realität in eine Idylle göttlicher Verheißungen, sondern ein Leben aus dem Glauben, der sich vom Faktischen nicht täuschen lässt, sondern feststeht in dem, was wir erhoffen und daher frei ist von dem Druck, alles selbst in die Hand nehmen und leisten zu müssen." (:87). Er betont, dass Gottes Geist in uns wohnt. Es ist die andere Realität in uns. Wir bilden uns in den positiven Einreden nicht Beliebiges ein, sondern wir bilden uns das Wort Gottes ein, weil wir eine Vorahnung haben, dass es stimmt." (:89) Wenn wir einfach so tun, als ob alles stimmt, was uns der Glaube sagt, dann halten wir uns nicht darüber auf, wie wir eigentlich glauben müssten, sondern wir probieren mit all unseren Zweifeln und mit unserem Unglauben und mit unserer Unlust an Gott den Glauben aus." (:90)

Das ist eine sehr alltägliche Form des Glaubens, aber eine Form, die unseren Alltag zu wandeln und zu heilen vermag." (:91)

Der Ansatz ist einfach krass und sehr pragmatisch. Deswegen werde ich ihn einfach mal ausprobieren. Und meine ersten Anfänge in dieser Richtung sind vielversprechend. Weil es so einfach ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einreden: Der Umgang mit den Gedanken, 12. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Einreden (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist ein "Muß" für jeden Menschen. Ein Dank an Amselm Grün das er es als Buch veröffentlicht hat. Auch wenn man hier und da über die eigenen Einreden nachgedacht hat, wird es einem hier doch so richtig bewußt das man aufpassen muß was man sagt oder denkt. Um nicht von eigenen negativen Äußerungen und Gedanken das eigene Leben auszubremsen. Evagrius hat ja über 600 negative Einreden aufgelistet. Ich stimme ihm voll und ganz zu, außer bei seiner Einstellung zur Sexualität.Kann durchaus sein das Evagrius in der heutigen Zeit das auch anders sehen würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenig genutzte Kulturgeschichte des Menschen greifbar gemacht, 18. Februar 2015
Von 
Thomas Emden-Weinert (Mörfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grün schlägt nicht nur einen weiten Bogen vom Mönch Evagrios Pontikos (345 - 399 n. Chr.) in der ägyptischen Wüste bis zur Transaktionsanalyse in der heutigen Psychologie. Ihm gelingt es insbesondere, das Konzept des Einredens in einfachen und prägnanten und teilweise zwar ungewohnten, weil "alten", aber schönen Worten greifbar zu machen. Vor allem macht Grün Mut, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, mit sich selbst ins Zwiegespräch zu gehen und Verantwortung für sich selbst und seine eigene Entwicklung zu übernehmen.

"Bittet, dann wird euch gegeben.
Sucht, dann werdet ihr finden.
Klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt.
Wer sucht der findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet."
[Evglm. nach Matthäus Kp.7/Vers 7+8]

Der Gedanke, Bibelverse als "Einreden" zu interpretieren, hat mich überrascht und fasziniert. Spannend finde ich nicht nur, dass diese "Methode" schon so alt ist. Interessant finde ich auch, dass diese Methode in ähnlichen Ausprägungen immer wieder in der Kulturgeschichte des Menschen auftaucht - und dass sie trotzdem letztlich so wenig genutzt wird, ja, oft gar in die "Ecke" der Esoterik gestellt wird.

Nun, im NLP klopft man seine "Anker" tatsächlich. Ähnlich wie das "Einreden" scheinen mir Konzepte wie die buddhistischen Übungen des “Chanten” von Mantras (das - wie das "Einreden" - keine Selbsthypnose ist) oder die kognitiven Umstrukturierungen der Psychoneuroimmunologie oder auch die Affirmationen im geistigen Heilen: Worte, durch die man sich - immer wieder gesprochen - auf die vorgestellte gewünschte Eigenschaft oder Fähigkeit besinnt, um sich im Alltagsleben nach und nach einer veränderten Wirklichkeit zu nähern (und hinderliche Glaubenssätze oder Sabotageprogramme aufzulösen).

Dass ein mentales Trainingsprogramm ermöglicht, Kraftquellen im Heilungsprozess zu erschließen, passt m.E. letztlich auch sehr gut zur Plastizität des Gehirns: Gedanken und Worte sind an Neuronen gebunden. Negative Gedanken und Worte können von daher zwar nicht "gelöscht" werden, doch durch andere, positive Gedanken und Worte überlagert werden. Diese Neuronen und Synapsen werden durch die Übung - gerade so wie im kognitiven Lernprozess - gestärkt.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

- Talmud -
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre! Auf jeden Fall lesen, 16. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einreden: Der Umgang mit den Gedanken (Taschenbuch)
Einreden ist ein alltägliches Problem. Je nach Quelle der Gedanken wirkt es sich postiv oder negativ aus. Anselm Grün gibt dazu sehr wichtige Hinweise. Das Buch ist klein - wird aber beim mehrmaligen lesen immer grösser.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schluss mit negativen Überschriften über Deinem Leben!, 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einreden: Der Umgang mit den Gedanken (Taschenbuch)
"Ich bin nichts wert", "Keiner liebt mich" usw. Wenn diese o.ä. Aussagen über Deinem Leben stehen, dann lies dieses Buch, denn es gibt einen Ausweg!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als erwartet, 13. September 2014
Von 
Steven Lange (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einreden (Gebundene Ausgabe)
Man kennt Anselm Grün als ein erstaunlich moderner Mönch mit zeitgemäßen spirituellen Einsichten, die Menschen aus verschiedenen Konfessionen ansprechen. Daher überrascht sein Rückgriff auf die "Wüstenväter", die Vorläufer der späteren Mönche. Aber er macht das auf seine unnachahmliche Weise, und macht deutlich, was diese Eremiten herausgefunden haben, das für uns von Bedeutung ist. Leicht zu lesen, aber im besten Sinne genüsslich, wenn man langsam liest und viele Pausen zum Nachdenken nimmt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein gutes buch, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Einreden: Der Umgang mit den Gedanken (Taschenbuch)
herr grün ist einfach immer wieder uneingeschränkt empfehlenswert...
auf einfühlsame art und weise begleitet herr grün das menschliche so-sein, einfach ein gedicht für die seele...
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Einreden: Der Umgang mit den Gedanken
Einreden: Der Umgang mit den Gedanken von Anselm Grün (Taschenbuch - 1. April 2001)
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