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4.0 von 5 Sternen Der Anfang einer großen Debatte
Huntingtons Werk stellt den Beginn einer der zentralen Diskussionen der Gegenwart dar. Auch wenn man seine Thesen nicht teilt, wird man nicht bestreiten können, dass die Thesen vor dem Hintergrund des Geschehens der letzten Jahre diskussionswürdig sind.

Viele seiner Argumente sind durchaus angreifbar und z.T. bereits wiederlegt. Die von ihm...
Veröffentlicht am 13. Juni 2008 von Delta0219

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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorschlag für eine Neue Weltordnung
Zusammen mit Nostradamus gesammelten Prophezeiungen war Samuel Philips Huntingtons "Kampf der Kulturen" eines jener Bücher, die im Zuge von 9/11 im unsicheren Klima des angebrochenen Jahrtausends Bestsellerstatus erlangten. Dabei wussten die wenigsten Leser dass Huntingtons Analyse der weltpolitischen Lage einem 1993 entstandenen Artikel für das hoch angesehene...
Veröffentlicht am 13. August 2008 von Mario Pf.


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Anfang einer großen Debatte, 13. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11 (Gebundene Ausgabe)
Huntingtons Werk stellt den Beginn einer der zentralen Diskussionen der Gegenwart dar. Auch wenn man seine Thesen nicht teilt, wird man nicht bestreiten können, dass die Thesen vor dem Hintergrund des Geschehens der letzten Jahre diskussionswürdig sind.

Viele seiner Argumente sind durchaus angreifbar und z.T. bereits wiederlegt. Die von ihm behaupteten "Kernstaaten" der jeweiligen Zivilisation sind z.B. häufig nicht erkennbar. Die von ihm behaupteten Allianzen sind nur sehr punktuell erkennbar (z.B. Iran-Venezuela) und spielen im Gesamtgeschehen eine vernachlässigbare Rolle. Die "Bruchlinien" mag es geben, aber anders als er vermutete: Sie verlaufen längst innerhalb von Gesellschaften und nicht zwischen ihnen.

Die von Huntington angestossene Diskussion jedoch beruht auf der akkuraten Beobachtung einer zunehmenden Polarisierung zwischen Kulturkreisen. In Lateinamerika ist ebenso eine Zunahme antiwestlicher Stimmung zu beobachten wie unter Muslimen weltweit. Huntington führt dies auf kulturelle Faktoren zurück, wobei er etwas unspezifisch bleibt, worin diese bestehen und wie sie sich kausal auswirken.

Vielleicht wäre seine These belastbarer, wenn er weniger essentialistisch argumentieren würde. Bereits vor Huntington wurde argumentiert, dass die nachlassende relative Stärke des Westens Herausfordererideologien und konkurrierende Dominanzansprüche begünstigt.

Dennoch kommt man um Huntingtons These nicht herum. Sie ist nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen, und Huntington selbst argumentiert weit realistischer als die meisten seiner Kritiker, für die häufig nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der europäischen Hegemonie zur Hegemonie der Kulturen, 29. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11 (Gebundene Ausgabe)
Samuel P. Huntingtons Buch über den Kampf der Kulturen (Clash of civilization) ist bis heute sehr umstritten. Viele lehnen – wie sie behaupten – seine These, dass es im 21. Jahrhundert zu einem Zusammeprall der Kulturen kommen müsse, ab, weil sie sagen, dass der 21. September 2001 nicht die Trendwende der Menschheitsgeschichte bedeute, mit dem es zu einer Eskalation zwischen westlicher Hemisphäre und islamistischem Fundamentalismus als Konflikt der Kulturen kommen müsse. Aber Huntingtons Argumentation ist wesentlich breiter als diese Verkürzung auf ein bestimmtes Ereignis es nahelegt. Er spricht davon, dass mit dem Ende des europäischen Imperialismus des 19. Jahrhunderts, mit dem Ende des Kalten Krieges im 20. Jahrhundert eine multipolare Welt entsteht, in der die Kulturkreise immer mehr an Gewicht gewinnen: in der die Nationalstaaten ihre Bedeutung zugunsten der Kulturräume, zugunsten übernationaler Organisationen verlieren, in kontinentalen Großräumen aufgehen, die nur noch von der Identität aus einer Religion, gleicher Lebensweise und vergleichbaren Werten bestimmt sind. Und Huntington sagt, dass dies – frei nach Thomas Kuhn – ein neues Paradigma zur Betrachtung der Weltgeschichte sei, eine Konzentration auf neue Rahmenbedingungen, in denen sich Weltgeschichte abspielt, z.B. zwischen den Kulturräumen, die durch eine oder wenige Nationen zwar bestimmt, aber durchaus nicht dominiert sind, so z.B. der Euro-amerikanische Raum, durch asiatisch-chinesische Raum, der hinduistisch-indische Raum usw.

Huntingtons Buch schreibt – meiner Meinung – nach Geschichte. Weil es zeigt, dass der Kultur in einer globalisierten Welt, in einer multipolaren Welt freier (Markt-)Kräfte, immer größere Bedeutung zukommt, also eine multipolare und multikulturelle Perspektive entsteht. Daher habe ich das Buch mit sehr viel Gewinn gelesen. Ich kann es jedem empfehlen, der sich für die Grundlagen der Geschichte im 21. Jahrhundert interessiert. Dieses Buch ist ein unbedingtes Muss.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend; 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorschlag für eine Neue Weltordnung, 13. August 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11 (Gebundene Ausgabe)
Zusammen mit Nostradamus gesammelten Prophezeiungen war Samuel Philips Huntingtons "Kampf der Kulturen" eines jener Bücher, die im Zuge von 9/11 im unsicheren Klima des angebrochenen Jahrtausends Bestsellerstatus erlangten. Dabei wussten die wenigsten Leser dass Huntingtons Analyse der weltpolitischen Lage einem 1993 entstandenen Artikel für das hoch angesehene US-Magazin Foreign Affairs, dem konservativeren Gegenstück zur französischen Le Monde, entstammt. Als Reaktion auf das Feedback zu diesem Artikel begann Huntington seinen Artikel zum Buch auszubauen, die Theorien zu vertiefen und weil er ja als Berater des Außenministeriums galt, genoß das Buch sehr schnell große Anerkennung, wie es auch verteufelt wurde. Nun, Huntingtons Prophezeiungen haben sich bisher nicht erfüllt, die Stimmen welche US-Politikern und Thinktanks ein Denken wie im Kalten Krieg vorwerfen sind lauter geworden.

Ursprünglich schrieb Huntington von einem "Clash of Civilisations?", ließ dann aber das Fragezeichen wegfallen und in deutscher Lizenzübersetzung wurde aus dem Zusammenprall der Zivilisationen ein Kampf der Kulturen. Doch so sehr sich Huntingtons Artikel seit 1993 durch Buch und Übersetzung verändert hat, so sehr hat sich auch die Welt verändert. Der Kampf der Kulturen ist lange vor der Jahrtausendwende entstanden, lange vor steigenden Ölpreisen und Rohstoffverknappungsängsten, Huntington konnte das nicht wissen, seine Theorien gehen daher von einer Weltordnung aus, die von der Euphorie des Friedens nach dem Kalten Krieg getragen wird, in der die Nationen keine größeren Probleme haben, als ihre kulturelle Homogenität und Zivilisation durch andere Religionen bedroht zu sehen, denn an der Religion verläuft laut Huntington die Hauptverwerfung im Kampf der Kulturen. Rückblickend wirken Huntingtons Aussagen, wie die Kernstaatenthese zwar ideal, um sich Achsen des Bösen zusammenzuschustern und den Irak als Hort der Al Qaida anzugreifen, doch hoffnungslos veraltet und in Cold-War-Denkmustern verhaftet. Die Aufteilung der Welt in nun regionale Machtzentren und deren Einflusssphären, mit Konflikten an Überschneidungszonen, mag da als ideales Beispiel dienen.

Es ist nicht nur eine gewisse Naivität an Huntington, die von kulturellen und zivilisatorischen Standpunkten ein friedliches Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Regionen in Frage stellt, sondern auch die verschwiegene Implikation eines tiefgehenden WASP-Rassismus, der mitschwingt, aber erst in Huntingtons neuerem Werk "Who are we" zur Geltung kommt. Die USA sollen sich mehr an das kulturell und zivilisatorisch ähnliche Europa annähern, Europa jedoch die Führungskompetenzen der USA anerkennen und sich unterordnen. Im Falle der EU müsste das zu einem Ausschluss von Griechenland und Rumänien führen, da diese als mehrheitlich orthodoxe Staaten in einer Huntingtonschen Weltordnung keinen Platz in "Europa" hätten. Worte wie Überfremdung, ethnische Homogenisierung und Säuberung kennt Huntington anscheinend nicht, lässt Lesern aber die Möglichkeit offen, diese im Einklang mit seinen veralteten Theorien als legitim anzusehen. In den USA sieht Huntington die Ordnung durch die Zuwanderung der Latinos bedroht, dieser würden auf absehbare Zeit zur dominierenden ethnischen Gruppe im Lande werden und in seinem abschließenden fiktiven Szenario unterstellt er ihnen wenig diskret Unpatriotismus, liberale Denkweisen und Sezessionsabsichten, sollten sie Bundesstaaten durch Mehrheitsverhältnisse dominieren.

Huntingtons Latinophobie mag nur ein Beispiel sein, für die "ethnopolitischen", also rassisch-politischen Problemstellungen, die er gekonnt aufzuzeigen vermag. In vielerlei Hinsicht merkt man dem 1996 erschienen Buch an, dass es eher in die Zeit des ausgehenden Kalten Krieges passt, denn in das 21. Jahrhundert. Als typischer "Advisor" vertritt Huntington auch sehr widersprüchliche Standpunkte, welche vielleicht in seinem Geiste zur Außenpolitik eines George W. Bush angeregt haben könnten. So tritt er zwar für eine Internationalisierung ein, lehnt dieser aber gleichzeitig ab, am Beispiel des Haager Kriegsgerichtstribunals, soll dieses zwar alle Staaten umfassen, die USA aber nicht. Neben halbherzigen und eher resignierenden Aussagen zur Internationalisierung und Stärkung solcher Institutionen, wie der erheblich zu liberalen UNO und ihrer daher machtlosen Funktionäre, fußt Huntingtons Kampf der Kulturen auch auf einen schon eher modernen Gefühl der Niederlage, dass weltpolizeiliche Einsätze sinnlos sind, weil keiner die zivilisatorischen Leistungen der USA erkennt und daher vielleicht besser ein isolationistischer Weg einzuschlagen sein. In dieser Hinsicht verteidigt er die damals geschlagenen Republikaner, welche mit Clintons internationalem Engagement sehr unzufrieden waren, jedoch 2003 einen genau solchen Einsatz gegen den Irak riskierten. Am Ende waren es Verfehlungen der Befehlshaber und eine gewisse Arroganz der zu Besatzern gewordenen Befreier, deren ursprünglichen Motive nach mehrmaliger Revidierung als blanke Lügen und Falschinformationen auf Basis von Spekulationen herausstellten.

In der Weltpolitik, die das Bündnis eines Hugo Chavez mit dem Iran erlebt hat, haben Wirtschafts- und Verteidigungsminister mehr Einfluss als kulturelle oder rassische Faktoren. So ist auch Huntington 1996 im Alter von 69 Jahren doch ein träumerischer Idealist gewesen, der durch seine Theorie wirtschaftlichen und politisch-militärischen Faktoren jeglichen Einfluss absprechen wollte, genauso wie der Armut. Selbst in Zeiten des Kalten Krieges, wo die Kernstaatenthese zwischen der US-geführten freien Welt, den Kommunisten und dem fast immer kommunistisch beeinflussten Rest funktioniert haben mag, gab es wie mit Jugoslawien diverse Abweichler vom huntingtonschen Ideal.

Fazit:
Veraltete Theorien, in irreführender Übersetzung, die schlicht und einfach zu sehr in Denkmustern des Kalten Krieges verhaftet sind. Dennoch ein Werk das man nicht nur gelesen, sondern auch darüber nachgedacht haben sollte.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein prophetisches Werk, 20. Oktober 2007
Von 
Volkmar Weiss - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11 (Gebundene Ausgabe)
Wenn ein Historiker wie Paul Kennedy in seinem 1987 erschienenen Buch The Rise and Fall of the Great Powers. Economic Change and Military Conflict from 1500 to 2000" ein halbes Jahrtausend Großmachtpolitik überblickt, aber nicht in der Lage ist, den nur wenige Jahre später erfolgenden Zerfall des Ostblocks und der Sowjetunion zu ahnen oder vorherzusagen, dann kommt einem der Gedanke, daß dieses Versagen wahrscheinlich auf einem verzerrten Weltbild beruht und deshalb auch die Analyse der 500 Jahre zuvor nicht viel taugen kann oder zumindest grundsätzliche Schwachpunkte enthält. Denn Autoren wie Johan Galtung, Randall Collins oder gar Werner Obst mit seinem Der rote Stern verglüht" (1985) waren mit ihren Einsichten der Tagespolitik weit voraus und hatten den bevorstehenden Zerfall des sowjetischen Herrschaftsbereichs schon seit etwa 1980 ziemlich punktgenau prognostiziert.

Von einem ganz anderen Kaliber als Paul Kennedy ist Huntington. Nach zehn Jahren habe ich das Buch wieder in Hand genommen und bin noch tiefer beeindruckt als damals. Huntington hatte 1983 die wesentlichen Bruchlinien der künftigen Weltpolitik zweifellos richtig erfaßt und dürfte auch für die nächsten Jahre ein Buch geschrieben haben, an dem niemand vorbeigehen kann und sollte.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kulturdiskussion, 31. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11 (Gebundene Ausgabe)
Sehr interessante thesenhafte Darstellung der Entwicklug der Weltgemeinschaft, seit Ende des kalten Krieges.
Aufschlußreiche Darstellung der Zusammenhänge sowohl zwischen den einzelnen Kulturbereichen als auch innerhalb.
Sehr zu empfehlen, wenn man die Hintergründe der aktuellen Konflikt- und Machtbereiche auf dieser Erde verstehen möchte.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas zu ausführlich, 3. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11 (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mir insgesamt gefallen. Die politischen Analysen Huntingtons haben Hand und Fuss. Allerdings könnte man das ganze Buch gewiss auf 200 Seiten kürzen, denn er verliert sich in Beschreibungen von Kriegen und Auseinandersetzungen zwischen Ethnien. Schon allein der Titel der deutschen Ausgabe ist völlig falsch, denn das Original heißt: "The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order". Die deutsche Ausgabe müsste also heißen: "Der Zusammenprall der Zivilisationen und die Wiederherstellung der Weltordnung", was genauer wäre. Die Zivilisationen kämpfen zwar miteinander, aber oft tun sie es nicht, sondern es herrscht eine Art kalter Krieg zwischen ihnen und sie konkurrieren miteinander. Der Autor unterscheidet auch zwischen dem Christentum und der Orthodoxie, was völlig falsch ist, denn die orthodoxen Kirchen gehören zum Christentum. Falls es stimmt, dass der Westen seine Macht, seinen Einfluss und seine Technologie an Asien abgeben wird, finde ich das sehr traurig. Ich habe nichts dagegen, dass Japan in der Herstellung von Robotern an erster Stelle steht, aber China ist ein totalitäres Land. Solange es totalitär ist, habe ich etwas dagegen, dass es einflussreich ist. Wenn es irgendwann eine Demokratie werden sollte, stört es mich nicht, wenn es Macht hat. Wenn Huntington heute, im Jahre 2007, dem Buch eine Neuauflage verpassen würde, müsste er das Buch völlig neu schreiben, denn inzwischen hat sich viel verändert. Deshalb ist das Buch auch mit Vorsicht zu geniessen. Es ist einfach nur ein Klassiker.
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Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11
Kampf der Kulturen. SPIEGEL-Edition Band 11 von Samuel P. Huntington (Gebundene Ausgabe - 9. Oktober 2006)
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