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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspirational
Inhalt:
'Feuerblume' erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die aus dem behüteten, sicheren Alltag in einer norddeutschen Großstadt ausbricht. Die Suche nach sich selbst führt sie in ein kleines Dorf im kanadischen Westen. Sie arbeitet dort als Kindermädchen auf einer Ranch und ist bald Teil der Familie. Was zunächst als kurze...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2011 von AusZeit-Magazin

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manchmal gut, manchmal langatmig
Ich habe dieses Buch zwar fertig gelesen, wirklich mitgerissen hat es mich nicht. Ich bin ein Naturtyp, weiß, was Sanna sagen will, ob ich das aber in einem Roman lesen möchte, ist eine andere Sache. Die Geschichte liest sich wie eine Reiseerzählung, wirklich nett erzählt, allerdings kommen mir die Zeitsprünge und Handlungen zu oberflächlich...
Veröffentlicht am 5. April 2012 von Jessy Norton


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspirational, 18. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Inhalt:
'Feuerblume' erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die aus dem behüteten, sicheren Alltag in einer norddeutschen Großstadt ausbricht. Die Suche nach sich selbst führt sie in ein kleines Dorf im kanadischen Westen. Sie arbeitet dort als Kindermädchen auf einer Ranch und ist bald Teil der Familie. Was zunächst als kurze Auszeit aus einem eingefahrenen Leben gedacht war, führt zum Bruch mit den Eltern und Freunden in Deutschland. Hier in der Begegnung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur findet die junge Frau endlich zu sich selbst. Sie erkennt nicht nur den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, sondern findet auch die Liebe ' und wagt einen Neuanfang.

Einschätzung:
'Feuerblume' ist die überarbeitete Version von 'Shaheylah ' mein glücklicher Ort', der erste Roman der Autorin. Ein Roman muss nicht vor Blut triefen, um spannend zu sein. Sanna Seven Deers entführt den Leser in die kanadische Wildnis, die sie anschaulich schildert und erzählt von indianischen spirits. Nur wer diese Dinge bewusst lebt, kann sie mit solch Intensität schildern, wie die Autorin. Das beweist sie in all ihren Büchern. Die Reaktion von Alexandras Eltern hat die Autorin bestens beschrieben und ist typisch für unsere Gesellschaft: Sich immer an die vorgegebenen Regeln halten, keine neuen Wege beschreiten. Manche Handlungsabläufe hätte ich mir mehr ausgebaut gewünscht. Die Spannung heben einige böse Buben und Alexandras Favoritin Estelle, die Sam gern für sich hätte. Die Situationen mit Sam Reed, dem smarten Helden und der Großstadtädterin Alexandra brachten mich einige Male zum Schmunzeln.

Fazit:
Für alle, die einen ruhigen, aber dennoch spannenden Roman suchen, der uns von der Suche nach dem eigenen Ich und von indianischen spirits erzählt. Nur wer sich auf dieses Buch wirklich einlässt, wer erkennt, was die Autorin damit sagen will, nämlich was wirklich zählt im Leben, der wird das Buch spannend finden.
Es ist der erste Roman der Autorin, die sich mit jedem weiteren 'Buch steigert. Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten. (AH)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Selbstfinungsroman. Gut recherchiert und berührende Romantik., 5. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Rezension

Feuerblume
Sanna Seven Deers

Der Charme kanadischer Natur und indianische Geheimnisse treffen auf Selbstfindung und Liebesstory.

Eigentlich sollte Alexandra mit ihrem Leben in Deutschland zufrieden sein. Ein guter Job, die Freunde und verständnisvolle Eltern - alles spricht für ein sorgenfreies Dasein.
Dennoch ist Alexandra nicht glücklich. Sie beschließt, eine kurze Auszeit im Westen Kanadas zu nehmen. Die Berührung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur führen Alexandra endlich zu sich selbst. Sie erkennt den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, findet die Liebe und wagt einen Neuanfang ...

Cover:
Das Cover hat mich sofort fasziniert. Ich mag Natur und die Landschaftsaufnahme auf dem Cover ist wirklich beeindruckend. Dann das indianische Symbol, was sich im Wasser spiegelt, der Rabe und natürlich die Feuerblume. Ich hatte sofort ein sehr sympathisches und positives Gefühl im Bauch, als ich das Cover gesehen habe. Ich finde es sehr gelungen und nach dem Lesen des Buches sogar noch besser.

Leseeindruck:
In dem Buch geht es um Alexandra Habicht eine deutsche Auswanderin, die ihre Zelte in Hamburg abbricht und nach Kanada geht. Zunächst stellt dies für Alex nur eine Flucht vor all den Zwängen ihres alten Lebens da und sie reist in das Land ohne festes Ziel oder Absichten, nur mit der groben Vorstellung von Frieden und der Möglichkeit in Ruhe zu sich selbst zu finden.
Alex, die einen guten Job in Hamburg hat und sehr einnehmende Eltern, kommt zu dem Schluss, dass sie alle Entscheidungen im Leben von Angst bestimmen lässt. Das es immer darum geht, zu gefallen, alles richtig zu machen, Erwartungen zu erfüllen ...
Ich finde diese Ansicht gar nicht so verkehrt und konnte Alex gut verstehen. Ich glaube schon, dass da zum Teil was Wahres dran ist.
Alex jedoch stößt auf Unverständnis und so wird ihr klar, dass weder ihre 'geglaubten Freunde' noch ihre Eltern ihr helfen oder sie unterstützen können. Im Gegenteil ihr wird bewusst, dass ihr altes Leben nur Zwänge bereit hält, die sie davon abhalten werden, herauszufinden, was sie will, wer sie ist und wie ihr Leben aussehen soll. Denn obwohl sie vermeintlich alles hat, fehlt es Alex an dem Wichtigsten: sie fühlt sich weder frei noch glücklich.
In Kanada verschlägt es Alex in die Wildnis. Hier hofft sie die nötige Ruhe und Einsamkeit zu finden, um ihr Leben neu zu ordnen. Sie bleibt in Shaheylah, einem idyllischen Örtchen mit wenig Einwohner und dafür umso mehr Natur. Sie findet Arbeit bei einer Familie. Maggie kann Hilfe mit ihren drei Kindern gebrauchen. Sie kümmert sich um die Ranch und die Tiere, während ihr Mann Dick als Holzfäller arbeitet und Geld verdient. Alex hilft sozusagen bei den anfallenden Ranchaufgaben und im Haushalt mit und betreut die Kinder. Dafür erhält sie kostenlose Logie in einem hübsch hergerichteten Gästehäuschen auf der Ranch. Das Leben auf der Ranch gefällt Alex und sie fühlt sich schnell zuhause. Außerdem findet sie in Maggie nicht nur eine Freundin, die sie so vorher nie hatte, sondern sie schließt die gesamte Familie fest in ihr Herz. Ob sie auch Maggies Cousin Sam in ihr Herz schließt, den Wildhüter mit indianischen Wurzeln, den sie zu Anfang so gar nicht ausstehen kann?

Die Story ist auf jeden Fall toll. Es wird viel Wert auf die Charaktere gelegt und auf die Entwicklung der Figuren. Der Alltag auf der Ranch bietet nicht nur Spannung, sondern auch Spaß und jede Menge gut recherchierte Eindrücke vom kanadischen Leben in der Wildnis. Das Besondere bekommt das Buch durch den Einfluss der indiansichen Kultur, deren Legenden und Glaubensüberzeugungen. Diese sind von der Autorin wunderbar in die Geschichte eingebaut und verwoben, so dass man nicht das Gefühl bekommt, es passt nicht in die Geschichte, sei zu viel oder aufgesetzt.
Die Charaktere sind allesamt sympathisch und man schließt sie richtig ins Herz. Die 'Bösewichte' des Romans sind nachvollziehbar in ihren Handlungen und auch wenn es in dem Buch spannend zugeht, ahnt man das Ende bereits am Anfang voraus. Mir hat genau das aber sehr gut gefallen. Das Buch bietet keine bösen Überraschungen, verzichtet auf unnötige Dramatik und besticht eher durch tolle Charaktere, eine interessante Welt und wunderschöne Natur.
Der Schreibstil von Sanna Seven Deers ist für dieses Buch genau richtig. Sie geht sehr ins Detail und man liest förmlich in jedem Wort ihre Liebe und ihr Wissen über das Land und seine Legenden, aber es wirkt immer natürlich und locker und fällt überhaupt nicht schwer zu lesen.

FAZIT
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne einen Roman lesen möchte, über eine starke Frau, die es wagt in einem völlig fremden Land ein Abenteuer zu beginnen, dass sich als Reise zu sich selbst offenbart. Tolle Natur, ein interessanter Alltag, liebe Charaktere, Legenden, Wildnisspannung und natürlich die Liebe runden diesen Roman ab, den ich jedem ans Herz legen kann. Gebt ihm eine Chance, er ist wirklich seine Zeit wert, fern ab von Fantasy, Dystopien und Chick-Lit Büchern.

Von mir bekommt 'Feuerblume' folgende Bewertung: 5 von 5.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Indianergeschichte zum Träumen im 21. Jahrhundert, 21. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Fand das Cover auf der Frankfurter Buchmesse 2012 unheimlich ansprechend und musste das Buch einfach lesen. Es hält, was das Cover verspricht: Wunderschöne kanadische Landschaft, mystische Indianerlegenden - und dazu die Geschichte einer Selbstfindung. Die junge Alexandra bricht aus ihrer festgefahrenen Welt in Hamburg aus und folgt dem "Ruf ihres Herzens" (sehr poetisch ausgedrückt, passt aber zur Sprache des Buchs) nach Kanada. Die Geschichte ist schön flüssig erzählt und die Worte lassen den Leser eintauchen in die Welt an diesem kleinen Ort Shaheyla in Kanada. Die Figuren sind teilweise etwas überzeichnet, Gut und Böse klar verteilt, was der Geschichte einen märchenhafte Touch verleiht. Andererseits spielt sie in unserer modernen Zeit - ein Spannungsfeld, das mir gut gefallen hat. Die kanadische Wildnis spielt in ihrer Schönheit, aber auch Gefahr (Bären, Panther, Wölfe) eine Hauptrolle. Besonders wohltuend sind die indianischen Weisheiten und Anregungen, wie wir sie in unser modernes Leben einfließen lassen können - zum Beispiel der Rat, mehr auf unsere inne Stimme zu hören, um Risiken abzuwenden.
Kurzum ein Buch, mit dem man es sich vor dem Kamin gemütlich machen und in einem Rutsch durchlesen kann - spannend, mit wunderschönen Bildern und einer tollen Geschichte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Träumen, 8. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Das Buch "Feuerblume" ist ein Buch zum träumen. Die Autorin beschreibt die Landschaften so wunderbar, dass man das Gefühl bekommt wirklich dort zu sein. Es ist eine Geschichte (Lebensgeschichte) die sich vielleicht viele geheim wünschen. Was würde der Mensch ohne Träume machen? Ich finde das Buch macht die sensible Seelen (und auch die Menschen die an indianische Kultur interessiert sind) reicher. So war es für mich, also alle Punkte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensive Schilderung des Lebens in der kanadischen Wildnis verbunden mit einer Lovestory, 20. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Liebe Büchergemeinde,

per Zufall sind mein Mann und ich bei den Recherchen über Kanada auf einen Film über Sanna Seven Deers gestoßen. Sie beschreibt darin ihr Leben mit ihrer Familie in der kanadischen Wildnis. Da habe ich angefangen, ihre Bücher zu lesen.

Das in "Feuerblume" beschriebene Glück, in der kanadischen Wildnis zu wohnen, kann ich mir sehr gut vorstellen. Auch dass es auf einer Farm normal ist, von morgens bis abends zu arbeiten, um für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Natürlich ist die Protagonistin - Alexandra - in dem Buch noch sehr jung und viele Dinge können sich mit dem Älterwerden ändern - vielleicht aber auch nicht. Sanna hat jedenfalls einen sehr ausgeprägten Drang, Alexandra immer wieder in lebensgefährliche Situationen zu schicken. Sei es der Bär, der das anvertraute Kind bedroht und von Alexandra erschossen wird, sei es, dass der abgewiesene Grant Ryder ihr nach dem Leben trachtet, sei es, dass Alexandra und Großmutter Reed in der Wildnis von einem mutierten Pitbull angegriffen werden u. v. a. m.

Alexandra wird in jeder Lebenslage von den Spirits, an die die Indianer fest glauben, beschützt und von ihrem Geliebten Sam gerettet. Großmutter Reed erklärt: "Du lebst mit uns auf dem Reservat, einem Ort, an dem unser Volk schon seit Tausenden von Jahren lebt, und an dem die Geisterwelt unserer alltäglichen Welt sehr nahe ist. Sie ist ein Teil von uns. ... Dazu trägst du ein Kind in dir, das direkter Abstammung einer alten Familie unseres Volkes ist. Diese beiden Tatsachen erhöhen deine Feinfühligkeit, deine Empfindungen für die Wesen der Geisterwelt um ein Vielfaches. ... Tag und Nacht habe ich gebetet, dass die richtige Frau für Sam auftauchen würde. Ich habe meine Gebete in alle vier Himmelsrichtungen geschickt - in alle Welt." "Und deswegen bin ich hierhergekommen?", flüsterte sie (Alexandra).

In diesem Roman sind die Raben die Boten der Spirits. Da Sam, Großmutter und auch Alexandra fest an sie glauben, gelingt es allen gemeinsam, sich aus gefährlichen Situationen zu retten.

Man erfährt auch einiges darüber, wie man sich in der Wildnis verhalten sollte, um keinen Schaden zu nehmen.

Ein sehr intensives Buch. Ich freue mich auf das nächste!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neubeginn an einem "glücklichen Ort", 6. August 2012
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Die junge Hamburgerin Alexandra Habicht lässt ihr gut situiertes Leben hinter sich. Schon länger hatte sie beruflich und privat das Gefühl, nicht glücklich zu sein. Darum beschließt sie, eine Auszeit zu nehmen. Ihre spontane Reise führt sie nach Kanada, und sie landet in dem kleinen Ort Shaheylah, was soviel wie 'glücklicher Ort' bedeutet. Hier findet sie nicht nur schnell einen Job, sondern sehr bald auch gute Freunde und die Liebe. Endlich hat Alex das Gefühl, wirklich 'angekommen' zu sein, und wer weiß, vielleicht ist Shaheylah ja auch für sie ein glücklicher Ort.

'Feuerblume' ist die überarbeitete neue Veröffentlichung von Sanna Seven Deers' erstem Buch, das ursprünglich schon einmal unter dem Titel 'Shaheylah' aufgelegt wurde. Wenn ich mir die Vita der Autorin ansehe, vermute ich, dass sie einige autobiographische Elemente in diesem Buch verarbeitet hat. Da sie selbst vor Jahren nach Kanada ausgewandert ist, kann sie aus einem Fundus an Erfahrung schöpfen, was ihren Roman besonders glaubwürdig erscheinen lässt. Die Protagonistin wirkt sehr natürlich und sympathisch, und man kann ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen gut verstehen. In der wilden Landschaft Kanadas findet sie ihren wahren Platz im Leben. Hier, im Einklang mit der Natur, fühlt sie sich zuhause. Die Weisheit einer alten Indianerin hilft ihr, sich selbst zu finden, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und die richtigen Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen.
Gerade die Gegensätze in der Handlung machen diesen Roman so außergewöhnlich. Da sind einerseits die geradlinigen, manchmal fast nüchternen Schilderungen des Alltags in dem kleinen Ort. Alex erkennt, dass hier das Leben, umgeben von Wildnis, ganz schön beschwerlich sein kann und jede Menge Abenteuer bereit hält. Aber es gibt auch die ruhigen Momente, wenn alte Geschichten erzählt werden, durch die sie viel über die indianische Kultur und Mystik erfährt. Ihr altes Leben verblasst immer mehr, und sie gewinnt neue, faszinierende Erkenntnisse, über sich selbst, über den Mann, den sie liebt und über ihre Umgebung, in der sie sich mehr und mehr geborgen fühlt.
Schon das Cover stellt eine wunderbare Einstimmung zu diesem eindrucksvollen und vielschichtigen Roman dar, denn es zeigt die Dinge, die für Alex in ihrem neuen Leben besonders bedeutsam werden: Die Feuerblume (Indian Paintbrush) und den Raben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feurerblume v.Sanna Seven Deers, 27. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Ich ging mit viel Erwartung an diesen Roman und war sehr angetan. Ich habe das Buch fast in einem Zug gelesen und je mehr ich gelesen habe, desto mehr begeistert war ich. Konnte ich doch Einiges aus meinen persönlichen Besuchen in Kanada darin finden. Sie schreibt doch für eine Frau, die nicht der First Nation angehört hervorragend. Weiter so, ich werde mir auch das neue Buch von Sanna kaufen.
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4.0 von 5 Sternen Ein wirklich toller Roman in Kanada, 18. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Unterhaltungsgrad
Obwohl ich mich doch eher dem Fantasy- und Thriller-Genre verschrieben habe, bin ich auf den Roman "Feuerblume" bei Blog dein Buch aufmerksam geworden. Aus einem Gefühl heraus habe ich mich für dieses Buch beworben und schwups-di-wups lag es auch schon in meiner Hand. Schnell waren auch schon die ersten Seiten gelesen. Die Autorin führt den Leser direkt in Alexandra's Leben hinein. Konfrontiert ihn gleich mit Alexandra's Wünschen und Sorgen. Der Roman spielt in Kanada und handelt von dem "sich-selbst-finden" und "sein-eigenes-Glück-bestimmen". Sanna Seven Deers hat einen frischen und belebenden Schreibstil. Detailreich schildert sie die Landschaft während Alex' Reise und Aufenthalt in Shaheylah - ist daher so ausführlich, da sie selbst in Kanada lebt und so fließt ihre tägliches Umfeld mit in die Geschichte ein. Ich habe mich während des Romans direkt in Kanada, seine Landschaft und seine Mythen verliebt. Die Autorin lässt in ihre Erzählungen eigenes Herzblut mit einfließen und das spürt man in jedem Wort. Auch den Charakteren ist mit viel Liebe Leben eingehaucht worden. Alexandra ist am Anfang die typische graue Maus, die das Leben der anderen lebt. Langsam aber immerhin merkt sie, dass sie nicht glücklich ist und begibt sich auf die Suche nach sich selbst. Schon beim ersten Aufeinandertreffen von Maggie, Dick, Sam & die restliche Preston-Rasselbande ist die Gastfreundschaft der Kanadier umwerfend und man fühlt sich direkt in die Familie intigriert. Seite für Seite erlebt man den alltäglichen Umgang dieser Personen und erfährt eine Menge über ihre Persönlichkeit.

Nervenkitzel
Man braucht nicht immer einen Gestaltwandler, Vampir oder Serienmörder um den Leser an das Buch zu fesseln. Dies beweist uns Sanna Seven Deers mit ihrem Roman wirklich eindrucksvoll. In "Feuerblume" wird die simple Frage "Wer bin ich - was möchte ich?" behandelt. Es wird im Grunde "nur" der Alltag auf der Ranch und der Weg der Liebe zwischen Alexandra und Sam geschildert. Doch die Autorin baut immer wieder Auf's und Ab's mit ein, die die Geschichte wieder in Fahrt bringen und neuen Wind in die Segel bläst. Der rote Faden wird immer beibehalten und natürlich darf ein Happy End auch nicht fehlen ... Einen kleinen Minuspunkt bzw. einen Kritikpunkt meinerseits gibt es aber doch: Mich hat diese "Traum-Wirklichkeit"-Verknüpfung immer etwas gestört. Es kam mir einfach zu lose, zu wenig zur wirklichen Handlung verknüpft vor. Klar ist, dass es doch einen wichtigen Teil zu den Indianerwurzel beigetragen haben, aber naja, mein Geschmack war es nicht so. Auch dieser Wolfshund am Schluss, der mir wahllos eingeschoben vorkam, dass ja die Wehen einsetzen, ist ein Minuspunkt. Wie gesagt, völlig überflüssig - dieses "Wehenprobelem" hätte man auch definitiv anders lösen können.

Abschlussworte
Ich wusste gar nicht, dass ich so gerne "normale" Romane lese. Einmal angefangen war ich so in dem Aufbau der Liebe von Alex & Sam und von Kanada und seinen Mythen gefesselt - ich konnte nicht mehr aufhören. Bin derzeit auch am Überlegen, ob ich mir schon bald einen weiteren Roman von Seven Deers kaufe, denn ich würde gerne nochmal in die Landschaften Kanadas und seinen Einwohner tauchen. Es war ein reinster Lesegenuss - nur zu empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen Mut zum Neuanfang, 4. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
Alexandra hat eigentlich alles ' einen guten Job, Freunde und Familie. Trotzdem ist sie unzufrieden und verspürt eine Leere in sich. Eines Tages kündigt sie ihren Job und Wohnung. Ihre Eltern und Freunde verstehen sie nicht, Alexandra sich allerdings auch nicht. Sie packt ihre Sachen und fliegt nach Kanada. Sie kann es nicht sagen, aber irgendwas zieht sie dahin. Außerdem hofft sie, endlich zur Ruhe zu kommen und mit sich in Einklang. Vollkommend neue Eindrücke stürzen auf sie herab. Kanada ist anders als Deutschland, das stellt sie sofort fest. Sie kauft sich eine Fahrkarte für den Bus und so beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Bei einem Halt mit dem Bus beschloss Alexandra, spontan eine Pause einzulegen. In dem kleinen Ort Shaheylah wollte sie ein paar Tage bleiben. Ihr gefiel die ungezähmte Natur, die höflichen Menschen und der verschlafene Ort. Als ihr eine Anzeige ins Auge fiel, beschloss sie, dort anzurufen. Haushaltshilfe und Kinderbetreuung ' eigentlich hatte Alexandra keine Ahnung davon. Aber sie war fasziniert von der Little Creek Ranch und den Besitzern, also nahm sie den Job an. Milch aus der Flasche, Gemüse aus dem Kühlschrank, Brot vom Bäcker? Hier musste alles vom Feld organisiert werden ' eine Erfahrung die Alexandra erst erlernen musste. Maggie war nicht nur ihre Chefin, sondern mehr und mehr ihre Freundin. Das Leben war hart, aber es gefiel ihr ungemein. Und dann war da noch Sam, der sich um Alexandra bemühte. Ein Halbblut und ausgerecht der Cousin von Maggie. Das Leben könnte so einfach sein, wenn es keine Höhen und Tiefen gäbe. Auch hier in Kanada muss Alexandra die Erfahrung machen. Nicht nur ihre Freundin Maggie hat große Sorgen, sondern auch Alexandra muss sich mit Grant-Ryder und Estelle herumschlagen. Der Eine will sie unbedingt und Estelle möchte sie gern loswerden und jedes Mittel ist ihr dabei recht. Mehr und mehr verliebt sich Alexandra in Sam und seine Kultur. Seine Großmutter Reed erzählt ihr viel über die Geisterwelt und den Glauben der Indianer. Sie lässt es zu und begreift den Mythos der Indianer. Alexandra möchte in Kanada bleiben, aber ihre Eltern sind davon nicht begeistert. Also fliegen sie zu ihr, um sie wieder nach Deutschland zu holen. ' No! Mehr verrate ich nicht. Es passiert noch einiges, aber ich habe schon zu viel verraten.

Es ist ein wunderbares Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Eine Geschichte übers Aussteigen, loslassen von alten Gewohnheiten und neu anzufangen. Welcher Mut erforderlich ist, um sein altes Leben zu ändern. Leere ' wie viele Menschen verspüren es in sich. Aber wer krempelt schon sein Leben um? Man kann doch viel besser darüber jammern. Die Autorin beschreibt die unendliche Weite des Landes, die ungezähmte Natur und der Glaube der Indianer auf sehr hervorragende Weise. Man kann sich die Berge, Seen und Blumen vorstellen. Eigentlich könnte ich sofort meine Koffer packen und nach Kanada fliegen. Denn die Erzählung macht einfach Lust, sich das Land anzusehen. Ich gehe davon aus, dass die Autorin auch einiges von sich selbst hat einfliesen lassen, denn sie stammt aus Hamburg und ist nach Kanada ausgewandert. Man liest die Liebe zu ihrem neuen Land aus jeder Zeile. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte, denn alle Einzelheiten darauf, kommen in dem Buch vor.
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4.0 von 5 Sternen Neustart in Kanada, 3. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Feuerblume (Taschenbuch)
'Feuerblume' von Sanna Seven Deers handelt von der jungen Alexandra, die mit ihrem Leben in Deutschland nicht zufrieden ist. Sie nimmt sich eine Auszeit und will ein halbes Jahr in Kanada verbringen. Im kleinen Ort Shaheyla, ganz nahe an der kanadischen Wildnis findet sie Arbeit auf einem Bauernhof und mit der Bauernfamilie auch gute Freunde. Alexandras Traum scheint wahr zu werden, als sie sich in den Wildhüter Sam verliebt und ihr durch Sams indianische Großmutter eine ganz neue Kultur erschlossen wird. Doch nicht alle sind mit der Anwesenheit der jungen Deutschen einverstanden…
'Feuerblume' ist eine schöne Geschichte mit Spannung, Liebe und etwas indianischer Mystik. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft und man fliegt nur so über die Seiten. Auch wenn ich auf einige etwas klischeehafte „Widersacher“ hätte verzichten können, war es eine schöne Geschichte in einer besonderen Landschaft und mit interessanten Einblicken in eine fremde Denkweise.
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Feuerblume
Feuerblume von Sanna Seven Deers (Taschenbuch - 2. Dezember 2011)
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