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Mit "Nea Machina" hat sich die Suche nach einem Buch über Kreativität erledigt. Zumindest für alle, die mit Grafik und Gestaltung zu tun haben. Denn etwas Besseres als das Werk der Designer-Zwillinge Thomas und Martin Poschauko gibt es auf dem Markt wohl nicht. Und das wage ich deshalb zu behaupten, weil ich für Teilnehmer von Seminaren eine Literaturliste führe und die meisten Bücher zum Thema Kreativität bestens kenne oder wenigstens sichte. Trotzdem möchte ich meine Behauptung mit einigen Fakten stützen.

Praxisnähe:
So banal die Tatsache klingt, dass die beiden Autoren ihr Geld vorwiegend mit kreativen Ideen verdienen, so erwähnenswert ist sie. Denn die meisten Verfasser von Kreativitätsbüchern beschäftigen sich eher mit Theoretischem und variieren Altbekanntes zu einem neuen "Original". Die Designer-Zwillinge Thomas und Martin Poschauko hingegen lassen ihre Leser an einem authentischen Experiment teilhaben, das zwar als Diplomarbeit für ihr Studium als "Kommunikationsdesigner" endete, aber ganz andere Ziele verfolgte. Sie stellten sich die Aufgabe, innerhalb von vier Monaten möglichst viele verschiedene formale Varianten der beiden vorgegebenen Elemente "Porträt" und "Schriftzug Nea Machina" zu erzeugen. Entstanden sind schließlich über 1000 Varianten und unzählige verschiedene Stile.

Theorie als Festhalten von Erfahrungen:
Statt in bereits veröffentlichten Kreativitätsbüchern nach Regeln zu suchen und diese anzuwenden, begannen Thomas und Martin Poschauko einfach irgendwo mit ihren Entwürfen und hielten die beim Entstehen gemachten Erfahrungen fest. Diese wiederum komprimierten sie zu sprachlich vermittelbaren Thesen und ordneten diese in einen, auch für Externe nachvollziehbaren Ablauf. Das Resultat all dieser Reflexionen umfasst sechzig Seiten, ist selbstverständlich wunderschön gestaltet und steht zu Beginn des Buches. Ich habe es allerdings erst gelesen, nachdem ich den beiden bis zum Schluss ihres Experiments gefolgt und auf Seite 406 angekommen war. Denn es reizte mich, meine bisherigen Ansichten und Erkenntnisse über Kreativität anhand des Experiments zu überprüfen.

Einbezug der Technik:
Während sich die meisten Thesen auf andere Tätigkeiten und kreative Prozesse übertragen lassen, können von der aufmerksamen Verfolgung des Experiments "Nea Machina" vor allem Grafiker profitieren. Vorausgesetzt, sie beherrschen die speziellen Software-Programme der Branche im Schlaf. Schaue ich meinem Grafiker über die Schultern, so kommt mir der Schweizer Skiakrobat Art Furrer in den Sinn, der sagte, er habe keine Skier an den Füßen, sondern einfach lange Füße. Anders gesagt: Der Computer muss machen, was ihm der Grafiker befielt. Und nicht umgekehrt.

Aufzeigen der Grenzen digitaler Hilfsmittel:
Mit dem Computer lässt sich zwar vieles machen, aber nicht alles. Dieses Buch erinnert eindrücklich daran, dass kreative Prozesse auch Grenzen überschreiten und traditionelle Methoden der Gestaltgebung miteinbeziehen. Auf den über 400 Seiten wird also noch gezeichnet, skizziert und fotografiert. Es entstehen Bastelarbeiten, Collagen, Linol- und Holzschnitte. Und bei der Bewertung werden immer auch mögliche Räume und Anwendungszwecke berücksichtigt.

Schule des Beobachtens:
Wenn viele kreativ Tätige nicht mehr beobachten können, ist das auch die Schuld verkopfter Ausbildungslehrgänge. Es gehört daher zu den Qualitäten dieses Buches, dass die Autoren großen Wert auf die Kunst des Beobachtens legen. Sie zeigen anschaulich auf, dass Beobachten mehr ist, als das Aufzählen von Dingen, die ohnehin jedem ins Auge fallen. Ein guter Beobachter nimmt verborgene Muster, Spannungen, Widersprüche und überraschende Gemeinsamkeiten wahr, um dann zu Erkenntnissen zu gelangen, aus denen sich kreative Lösungen ergeben. Auf solch wichtige Elemente des kreativen Arbeitens weisen sie auch in ihren zahlreichen Exkursen hin.

Kreativ gestaltetes Kreativbuch:
Die meisten Bücher über Kreativität erinnern eher an akademische Diplomarbeiten, staatliche Informationsbroschüren, Gebrauchsanweisungen elektronischer Geräte oder Abschlussberichte von Juristen. Ganz anders dieses Buch. Allein die sechzig Seiten "Thesen zu Gestaltung und Kreativität" würden eine Anschaffung rechtfertigen. Denn anschaulicher, schöner und unterhaltsamer lässt sich Theoretisches kaum vermitteln. Und dass auch das Experiment selber in einem Gewand daherkommt, das die Blicke auf sich zieht, versteht sich von selbst.

Mein Fazit: Zuerst die Praxis, dann die Theorie. Dieser Losung sollten Verfasser von Kreativitätsbüchern eigentlich immer folgen. Dass sie es meist nicht tun, liegt allerdings auch an den Verlagen, die zu Recht hohe Kosten und Mehrarbeit fürchten. Daher geht mein Dank für dieses aussergewöhnliche Kreativbuch nicht nur an die beiden Autoren, sondern auch an den Verlag Hermann Schmidt Mainz. Denn um dem Publikum ein so kreativ und schön gestaltetes Buch zu präsentieren, braucht es ein leidenschaftliches Engagement für große Ideen. Und den Mut, den Preis zu verlangen, den das Resultat wert ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. November 2014
Ich bin kein zeichnender oder bildender Kreativer, und doch hat mich das Buch bestens unterhalten und angeregt, meine Kreativität zu hinterfragen. Das erfolgreiche Künstlerduo zeigt bunt, verrückt und verspielt, wie wir aus eingefahrenen Gestaltungsmethoden heraus finden. Also weg vom nur auf dem Monitor arbeiten, weg vom nur vorher Konzepte überlegen - hin dazu, spielerisch immer wieder die Methoden zu wechseln, sich vom reinen Spiel auf neue Ideen bringen zu lassen.

Ein Buch, das Spaß macht!
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am 8. April 2014
Das ist ein Spitzenbuch, trotzdem es um Gestaltung geht und mir diese größtenteils überhaupt nicht liegt. Für das Design gibts einen Punkt Abzug, die Farben tun beim Lesen weh. Sonderfarben sind nicht gleich geil!

Der Inhalt ist jedoch Gold wert. Da muß mein ästhetisches Wohlbefinden ausnahmsweise mal zurückstecken.
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am 27. November 2010
Das ist wirklich das Inspirierendste zwischen zwei Buchdeckeln seit langem !
Und diesmal kann man sich nicht nur an den unendlichen, kommentierten und wunderschönen Variationsketten entlang hangeln, sondern bekommt für sein Geld auch noch einen theoretischen Text, der den Entstehungsprozess der Arbeiten reflektiert. Dieser komprimierte Text mit vielen erklärenden Zeichnungen gleicht einer Handlungsanweisung für ein phantasievolles und erfolgreiches Variieren.
GRANDIOS !
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am 23. Februar 2011
Hallo neugieriger Buch-Interessent. Hallo engagiertes Verleger-Team.

Vor einigen Tagen gegen 6.30 Uhr im Studio, und in aller Mucksmäuschenstille, begann ich mal dezent zwei Stunden in NEA MACHINA einzutauchen. So dicke Brocken behandle ich grundsätzlich respektvoll, da ich immer denke: »Puh. Das alles lesen?«. Yes, es hat sich gelohnt dafür aufzustehen und das alle zwei Tage immer wieder zu tun. Ein tolles Vorwort. Und herzlichen Dank dass Ihr, liebes Verleger-Team, das Buch umgesetzt habt. Und vor allem so umgesetzt habt, wie es eben nun im Buchregal zu haben ist. Klasse!

Schon in den ersten Zeilen spiegeln sich viele Dinge wider, die man an sich selbst entdeckt, aber nie "bewusst" umsetzt, sondern eher unterbewusst. Dinge, wie auf die Signale des Körpers zu hören oder sie zu fühlen verbinden sich dabei wieder mit meiner Bioenergetic-Ausbildung, und mit vielen anderen Dingen.

So hatte ich schon nach den ersten Zeilen eine tolle Idee, wie wir es für unser Design Studio endlich schaffen könnten, unseren lange geplanten Creative Friday auf eine neue Ebene zu lüpfen. Ob er nun »Creative Friday« heißen wird, wird sich zeigen. Auf alle Fälle ' das Buch macht Spaß.

Toby O. Rink
emotion effects
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Meine Tochter nutzt das Buch für ihr Studium in Kunstpädagogik und ist begeistert von den vielseitigen Inspirationen, die das Buch ihr gibt.
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am 13. Oktober 2015
Auch wenn die Vorgehensweisen zur Ideenfindung, wie sie hier beschrieben werden, natürlich grundsätzlich nicht neu für einen Kreativen sind, so ist doch die Art der Präsentation ungewöhnlich. Auch die Ergebnisse der beiden Autoren sind teilweise überraschend und durch Einbeziehung des Digitalen auch zeitgemäß. Manchmal finde ich die entwickelten Bildbeispiele allerdings ein bisschen hausbacken.
Man wird bei der Lektüre animiert, die Beispiele weiterzudenken oder selbst auszuprobieren. Und mehr kann eine Anleitung zur Kreativität eigentlich nicht leisten.
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am 11. April 2011
Bin gerade nach dem Vortrag von Martin und Thomas Poschauko nach Hause gekommen. Ich studiere Kommunikationsdesign, bin im 4. Semester und heute waren sie bei uns zu Gast und haben uns Vieles darüber erzählt, wie das Buch entstanden ist.

Das ist der absolute Wahnsinn, ich beneide die zwei im besten Sinne des Wortes, denn das ist das PERFEKTE Team. Sie sind Zwillinge und haben von da her sehr ähnliche, für manche Menschen bestimmt schräge, Denkweise. Aber davon träumt doch jeder Designer, das Arbeitsteam zu finden, wo sich Querdenker immer zu 100% verstehen.

Bin tiefst beeindruckt von allem, was ich heute sehen durfte: Arbeitsweise und -klima, Insprirationsquellen, Dokumentation vom Prozess, die Sachen selbst. Den zwei Kerlen entgeht einfach nichts, sie betrachten die Welt mit weit offenen Augen und können aus jedem Müll Ideen rauspressen. Und zwar tolle und brauchbare Ideen.
Das Buch kauf ich mir, obwohls nicht gerade billig ist. Ich wette aber, dass es sich lohnt.
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am 5. Dezember 2014
Ein super Buch, um nen Einblick in einen sehr kreativen Arbeitsprozess zu erhalten.
Inzwischen einer meiner absoluten Lieblingsbücher :) .
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am 19. August 2015
Ich sah das Buch hier in Amazon und war sofort begeistert. Ich konnte es kaum erwarten bis das Buch da war und habe es direkt verschlungen! Es gibt so viele tolle Ideen und Lösungen für eine kreative Blockade. Nachdem ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe, hatte ich direkt zahlreiche Ideen und richtig Lust zu experimentieren. Auch sehr interessant lesen sich die verschiedenen Theorien von kreativen Arbeitsprozessen, man versteht viel besser den eigentlichen kreativen Prozess und eventuell findet man sogar das Problem seiner eigenen kreativen Blockaden. Die "schreiende" Gestaltung in Orange Gelb und Rot schrecken eventuell einen Gestalter ab, aber davon sollte man sich nicht beirren lassen! Ich nehme das Buch immer wieder gerne in die Hand und lasse mich während Arbeitsprozesse anregen (vor allem bei Blockaden). Ich empfehle das Buch jeden, der sich dafür interessiert, seinen eigenen kreativen Arbeitsprozess zu hinterfragen, oder sich in seiner Kreativität festgefahren fühlt oder neue Anregungen sammeln möchte und neue Experimente wagen möchte.
Zum Schluss noch ein Fazit: Das Buch macht einfach Spaß!
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