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am 10. September 2013
Dieses Buch ist nicht mehr und nicht weniger als eine Ansammlung von Wortmarken in Buchform. Schwarzweiss - völlig korrekt.

Das Buch ist etwas größer, nicht unbedingt eine gemütliche Lektüre für das Lesen im ÖPNV - lässt sich aber aufgrund des weichen Einbands gut blättern. Der Schutzumschlag ist ein nettes Gimmick.

Das Papier ist recht dick - das passt ins Gesamtkonzept des Buchs, das - eben weil es kein Lehrbuch ist - im Grunde selbst ein Designprodukt ist.

Die einzelnen Marken sind nummeriert und kommentiert. Die Kommentare sind ausgesprochen winzig und somit ärgerlich. Auch hier ist klar das Designkonzept des Buchs ersichtlich, dem sich diese winzigen Kommentarblöcke unterordnen. Diese Kommentare zu lesen ist in mehrfacher Hinsicht eine Zumutung.

FAZIT:

Ein Buch zum Schauen. Lesen ist Nebensache und muss auch nicht wirklich sein, denn die Kommentare zu den einzelnen, vorgestellten Wortmarken sind mithin belanglos, beliebig und willkürlich. Sie erfüllen aus meiner Sicht eher eine Alibifunktion.

Die Leistung des Buchs sehe ich im Zusammentragen der Marken. Und wer mal richtig Langeweile hat, kann sich alle Kommentare durchlesen.

Für diese Sammlung ist mir der verlangte Preis zu hoch, das Buch zu schwer und das Papier zu dick.

Ich habe dieses Buch zurückgegeben, mit dem Wissen, dass "alles möglich ist", wenn man eine Wortmarke entwickelt. Man muss sich einfach trauen und ein paar Grundlagen beherrschen. Für die Inspiration ist ein Buch mit derart vielen Beispielen verwirrend.
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Die meisten Musikliebhaber betrachten es irgendwann als Wunder, dass sich mit so wenigen Tönen so viele Varianten bilden lassen. Ähnlich ergeht es denen, sie sich mit Buchstaben beschäftigen. Sei es als Schriftsteller, Sprachwissenschaftler oder Grafiker. Trotzdem kann der berüchtigte Kreativitätsstau den verzweifelten Aufschrei „Es gibt einfach nichts Neues mehr“ auslösen. In einem solchen Falle ist Durchatmen, Liegenlassen oder ein Gespräch mit einem Mathematiker angesagt. Denn schon mit wenigen Variablen wächst die Zahl möglicher Kombinationen ins Unermessliche. Und das zeigt auch dieses Buch, das anregt und Gestaltern die Angst vor dem weißen Blatt nehmen kann.

Mit dem Bleistift arbeiten trotz Computern und genialen Softwareprogrammen noch immer die meisten Grafikdesigner. Darauf weist der Design-Journalist, Autor und Texter Michael Evamy in seinem Intro ebenfalls hin. Und er muss es wohl wissen, arbeitet er doch mit bedeutenden Agenturen zusammen. In seinem Vorwort zählt er zudem die wichtigsten Stationen auf, die unsere Sprachzeichen durchliefen. Und er gibt einen ersten Einblick in die Prozesse einer Wortmarke.

Ebenfalls im Intro wird der Leser und künftige Benutzer dieser Beispielsammlung mit dem einzigen Makel des Buches bekannt gemacht. Stören wird er allerdings nur solche, die dummerweise ihren Adlerblick oder die Brille verloren haben und deshalb die mikroskopisch kleinen Buchstaben der Legenden kaum entziffern können. Obwohl ich leider ebenfalls zu dieser Gruppe gehöre, konnte dieser Aufreger meine Gesamtbewertung nicht beeinflussen. Denn die fünf Sterne haben sich Autor und Verlag redlich verdient.

Der sparsame Einsatz von Farbe ist gerechtfertigt. Denn die meisten Grafikdesigner lernten noch, dass ein gutes Typologo faxtauglich sein sollte, also auch in Schwarz-Weiß seine Wirkungskraft entfalten muss. „It’s all in the Font“ lautet denn auch die Überschrift des ersten Kapitels, wobei mich der Zusatz „Schrift wirkt – auch unbewusst“ etwas irritierte. Denn unter Berücksichtigung dessen, was uns Hirnforscher über die Informationsverarbeitung im Gehirn sagen, müsste man allenfalls schreiben: Schrift wirkt auch bewusst. Voll zustimmen kann ich hingegen der Behauptung, dass die vorgestellten Typologos erkennen lassen, wer sich eng an gerade angesagte Schriften anlehnt und wo Einfachheit ein Zeichen von Langlebigkeit ist.

Um „More or Less“ geht es in der zweiten Abteilung, die ab Seite 100 beginnt und sich dem Thema der Reduktion widmet. Und was passiert, kann wenn ein Grafiker die Horizontale verlässt erfahren wir im Kapitel „Alternative Arrangements“. Alle Liebhaber von Ligaturen, Akzenten, Punkten, Schrägstrichen, Et-Zeichen oder Doppelpunkten kommen im vierten Kapitel auf ihre Rechnung. Und um die Varianten im eigenen Raum geht es unter der Überschrift „Carriers & Corners“.

Ebenso interessant, aber wohl eher für ein kleineres Publikum gedacht, ist die kommentierte Sammlung fremder Zeichen aus Ost und West. Es ist daher nicht weiter erstaunlich, dass dieses Kapitel meinen Ärger über die schlecht lesbaren Legenden wieder weckte. Der verrausche zum Glück sofort wieder, als ich mich über die Beispiele der Abteilung Symbole freute. Denn auch bei der Grenzzone zwischen Wörtlichem und Visuellem überzeugte die getroffene Auswahl anschaulicher Mustervorlagen. Der umfassende Index der Auftraggeber erleichtert das Auffinden bestimmter Typologos, wobei die Fontgröße von den Legenden übernommen wurde.

Mein Fazit: In dieser schön gestalteten Sammlung von Typenlogos finden sich über 1'300 Beispiele aus der ganzen Welt. Wofür der Leser diese Zusammenstellung nutzen wird, bestimmt wohl zum größten Teil seine berufliche Tätigkeit. Mir dient sie als Ideengeber und für die Zusammenarbeit mit Grafikern, Denn leider hatte ich nie so gut zeichnen gelernt, dass ich das aufs Papier bringen kann, was in meinem Kopf als Vorstellung eines Typologos bereits da ist.
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am 11. November 2012
Das passt wie die Faust aufs Auge – zumindest wenn es darum geht mein Interesse für ein Fachbuch zu wecken. Denn Typografie und Logo-Design als thematischen Schwerpunkt zu nehmen ist vorerst das Beste was mir passieren kann – als typophilen Kommunikations-Designer. Der Titel TypoLogo überzeugt somit direkt, selbst ohne Betrachten des Covers und der Zusatz “Mit Zeichen Zeichen setzen!” lässt die Erwartungen noch um einiges höher schnellen. Doch genau dies kann natürlich letztendlich, an dieser Stelle, das große Problem sein.

Doch fangen wir einfach mal mit dem ersten visuellen Eindruck an, dem Umschlag des Buches.

Dieser ist sehr schlicht gehalten und selbst mit seiner Farbgebung entsprechend sparsam, dies ist sehr angenehm, denn wer weiß was sich im Inneren befindet.

Schon geht es los, Folie ab und durchblättern – und siehe da, die Haptik des Buches ist sehr angenehm. Hab ich doch Bilderdruckpapier erwartet und eine starre Handhabung – wie es oft bei solchen Büchern ist – kommt dieses Buch mit einen matten Naturpapier daher, das sich sehr angenehm blättern lässt. Somit ergibt sich direkt der Eindruck, ein Nachschlagewerk in den Händen zu halten.

Weiter geht es zum Inhalt des Buches, als erstes fällt auf, das es visuell sehr “eintönig” ist – denn es sind primär schwarze beziehungsweise auch weiße Logos zu sehen. Zwischendurch blitzt hie rund da ein farbiges TypoLogo auf, doch das ist bei dieser Thematik überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil es ist richtig, denn der Zusatz lautet Mit Zeichen Zeichen setzen und nicht Mit Farbe Zeichen setzen. Auch wenn dies kurz irritierend wirkt, ist es inhaltlich völlig korrekt. Denn nur so kann man sich auf die typografische Gestaltung des jeweiligen Logos konzentrieren.

Die Größe des Buches ist ebenfalls sehr angenehm und erlaubt es halt, wie bereits erwähnt, eine schöne Handhabung beim Blättern. Was aber an dieser Stelle ein wenig irritierend ist, ist die Schriftgröße. Diese scheint mir doch einen Tick zu klein zu sein und erschwert ein wenig das schnelle Erfassen der zusätzlichen Informationen. Aber dies ist natürlich, wie so oft, ein rein subjektive Empfindung und der eine mag es, der andere – in dem Fall ich – nicht.

Inhaltlich ist es sehr schön, das es ein guter Mix ist. Ich konnte spontan einige “sehr” alte und etablierte Logos entdecken, genau so wie einige relativ aktuelle und neue Logos. Diese Mischung macht die Logoauswahl sehr interessant und speziell untereinander Spaß. Denn hier kann nicht eindeutig bestimmt werden, ob ein Logo aus den 70ern ist oder erst drei Jahre alt.

Insgesamt ist dies ein schönes und interessantes Buch, das einen guten Überblick von TypoLogos gibt und einem somit auch mal den Horizont bei der typografischen Entwicklung und Gestaltung von eigenen Projekten erweitert.
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am 15. Oktober 2013
Ein ganzer Haufen reiner Typologos erwartet den Betrachter dieses Werkes. Gut sortiert nach unterschiedlichen Themengruppen und mit interessanten Hintergrundinfos zu den einzelnen Logos lohnt sich dieses Buch absolut.
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