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4.0 von 5 Sternen Von Meistern und ihren Werken
Hans-Peter Förster, auf dessen einer Schulter Armin Reins steht, schickte mir vor geraumer Zeit ein anlagenbeladenes Mail. In einem Ton, der die eigenen Theorien bezeichnenderweise überhaupt nicht berücksichtigt, befahl er mir Förster, das Wort "Corporate Wording" schleunigst von meiner Internetseite zu entfernen. Sonst... Und nun lese ich im Buch von...
Veröffentlicht am 15. Februar 2008 von Fuchs Werner Dr

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Praxisratgeber mit den üblichen Mängeln
Zuerst zu meinem Hintergrund: Ich schreibe aktuell an meiner Dissertation über Unternehmens-Identität im Internet und erhoffte mir von Armins Reins Buch über Unternehmens-Sprache bereichernde Anregungen.

Diese kann das Buch auch liefern, allerdings mit vielen Einschränkungen: Reins kommt aus der Praxis und ist dort absoluter Experte hat aber...
Veröffentlicht am 25. Juni 2010 von Vincent Vinyl


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Praxisratgeber mit den üblichen Mängeln, 25. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Zuerst zu meinem Hintergrund: Ich schreibe aktuell an meiner Dissertation über Unternehmens-Identität im Internet und erhoffte mir von Armins Reins Buch über Unternehmens-Sprache bereichernde Anregungen.

Diese kann das Buch auch liefern, allerdings mit vielen Einschränkungen: Reins kommt aus der Praxis und ist dort absoluter Experte hat aber von Wissenschaft wenig Ahnung - das kann man bewerten wie man will, man liest es zumindest aus seinem Buch zu jederzeit heraus. Das Buch ist zwar unterhaltsam geschrieben und Reins sagt vieles Richtige und Wichtige über eine leserfreundliche und anregende Unternehmens-Sprache - an seine eigenen Patentrezepte hält er sich aber nicht immer.

Beispielsweise erwähnt Herr Reins in einem Beispiel einen sogenannten "Curt Cobaine"...Von jemandem, der über zielgruppengerechte Sprache und professionelle Rhetorik schreibt, könnte man etwas mehr erwarten als gleich zwei Rechtschreibfehler bei einer simplen Namensnennung. Weiterhin geht der Autor teilweise von meiner Ansicht nach veralteten Zielgruppen-Modellen aus und teilt Kunden relativ trennscharf etwa in "Trendorientierte", "Wertorientierte", "Gefühlsorientierte" ein. Diese Trennung ist aus psychologisch-soziologischer Sicht veraltet, da Kunden immer mehr zu einer "black box" werden und in der heutigen, pluralisierten Gesellschaft, nicht mehr derart eindeutigen Kategorien entsprechen.

Außerdem tappt Reins in die übliche Praktikerfalle und bietet mit zahlreichen Gastautoren und "Best Pratices" zwar einen netten Praxisüberblick über erfolgreiche Unternehmen, aus denen sich aber kaum allgemeine Erkenntnisse ableiten lassen. Es handelt sich um höchst individuelle Beispiele, die aus wissenschaftlicher Sicht wenig Aussagekraft besitzen.

Weiterhin kritisiert Reins zwar die unverständliche Sprache einiger Unternehmen und führt dies auf den inflationären Einsatz von Anglizismen zurück, schreibt aber munter selbst über "Trigger" (statt Anreize), "Hoch-Chunken" (statt steigern) und eben "Corporate Language" statt Unternehmens-Sprache.

Für den wissenschaftlichen Rahmen ist das Buch damit nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Doch auch Praktiker sollten Obacht geben, um sich nicht von einer Scheinlogik täuschen zu lassen, die suggeriert, dass sich individuelle Beispiele verallgemeinern lassen.

Fazit: Ein sehr gut geschriebenes und unterhaltsames Buch, das aber an den üblichen Krankheiten der Praxisliteratur krankt und vorgibt mehr zu sein, als es letzten Endes meiner Meinung nach bieten kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So unterhaltsam und substanziell wie Werbung, 2. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Das unterhaltsamste Buch zum Thema Marken-Sprache weit und breit.
Ärgerlich bloß, dass es nicht hält, was der Titel verspricht: Sprache als verbale Ausprägung einer konsistenten CI ist hier ein ähnlich bestimmendes Thema wie Emanzipation in den Waschmittelspots mit Clementine (Leute in Herrn Reins Alter werden sich erinnern). Dass Sprache verkaufen kann, wird sehr kurzweilig geschildert. Aber eben auch kurzatmig, denn das Tempo und die Varianz mit dem der launige Reigen aus Kampagnenmotiven, Anekdoten und Theorieversatzstücken über die systematischen Lücken hinweghechelt gleicht in Modulationsfähigkeit und inhaltlicher Tragweite den Ansagen des Ringsprechers Michel Buffer. Der wird gleich eingangs des Buches als Rolemodel für CL gefeiert. Was Wunder, ein besseres Beispiel, wie einträglich es sein kann, leeres Stroh zu dreschen, hätten selbst versiertere Werbetexter als Herr Reins nicht erfinden können.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Meistern und ihren Werken, 15. Februar 2008
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Hans-Peter Förster, auf dessen einer Schulter Armin Reins steht, schickte mir vor geraumer Zeit ein anlagenbeladenes Mail. In einem Ton, der die eigenen Theorien bezeichnenderweise überhaupt nicht berücksichtigt, befahl er mir Förster, das Wort "Corporate Wording" schleunigst von meiner Internetseite zu entfernen. Sonst... Und nun lese ich im Buch von Armin Reins, gleich unter "Dank", ebenso gewichtige Copyright-Hinweise. Geschützt sind die Begriffe "CL-Sprach-Stilgruppen", "CL-Sprachbank", "CL-Manual", "CL-Farbmethode", "CL-Sprachpositionierung", "CL-Sprachzwiebel", "CL-12-Schritte-Methode", "CL-Copy-Check". Für "Corporate Language" erhielt der die Besitzerrechte offenbar nicht. Lieber Kollege Reins, ich finde es unsäglich, wenn Handwerker ihre Arbeitsuntensilien mit juristischen Bannflüchen belegen. Die Minimalstrafe ist der Abzug eines Sterns.

Copy hin - Right her, der Inhalt ist nicht neu. Aber neidvoll muss ich gestehen, dass Armin Reins ein Verpackungskünstler Christo'schen Ausmasses ist. Daher erkennt der staunende Leser plötzlich Strukturen, Formen und Gesetzmässigkeiten, die ihm vorher nicht bewusst waren. Zumindest nicht in dieser Klarheit. Und wo seine eigene Wortgewalt nicht ausreicht, verstärkt sie Reins durch Bilder, Beispiele, Farben und schöne Gestaltung. Toll gemacht. In der Schweiz gäbe das einen ADC-Würfel. Eine weitere Auszeichnung steht Armin Reins zudem für Verdienste um den Nachwuchs zu. Denn seine Warnungen vor lustiger und origineller Sprücheklopferei sind eindringlich und logisch abgefedert. Aber da Reins kein Anhänger der schwarzen Pädagogik ist, ermutigt er die Leser zur Nachahmung seiner Lehre, ohne sie leider genügend darauf hinzuweisen, wie wichtig das Üben ist. Aber das werden sie früh genug selber merken.

Einem Autor die Höchstnote trotz bestem Inhalt, schönster Verpackung und schlagendster Beispielsammlung wegen läppischer Begriffsbesetzungen zu verweigern, hat den Ruch von Kleinkrämerei. Wäre es auch, würden mich Alpha-Tierchen mit grossem Sendungsbewusstsein nicht so nervös machen. Aber was Armin Reins an Selbstlob in sein Buch einfliessen liess, weicht schon beinahe die Druckerschwärze auf. Und so kommt ganz zum Schluss, was nach 388 Seiten nicht zu erwarten war: ein schlechter Text. Was unter der Headline "Über den Autor" folgt, widerspricht allem, was vorher gepredigt wurde. In der Sprache eines Beipackzettels erfährt der Leser, welch tollem Hecht er in den letzten Stunden zuhören durfte. Weil ich genau das nicht hören will und weil mich auch die neurowissenschaftlichen Ausflüge von Reins wenig überzeugten, bleibe ich bei meinen vier Sternen und damit bei der Kleinkrämerei.

Mein Fazit: Eine Texterfibel, die ich allen gerne weiterempfehle, denen das Erlernen eines schönen Handwerks so wichtig ist, dass ihnen einige lästigen Makel des Lehrmeisters egal sind. Armin Reins gehört ohne Zweifel zu den Künstlern seines Fachs und kann sein Wissen auch in nachvollziehbarer Form weitergeben. Man muss Künstler nicht zwingend mögen, um ihre Werke zu bewundern.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht neu, aber besser!, 13. Februar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Wie auch schon bei der "Mörderfackel" stellt Herr Reins sein Talent unter Beweis, andere Leute für ihn die Arbeit machen zu lassen und das Ergebnis anschließend als bahnbrechende Erkenntnis zu verkaufen - meine Hochachtung; gutes Prinzip!

Die Systematik, unterschiedliche Zielgruppen unterschiedlich anzusprechen und farbliche Kennungen für die verschiedenen Stilrichtungen vorzunehmen sowie das Konzept einer unternehmensspezifischen Sprache sind nichts Neues mehr (H.-P. Förster veröffentlichte 2006 bereits die 8. Auflage seines Buches mit dem ebenso überheblichen wie einfallslosen Titel "Texten wie ein Profi", in dem er das Farbsystem anwendet. Im Gegensatz zu CL spricht er nur von CW - Corporate Wording.)

Trotzdem ziehe ich das Buch von Reins vor - es wird meiner Vorstellung von Werbung als Gebrauchskunst eher gerecht. Es reicht eben nicht, nach vorgegebenen Schemata roboterhaft Worte aneinander zu reihen, um einen guten Text zu produzieren. Das macht CL mehr als deutlich.
Auch die Beispiele aus der (fiktiven) Praxis - da wird ein Mineralwasser von unterschiedlichen Textern für unterschiedliche Zielgruppen beworben - unterstreichen einleuchtend Reins' Anliegen: wir schreiben für Individuen, nicht für eine dumpfe Masse!

Und schließlich bleibt zu hoffen, dass Herrn Reins' Buch Beachtung bei den Entscheidern findet, die bisher die deutsche Sprache und deren donquichottehafte Ritter vom Federkiel, die Texter, stets als Nebenprodukt gesehen und viel zu stiefmütterlich behandelt haben.

Insofern empfehle ich das Buch gerne jedem Texter, der das ein oder andere Mal vielleicht einen Beleg benötigt, um Berater oder Kunden davon zu überzeugen, warum er/sie gerade diese Formulierung gewählt hat; als auch jedem Manager, der ernsthaft vorhat, sein Unternehmen schärfer zu profilieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die richtigen Worte sagen mehr als tausend Wörter, 11. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Praktiker erläutern welchen Beitrag gute Texte leisten, um Markenbotschaften effektiv an den Konsumenten zu bringen.

Bücher über gutes Texten in der Werbung gibt es nicht viele. Gute Bücher über Texten noch viel weniger. Anscheinend haben viele Verleger und Kreative die Erkenntnis der Copytest-Forschung im Kopf, die besagt, dass die meisten Anzeigentexte vom Betrachter gar nicht gelesen werden. Wohl deshalb gibt es prachtvolle Bildbände voll mit herausragenden Anzeigen, doch gute Texte aus Werbung, Direct-Mailings oder Pressemitteilungen findet man kaum in Buchform gesammelt. Ein besseres Qualitätsbewusstsein im Umgang mit der Sprache im Marketing wäre jedoch wünschenswert, bedenkt man den ständig wachsenden Ausstoß an Drucksachen und elektronisch verbreiteten Texten.

Armin Reins, der bereits mit Die Mörderfackel" ein hervorragendes Buch über Werbetexter vorgelegt hat, liefert nun mit dem schwergewichtigen und edel aufgemachten Titel Corporate Language" ein weiteres Werk über das Handwerk und die Kunst des Textens. Top-Werber aus Agenturen, Kommunikationsmanager von Unternehmen und Werbeforscher geben in dem neuen Buch in Form von Artikeln oder Interviews Auskunft darüber, welchen Beitrag gute Texte für das Marketing und das Unternehmensimage leisten.

Firmen tun gut daran, nicht einfach nur wahllos Wörter zu produzieren, sondern die richtigen Worte zu wählen, um Markenbotschaften effektiv an den Konsumenten zu bringen. Dabei findet man nicht nur eine Vielzahl gelungener Beispiele und detaillierte Wort-für-Wort-Analysen von Texten, sondern auch sehr praxisnahe Ratschläge und Checklisten.

Viele der Beiträge sind selbst Proben eines wirkungsstarken Umgangs mit Sprache. Denn: Gute Texte sind Verführer" - um nur einen Beitrag zu zitieren, in dem erklärt wird, was Texter von Casanova, dem Schutzheiligen aller Verführer, lernen können. Das Buch sollte jeder in die Hand nehmen, der mit Sprache Produkte oder Unternehmen verkaufen will - egal, ob er oder sie selbst textet oder die Arbeiten anderer bewerten muss. Auch wenn nicht jeder Beitrag gelesen werden muss, so ist doch das Stöbern und Blättern in dem prachtvollen Band nicht nur erhellend, sondern auch vergnüglich.
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2.0 von 5 Sternen Nettes Marketing-Instrument, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist anregend, durchaus. Es ist auch Dümmeres zum Thema geschrieben worden. Aber das ändert nichts daran, dass es ein Meinungsbuch auf der Grundlage von persönlichen Erfahrungen bleibt. Soll heißen: man kann es glauben oder auch nicht. Das Buch wird bestimmt durch Leersätze wie "Was ist näher am Produkt als die Sprache" (S. 10) oder "Darum träumen wir eher von einem Mercedes als von einem Mitsubishi" (S. 9), wobei die Richtigkeit der letzten Aussage sehr viel mit dem deutschen Wirtschaftswunder und fast gar nichts mit der Corporate Language zu tun hat.
Pseudothesen sollen nahelegen, "dass allein durch unverständliche Wortwahl jährlich Milliarden Euro aus dem Fenster geworfen werden" (S. 11). Der wissenschaftliche Touch wird aufgebaut, indem behauptet wird, die Methode sei "ergänzt durch Gespräche und Projekte mit Sprachwissenschaftlern, Neuro-Linguisten, Researchern (!), Controllern und Unternehmensberatern" (S. 12). Der Autor wäre kein Werbefachmann, würde er seine Methode nicht werblich benennen: "die CL-12-Schritte-Methode". Nun ja, niemand weiß besser als der Autor, wie man die Sprache für Werbezwecke einsetzt. Insofern ist er konsequent.
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5.0 von 5 Sternen Für kleine und mittlere Unternehmen und Entscheider; ein gutes Fachbuch., 16. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist ein Augenöffner. Perfekt für jeden Unternehmer, der wissen will ob seine Pressetexte, Werbetexte, Mailings und Weihnachtskarten gut getextet sind oder sich selbst verbessern will.
Ein wunderbares Buch, voller konkreter Informationen die einem den Eingang in professionelle Kommunikation per Schriftform für Unternehmen und zwischen Menschen erleichtert.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen, glücklich werden und lernen, 29. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist für alle, die ein preiswertes Seminar zum Thema "Texte in der Werbung" besuchen wollen, ein Pflichtkauf. Der Vorteil, den heimischen Schreibtisch (oder das Sofa) nicht verlassen zu müssen, während man sich fortbildet, ist neben der amüsanten und detailreichen Lektüre eines der Hauptargumente. Wer diese Buch gewissenhaft durcharbeitet, schreibt anschließend anders. So viel ist sicher. Ob es denn auch besser ist? Das soll Herr Reins entscheiden.

Ginge es hier um Aktien, würde ich empfehlen: STRONG BUY!
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut gemacht, 2. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich bereits mit der "Mörderfackel" von Armin Reins gute Erfahrung gemacht hatte, hab ich mir nun auch "Corporate Language" zu Gemüte geführt. Das Buch ist sehr gut gemacht, sorgfältig recherchiert, interessant gegliedert und vermittelt eine Menge Stoff zu den Themen Texten und Corporate Text.

Das Buch startet mit einem Interview Michael Buffer, dem bekannten Boxringsprecher, der den Satz "Let's get ready to rumble" geprägt hat und damit sein Geld verdient. Weitere Interviews folgen und man taucht langsam ein in den Themenkreis Sprache in Unternehmen.

Auch dieses Mal hat Armin Reins bekannte Kreative gebeten, Beispiele für sein Buch zu erarbeiten. Hier gehts um eine imaginäre Sprudelmarke, die textlich beworben werden soll. Mir gefällt der Abschnitt nicht so gut, aber das ist wohl eher Geschmackssache.

Herzstück für mich ist Reins Systematik der fünf Zielgruppen, die individuell betextet und somit spezifisch angesprochen werden können. Das ist sehr überzeugend hergeleitet und sicherlich hilfreich für Texter.

Im letzten Abschnitt des Buches gibt es dann eine recht detaillierte Darstelliung, wie man den Corporate-Language-Prozess in einem Unternehmen einführen kann. Dafür stellt Reins eine eigene Methode vor.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Businessbuch, das Spaß macht, 27. November 2007
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Perfekt gestylt, wie man es vom Buch eines Werbers erwartet, kommt Armin Reins’ "Corporate Language" daher. Und es bleibt nicht beim schönen Schein: Hier gibt es von der ersten bis zur letzten Seite viel Handfestes zu lesen über ein gern vernachlässigtes Thema, die Unternehmenssprache. Star-Texter Reins wird zweierlei Ansprüchen gleichermaßen gerecht: Er unterhält mit Interviews, Geschichten und Beispielen aus der Praxis. Und er lehrt, beinahe im Vorbeigehen. Was diverse Fachleute aus Unternehmen und Agenturen zu sagen haben, ist ebenso bedenkenswert wie die unzähligen Paradebeispiele, mit denen das Thema aufgelockert und veranschaulicht wird. Vergessen darf man bei allem Lob natürlich nicht, dass dieses Buch letztlich ein Werbemedium für den Autor und seine Agentur ist. Reins kann nicht oft genug auf die eigenen Leistungen hinweisen, und ein Formular zur Seminaranmeldung flattert einem auch gleich entgegen. Zweite kleine Schwäche: Die Werbung steht überall im Vordergrund. Wer beruflich nicht mit einer sexy Millionenkampagne, sondern mit Geschäftsberichten oder Briefschaften zu tun hat, findet kaum darauf abzielende Tipps. Dennoch: Selten macht ein Businessratgeber so viel Spaß. Wir empfehlen ihn allen Textern und Kommunikationsstrategen, aber auch jedem Manager.
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Corporate Language
Corporate Language von Armin Reins (Gebundene Ausgabe - Oktober 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 54,99
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