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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen22
4,7 von 5 Sternen
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am 30. April 2006
Warum ich Rulaman liebe:
Da ich am Rande der Schwäbischen Alb groß geworden und bei jedem zweiten Schulausflug durch die "Rulamanhöhle" gekrochen bin, war dieses Buch für mich schon als Kind eine Pflichtlektüre, aber auch jetzt, nachdem ich es über dreißig Jahre später noch einmal hervorgeholt und gelesen habe, hatte es nichts von seinem damaligen Zauber verloren. Ich halte es immer noch für eines der schönsten Jugendbücher, die ich kenne. Auch meine Kids, denen ich das Buch aus meiner Heimat wärmstens ans Herz legte, bestätigten, dass es trotz der altmodischen Sprache spannend und absolut lesenswert sei.

Die Geschichte:
Rulaman ist ein Häuptlingssohn aus der Steinzeit. Mit seinem Stamm den Aimats lebt er in einer Höhle auf der schwäbischen Alb. Er und seine Leute sind dem täglichen Überlebenskampf dieser harten Welt ausgesetzt. Mit ihren schlichten Waffen und ihren einfachen Werkzeugen versuchen sie dem Hunger, den Krankheiten, den harten Wintern und den wilden Tieren zu trotzen. Sie ernähren sich von dem was ihre Muttergöttin, die Natur, ihnen schenkt und sind zufrieden und in Einklang mit ihrer Welt.
Doch eines Tages taucht plötzlich ein neues Volk in ihren Jagdgebieten auf, die Kalats (Kelten). Mit Pferden und Waffen aus Metall bezwingen und unterwerfen sie die arglosen Ureinwohner. Nur die "Alte Parre", die Weise des Stammes, sieht dieses Unheil voraus und warnt ihr Volk.
Dieses Buch ist zwar in einem etwas altbackenen aber dennoch leicht lesbaren Deutsch geschrieben und da es sehr spannend geschildert ist, wird auch ein junger Leser nicht allzu lange über die Formulierungen stolpern sondern sich recht schnell in den Schreibstil hineinfinden.
Jede dritte oder vierte Seite ist illustriert mit schönen schwarzweiß Zeichnungen, von Tieren der damaligen Zeit oder Werkzeugen, Waffen. Schmuck und Knochen und vieles andere mehr. Auch gibt es einzelne Szenen aus dem Alltag und natürlich auch aus der Geschichte zu sehen. Ebenso sind auch einige wichtige Orte, an denen die Handlung spielt, abgebildet, und wer die Gegend kennt, dem werden die Augen vor Freude überlaufen wenn er eine Zeichnung der Keltenburg auf dem Nufa, dem heutigen Hohenneuffen, oder die Tilkahöhle, die heutige Bärenhöhle sieht. Aber auch Ortsfremde werden sich ganz gewiss an der alten Bebilderung erfreuen, denn sie untermalt die Geschichte auf eine amüsante und sehr lehrreiche Weise.

Der Autor:
David Friedrich Weinland studierte Naturwissenschaften und Theologie in Tübingen. Nach seiner Tätigkeit am Zoologischen Museum in Berlin, an der Harvard-Universität sowie in Haiti kehrte er nach Deutschland zurück und war bis 1863 Direktor des Zoologischen Gartens in Frankfurt am Main. Den Rest seines Lebens verbrachte er als Privatgelehrter in Hohen-Wittlingen (bei Urach).
Er hat der Jugend bis heute eine wunderbare Geschichte geschenkt, die lehrreich und spannend zugleich ist und eine liebenswürdige Huldigung an seine Heimat die Schwäbische Alb darstellt.
Mit einem sentimentalen Augenzwinkern vergebe ich dafür mindestens fünf Sterne
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am 18. Oktober 2000
Das Buch von D.F. Weinland sollte zumindest in Baden-Württemberg in keinem Kinderzimmer fehlen. Weinland schreibt Geschichten, die er seinen Kindern auf Wanderungen durch die Schwäbische Alb erzählt hat. Er erweckt unsere Vorfahren, füllt Höhlen und Hütten mit neuem Leben, erzählt von ihren täglichen Sorgen und Freuden - auf eine sehr informative und spannende Weise. Besser und interessanter kann man die Geschichte unserer Vorfahren und ihrer Lebensweise nicht darstellen. Auch wenn das Ende der Geschichte etwas pathetisch erscheinen mag - vielleicht steckt doch in jedem von uns noch ein Stück dieses Jungen, der vor unserem Auge zum Mann und Krieger gereift ist - RULAMAN! Lesen Sie es selbst und lesen Sie es Ihren Kindern vor: Sie werden erstaunt sein.
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Dieses Buch, welches vor mehr als hundert Jahren geschrieben wurde, hat bis heute nichts von seinem Reiz eingebüßt. Aus der Sicht des jungen Rulaman erzählt es von den Menschen, die die Höhlen der Schwäbischen Alb zur Zeit der letzten Eiszeit bewohnten. Auf anschauliche und spannende Weise beschreibt der Autor den entbehrungsreichen Alltag der Aimat in einer oftmals gefährlichen Umwelt und gibt jungen Lesern einen Einblick in deren Sitten und Gebräuche. Die wunderschönen Illustrationen verleihen dem Buch einen zusätzlichen Reiz. Zugegeben, der Autor geht mit der Geschichte relativ frei um - Höhlenmenschen gegen Kelten -, das Buch fesselt einen dennoch bis zur letzten Seite.
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am 6. August 2003
Weinland gelang es, die (zumindest damals) aktuellen wissenschaftlichen Erkentnisse in eine spannende Geschichte zu packen, auch wenn man nicht alle seine Aussagen auf die Goldwage legen sollte. Man bekommt einfach einen kleinen Einblick in das Leben der Aimats, welches sich zumindest so ähnlich abgespielt haben könnte.
Wenigstens wir von der Schwäbischen Alb sollten dieses Buch einmal gelesen haben, da es doch auch ein kleines Stück Heimatgeschichte darstellt ;-)
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am 21. Januar 2011
Wunderbar! -es ist absolut lesenswert, authentisch, erschreckend- aber irgendwie auch notwendig...das zu lesen, um die Entstehung unserer Kultur zu verstehen (die Ursprünge). Da ich selbst im beschriebenen Raum aufgewachsen bin erscheinen mir die beschriebenen Angaben doch "irgendwie" ganz gut bekannt - auf eine geheimnisvolle, mystische Art und Weise.

Vielleicht mein Tip: erst ab Lebensalter von 10 Jahren lesen - selbst habe ich
es etwas früher gelesen - und war doch lange Zeit davon "erschreckt" - weil es einfach einen sehr spannenden und umfassenden Einblick in das Leben in unserer Frühzeit bietet!

C.M.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Mai 2007
Die Story:

Die Schwäbische Alp vor tausenden von Jahren: Hier lebt der junge Rulaman, Sohn des Häuptlings, mit seiner Sippe - erlebt die gefährliche Bärenjagd, den bitterkalten Winter und die Ansiedlung neuer, fortschrittlicher Menschenvölker in der Umgebung. Kurz: Eine Art "Winnetou" in der Steinzeit, so würde ich es charakterisieren.

Das Buch:

Das Buch "Rulaman" schildert das Leben der Höhlenmenschen, wie es sich der Autor vor gut 100 Jahren - nach dem damaligen Stand der Wissenschaft -vorgestellt hat. Und genau darin liegt die Schwäche: Einiges was hier zum besten gegeben wird, ist mittlerweile wissenschaftlich überholt und stimmt einfach nicht, außerdem ist die aus heutiger Sicht etwas umständliche und altertümliche Sprache etwas gewöhnungsbedürftig. Deshalb nur 4 Sterne. Trotzdem: Eine lesenswerte Lektüre vor allem für Jugendliche, denen Winnetou zu abgedroschen ist.
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am 11. April 2010
Ich kenne das Buch noch aus meiner Jugend. Jetzt nach 45 Jahren
muss ich mir die Erlebnisse des Rulaman nochmals reinziehen.

mfg

Jeverpitt
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am 3. Oktober 2013
Zuerst wollte ich mir das Buch Rulaman für 15,80€ kaufen. Aber als ich nach meiner Recherche feststellte, dass es auch umsonst zu haben ist habe ich mich für diese Version als eBook entschieden.
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am 22. November 2012
Das Leben auf der rauhen Alb. So kann es gewesen sein. Absolut anschauhlich und spannend erzählt. Ein Muß für alle von der Alb...
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am 12. März 2014
Weinlands Geschichte von den Ureinwohnern Württembergs ist ein typisches Kind der Romantik. Wissenschaftliche Funde wurden zu romantischen und ergreifenden Geschichten umgestrickt. Wer nicht historische Realität sucht sondern eine Abenteuergeschichte mit viel Philanthropie ist beim Rulaman richtig. Faszinierend ist Weinlands Idee dass die Ureinwohner von den neu ankommenden Menschen assimiliert werden. Es klingt ein wenig nach Neanderthalensis vs. Sapiens Sapiens. Auch hier ist die wissenschaftliche Frage Verdrängung oder Assimilation aktuell und spannend.
ReiseTipp:
Weinland hat u.a. die Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten (grob bei Bad Urach) zum Vorbild genommen.
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