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Kundenrezensionen

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Nach dem 2009 erschienenen Buch "Achtsamkeit-Befreiung zur Gegenwart" gibt es seit einigen Wochen ein weiteres Buch des Autors zu dem Thema. Ich halte es wiederum für sehr gelungen. Michael Huppertz stellt in dem vorliegenden Werk 85 Achtsamkeits- und Meditationsübungen vor, die meisten Anleitungen sind relativ knapp gehalten, was möglicherweise dazu beitragen kann, dass der Leser in einer offenen und spielerischen Haltung an die Sache herangeht. Die "klassische" Übung des stillen Sitzens (die im Zen oder Vipassana bekannt ist) wird dort ebenso vorgestellt wie verschiedene Variationen/Techniken aus der Körperarbeit (Erleben des Gleichgewichtes und der Schwerkraft, Bodyscan, Kundalini, u.a.). Der größte Teil der Übungen ist außerdem so angelegt, dass man sie ganz "nebenbei", im Alltag, durchführen kann, ein von Huppertz vorgeschlagenes Zeitfenster von 2-3 Minuten für viele Übungen zielt ebenfalls auf einen experimentellen Transfer in den gelebten Alltag hin.

Erfreulicherweise enthält das Buch neben dem methodischem Schwerpunkt einige "erläuternde" Kapitel-hier zeigt Huppertz eine weitere Stärke, die mir bereits in seinem Erstlingswerk positiv aufgefallen ist: Die Fähigkeit, einem Thema wie "Achtsamkeit" mit einer kritischen reflektierten Haltung (die eine emphatische nicht ausschließt) zu begegnen. Für mich persönlich besonders interessant ist das Kapitel über die Verbindung von Metaphysik und Achtsamkeit: Inwieweit lässt sich z.B. die aus der Advaita/Satsang Szene kommende Lehre des "Nichts", des "Seins" oder der "Non-Dualität" mit der Achtsamkeitsmeditation vereinbaren? Trotz bestimmten Berührungspunkten und gemeinsamen Schnittmengen schließt Huppertz eine Vereinbarkeit dieser Richtungen eher aus: "Das achtsame Bewusstsein ist nicht rein, sondern immer Bewusstsein eines bestimmten Menschen zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort von etwas...Die (reine) "Non-Dualität" ist nur eine Denkmöglichkeit wie "das Sein" oder "das Nichts" und ebenso philosophisch unhaltbar."(S.113). An diesem Punkt habe ich mir die Frage gestellt, wie auf solch einem Hintergrund die Aussagen/Bücher von z.B. A.H.Almaas oder E.Tolle einzuordnen sind, die in ihren Werken immer wieder (meist "informelle") Achtsamkeitsübungen vorschlagen (Almaas vor allem: "In die Tiefe des Seins", Tolle in "Jetzt..." S. 32,96, u.a.) und die aber ebenso vom "Sein" sprechen (Ohne dass dieses statisch vorgestellt werden muss). Kann es nicht sein, dass die Autoren von der Transzendenz ihrer eigenen, persönlichen Erfahrungen sprechen, die mit einer gelebten Achtsamkeitspraxis korrelieren kann?

Trotz (oder wegen?) dieser offenen Fragen (die man als Anregungen zum eigenen Fragen sehen kann) ein, wie gesagt, sehr empfehlenswertes Buch
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Februar 2013
Das Buch ist eine Empfehlung für Psychotherapeuten, welche Achtsamkeit im Rahmen ihrer Arbeit lehren wollen und sich darüber hinaus auch (noch) offen zeigen für die westlichen Traditionen.

Zur Selbsthilfe würde ich dieses Buch nicht empfehlen, da gibt es andere, wie z. B. "Achtsamkeit für Dummies", "Der Weg entsteht unter deinen Füßen", "Das Einmaleins der Achtsamkeit", sowie Bücher von: Jack Kornfield, Jon Kabbat-Zinn, Thich Nhat Hanh (um nur einige zu nennen).

Ich selbst habe Ende der 80er im ambulanten Bereich und ab Mitte der 90er Jahre im stationären Bereich mit westlichen Traditionen (Eutonie, Feldenkrais) Gruppen geleitet und konnte damit auch sehr gute Erfahrungen machen. (Privat und klar davon getrennt habe ich Vipassana praktiziert.) Durch eine Ausbildung bei Tarab Tulku XI habe ich behutsam auch aus seiner Schule Elemente mit einbezogen, wobei ich mich - auch um mich dem Vorwurf von Esoterik, etc. nicht auszusetzen - weiterhin auf die westlichen Traditionen berief.

Der Autor liefert mir mit seinem Ansatz gut fundierte Argumente für dieses Vorgehen. Und die hier vorgestellten Übungen sind mir eine Inspiration für neue Experimente mit meinen Patientengruppen. (Letztendlich lasse ich mich von dem Feedback der Patienten leiten.)

Nicht jede Übung ist neu, aber ich schätze die Zusammenstellung sehr. Darüber hinaus wurde ich durch das Buch auch angeregt, meine Haltung zu bestimmten, mir schon bekannten Übungen neu zu bedenken.

Da der Autor mit Menschen arbeitet, welche als "schwer gestört" gelten, vertraue ich ihm, dass alle vorgeschlagenen Übungen ihren Nutzen schon bewiesen haben. [Und einige Übungen wurden darüber hinaus auch mit (Warn-)Hinweise versehen.]

Mein Fazit: Dieses Buch ist innerhalb der vielen Literatur zum Thema Achtsamkeit ein eigenständiges Werk, welches es wert ist, gelesen (und geübt) zu werden.
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am 18. Juni 2013
Der Autor beschreibt in dem dünnen Buch um was es geht bei der "Achtsamkeit". Es ist übersichtlich und gut geschrieben auch
für den Anfänger,- der sich mit einfachen Übungen der "Achtsamkeit" annähern möchte oder mal sehen was damit so gemeint
ist und wie es funktioniert. Der Inhalt ist etwas "trocken" geschrieben wird aber dem Titel und dem Inhalt gerecht. Für Personen
die schon öfter mit dem Thema zu tun habe empfehle ich nur bedingt je nach Kenntnissstand. Der Markt ist voll von Büchern
dieser Art und es ist schwer das für sich passende Buch zu finden. Meine Meinung stellt dazu natürlich eine subjektive Meinung
dar. ich würde mir das Buch wieder kaufen.
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am 9. September 2011
Das Buch beinhaltet eine super praktische Zusammenstellung von Achtsamkeitsübungen für den Hausgebrauch und für Seminare. Der kurze Theorieteil und der kompakte geschichtliche Abriss enthalten bereichernde Informationen. Eine Topempfehlung!
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am 21. Mai 2014
Hilfreiche Einführung ins Thema.
Umfangreiche Sammlung von Übungen, einfache bis kreativ-verspielte.
Handliches Arbeitsbuch für den Alltag.
Auf jeden Fall empfehlenswert.
Umfangreiches Literaturverzeichnis.
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am 22. August 2013
Ich nutze die Übungen gern für mich, aber auch bei der Arbeit. Insgesamt sind viele interessante Übungen dabei, die Erklärungen gut und die Hinweise ebenso.
Leider scheinen aber auch einige Übungen sehr ähnlich. Auch die einzelnen Schritte hätten in manchen Übungen noch präziser und detaillierter dargestellt sein können.
Dennoch eine sehr gute Arbeitsgrundlage für die ersten Erfahrungen im Bereich der Achtsamkeit, aber auch für Geübte sind interessante und neue Übungen dabei.
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am 3. April 2012
Diese Übungen sind für viele Gelegenheiten anzuwenden. Nicht nur im therapeutischen Bereich. Machen Sie einmal einige Übungen ganz für sich persönlich und stellen Sie fest,dass sich Prioritäten ändern können.
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am 2. August 2012
Das Buch von Huppertz kann nur - wie etliche andere zum Thema Achtsamkeit - als gnadenlose Vermarktung des neoliberal-beliebigen Esoterik- und Psychomarktes bezeichnet werden. Da hat sich durch klinische Erfolge und wissenschaftliche Experimente gezeigt, dass sich die 2500 Jahre alte, von Gotama Buddha entwickelte und gelehrte Meditationsform des Satipatthana (der Vergegenwärtigung der Achtsamkeit) auch im Westen als äußerst wirkungsvoll und heilsam erweist, schon springen Dutzende von Psychotherapeuten und Buchautoren auf den erfolgreich rollenden neuen Zug auf und bieten nun alles und jedes aus dem gesamten esoterischen und psychotherapeutischen Supermarkt als Methoden und Übungen der "Achtsamkeitspraxis" an. Was hat denn Kundalini-Meditation, Nadabrahma-Meditation, Heart Chakra-Meditation, Mandala-Meditation, Gourishankar-Meditation, Meditation der Himmelsrichtungen, fünf Rhythmen-Meditation, Quantum Light Breath-Meditation und anderes in diesem Buch (siehe Inhaltsverzeichnis), mit der äusserst gründlich erprobten und hoch verantwortlich überlieferten buddhistischen Achtsamkeitspraxis, mit den Methoden von Samatha und Vipassana zu tun? Nichts. All das enstammt dem Hinduismus und anderen indischen Strömungen. Bezeichnenderweise solchen, die sich in Indien 1500 Jahre lang alle Mühe gegeben haben, um den Buddhismus und seine Achtsamkeitpraxis aus dem Land wieder zu vertreiben. An vorderster Front war das der Avaita-Vedanta Shankaras, der ein bewusstes und aggressives Gegenprogramm zur Buddha-Lehre und -Praxis darstellte, um das indische Kastensystem mit seiner Herrschaft der Brahmanen zu retten. Es ist darum nicht verwunderlich, dass die dort vertretenen und vom Neovedanta nun auch im Westen verbreiteten Sichtweisen nicht mit dem Achtsamkeitsweg des Buddha vereinbar sind. Sie widersprechen sich grundlegend. Der Autor greift aber gänzlich beliebig alles auf und wirft es in einen kunterbunten Eintopf, weil es sich einem suchenden und vertrauensvollen Publikum unter einem derzeit erfolgreichen Label bestens verkaufen lässt. Eine solche Suppe kann allerdings kaum noch schmackhaft und nahrhaft sein. Im günstigsten Falle wird einem nur schlecht davon.
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am 29. November 2011
Da ich mit depressiven Patienten arbeite,war ich überrascht über einige Übungen, weil sie mit den Tod konfrontieren;- `kann mir nicht vorstellen, z.B.mit der "Skelettmeditation" hilfreiche Erfolge zu erzielen.
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