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Kundenrezensionen

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am 13. Dezember 2004
Für den Coaching-Praktiker mag das Buch mit dem Ansatz der tabellen-basierten Werte-Analyse durchaus ein sehr brauchbares Werkzeug sein. Das liegt aber nur teilweise an der absoluten Qualität des Buches. Der andere Teil ist am Mangel an (besseren) Alternativen zu verorten, was also eine relative Qualität bezeichnet. Die sprachlich-rhetorisch-didaktische Aufbereitung ist ganz o.k., aber nicht nobelpreis-verdächtig. Wer ein Arbeitsbuch zum Thema sucht, ist damit recht gut bedient, was auch das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft.
Meine Kritik macht sich an einem Punkt fest, der vielleicht gar nicht für alle zentral ist, aber eben doch der Erwähnung wert scheint: Die Autoren vertreten unterschwellig sehr wohl einen wissenschaftlichen Anspruch, den sie aber nicht einlösen. Das zeigt sich nicht nur an einer sehr dürftigen Ausstattung hinsichtlich Literaturangaben. Was ich als schwerwiegend empfinde ist, dass der konzeptionelle Ansatz nicht von Autoren entwickelt wurde, auch wenn sie dies behaupten (oder wenigstens durch Verschweigen ihrer Quellen sehr starktnahelegen).
Was die Autoren hier etwas weiterentwickelt haben, ist im Kern nichts anderes als die "Repertory Grid Methode" von Kelly (1955), die ursprünglich als "Role Construct Repertory Grid" ihre Karriere begann. Dieser Ansatz, der aus der Persönlichkeits-Psychologie stammt, soll hier von mir in keinster Weise schlecht geredet werden, ganz im Gegenteil! Ich finde es nur unlauter, dass die Autoren so tun, als hätten sie das Rad erfunden.
Man kann natürlich verschiedener Meinung darüber sein, ob die Geschichte und die damit verbundenen Wechsel in der Terminologie für einen Praktiker relevant oder wenigstens interessant sind - oder ob dies den Praktiker nur verwirrt (wozu man diesen aber für unnötig blöde halten muss). Das wäre jedoch sehr elegant zu umgehen, indem man für die "Theorie-Professionals" ein Nachwort mit ein paar Seiten zur Klärung anfügt, das der Praktiker eben einfach lassen kann, wo es ist. Es würde im besten Falle aber den Leser dazu anregen, sich mit dieser (ja als produktiv dargestellten) Technik intensiver zu befassen, was die Repertory Grid Methode durchaus verdient.
Ob es der Sache dient, bestehende Begriffe in einen NLP-Jargon zu übersetzten und damit die Begriffes-Vielfalt in Richtung -Verwirrung zu erweitern, möge der Leser selber entscheiden. Mir war es nicht unmittelbar einleuchtend, warum z.B. der Begriff "Metaprogramm" besser sein soll als der ursprünglich von Kelly benutzte Begriff "Konstrukt". Zumal es sich um einen (philosophisch) konstruktivistischen Ansatz handelt, was beim besten Willen nicht in "metaprogrammatisch" übersetzt werden kann.
Die Weiterentwicklung der Autoren scheint mir vom Anwendungsgebiet ganz interessant. Allerdings ist der konkrete Prozess der Anwendung relativ aufwendig. In einem Coaching-Prozess ist das sehr wohl zu leisten. In einer einzelnen Coaching-Stunde wird man da nicht allzu weit kommen. Denn um
Dass dem Buch eine CD beiliegt (mit den Tabellen als Excel- und PDF-Dateien) ist grundsätzlich löblich. Diese sind leider nicht ganz von der Qualität, die wünschenswert wäre, Denn es ist kaum einzusehen, warum ich die Zellen einer Tabelle manuell einfärben soll, je nachdem, welchen Zahlenwert es enthält. Gerade sowas mechanisches sollte ja der Rechenknecht gefälligst automatisch tun!
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am 2. Februar 2006
Durch den Werte-Manager ist mir bewusst geworden, wie nebulös meine eigenen Werte bisher für mich waren. Die klare Struktur dieses Buches gibt eine wundervolle Hilfestellung für alle, die sich selbst besser kennenlernen wollen. Die Anleitung ist sehr detailliert und präzise, sodass jeder Leser seine eigene Wertestruktur sofort erfassen und einschätzen kann. Die Überprüfung der gelebten Werte in den einzelnen Rollen verhilft zu neuen Einsichten und dabei, gesunde Entscheidungen für die weitere Ausrichtung treffen zu können. Besonders gefallen hat mir die einfache und außerordentlich strukturierte Darstellung, die ein effektvolles Arbeiten initiiert. Spaß gemacht haben mir auch die passenden Zitate zu den Metaprogrammen. Ein rundum gelungenes Werk, das ich jedem ans Herz lege, der sich selbst oder andere coachen und in Ihrer Entwicklung begleiten will.
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am 6. Dezember 2004
Die gute Einschätzung vorneweg: Dieses Buch kann sehr wohl gefallen, wenn auch bestimmt nicht jedem. Es kann gefallen, wenn der Leser ein NLP-Jünger ist, dem es egal ist, was außerhalb von NLP passiert, weil NLP ja das Heil ist. Es kann aber auch dem (nicht-NLP-lastigen) Praktiker durchaus gefallen, wenn er ein Step-by-Step-Arbeitsbuch sucht, in dem (oder besser: mit dem) er sein persönliches Werte-Management überhaupt angehen kann. So weit so gut.
Aber bei mir überwiegt dann doch die Kritik: Dazu möchte ich vorwegschicken, dass ich keine prinzipielle Abneigung gegen NLP habe, was ich für ein in manchen Kontexten gutes Werkzeug halte (z.B. ist das Buch "NLP und Werbung"  von Christiane Seuhs-Schoeller eine gute und verständliche Einführung in die Logik der Werbung mittels NLP) - aber eine Heilsmethode ist NLP sicher nicht. Ebenso wenig wie auch Transaktionsanalyse oder Semiotik, die alle hervorragende Dienste leisten können, aber schlechte Herrschaft abgeben.
Das Buch "Der Werte-Manager" baut auf einem inzwischen recht alten Ansatz von Kelly (1955) auf, der als "Repertory Grid Technik" zumindest in Psychologen-Kreisen bekannt ist. Kensok und Dyckhoff erwähnen aber Kelly nicht mit einem einzigen Wort! Noch nicht einmal Literaturverzeichnis. Entweder sie betreiben hier ganz unverholen Ideen-Klau oder sie sind so naiv und ungebildet (unverbildet?), dass ihnen gar nicht bekannt ist, dass sie das Rad nicht erfunden haben? Zugegeben, sie liefern hier eine ganz interessante Variante dessen, was 1955 als "Role Repertory Grid" begann. Aber die Matrix in diesem Buch "ähnelt" denen von Kelly doch zu frappant.
Trotzdem wäre es eher ein Verdienst, die an sich sehr gute Methodik von Kelly populärer und anwendungsfreundlicher zu machen. Der methodische Fortschritt hält sich aber durchaus in Grenzen, da die vielen Tabellen der Autoren schon ein gerüttelt Maß an Geduld erfordern, um sie alle auszufüllen. Die Excel-Tabellen auf der beiliegenden CD nehmen einem einige Arbeit ab, jedoch auch hier nicht so viel wie wünschenswert und technisch auch möglich. Warum zum Teufel (z.B.) soll ich Zellen mit bestimmten Werten mit der Hand einfärben müssen, anstatt dass sich diese abhängig vom Wert eben automatisch rot oder grün färben?
Die Rhetorik der beiden Autoren ist insgesamt auch nicht das, was ein (gutes) Lehrbuch auszeichnet.
Aber bei aller Kritik: Trotz allem ein lesenswertes Buch, angesichts der Alternativen, die sich bieten (oder eben gerade nicht bieten).
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am 6. Januar 2013
Das Buch ist mit viel Liebe zum Detail erstellt. Nach einem allgemeinen Überblick werden vor allem die Metaprogramme mit Vorteilen und Nachteilen umfassend behandelt.
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am 17. Dezember 2004
Rezension
„Der Werte-Manager"
Großes Lob für dieses ansprechende „Arbeitsbuch", denn genau das wird es für jeden sein, der ernsthaft an sich selbst arbeitet. Beim ersten Überfliegen sind mir die vielen Zitate zu den so genannten Metaprogrammen aufgefallen, die mich sehr angesprochen haben. Neugierig, wie sich dieses Phänomen auf meine Werte-Rollen-Realisation auswirkt, habe ich mich dann genauer mit meinem Werte-Management auseinandergesetzt. Das Buch und die beigelegte CD helfen dabei sehr. Überraschenderweise ist das persönliche Werte-Management gar nicht so schwierig, denn die beiden Autoren brechen das Thema herunter auf einfache Tabellen und eine Methode, die jeder leicht ausprobieren kann. Nach dem die Werte und Rollen erfasst sind, werden sie auf einer Skala von eins bis zehn eingestuft. Bei der Zusammenführung mit den Metaprogrammen bietet das Buch übersichtliche Nachschlagehilfen für eine genauere Analyse von Konflikten, Ressourcen und Baustellen. Ausführliche Beispiele für die Auswertung der Tabellen geben auch weniger erfahrenen Lesern eine gute Orientierung. Ich habe richtig Feuer gefangen und viel über mich selbst gelernt. Besonders bewusst wurde mir auch, dass die Gestaltung der persönlichen Werte ein kontinuierlicher Prozess und der Werte-Manager dafür eine großartige Hilfe ist. Auch es allein für diese Zielgruppe viel zu kurz gefasst wäre, empfehle ich dieses Buch ganz besonders Personalberatern, Führungskräften und Trainern, sowie jedem, der sich in Umbruchsituationen befindet und klare, wertebasierte Entscheidungen treffen muss.
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am 1. Dezember 2004
„Der Werte-Manager"
Großes Lob für dieses ansprechende „Arbeitsbuch", denn genau das wird es für jeden sein, der ernsthaft an sich selbst arbeitet. Beim ersten Überfliegen sind mir die vielen Zitate zu den so genannten Metaprogrammen aufgefallen, die mich sehr angesprochen haben. Neugierig, wie sich dieses Phänomen auf meine Werte-Rollen-Realisation auswirkt, habe ich mich dann genauer mit meinem Werte-Management auseinandergesetzt. Das Buch und die beigelegte CD helfen dabei sehr. Überraschenderweise ist das persönliche Werte-Management gar nicht so schwierig, denn die beiden Autoren brechen das Thema herunter auf einfache Tabellen und eine Methode, die jeder leicht ausprobieren kann. Nach dem die Werte und Rollen erfasst sind, werden sie auf einer Skala von eins bis zehn eingestuft. Bei der Zusammenführung mit den Metaprogrammen bietet das Buch übersichtliche Nachschlagehilfen für eine genauere Analyse von Konflikten, Ressourcen und Baustellen. Ausführliche Beispiele für die Auswertung der Tabellen geben auch weniger erfahrenen Lesern eine gute Orientierung. Ich habe richtig Feuer gefangen und viel über mich selbst gelernt. Besonders bewusst wurde mir auch, dass die Gestaltung der persönlichen Werte ein kontinuierlicher Prozess und der Werte-Manager dafür eine großartige Hilfe ist. Auch es allein für diese Zielgruppe viel zu kurz gefasst wäre, empfehle ich dieses Buch ganz besonders Personalberatern, Führungskräften und Trainern, sowie jedem, der sich in Umbruchsituationen befindet und klare, wertebasierte Entscheidungen treffen muss.
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