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66 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auswirkung des US Imperialismus
Ich habe selbst fast 2 Jahrzehnte in Lateinamerika gelebt, und als ich dieses Buch las, war ich mehr als fasziniert. Soviele Dinge die ich hier las, habe ich mit eigenen Augen in Lateinamerika erlebt. Dieser Kontinent wird ausgepluendert und unser kapitalistisches System frisst sich wie eine Heuschreckenplage durch diese Laender. Dies ist kein Buch fuer Leute, die ihren...
Veröffentlicht am 17. Januar 2002 von Heiko Dittmer

versus
28 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mehr zeitgemäß
Ich habe das Buch vor längerer Zeit zum ersten mal gelesen - und fand es damals gar nicht so unerträglich: für ein Buch, dass sich mit der Geschichte eines ganzen Kontinentes beschäftigt, ist es erfreulich kurz gehalten und darüber hinaus auch noch gut lesbar. Das hat ja schließlich auch Methode: Schon im Vorwort beschreibt Eduardo Galeano...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2005 von Don Ralfonso


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66 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auswirkung des US Imperialismus, 17. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. (Taschenbuch)
Ich habe selbst fast 2 Jahrzehnte in Lateinamerika gelebt, und als ich dieses Buch las, war ich mehr als fasziniert. Soviele Dinge die ich hier las, habe ich mit eigenen Augen in Lateinamerika erlebt. Dieser Kontinent wird ausgepluendert und unser kapitalistisches System frisst sich wie eine Heuschreckenplage durch diese Laender. Dies ist kein Buch fuer Leute, die ihren Wohlstand in Europa und Amerika geniessen und nicht wirklich hinterfragen wollen, woher all das kommt. Die Politik, die wir diesen Laendern entgegenbringen ist schon einmal dagewesen. Wir geben ihnen die Glasperlen und nehmen ihr Gold!
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leid eines ganzen Kontinents auf einen Blick, 29. Juni 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. (Taschenbuch)
Galeanos "Offene Adern" ist wohl das eindrucksvollste Buch, das die Geschichte Lateinamerikas auf wenigen hundert Seiten zusammenfaßt, das ich je gelesen habe. Auch nach all den Jahren, die bereits seit seiner Erstveröffentlichung vergangen sind, hat es kaum an Aktualität verloren. Die Ausbeutung und Abhängigkeit Lateinamerikas, die vom Autor so fundiert und mitreißend geschildert wird, ist heute noch die Gleiche wie damals, nur die Namen haben sich geändert. Dieses Buch ist ein hervorragender Einstieg in die amerikanischen Realitäten südlich des Río Bravo.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auch nach ca. 40 Jahren nicht an Aktualität verloren, 20. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. (Taschenbuch)
Ich habe das Buch auf meiner Lateinamerika-Reise (1,5 Jahre) gefunden und bin total hingerissen. Einfach zu lesen ist es nicht. Viele Zahlen und Fakten... immer wieder mußte ich es weglegen, weil mir die Tränen kamen. Wenn man zu Hause sitzt, kommen die Geschichten als SF vor. Jedoch, wenn man vor Ort das Leben der Menschen angucken kann, bekommt man Gänsehaut. Durch diesen Buch, das die Geschichte bescheibt, habe ich vieles besser verstanden. Aktion = Reaktion. Die Armut kommt nicht zufällig.

Wie lange wollte wir noch alles verdrängen? WIR alle leben von dieser Armut und Ausbeutung des Kontinents. Noch heute zahlen die Menschen die Schulden, die sie nicht verursacht haben. Und die Schuldenlast wird schlimmer. Eine Last, die man einfacher verdrängen sollte bzw. könnte. Nur kann ich es nicht. Deshalb zeige ich Flagge und boykottiere Produkte gewisser Firmen. Gerade jetzt im Winter im Supermarkt finde ich viele Obst-Produkte aus Lateinamerika. Sie schmecken nicht und fördern das Leid der Menschen.

Kaufen, Lesen und Weiterempfehlen! Und wenn das Geld reicht, kann man ja auch mal hinfliegen. Aber bitte nicht das Geld den Touriveranstaltern geben. Das sind nämlich auch Sklaventreiber.
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4.0 von 5 Sternen Unerlässliche Lektüre für ein besseres Verständnis Lateinamerikas, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. (Taschenbuch)
Beeindruckende Sammlung von Fakten zur Frage, wie die herrschenden Eliten Lateinamerikas ihre Privilegien verteidigt haben und welches die Nachwirkungen dieses Verhaltens bis in die jüngere Gegenwart waren. Konsequent weitergedacht versteht man auch die heutige Situation in vielen lateinamerikanischen Ländern besser.
Ein lehrreiches Buch über die langfristigen Konsequenzen egoistischen Handelns der gesellschaftlich führenden Schichten auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von wenig entwickelten Volkswirtschaften.
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28 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mehr zeitgemäß, 1. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. (Taschenbuch)
Ich habe das Buch vor längerer Zeit zum ersten mal gelesen - und fand es damals gar nicht so unerträglich: für ein Buch, dass sich mit der Geschichte eines ganzen Kontinentes beschäftigt, ist es erfreulich kurz gehalten und darüber hinaus auch noch gut lesbar. Das hat ja schließlich auch Methode: Schon im Vorwort beschreibt Eduardo Galeano sein Ziel, weder für ein wissenschaftliches Fachpublikum zu schreiben, noch für Betonideologen, die schon alles wissen.
Der Autor entwirft ein breites Panorama lateinamerikanischer Geschichte: Länder voller Reichtümer und Naturschätze, die über die unterschiedlichen Epochen hinweg immer wieder in ihrer Entwicklung stolpern oder manchmal gar nicht erst richtig auf die Beine kommen - ironischerweise trotz oder vielleicht gerade wegen dieser Naturschätze. Dem wird die an manchen Stellen die Geschichte Nordamerikas gegenübergestellt, das an seiner Ostküste (die zuerst nennenswert von Europäern besiedelt wurde) kaum über Gold, Silber oder ähnliches verfügte und kaum das Ziel von europäischen Raubrittern spanischer oder portugiesischer Provenienz war - Englands Kolonisten wollten "nur" Ackerbau und Viehzucht, neben Religionsfreiheit, versteht sich. Letzteres gab es im Süden nicht, dafür aber Gold in rauen Mengen - man musste es nur seinen Besitzern wegnehmen und zu Barren umschmelzen.
So begann nach Galeano eine Geschichte der Fremdbestimmung eines Kontinents, aber der Autor vergisst nicht zu erwähnen, dass die heimischen Eliten sich selbst immer wieder als unfähig oder unwillig erwiesen haben, daran etwas zu ändern. Auch die unzähligen, oftmals blutigen Militärputsche, die im 19. und zwanzigsten Jahrhundert die Geschichte des Kontinentes prägten, waren meist Resultat dieser Fremdbestimmung.
Nun hat es jedoch in Südamerika in den letzten 25 Jahren kaum noch erfolgreiche Militärputsche gegeben - insoweit scheinen die unseligen Traditionen doch nicht in allen Fällen unsterblich zu sein. Als das Buch Ende der siebziger Jahre geschrieben wurde, war ganz Lateinamerika noch ein fast geschlossener Verbund von Militärdiktaturen. Ungewohnt daran ist auch, dass das einzige Land des Kontinents, dass sich heute zusehends in eine Militärdiktatur zu verwandeln scheint, Venezuela, von einem General regiert wird, der sich fast ganz über einen rustikalen Antiamerikanismus definiert und mit kolumbianischen Drogenguerillas und diversen Terroristen Geschäfte macht, während nichtsdestoweniger die Wirtschaft im Lande kollabiert. Zu Zeiten von den "offenen Adern" war es noch Usus, dass Generäle im Präsidentensessel ihre Ausbildung in geheimen Camps in der amerikanischen Panama-Kanalzone erhalten hatten und ihre Lehrmeister in der Regel nicht enttäuschten. Eine Frage, die das Buch heutigen Lesern nicht beantworten kann ist auch diese: Wieso ist das wirtschaftlich seit Jahren erfolgreichste Land des ganzen Kontinents ausgerechnet Chile, das seit den achtziger Jahren am konsequentesten den Weg der Marktwirtschaft gegangen ist, mithin einer Wirtschaftsform, die Galeano im Einklang mit dem damaligen Zeitgeist durch die Bank verteufelt?
"In Cuba gibt es heute keine Armut" lautet tatsächlich das kurze und gelinde gesagt, etwas naive Urteil des Autors über das sozialistische Massenexperiment auf der Zuckerinsel, dass nicht nur den realen Zuständen dort schon damals Hohn sprach, sondern auch die tausenden politischen Häftlinge ignorierte, die den Fehler gemacht haben, zu sagen, dass es auch unter Castro Armut auf Cuba gibt.
Fazit: Streckenweise zutreffende historische Diagnose, größtenteils lesbar, aber überholt und schon damals naiv in der Therapie.
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7 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschichte interessant erzählt, leider etwas veraltet und einseitig, 3. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. (Taschenbuch)
Die Geschichte Lateinamerikas aus der Sicht eines kritischen Lateinamerikaners bringt unter "anderem" Blickwinkel zahlreiche geschichtliche Ereignisse interessant näher, besonders wenn man auf Reisen in diesen Ländern ist. Soweit so gut.

Allerdings "endet" das Buch in den Siebzigern, in welchen es geschrieben wurde - eine Aktualisierung wäre mehr als wünschenswert! Die Kritik am Imperialismus Englands, Spaniens u.v.a. der USA ist dermassen einseitig, dass die Glaubhaftigkeit darunter leidet.
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11 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Pamphlet, 30 Jahre alt und nicht besser geworden, 24. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. (Taschenbuch)
Mir wurde dieses Buch geschenkt und ich habe es mit viel Mühe kaum geschafft, über die ersten 10 Seiten hinwegzukommen. Revolutionäres Gelaber mit viel Pseudosubstanz. Fast 400 Seiten und egal wo man das Buch aufschlägt kann man lesen, wie der Arme vom bösen Kapitalist übers Ohr gehauen wurde. Das Buch ist eine große Anklage, darin ist es auch nicht so schlecht. Nur ist das Werk so einseitig dass man es ohne Übertreibung ein Pamphlet nennen kann. Damit kann ich nichts anfangen, Michael Moore-Fans sehen das wahrscheinlich anders.
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Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents.
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