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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein deutscher Roman-Klassiker - Ein MUß!!
Der Stechlin! Ein legendenumwobener brandenburgischer See, ein unbedeutendes Schloss und sein Hausherr - Dubslav von Stechlin. Ein Landadliger der philosophierend über die Menschen und das anbrechende 20.Jhrd. nachdenkt. Da ist seine Schwester, die ein altes verfallendes Kloster verwaltet, die so verknöcherte altmodische Ansichten hat, das sie eigentlich nur...
Veröffentlicht am 7. März 2002 von hannibal69

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich
Das alte Adelsgeschlecht von Stechlin, hat seinen Sitz das am Stechlinsee im Ruppiner Land. Es gibt derer nur noch zwei Stechlins, den verwitweten Vater (Dubslav) und den Sohn (Woldemar), Gardeoffizier in Berlin, 32 Jahre alt. Vater und Tante liegen Woldemar in den Ohren, doch endlich zu heiraten, damit die Stechlins nicht aussterben.

Fontane selbst beschrieb...
Veröffentlicht am 24. März 2011 von callisto


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein deutscher Roman-Klassiker - Ein MUß!!, 7. März 2002
Der Stechlin! Ein legendenumwobener brandenburgischer See, ein unbedeutendes Schloss und sein Hausherr - Dubslav von Stechlin. Ein Landadliger der philosophierend über die Menschen und das anbrechende 20.Jhrd. nachdenkt. Da ist seine Schwester, die ein altes verfallendes Kloster verwaltet, die so verknöcherte altmodische Ansichten hat, das sie eigentlich nur noch ein überlebter Anachronismus ist. Schließlich der junge von Stechlin, der in Berlin beim Militär dient und sich dort zunächst zwischen zwei Schwestern nicht entscheiden kann. Dieser steht für das Moderne, wie es sich Fontane in seinem letzten, nach seinem Tod erschienen Roman, vorgestellt hat. Das Wechselspiel zwischen Tradition und Moderne zieht sich durch das Buch wie ein roter Faden. Hier sei erwähnt, wie der alte Stechlin den jungen Arzt abgelehnte und sich der alten Kräuterfrau zuwandte, die ihn von seinem Leiden befreien sollte.
Es ist ein ruhiger Roman, der durch hervorragende Dialoge glänzt und der Zeit bedarf. Die Grosse Brandenburger Ausgabe des Aufbau-Verlages zeigt die Fontane-Romane nach dem Erstdruck mit einem unerreicht excellenten Anhang. Hier werden historische Hintergründe, Worterklärungen und Zusammenhänge brillant erläutert. So eröffnete sich mir der Stechlin, den ich zuvor bereits zweimal gelesen hatte, völlig neu und verstand Anspielungen, Dialogpassagen und historische Hintergründe wesentlich besser. Wer sich für Fontane interessiert, dem kann ich diese Ausgabe nur empfehlen.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Alterswerk Fontanes, 29. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Stechlin: Roman (Taschenbuch)
Theodor Fontanes "Stechlin" ist sein Meisterwerk. Er beschreibt hierin eine vergangene Welt - die Welt um den alten Stechlin, der - obwohl konservativ in seiner Herkunft - liberal und aufgeklärt denkt. Der kaiserliche Obrigkeitsstaat ist ihm - völlig im Gegensatz zu seiner Schwester Adelheid - zuwider. Er steht für Menschenwürde und Humanität. Der Roman selber ist zwar arm an äußerer Handlung, die sich über sechs Monate erstreckt. Die äußerst interessanten philosophischen Gespräche sind es, die die Altersweisheit dieses Buches ausmachen. Das Kaiserreich war eine "Revolution von oben", die der "weiße Revolutionär" Bismarck schuf. Bismarck hatte - wie viele seiner Biographen schreiben - als Pragmater keine Visionen - alles war auf den Augenblick ausgelegt - "Mittel zum Zweck". Bismarck dachte in Freund-Feind-Kategorien und prägte so nachdrücklich die politische Kultur des Kaiserreiches. Genau dies hat Fontane immer kritisert. Nicht umsonst ist der alte Stechlin wohl Fontane selbst - ein "Alter ego" des Autors. In einem Gespräch kritisiert er Bismarck sehr heftig für seine machiavellistische Politik: "Alles war für ihn Mittel zum Zweck...Dies war der tiefere Grund für seinen Sturz" erklärt er. Das Buch ist also nicht nur ein Abgesang auf eine vergangene Epoche - deren Untergang Fontane hellsichtig vorausgesehen hat; dieser Roman zeigt für mich auch beispielhaft die politische obrigkeitsstaatliche Kultur und das Denken im Kaiserreich - er spielt 1895 - auf. Fontane starb 1898. Sein letztes Werk ist weise und abgeklärt - aber dennoch auch ungeheuer "politisch", was der Journalist Fontane ja auch gewesen ist. Für mich ist es sein Meisterwerk. Trotz gewisser Längen auch heute noch lesenswert.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fontanes Meisterwerk, 3. November 2000
Von Ein Kunde
Man fragt sich zwar immer mal wieder : Welcher " Fontane " gefällt dir eigentlich am besten.Eigentlich eine unangemessene Frage, weil jeder Roman , jede Erzählung auf seine bzw ihre Weise einen unverwechselbaren Reiz entfaltet.Aber " Der Stechlin " ragt meines Erachtens doch noch etwas heraus. Keine aufregende Handlung. Gespräche prägen weitgehend den Roman.Liberalität und Toleranz atmet das Buch vor allem in der Person des alten Dubslav, einer eindrucksvollen Erscheinung, die an einer Schnittstelle preussischer Geschichte steht.Ein Mann , der trotz seines Herkommens das Neue spürt und es für sich zulässt.Der Begriff der Altersweisheit ist sicher sehr zwiespältig, aber als Kennzeichnung dessen, was Fontane hier eingebracht hat,in diesem Fall angemessen, wenn man beschreiben will, was den Roman ausmacht.Ein wunderbares Buch, das - diese persönliche Anmerkung sei erlaubt - in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts herausragt und allenfalls übertroffen
wird von Gottfried Kellers " Grünem Heinrich ".
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrhaft ein Alterswerk, 8. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Stechlin: Roman (Taschenbuch)
Ein Alterswerk im wahrsten Sinne des Jahres. Der Hintergrund sind das Brandenburg und das Berlin des ausklingenden neunzehnten Jahrhunderts. Fontane schreibt in seinen letzten Lebensjahren einen Roman über den alten Junker Stechlin, der ebenfalls an der Schwelle zum Tod steht, über seinen Sohn, sein Herrenhaus ("Schloss Stechlin"), den Pfarrer, den Schulmeister, den brandenburgischen Landeadel, eine in Berlin ansässige Grafenfamilie ...

Es ist ein mildes, ein ruhiges Buch über Vergangenes und Neues. Für uns Heutige ein Fenster in eine vergangene Zeit. Zur Zeit seiner Niederschrift ein Gegenwartsroman. Das ist das zentrale Thema des Romans: Das Spannungsfeld zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Personen blicken zurück und vergleichen ihre Gegenwart mit dem, wie es früher gewesen ist. Dem alten Stechlin ist eine tiefe Sehnsucht nach der "guten alten Zeit" anzumerken. Dennoch sind weder er noch das ganze Buch rückwärtsgewandt. In allen spürt man stets Fontanes eigenes Streben nach einer versöhnlichen Antwort auf die Frage nach Neuerung und Vergänglichkeit.

Darüber, welche neue Mode oder welche gesellschaftliche Entwicklung gutzuheißen ist, wird in diesem Roman viel diskutiert, auf eine harmlose, beinahe friedliche Art und Weise. Ein Buch fast ohne Handlung. Familienausflüge, Besuche, Spaziergänge bieten Anlass für ausgedehnte Plaudereien und Anekdoten. Oder wie Fontane selbst es ausgedrückt hat: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; - das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht". Ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Gegen Ende, als klar , dass der alte Stechlin seinem Ende entgegengeht, gewinnt das Buch an Spannung.

Überall spürt man die Sorgfalt, mit der der Roman geschrieben ist. Die kommentierte Ausgabe, herausgegeben von Walter Keitel und Helmuth Nürnberger, enhält Varianten und gestrichene Textpassagen, die erahnen lassen, wieviel Arbeit in der Niederschrift der scheinbar so beiläufigen Plaudereien steckt, die den Großteil des Romans ausmachen. Es ist hier eben nichts beiläufig, alles absichtlich.

Welche tiefere Absicht nun aber dahintersteckt, da scheiden sich dann schon wieder die Geister. Fontane selbst hat von einem politischen Roman gesprochen, und tatsächlich spielt die Politik eine Rolle, zu Fontanes Zeit noch geprägt von Adel und Königtum. Die Sozialdemokratie ist hier noch eine unbequeme neue Strömung, die von manchen als Modeerscheinung abgetan.

Trotzdem, Hauptthema des Romans ist nicht die Politik. Es ist - wie bereits ausgeführt - ein Buch über Vergänglichkeit, über Moral und Sittlichkeit im Wandel der Zeit. Dies geschieht nicht abstrakt und theoretisch, sondern durch pure, leise Erzählung. Hier hat einer in seine Gegenwart hineingelauscht und berichtet nun, wie die Eruptionen der großen Welt auf dem kleinen Stechliner See Wellen werfen, und wie ein paar Menschen staunend davor stehen.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herr von Stechlin und die neue Zeit: ein zeitloser Klassike., 7. September 2005
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Der Stechlin: Roman (Taschenbuch)
Kaum Handlung, aber viel Inhalt, so könnte man Theodor Fontanes letzten Roman "Der Stechlin" kurz und knapp zusammenfassen. Der alte Stechlin lebt zurückgezogen in seinem Herrenhaus am gleichnamigen See. Sein letztes Lebensjahr ist durch eine erfolglose Kandidatur für den Reichstag, die Begegnung mit neuen und alten Bekannten sowie die Hochzeit seines Sohnes geprägt. Das Thema des Buches ist die alte und die neue Zeit, über die alle Figuren in endlosen Gesprächen sinnieren und debattieren. Es geht um Demokratie, das Deutsche Reich und seine internationalen Beziehungen, um Industrialisierung und den sozialen Wandel im 19. Jahrhundert. Fontane hat mit seiner Entscheidung, die Konversation in den Mittelpunkt seines Buches zu stellen, einen für die damalige Zeit sehr modernen Roman geschaffen und anderen Autoren seiner Zeit viele Impulse gegeben. Heute ist das Buch vor allem deshalb so aktuell, weil sich unsere Gesellschaft wieder in einem umfassenden Veränderungsprozess befindet. Aus dem Umgang Fontanes mit dem Neuen lässt sich viel lernen - vor allem etwas mehr Gelassenheit und Toleranz, wie sie der alte Stechlin zu seinem Lebensprinzip erhoben hat.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stechlin - ein See als Namenspate eines modernen Romans, 14. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Stechlin (Sondereinband)
Der Stechlin - das ist mehr als der See in der herrlichen Neuruppiner Landschaft, den Fontane schon in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg so treffend beschrieben hat. Der große Gesellschaftsroman gleichen Namens ist auch mehr als die literarische Aufarbeitung des Themas Alt und Neu in der Form eines brandenburgisch-preußisch-deutschen Gesellschaftsgemäldes zum Ausgang des 19. Jahrhunderts. Die zentrale Figur des Romans, Dubslav von Stechlin, selbst ein Junker, ragt - bei aller konservativer Kreuzzeitungs-Verwurzelung - an menschlicher Größe ebenso wie an politischem Weitblick deutlich über seine Standesgenossen hinaus. Politisch beispielsweise mutet seine Kritik an Nietzsches "Übermensch" aus heutiger Sicht beinahe prophetisch an. Menschlich wirken seine Reflexionen über Individualität und die Einsamkeit des Alterns und des Alters auch hundert Jahre nach ihrer ersten Veröffentlichung aktueller denn je. Dies alles kleidet Fontane in bildbuchhafte deutsche Hochsprache, die vor allem von den geradezu liebevollen Beschreibungen und Charakterisierungen der Protagonisten und ihrer Umgebung lebt. Fontane nutzt die Formen von Dialog und vereinzelten Briefen, die mit großer Meisterschaft durch die gemächtliche Handlung des Abschiednehmens eines Alten und der Eheschließung zweier Junger führen. Man meint, die Welt der Wilhelmischen Area auch heute noch miterleben zu können, ohne das hierzu größere historische Vorkenntnisse erforderlich sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruppin, 4. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Stechlin (Taschenbuch)
Ein Roman, von dem der Autor selber sagt, es geschehe in ihm nicht viel: zum Schluss sterbe einer und zwei Junge heiraten, der trotzdem einen festen Platz im deutschen Literaturkanon innehat, muss auf eine andere Weise Faszination versprühen. Es wird viel geredet im Stechlin. Die Menschen verschaffen sich ein Bild von sich und ihrem Land, indem sie darüber sprechen müssen, sich gegenseitig versichern. Fehler, Schwächen, werden dabei nicht radikal ins Scheinwerferlich gezerrt. Sie werden angemerkt, blossgelegt, aufgedeckt, erkannt, wenn nicht gar die Lösung debattiert. In Dubslav von Stechlins Welt kommt es nicht zum Umsturz, sie schwindet dahin. Natürlich ist man da nicht vor Fehlern in der Liebe geschützt, von falschen Entscheidungen frei, Freunde, die einem Böses wollen, laufen einem ohnehin über den Weg. Das Gefühl, dass mit einem selbst eine Welt untergeht, wächst bei Menschen, je älter sie werden. Auch der alte Stechlin nimmt sie mit sich mit. Dieser Ton prägt einen von Fontanes besten Romanen. Wer sich heute über die Krise der Sozialdemokratie mokiert, findet hier die genaue Beschreibung ihres Entstehens, ohne sie zu glorifizieren. Die Welt ist beschaulich am Stechlin. Sie wird in den Jahrzehnten danach hektisch, unübersichtlicher, schneller, umstürzlicher werden. Eine Faszination, die von dem Roman ausgeht, besteht sicher darin, noch einmal in sie abtauchen zu dürfen, sich Fontanes Sprache anzuvertrauen und sich zu wundern, was alles mit dem alten Stechlin untergegangen ist.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Stechlin, mit Gerd Westphal ein Großereignis, 3. Februar 2004
Von Ein Kunde
1898 erschien der Roman zum ersten Mal und ist bis heute aktuell.Der alte Dubslav von Stechlin stellt in seiner Lebensklugheit und seiner Selbstironie eine nie ergriffene Möglichkeit der deutschen Geschichte dar; er versöhnt das Liberale und das Humane mit dem Preußischen.
Gert Westphal versteht es, den verschiedenen Personen des Romans mit ihren Charakteren eine öriginäre Klangfarbe zu geben, dass es nur einfach ein Genuss ist, dieser Lesung zu zuhören. Einfach 14-Stunden ein Hörgenuss!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeiten im Wandel, 13. November 2004
Der Stechlin ist ein wirkliches Zeitdokument in Form eines Entwicklungsromans. Das Zeitalter der Monarchie tritt langsam ab, erste (sozial-) demokratische Strömungen sorgen das Bürgertum.
Wir erleben all dies, ähnlich wie einige Jahrzehnte später bei Thomas Manns Buddenbrooks, anhand der Geschichte des alten und jungen Stechlins. Überhaupt kann man in der detailreichen Beschreibung der handelnden Figuren die große erzählerische Verwandtschaft zwischen Fontane und Thomas Mann entdecken.
Parallel dazu ist der Roman immer auch ein Vater-Sohn-Dokument, wie wir es zum Beispiel auch von Tolstoi kennen.
Wer Fontane kennt und Gert Westphal als Vorleser liebt, der hat sehr erbauliche Stunden vor sich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Stechlin, stimmgewaltig vorgelesen...eben ein Westphal, 13. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe zum dritten mal die Geschichte vorgelesen bekommen. Es ist faszinierend mit welcher Hingabe und Liebe zum Detail der Hörer in das vorletzte Jahrhundert entführt wird und den Gang in den Salon, gemeinsam mit Dubslav so wie seinen Gästen, vor seinem geistigen Auge miterleben darf. Der ansich schon interessante Ihnalt wird durch die große Vorlesekunst eines Gerd Westphal ins unendliche potenziert.
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Der Stechlin
Der Stechlin von Theodor Fontane (Taschenbuch - 2006)
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