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5.0 von 5 Sternen Witzig kalauert sich Horst durch die WM Teams
"Horst Evers ist kein Mario Barth." (siehe Rückseite des Buchcovers)
Evers schreibt wie immer lustig und deckt Vorurteile schonungslos mit ohne Humor ("Und wenn keiner gewinnt, wird eben häufig Italien Weltmeister") auf. Ich wusste schon immer, dass er hintergründig und investigativ ist. Und er hat vieles schon vorweg genommen, den...
Vor 2 Monaten von Frank Beier veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Täglich nur eine kleine Dosis
Witzig und gekonnt nimmt Horst Evers sämtlich Klischees auf die Schippe und reiht einen Schenkelklopfer an den nächsten. Was anfangs wirklich lustig ist, wird spätestens nach der Vorstellung des zehnten Landes langweilig und am Schluss vorhersehbar und langatmig. Deshalb empfehle ich, das Buch nicht in einem Rutsch durchzulesen, sondern die tägliche...
Vor 5 Monaten von dubidu veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzig kalauert sich Horst durch die WM Teams, 31. Juli 2014
Von 
Frank Beier (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Gebundene Ausgabe)
"Horst Evers ist kein Mario Barth." (siehe Rückseite des Buchcovers)
Evers schreibt wie immer lustig und deckt Vorurteile schonungslos mit ohne Humor ("Und wenn keiner gewinnt, wird eben häufig Italien Weltmeister") auf. Ich wusste schon immer, dass er hintergründig und investigativ ist. Und er hat vieles schon vorweg genommen, den Erfolg von Costa Rica "braucht allerdings gar keinen Wortwitz, um sehr viel besser abzuschneiden, als die Italiener, Engländer und Uruguayer sich das im Momnet noch vorstellen."
Ein Buch für Fußballfans, für Nichtfußballfans und Weltenbummler, die einfach nur mal kalauern wollen über andere Länder un Sitten "in Sachen WMtitel befindet sich Bosnien-H. schon jetzt auf Augenhöhe mit Holland".
Evers hat zumeist nach Ländern gegliedert: Allgemeines-Tagesablauf- Fussball, dazwischen auch mal Wirtschaft, Geschichte u.a.
Das fast vergessene D. wird auch gewürdigt "Wie so oft im leben stellt sich die Frage: Warum siegen, wenn das Verlieren so viele Vorteile bringt?" Ja Horst, am Ende haben wir dann doch gewonnen und waren beliebt...zumindest was den Fußball angeht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergnügliche Vorbereitung auf die WM, 10. Mai 2014
Von 
Rainer Herzog "Borstentier" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich ja eine ausgezeichnete Idee: Ein paar Monate vor der WM in Brasilien ein Buch zu veröffentlichen, wo alle teilnehmenden Länder (und, mit einer kleinen Schadenfreude, die nichtteilnehmenden Länder) vorgestellt werden. Ich fand's dann, (wie andere Rezensenten hier) während des Lesens auch manchmal etwas nervig, dass der Autor die Klischees und Eigenarten der jeweiligen Länder mehr oder weniger so ein bisschen "runterrattert" - das ein und andere Kapitel habe ich dann deshalb etwas überflogen.

Macht aber nichts, denn das Ganze ist m.E. dennoch ein durchaus lesenswertes und teilweise auch sehr lustiges Buch, habe des öfteren laut lachen müssen, was vor allem daran liegt, dass Horst Evers mit seinem sehr eigenen (möglicherweise spezifisch niedersächsischen...?) manchmal sehr skurrilen, manchmal sehr schrägen Humor in dem vorliegenden Werk etliche gelungene Beobachtungen und Pointen verbreitet.

Manches hatte man ja irgendwie immer schon dunkel geahnt, aber nicht klar erkannt ("Der Großteil der männlichen Engländer sieht im Prinzip aus wie Wayne Rooney" oder "Die Uruguayer sind so etwas wie die Ostfriesen Südamerikas"), andere, möglicherweise entscheidende Dinge wusste ich z.B. bisher überhaupt nicht, z.B. den Zusammmenhang zwischen der Bewältigung der Abwaschberge Anfang der 90er in einer niedersächsischen Wohngemeinschaft und Equador.

Auch sehr nett, dass man auf den ein und anderen TV Held stößt (Walther White, Tony Soprano), amüsant ist auch der gutgemeinte Literaturtipp für Lional Messi ("Ulysses"), großartig fand ich das Kapitel über die TV-Expertenrunde.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames und empfehlenswertes Buch (was sich aufgrund der Kürze der Kapitel ausgezeichnet in der U-Bahn lesen lässt)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Täglich nur eine kleine Dosis, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Gebundene Ausgabe)
Witzig und gekonnt nimmt Horst Evers sämtlich Klischees auf die Schippe und reiht einen Schenkelklopfer an den nächsten. Was anfangs wirklich lustig ist, wird spätestens nach der Vorstellung des zehnten Landes langweilig und am Schluss vorhersehbar und langatmig. Deshalb empfehle ich, das Buch nicht in einem Rutsch durchzulesen, sondern die tägliche Dosis auf drei bis vier Länder zu beschränken.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fehlkauf, 29. April 2014
Vorab muss ich gestehen, dass ich das Buch nicht zuende gelesen habe. Ich wüsste aber nach etwa zwei Dritteln auch nicht, wieso ich das tun sollte. Prinzip verstanden. Die Hoffnung, dass noch irgendetwas Überraschendes passieren würde, habe ich eigentlich schon länger aufgegeben, und ich bin nur deshalb trotzdem noch so weit gekommen, weil ich eben gerade nichts anderes da hatte..

Was ist das Problem? Dass die Eigenwerbung "nimmt charakteristische Eigenheiten genauso aufs Korn wie althergebrachte Klischees" so nicht richtig ist. Richtiger wäre: reproduziert tausendmal gelesene Klischees und kreiert nicht vorhandene Eigenheiten notfalls mit dem Holzhammer".
Der Engländer trinkt Tee, steht gern Schlange, ist höflich und hat einen besonderen Humor. Zum Beispiel. Uralte, unendlich oft da gewesene Klischees. Inwiefern nimmt Horst Evers sie aufs Korn? Gar nicht. Er gibt sie einfach nur wieder.
Eine Zeit lang hatte ich beim Lesen die Hoffnung, es könnte irgendwie ironisch gemeint sein, sich auflösen zu irgendetwas, aber nein, es bleibt bei der schlichten Wiedergabe.
Und wenn es keine allgemein bekannten Klischees gibt, dann werden anderweitig unglaublich "witzige" Zusammenhänge zum Fußball (es ist ja irgendwie ein Fußballbuch oder zumindest so getarnt) hergestellt: Das Land ist geographisch gesehen sehr schmal, deshalb wird Kurzpass-Fußball bevorzugt, weil man weitere Räume nicht gewohnt ist. So oder so ähnlich. Habe es nicht mehr konkret im Sinn und werde micht hüten, es noch mal genau nachzulesen. Soll nur stellvertretend für das absolut Gewollte stehen, das in dem Moment eingesetzt wird, da der Vorrat an Klischees zum Befüllen der Seiten nicht ausreicht.
Und gibt's auch davon mal nichts zu basteln, erfährt man, dass Horst Evers viele internationale Bekanntschaften pflegt. Das ist doch sehr schön. Aber inhaltlich hilft es nicht weiter.

Ich habe jetzt wirklich überlegt, wie ich begründen könnte, dem Buch wenigstens zwei Sternchen zu verpassen, obwohl ich mich eigentlich nur über den Kauf geärgert habe. Eingefallen ist mir: es ist vom Stil her ganz nett geschrieben.
Ist doch was.
Das war's dann aber auch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für WM-Begeisterte vier Sterne, für Fußballverweigerer und Leute mit schlechtem Gedächtnis nur zwei Sterne, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Audio CD)
Bezieht sich auf das Hörbuch.
Allen, die für den neuen Evers nur einen oder zwei Sterne vergeben haben, hätte ich vor der WM zugestimmt. Die Beschreibung der einzelnen Völker ist voller Klischees und verallgemeinerter WG-Beobachtungen. Politisch schwierige Nationen, wie den „Schurkenstaat“ Iran hat Evers (oder der Verlag?) gleich weggelassen. Nach der fünften Nation hatte ich das Gefühl, das eine oder andere schon bei einem anderen Land gehört zu haben. Wo blieb bloß das Witzige?
Dann die WM. Vor einigen Tagen habe ich die CDs nochmal gehört. Ich erinnerte mich der Länder in ihren Gruppen und manchen Zwischenrunden mit aufopferungsvollen Kämpfen und peinlichen Niederlagen. Spieler, Trainer und Fans bekamen nun ein Gesicht. Plötzlich reizten die behaupteten Eigenheiten mancher Völker zum Schmunzeln. Genau so wie von Evers beschrieben, hatten sie sich oder die Mächtigen ihres Landes aufgeführt. Für WM-Begeisterte erhöhe ich gern auf vier Sterne. Für Fußballverweigerer und Leute mit schlechtem Gedächtnis bleibt es bei zweien.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuscht, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Gebundene Ausgabe)
Das Buch wurde in einer Radiosendung, in der der Autor interviewt wurde, angepriesen. Der Autor klang sehr lustig in den Gesprächen.
Leider gibt das Buch das überhaupt nicht wieder. Mir sind die Witze einfach zu platt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen anfangs witzig, dann zu langatmig, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Anfang ist flott und witzig, gegen Ende des Buches wird es aber "verkrampft"
man will unbedingt noch die Seiten füllen mit witzigere Unterhaltung - aber manchmal ist eben weniger mehr!
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5.0 von 5 Sternen "Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor, wenn Ailton Tor, dann dick egal.", 4. April 2014
Von 
HeikeG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Gebundene Ausgabe)
Eine große Fastfood-Kette, deren gelbes "M" auf rotem Untergrund weltweit zur schnellen Einkehr lockt und die dieses Jahr wieder als offizieller Sponsor der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien agiert, hat im Vorfeld selbiger gemeinsam mit Antenne Bayern eine Kampagne ins Leben gerufen, bei der Nutzer ihren Abfall mit einem gekonnten Kick in die Mülltonne befördern und dies filmen sollen. Die in Szene gesetzte fußballerische Entsorgung der nicht verwertbaren Überreste wird anschließend von einer unternehmensinternen Jury artgerecht bewertet. Den sechs "MESSIastisch-RONALDObesken" Gewinnern winkt eine WM-Reise nach Brasilien. Auch wenn die derart prämierten Müllkicks sicherlich athletisch sehr anspruchsvoll sein werden, wäre es doch mindestens genauso GOMEZ, wenn diese gesponserten Fans vor Ort ebensolche wirkungsvollen intellektuellen Treffer setzen könnten, um die in Schräglage gekommenen PISA-Ergebnisse vielleicht ein wenig aufrichten.

Das dachte sich der Mann mit dem Markenzeichen rotes Cordhemd wohl gleichfalls, als er dieses erGÖTZEnde Buch über streng gehütete Nationalgeheimnisse und NEUERes Insiderwissen aller teilnehmenden Nationen schrieb. So lümmelt die zu Hause gebliebene Nation nicht nur LAHM auf der Couch herum, sondern könnte eventuell gar als Telefonjoker bei gewissen Verständigungsproblemen vor Ort zur Verfügung stehen. Denn Horst Evers' Buch schlägt gleich zwei Fliegen mit einem Buchdeckel. Erstens ist man nach der Lektüre allerbestens über die fußballspielende Weltbevölkerung informiert und zweitens hebt sich beim Lesen das persönliche Stimmungsparameter um einige BENDER, auch wenn SCHWEINI, POLDI und Co. die hochgeschraubten Erwartungen vielleicht nicht ganz erfüllen sollten. Untergliedert nach Kontinenten, stellt der 47-jährige Kabarettist und Wahlberliner aus Niedersachsen alle 32 teilnehmenden und zusätzlich 19 die Qualifikation nicht gemeisterten Nationen des diesjährigen Fußballspektakels vor. Entstanden ist ein außergewöhnlich kurzweiliges, skurriles, extrem witziges und quietsch-buntes Kaleidoskop des Lebens.

Den offiziellen Anstoß gestalten die Fußball-Erfinder und der Gastgeber: "Die Engländer brachten allen Kolonien wichtige Erfindungen: den Indern den Tee, Australiern das Strafvollzugssystem und den Amerikanern den Unabhängigkeitskrieg. (...) Der Brasilianer an sich ist sehr viel facettenreicher, als man so meint. Doch das gilt ja, vielleicht mit Ausnahme des Deutschen, letztlich für praktisch alle Völker..." Nach ersten zaghaften Ballkontakten schieben sich nach und nach alle Nationen immer gewagtere Steilpässe zu. Evers stellt jedes Land kurz und knackig vor. "Die Pampa in Argentinien ist im Prinzip so etwas wie hier die Lüneburger Heide. Nur halt ohne Heidschnucken und ohne Lüneburg. Na ja, und ohne Heide eigentlich auch." Oder: "Die Uruguayer sind so etwas wie die Ostfriesen Südamerikas." Der Leser erfährt zum einen etwas über den Tagesablauf eines typischen Bewohners ("Am Nachmittag bewirft er sich in einer anderen Altstadt mit Tomaten, malt noch Dalí, Dalí ein paar zerlaufene Uhren oder begründet mit großen Pablo und Picasso die klassische Moderne, bevor er zur Entspannung und mehr aus Gaudí noch ein bisschen an der Sagrada Família werkelt." Quiz: Wer ist da wohl gemeint? Zum anderen sinniert er über deren Wirtschaft, die Gesellschaft sowie geografische, kulturelle oder politische Besonderheiten: "Andere weltweit operierende italienische Unternehmen neben der katholischen Kirche sind die Mafia und die Camorra, wobei das eine natürlich nichts mit dem anderen zu tun hat." Am Ende jeder Vorstellungsrunde wird noch ein Blick auf die Stärken und Schwächen der jeweiligen Fußballmannschaft geworfen. "Und wenn keiner gewinnt, wird eben häufig Italien Weltmeister." Aber "noch ist nicht aller Tage Hades", wie der Grieche feststellt und "verträumt in die leere Büchse der Pandora" blickt.

Horst Evers läuft in diesem Werk zu absoluter Höchstform auf. Wer nach spätestens drei Seiten noch nicht lacht, ist definitiv ein humorloser Unparteiischer. Konditionell gehört er im anspruchsvolleren Bereich des eher alltagsorientierten Humors bereits zu den beliebtesten Vertretern seines Fachs, auch wenn er mit Sicherheit nie einen literarischen WM-Titel holen wird. Selbst wenn er sich stellenweise an der Grenze zum Klamauk bewegt und das ein oder andere Klischee gerade noch so umdribbelt, wirken seine Bonmots keineswegs flach und platt, sondern strahlen ein technisch hohes Niveau aus. Evers hat ein feines Gespür und ein erstaunlich sicheres Händchen für pointierte Geschichten und einen subtilen, selbstironischen Humor, dessen tieferer Sinn dem Leser nicht sofort ins Gesicht springt. Mit feiner Ironie und einer brillanten Beobachtungsgabe des Alltäglichen nimmt der schnoddrige Erzähler nicht nur seine Mitmenschen, sondern auch sich selbst aufs Korn. Zudem punktet er mit jeder Menge Lokalkolorit. Entstanden ist eine herrlich komische Mixtur aus typischen Landeseigenheiten, Kunst, Kultur, Geschichte und natürlich dem Leder, das die Welt bedeutet.

KLOSE... äh... Fazit: Mit zahlreichen philosophischen und bissig-kritischen Ausflügen, aber stets im Vollbesitz seiner humoristischen Kräfte, vermittelt Horst Evers nicht nur ein gewisses FußballfieberHUMMELSaußen und jede Menge gute Laune, sondern gleichfalls allerlei skurrile Länderinformationen. McSponsoring hin oder her, das Buch sollte ein wertvoller Begleiter jedes Public Viewing- oder Couch Potato-Teilnehmers sein. Dann muss man nicht immer den ehemaligen großen Philosophen Werder Bremens bemühen: "Ailton gut, guter Tag. Ailton nicht gut, morgen neuer Tag."
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen absolut enttäuschend - kein echter evers, 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Gebundene Ausgabe)
Ich habe bisher alle Bücher von Horst Evers mit Genuss gelesen und immer wieder gerne auch verschenkt. Dementsprechend habe ich ohne groß rein zu lesen auch bei diesem hier zugeschlagen und das Buch sofort gekauft!
Nun geht es jedoch direkt wieder zurück zum Verkäufer.

Eine Aneinanderreihung von allseits bekannten Klischees, aufgeschrieben und in wahllose, ausgedachte Zusammenhänge gebracht, einsortiert in beliebig formulierte Kategorien, offenbar als zusätzlichen Gimmick - Ich habe nach den ersten 30 Seiten inzwischen aufgehört weiter zu lesen.
Kein echter Inhalt, kein Wortwitz, die Ironie, klar zu erkennen, aber auf dem Niveau einfach nicht witzig, kein typischer Evers auszumachen. Was er mit dem Buch wirklich möchte, bleibt unklar.
Man könnte meinen, er saß in Berlin offenbar zu lange im Biergarten abends zur Champions-Leaque-Zeit und hat nebenbei Notizen angefertigt: Die fußballbegeisterten Jungs an den Nachbartischen heizen sich immer mehr auf, fangen an sich zu brüsten und reißen einen "Knaller-Witz" nach dem anderen, eine Schnapsidee jagt die andere, am Ende steht eine wahnwitzige Blödelei über den Fußballfeind. Hätte Evers dies, wie man es von ihm erwarten könnte, kommentiert, hätte es wohl das Buch gerettet - so bleibt leider einfach nur hohles Biergelaber.
Nach 6 Bier und 90 Minuten Fußball mag das vielleicht alles irgendwie lustig klingen, aber so kommt dieses Buch eher als schlechter Insiderwitz daher, bei dem man denkt: "Naja, man muss eben dabei gewesen sein um es witzig zu finden."

Die Zielgruppe für dieses Buch ist damit klar umrissen oder man beginnt den Sinn erst nach der entsprechenden Menge Alkohol zu verstehen und lustig zu finden. Das Buch ist gebündelte Langeweile, dafür ziemlich überteuert und nicht zum Kauf zu empfehlen, wenn man sich einen echten Evers erhofft.
Sehr schade!!!!
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3.0 von 5 Sternen Ach Fußball, 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Mentalen her quasi Weltmeister (Gebundene Ausgabe)
Wer Horst Evers kennt und liebt als Verfasser jener Kurzgeschichten, die auf immer ungeahnte und wunderbar verschachtelte Weise miteinander zusammenhängen, der wird von diesem Büchlein eher enttäuscht sein: Es liest sich wie ein "Auftragsbuch" zur WM; rief da der Verlag an und sprach: "Herr Evers, schreiben Sie doch mal was über Fußball, ist doch bald WM..."?
Ja, auch als bekennende Person, die Fußball total langweilig und potentiell gefährlich findet, gebe ich zu, dass dennoch Horst Evers Geschichten darüber nicht direkt langweilen, sondern immer noch vor dem Schlafengehen zur Bespaßung beitragen (obwohl teilweise hart an der Grenze zur "Klischeeifizierung", die zwar distanziert und humorvoll betrieben - aber dennoch betrieben wird).
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Vom Mentalen her quasi Weltmeister
Vom Mentalen her quasi Weltmeister von Horst Evers (Gebundene Ausgabe - 4. April 2014)
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