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am 31. Juli 2012
Lonesome George.

Als ich erstmals mit diesem Namen konfrontiert wurde, war es schon zu spät - Lonesome George war tags zuvor überraschend im Alter von 100 Jahren gestorben. Nun musste ich beim Lesen dieser relativ kleinen Artikelüberschrift unwillkürlich an einen amerikanischen Baseball-Star, einen Boxer oder gar Politiker denken.

Kurz darauf wurde mir klar, dass Lonesome George" die vielfach geläufige Bezeichnung für eben jenen Schildkrötenmann ist, der als letzter seiner Art in Gefangenschaft lebte.
Nach weiterer kurzer Recherche wurde ich sodann auf Lothar Frenz` Buch aufmerksam. Obwohl ich eher ein Fan schwerer Belletristik bin, habe ich mich von der durch den Verlag gebotenen Leseprobe davon überzeugen lassen, dieses Buch zu bestellen.

Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen." An dieses Zitat des Theologen Aurelius Augustinus denkt man unweigerlich, wenn man die ersten Seiten dieses Buches gelesen hat. Man wird von der Neugier des Autors angesteckt, man folgt Ihm in die Römerzeit, in ein vom Eis bedecktes Norddeutschland und wird sich dessen bewusst, dass sich die eigene Vorstellung der zeitlichen Dimensionen, die das Thema Aussterben landläufig beansprucht, nicht nur auf die Dinosaurier beschränken darf.

So wird Martha die Wandertaube vorgestellt, die letzte Vertreterin ihrer Art, die ihr kümmerliches Dasein im Zoo von Cincinnati fristen musste und dort auch 1914 starb. Dem Leser wird schon anhand dieses Beispiels ganz eindringlich ins Bewusstsein gerufen, dass auch die umfangreichsten Anstrengungen, die für das Überleben einer Art betrieben wurden und werden, nutzlos sind, wenn es längst zu spät ist - ganz zu schweigen von dem ägyptisch anmutenden Totenkult, der nach deren Ableben um diese Taube zelebriert wurde, die immerhin nach einer früheren First Lady der USA benannt war.

Anekdotenhaft und unaufdringlich bettet Frenz die Schicksale von Riesenalken, Auerochsen, chinesischen Prinzessinnen" in den historischen und vielfach auch politischen Kontext und zeigt dem Leser immer wieder auf, dass oftmals allein der Mensch für das Aussterben dieser oder jener Art verantwortlich ist.

Er versteht es, diese oft komplexen Zusammenhänge durch einfache Darstellung zu vermitteln, zeigt, wie eins aufs andere folgt, ohne dabei oberflächlich zu wirken oder sich gar in nie enden wollenden Satzkonstruktionen zu versteifen, die mir sonst das Lesen solcher Abhandlungen fast unmöglich gemacht haben.

Einerseits nimmt er die Rolle des Erzählers ein, schildert zwar teilweise ganz plastisch und eindringlich, wie sehr der Mensch das Aussterben der Arten forciert hat, andererseits maßt er sich aber nie an, dem Leser seine Würdigung der Tatsachen aufzudrängen, sondern zeigt nur auf, lässt dem Leser Raum für eigene Schlussfolgerungen.

Es ist dieser unaufdringliche Stil, der die Beschreibung von menschlicher Gier getriebener und brutalster Attacken auf das Tierreich noch eindrucksvoller und beklemmender erscheinen lässt, ohne dass sich der Leser selbst direkt einem Vorwurf ausgeliefert sieht.

Niemals driftet Frenz in dabei sentimentale Untiefen ab, sondern macht dem Leser durch einen liebevollen Blick auf seine Protagonisten die Brisanz und unumschränkte Aktualität dieses Themenkomplexes immer wieder in leisen, teilweise durchaus humorvollen Tönen deutlich.
Dabei versinkt er nicht in gewohnt nervtötender Schwarzmalerei, vermittelt dem Leser aber auch nicht das Gefühl, dass ganz in der Machart eines Feelgood-Movies am Ende eben doch alles gut wird.

Man ist nicht erst am Ende des Buches davon überzeugt, dass es damals wie heute um Entscheidungen geht, man wird durch dieses Buch wach gerüttelt und motiviert, seine Sichtweise auf den Umgang mit der Tierwelt mindestens zu überdenken - und zwar sofort.

Und so macht es bei allem auch noch richtig Spaß, dieses Buch zu lesen.
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am 7. Januar 2014
In irgendeiner Zeitung habe ich Werbung für dieses Buch gelesen und es sofort bestellt.
Es enthält sehr interessante und meiner Ansicht nach fundierte Fakten zum Aussterben einer Unmege von Arten, verpackt als unterhaltsame Geschichten. Das Buch las sich sehr gut und fesselnd. Es regt zum Nachdenken an und bestätigt eindeutig, daß der Mensch auf diesem Planeten die invasivste und aggressivste Art von allen ist.
Als Imker habe ich noch eine aktuelle Geschichte nachzulegen, die der Autor aufgreifen könnte:
Alle europäischen Honigbienen sind inzwischen mit der Varroa-Milbe (eingeschleppt mit asiatischen Honigbienen) infiziert, so daß jeder Imker jedes Jahr seine Völker mit entsprechenden Medikamenten behandeln muß, damit diese nicht eingehen. In freier Natur ohne imkerliche Eingriffe ist die europäische Honigbiene demzufolge nicht mehr überlebensfähig. Wieviele Arten würden wohl zugrunde gehen, wenn die Bienen fehlen (Einstein: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.") ?
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am 11. Februar 2013
Das Buch kann ich nur empfehlen. Die Problematik des Aussterbens wird an weltweiten Beispielen beschrieben. Ohne dabei zu urteilen, schildert Frenz die Umstände die zum Aussterben der jeweiligen Arten führte.
Der Umstand, dass Arten die in den letzten ca. 300 Jahren ausgestorben sind macht die ganze Thematik noch interessanter, da es nicht soweit zurück liegt.
Habe das Buch förmlich verschlungen. Jedem der sich für Tiere und den Einfluss des Menschen auf die Natur interessiert kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.
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am 25. November 2015
Sehr ergreifende und gut geschriebene Darstellungen über das Verschwinden von vielen Arten. Die einzelnen Berichte sind eher neutral und sachlich geschrieben. Dies bewirkt jedoch stärker als jede reißerische oder anklagende Darstellung ein Mitfiebern beim Lesen im Sinne von "das kann doch nicht sein, dass der Mensch dies alles verursacht bzw. zulässt". Für alle Naturinteressierten sehr empfehlenswert.
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am 26. August 2012
Dieses umfangreiche und unglaublich vielfältige Buch ist tragisch, traurig, doch letzten Endes auch tröstlich! Es schildert unaufgeregt, doch anteilnehmend, wie der Artentod, eben das Verschwinden der Arten, nahezu unaufhaltsam voranschreited. Das ist unendlich traurig, wenn man an die vielen bekannten, doch auch die noch zahlreicheren unbekannten Arten denkt, die bereits ausgestorben sind und wohl noch aussterben werden. Der Trost mag darin liegen, dass das Aussterben, genau wie die Entstehung neuer Spezies, zum Leben auf unserer Erde gehört.

Darüber könnte man zur Tagesordnung übergehen und auf das Aussterben in der vergangenen Zeit hinweisen, wenn es nicht einen wesentlichen Unterschied zu früher gäbe: Das Tempo des Aussterbens und die menschliche Schuld daran! Das Buch zeigt die geradezu unglaubliche Unvernunft, ja Dummheit der Menschheit auf. Quer durch alle Bevölkerungsschichten, die primitiven, die gebildeten und die hochzivilisierten. Die ketzerische Frage drängt sich auf, welche sinnvolle Funktion der Mensch eigentlich hat? Für die Maus, die Mücke oder den Elefanten lässt sich das mühelos beantworten.

Wer überhaupt mitreden will, hoffentlich sogar den Willen zu sinnvollen Veränderungen hat, kommt an dieser nicht immer leichten Lektüre nicht vorbei!

Ein wertvolles Buch für jeden Leser, keineswegs nur für den biologisch interessierten!
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am 25. Dezember 2012
Schade, wie mit der Natur umgegangen wird. Das Buch beleuchtet tiefgründig das Aussterben der Tiere. Schade, dass ein Buch, das sich so mit der Ausrottung beschäftigt, so spannend zu lesen ist. Ein Muss für alle, die Hintergründe erfahren wollen.
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am 5. November 2014
Super Buch, für alle die sich wirklich für das Thema interessieren.
Es ist unterhaltsam und regt zugleich zum nach denken an.

Es lohnt sich echt zu kaufen, großes Lob an Lothar Frenz.
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am 8. Oktober 2012
was teilweise der Mensch in der Natur so anrichtet.
Schon krass was wir unseren Vorfahren so zu verdanken haben...
Aber wenn man selbst durch dieses Buch verantwortungsvoller mit seiner Umwelt umgeht dann hat es schon vieles bewirkt.
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am 9. Juni 2013
sagte mein Sohn, der es geschenkt bekommen hatte. Es wird erst zum Ende hin klar, dass es um Schutz und Sensibilität geht.
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