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Kundenrezensionen

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am 8. Mai 2010
Dieses Buch kann nicht verstecken, was es ist: eine Auftragsarbeit. "Ich muss Stories für das Buch finden, hab' aber keine Lust dazu. Bin nämlich ausgepowert" das ist auf 3/4 der Seiten zu spüren. Auf diesen "80 Tagen um die Welt" geht für Timmerberg erst in Mexiko City die Sonne auf, aber das ist viel zu spät, weil es eine der letzen Stories auf der Tour ist. Vorher muss man als Leser durch zuviel daher gejammerte Reisedepression - ohne erkennbaren Tiefgang, ohne Spannung, ohne Lust. Einzig die Tokyo-Story berührt wirklich mit ihrer größtenteils tristen Atmosphäre und bleibt in Erinnerung. Eigentlich bin ich Timmerberg-Fan. Er kann schreiben, er hat (normalerweise) Spannendes aus der Welt zu berichten und er ist kein Mainstream-Typ. Doch hier wirkt Timmerberg nicht authentisch, sondern als ob er sich selbst imitiert. Und auch wenn er unterwegs von seinen inneren, seinen seelischen Leidenszuständen berichtet, es kommt keine wirkliche Leidenschaft rüber. Die Regel "Eine Kopie ist nie so gut wie das Original" bewahrheitet sich also auch bei Selbst-Nachahmern. In diesem Fall ist sie leider nicht mal halb so gut.

Wer Timmerberg authentisch, als Original mit echter journalistisch-literarischer Klasse kennenlernen möchte, dem seien folgende drei Bücher empfohlen, die allesamt fünf Sterne verdienen:
Shiva Moon: Eine Reise durch Indien
Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs
Der Jesus vom Sexshop: Stories von unterwegs

Fazit:
Schade, das sind 80 unoriginelle Tage der Schwermut. Einfach lustlos. Timmerbergs kann es besser, haarscharf noch 3 Sterne.
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Helge Timmerberg - allein das ist schon Garantie auf einen detaierten Blick auf die Menschheit, egal wo sie sich befindet, in Venedig, Japan oder auf Kuba. Der Blick ist geschärft, die Feder gespitzt und das Objekt der Begierde offenbart sich so wie man es sich ohnehin gedacht hatte. IN 80 TAGEN UM DIE WELT zeigt uns einen Reisebericht der Besonderen Art - mit den gnadenlosen Augen Helge Timmerbergs.

Man muss einfach gar nicht mehr selber fahren, Helge Timmerberg zuzuhören ist Reise genug, obwohl seine Darstellungen oftmals etwas Spott - lastig sind. Doch Helge Timmerberg hat ja Recht, was er sieht portraitiert er, beschreibt er nur.

In seinem Reisebericht IN 80 TAGEN UM DIE WELT zeit er uns Venedig und die Art der Raumeinrichtung a la Gefängniszelle oder der berühmte Karneval ohne Venezianer aber mit vielen Japanern und Amerikanern.

Kreta, Ägypten und Indien sind die nächsten Ziele - weiter östlich bis nach China und Japan und am Ende über Mexiko und Kuba bis nach Berlin. Helge Timmerberg ist immer am Puls der Zeit, aber an einem besonderen Puls, nämlich den der Kleinigkeiten, der Nebensächlichkeiten und der springenden Punkte.

Helge Timmerbergs Weltreise ist eine Reise der besonderen Art - besonders schon allein deshalb, weil man die schläfrige Stimme des Autoren selbst hören kann und damit all die Details einen sonoren Klang bekommen.

Eine Reise in den Abgrund des menschlichen Denkens und Handelns - eine Reise zu den Nebenschauplätzen der Geschehnisse. Weit weg aber doch ganz nah am Objekt der Begierde - dem Menschen an sich.

Sehr empfehlenswert!
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am 14. Juni 2008
das ist reiseliteratur im reinen wortsinn! eine queste, ' eine robinsonade ,' eine odyssee!
wir begleiten einen ewig rastlosen, der von zuhause flüchtet, eigentlich lieber bleiben möchte, angst vor der ferne und doch sehnsucht nach ihr hat. die zögerlichen ersten stationen konfrontieren ihn mit der goetheschen erkenntnis, dass man die liebe, die man zuhause gelassen hat, erst aus der ferne schätzen lernt -' keine allzu originelle feststellung.
timmerberg schafft es allerdings, den dingen eine leichtigkeit und melancholische robustheit zu geben, die den leser in seinen bann zieht, die situation am kretischen hotelzimmer miterleben lässt: ab einem gewissen alter ist er verflogen, der romantische zauber des ersten mal ' die lyrische poesie ist der rationalen prosa gewichen, situationskomik und saloppe sprache, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, wirken wohltuend locker. timmerberg ist der ironisch-romantische wanderer unserer tage ' nicht eichendorff, sondern heine.
dabei lernt der leser wieder hinzuschauen, seinen blick zu schärfen, mit offenen augen durch die welt zu laufen und am ende ein eigenes urteil zu bilden. er ist keiner dieser althippies, die mit winnetou-weisheiten hausieren gehen und den globalisierungskritischen blick vernebeln -' er weiß um die illusion des reisens und entdeckt dennoch in seinen wunderbaren metropolenbeschreibungen das abenteuer in unserer heutigen welt. wenngleich seine spirituelle suche an einigen stellen etwas nervt: grandios bleibt seine toleranzkritik und die schlichte botschaft am ende nach seiner rückkehr ins multikulturelle berlin.
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am 14. August 2009
Wieso habe ich mir das Buch gekauft? Weil ich seine alten Bücher recht gut fand.
Wieso habe ich es in den Mülleimer geworfen?
1. Der Titel ist billig Abzocke.
2. Ein alt gewordener Journalist, der seitenlang der Zeit nachtrauert, als es noch cool war, seine Mitmenschen mit seinem Zigarettenqualm zu belästigen, macht sich auf eine Reise, weil er sonst nichts zu tun hat.
3. Er trifft ein Paar (Pilot, Stewardess)im Karneval in Venedig, von dem er aber nichts wußte, und deutet ein flotten Dreier an. Irgendwo später marschiert er in ein Stripbar. Er ist ja so ein toller Hengst, ein übergebliebener Pseudohippie, der sein besten Zeiten nachtrauert.
4. Das alles gibt es auch in witzig und unterhaltsam, hier ist alles aber nur wirklich langweilig und irgendwie spießig.
5. Der Mülleimer war dafür der einzig sichere Ort, nachher verletzt sich noch jemand an diesem Buch.
Fazit: Man muss wissen, wann man aufhören soll.
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am 29. Juni 2012
Ein Beweis dafür, dass man einem Buch offen gegenüber ist, statt ein Remake zu erwarten. Wer schreibt schon ein 2tes Gleiches? Geht nur im Film.
Ich hörte ihn bei SWR1 und fand ihn sofort interessant und sein Bücher sind es! Ich erkenne mich auch ein wenig darin, dass er in kurzer Zeit alles Mögliche aufnimmt, also ein große Wahrnehmung hat. Auch wenn er nur einen Raum betritt. Ist wahrscheinlich bei Künstlern so.
Abenteuerlich, informativ, kurzweilig, witzig, klug und interessant beurteile ich es.

Wer es unkonventionell mag, dem gefällts, die andere können ja den normalen Reiseführer lesen mit kulurellen Tips und günstigen Pauschalpreisen ;-)
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am 13. Juni 2008
Es beginnt eigentlich mit einer Reise, die der Autor garnicht machen will. Das ist ja schon mal ein Witz als solches. Die Route grob festgelegt nach Jules Verne. Der zweite witz, der Reisende kann sich nie entscheiden wie es weitergehen soll und fragt manchmal Taxifahrer, Eisverkäufer oder Jesus um Rat. So reist er teilweise durch die Vergangenheit um via zufall an dem gleichen Tisch zu sitzen wie vor 4o Jahren. Und begegnet den Teil in sich der damals alles als ein Abenteur empfand. Nur heute nicht mehr. Dazu benutz Helge endlose Schleifen in den Sätzen, die das Erzählende wie eine Welle aufbauen um letzendlich in der Seele auszurollen. So am Strand von Goa, sitzt er Einsam im Strudel der Zeit. Aber er entdeckt bei all den Geschichten, um die verlorenen Paradiese, z.B.ist Goa in russischer Hand, den Witz. Und das ist seine Stärke. Planlos in Tokio vor dem U-Bahn fahrplan, erlöst ihn ein spontane Erleuchtung im Hotelzimmer, und der Weg der Konzentration verändert die Reise. Genial, tiefsinnig und mit teilweise völlig naivem Charme aus dem Augenblick heraus zu handeln war diese Reise bestimmt eine seiner schwersten. Über Laotse, Hegel und Buddha als tragende Wegbegleiter ist dem mitreisenden Leser am Ende einiges klarer geworden wie das so ist, ein halbes Leben „on the road“ zu sein.
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am 22. August 2009
Der Autor berichtet erstaunlich wenig über die von ihm bereisten Länder, dafür mehr über sich selbst als jedenfalls ich wissen will. Besonders toll an sich findet Timmerberg, dass er sich trotz seines, na, sagen wir mal, etwas reiferen Alters noch so oft und gerne betrinkt und auch sonst jede Droge nimmt, die gerade verfügbar ist. Und richtig stolz ist er darauf, dass er so leidenschaftlich gerne seine absolute Lieblingsdroge, den Tabak, konsumiert und sich von nichts und niemandem auf der Welt vom Rauchen abbringen lässt. Darüber schwadroniert er zu Beginn des Buches auf fast jeder Seite und später auch noch mehrmals pro Kapitel. Er wählt teilweise sogar seine Reiseroute nach der Raucherfreundlichkeit der bereisten Länder aus. Geradezu lachhaft wird sein Raucherwahn schließlich im Kapitel über Irland: Timmerberg ist, so wörtlich, "wütend auf die Iren", weil die sich die weitgehenden Rauchverbote in ihrem Land gefallen lassen, obwohl er sie doch für "die freiheitsliebenden Europäer schlechthin" hielt. Timmerberg glaubt also offenbar - anders als die Iren - Rauchen hätte was mit Freiheit zu tun!

Manches, was er sonst noch so schreibt, ist schlicht Unsinn, z. B. die Behauptungen, im Shintoismus gebe es keinen Gott oder Buddhisten betrachteten "den Kopf des Menschen als Wohnstatt Buddhas". Einzig in den Kapiteln über Indien und Kuba erfährt man interessantes über das jeweilige Land. Ansonsten kann der Autor schon deshalb nicht viel berichten, weil er mitunter ganze Tage in seinem Hotelzimmer verbringt (das dann jeweils ausführlich beschreiben wird) und es erst abends verlässt, um sich zu betrinken.
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am 3. Januar 2009
Noch kompakter kann man den Inhalt nicht zusammenfassen. In 80 Tagen um die Welt, auf der Route von Phileas Fogg heute noch einmal reisen. Die Idee gefiel, auf dem Umschlag klang es noch, als würde Timmenberg tatsächlich durch diese Länder reisen.

Leider war dem nicht so - was man hier lesen kann sind die Erlebnisse eines - im Kopf - alten Mannes der gerne wieder so reisen würde wie früher, der sich wünscht, die Zeit wäre stehengeblieben. Am Unterhaltsamsten sind tatsächlich noch Timmenbergs Flashbacks, aber ansonsten beschränkt er sich auf Flughafenhopping mit anschließendem Absturz durch saufen, kiffen oder beinahehuren. Anschließend verbrämt er seinen dazugehörigen Kater moralisch und hat dadurch immer wieder die neuste Erleuchtung des Banalen. Von Land und Leuten bekommt man nur am Rande etwas mit, wenn überhaubt, denn meist beschränkt sich sein Aufenthalt auf Luxushotels, die er auf direktem Wege vom Flughafen aus ansteuert - um sich dann nur noch minimal von diesen Fortzubewegen. Dabei lässt er keine noch so offensichtliche Touristenfalle aus.

Dabei geht er so oberflächlich an die bereisten Länder heran, wie es kein Tourist schaffen würde - er beschränkt sich auf zusehen statt mitmachen, schauen statt erleben - aber wie soll er auch tiefer eintauchen in die Wiklichkeit die sich ihm bietet - er gibt ihr keinerlei Chance dazu.

Ein belangloses Buch mit einem guten Ansatz bei miserabeler Umsetzung. Wer mehr lesen möchte als den Selbstfindungstripp eines alten Mannes, der sollte es lieber im Regal liegen lassen.
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am 27. Dezember 2008
Eher psychologisch interessant als ein Reiseabenteuer. Der Autor schreibt zwar locker lustig, schreibt aber leider wenig vom jeweiligen Land, sondern v.a. über Hotelzimmer, Alkohol, Rauchen und bedauert, dass ihm das Reisen nicht mehr so viel Spaß macht wie als junger Mann. Dafür hätte er aber auch in Deutschland rumreisen können. Einzig die Beschreibung Indiens ist interessant. Den dritten Teil der drei Teile des Buches habe ich allerdings nicht mehr gelesen. Wer sich in der Midlifecrisis befindet, dem bringt das Buch vielleicht was, aber wer einen Abenteuerreiseroman sucht, soll sich lieber an Jules Verne halten.
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am 15. August 2015
Ein sehr persönliches Tagebuch, eben mit immer den gleichen Schwerpunkten aus Sicht des Autors. Geschmackssache, aber es ist leider halt nicht meiner!
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