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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es kommt auf die Erwartungen an
wie ich den vorhergehenden Rezensionen entnehmen kann, spaltet das Buch die Leserschaft. Die Enttäuschten sind Jules-Verne-Fans, die Begeisterten sind Helge-Timmerberg-Fans.

Zugegebenermaßen hat das Buch mit der Reise des Phileas Fogg nur am Rande zu tun. Das liegt aber auch daran, dass Mr. Fogg eine literarische Figur ist und Jules Verne die Reise...
Veröffentlicht am 26. November 2008 von easyneezy

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Weg ist das Ziel
Helge Timmerberg startet zu einer Reise, die er eigentlich gar nicht antreten will. Aber sein Vorhaben, Jules Verne auf seinen berühmten "In 80 Tagen um die Welt" in moderner Art zu folgen, ist nun einmal geplant und so zieht er los. Doch ein bisschen besser hätte er sich schon informieren sollen, denn gleich in Venedig stößt er auf ungewohnte...
Veröffentlicht am 18. November 2008 von Buchkolumne.de


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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auch buddha wird naß!, 14. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
das ist reiseliteratur im reinen wortsinn! eine queste, ' eine robinsonade ,' eine odyssee!
wir begleiten einen ewig rastlosen, der von zuhause flüchtet, eigentlich lieber bleiben möchte, angst vor der ferne und doch sehnsucht nach ihr hat. die zögerlichen ersten stationen konfrontieren ihn mit der goetheschen erkenntnis, dass man die liebe, die man zuhause gelassen hat, erst aus der ferne schätzen lernt -' keine allzu originelle feststellung.
timmerberg schafft es allerdings, den dingen eine leichtigkeit und melancholische robustheit zu geben, die den leser in seinen bann zieht, die situation am kretischen hotelzimmer miterleben lässt: ab einem gewissen alter ist er verflogen, der romantische zauber des ersten mal ' die lyrische poesie ist der rationalen prosa gewichen, situationskomik und saloppe sprache, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, wirken wohltuend locker. timmerberg ist der ironisch-romantische wanderer unserer tage ' nicht eichendorff, sondern heine.
dabei lernt der leser wieder hinzuschauen, seinen blick zu schärfen, mit offenen augen durch die welt zu laufen und am ende ein eigenes urteil zu bilden. er ist keiner dieser althippies, die mit winnetou-weisheiten hausieren gehen und den globalisierungskritischen blick vernebeln -' er weiß um die illusion des reisens und entdeckt dennoch in seinen wunderbaren metropolenbeschreibungen das abenteuer in unserer heutigen welt. wenngleich seine spirituelle suche an einigen stellen etwas nervt: grandios bleibt seine toleranzkritik und die schlichte botschaft am ende nach seiner rückkehr ins multikulturelle berlin.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung - das Buch scheint gefährlich!, 13. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Taschenbuch)
Gefährliche Lektüre , denn einige 1 Stern Rezensienten greifen offensichtlich emotional substantiell angegriffen, tief in die Schmutztüte und bewerfen den Autor mit reichlich dümmlichen Äußerungen, Diffamierungen und Diskriminierungen. Ein Kritiker muss das Buch sogar aus seinem Bücherschrank (!) verbannen statt es bei Desinteresse zum Altpapier zu geben.

Diese Reaktionen machen neugierig auf das Buch und auf die eigene nächste Reise. Wer kennt sie nicht, die Zweifel, die Selbstzweifel und den Optimismus, der schließlich immer wieder zurückkehrt. Gerade auf einer Reise, wo man so viele Eindrücke erhält und immer auf sich selbst zurückgeworfen wird.

Ich habe jede Seite genossen. Das Buch ist ausgezeichnet geschrieben und schließlich erinnerte mich der Author, seine Erlebnisse und seine Gedanken an den Klassiker "Gammler, Zen und hohe Berge" von Jack Kerouac. Aber Vorsicht beim Genuss - auch Kerouac hat geraucht und sogar Wein getrunken.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Auftragsarbeit - schade, man merkt's, 8. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Taschenbuch)
Dieses Buch kann nicht verstecken, was es ist: eine Auftragsarbeit. "Ich muss Stories für das Buch finden, hab' aber keine Lust dazu. Bin nämlich ausgepowert" das ist auf 3/4 der Seiten zu spüren. Auf diesen "80 Tagen um die Welt" geht für Timmerberg erst in Mexiko City die Sonne auf, aber das ist viel zu spät, weil es eine der letzen Stories auf der Tour ist. Vorher muss man als Leser durch zuviel daher gejammerte Reisedepression - ohne erkennbaren Tiefgang, ohne Spannung, ohne Lust. Einzig die Tokyo-Story berührt wirklich mit ihrer größtenteils tristen Atmosphäre und bleibt in Erinnerung. Eigentlich bin ich Timmerberg-Fan. Er kann schreiben, er hat (normalerweise) Spannendes aus der Welt zu berichten und er ist kein Mainstream-Typ. Doch hier wirkt Timmerberg nicht authentisch, sondern als ob er sich selbst imitiert. Und auch wenn er unterwegs von seinen inneren, seinen seelischen Leidenszuständen berichtet, es kommt keine wirkliche Leidenschaft rüber. Die Regel "Eine Kopie ist nie so gut wie das Original" bewahrheitet sich also auch bei Selbst-Nachahmern. In diesem Fall ist sie leider nicht mal halb so gut.

Wer Timmerberg authentisch, als Original mit echter journalistisch-literarischer Klasse kennenlernen möchte, dem seien folgende drei Bücher empfohlen, die allesamt fünf Sterne verdienen:
Shiva Moon: Eine Reise durch Indien
Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs
Der Jesus vom Sexshop: Stories von unterwegs

Fazit:
Schade, das sind 80 unoriginelle Tage der Schwermut. Einfach lustlos. Timmerbergs kann es besser, haarscharf noch 3 Sterne.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um "mani padme" herum..., 13. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Es beginnt eigentlich mit einer Reise, die der Autor garnicht machen will. Das ist ja schon mal ein Witz als solches. Die Route grob festgelegt nach Jules Verne. Der zweite witz, der Reisende kann sich nie entscheiden wie es weitergehen soll und fragt manchmal Taxifahrer, Eisverkäufer oder Jesus um Rat. So reist er teilweise durch die Vergangenheit um via zufall an dem gleichen Tisch zu sitzen wie vor 4o Jahren. Und begegnet den Teil in sich der damals alles als ein Abenteur empfand. Nur heute nicht mehr. Dazu benutz Helge endlose Schleifen in den Sätzen, die das Erzählende wie eine Welle aufbauen um letzendlich in der Seele auszurollen. So am Strand von Goa, sitzt er Einsam im Strudel der Zeit. Aber er entdeckt bei all den Geschichten, um die verlorenen Paradiese, z.B.ist Goa in russischer Hand, den Witz. Und das ist seine Stärke. Planlos in Tokio vor dem U-Bahn fahrplan, erlöst ihn ein spontane Erleuchtung im Hotelzimmer, und der Weg der Konzentration verändert die Reise. Genial, tiefsinnig und mit teilweise völlig naivem Charme aus dem Augenblick heraus zu handeln war diese Reise bestimmt eine seiner schwersten. Über Laotse, Hegel und Buddha als tragende Wegbegleiter ist dem mitreisenden Leser am Ende einiges klarer geworden wie das so ist, ein halbes Leben „on the road“ zu sein.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wär' er mal lieber daheim geblieben, 23. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Erwartet hatte ich ein Abenteuer, beginnt das Buch doch mit Andeutungen auf Ballonfahrten und Elefanten. Weit gefehlt.

Ein Großteil des Buches besteht aus Selbstmitleid des Autors, der Mittelteil (gut 150 Seiten) aus spirituellem Gefasel, die Beschreibung der besuchten Orte beschränkt sich zumeist auf die Hotelzimmer, Bars, den Alkohol- und Drogenkonsum.

Wo Bill Bryson selbst am langweiligsten Ort der Welt noch eine kleine Perle zu finden vermag, erfährt man von Timmerberg wenig über Land, Leute und Geschichte. Man fragt sich, weshalb Timmerberg überhaupt losgefahren ist; leider fragt er sich das über 200 Seiten selbst und dreht sich dabei gedanklich ständig im Kreis.

Alles, was der Titel des Buches verspricht (und wenn man einen Verne-Titel einfach klaut, liegt die Latte verdammt hoch), wird enttäuschend umgesetzt; mit dem Flieger von Land zu Land düsen, über Hotelzimmer jammern und saufen ist keine Kunst. Von einem (Reise-)Journalisten erwarte ich da mehr.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neu entdeckt und gleich geliebt!, 29. Juni 2012
Von 
Soleil62 "Soulistin" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Taschenbuch)
Ein Beweis dafür, dass man einem Buch offen gegenüber ist, statt ein Remake zu erwarten. Wer schreibt schon ein 2tes Gleiches? Geht nur im Film.
Ich hörte ihn bei SWR1 und fand ihn sofort interessant und sein Bücher sind es! Ich erkenne mich auch ein wenig darin, dass er in kurzer Zeit alles Mögliche aufnimmt, also ein große Wahrnehmung hat. Auch wenn er nur einen Raum betritt. Ist wahrscheinlich bei Künstlern so.
Abenteuerlich, informativ, kurzweilig, witzig, klug und interessant beurteile ich es.

Wer es unkonventionell mag, dem gefällts, die andere können ja den normalen Reiseführer lesen mit kulurellen Tips und günstigen Pauschalpreisen ;-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "In paradise", 13. Oktober 2008
Von 
HG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Audio CD)
"Reise um die Erde in 80 Tagen" gehört wohl zu den populärsten Romanen Jules Vernes. Die futuristisch-utopische, satirisch-humoristische Weltreise des reichen, exzentrischen Engländers Phileas Fogg gemeinsam mit seinem französischen Diener Passepartout im Jahre 1872 begeisterte schon viele Leser. Auf den Spuren dieses legendären Gespanns, sich weitestgehend an die Originalroute haltend, versucht der deutsche Journalist und Weltenbummler Helge Timmerberg im Selbstversuch dieses Abenteuer nachzuspielen.

Die exotischen - vor allem auch unbequemen - Verkehrsmittel auf dem Rücken eines Elefanten, im Heißluftballon, mit dem Raddampfer oder der indischen Eisenbahn hat Timmerberg den heutigen Erfordernissen angepasst. Er geht größtenteils in die Luft, was neben der Zeitersparnis auch andere Vorteile offenbart. "Jules Verne ließ seinen Helden Phileas Fogg mit dem Zug von Bombay nach Kalkutta reisen, und der hat während dieser Fahrt die Frau seines Lebens getroffen, gerettet und mitgenommen. Die Frau des Lebens ist keine schlechte Vision, aber dafür zweiunddreißig Stunden mit dem indischen Zug? Heutzutage kann man auch Stewardessen heiraten. Stewardessen sind überhaupt die besten. Sie sehen gut aus, sind selten zu Hause. Und wenn man selber mal fliegen will, kosten die Tickets nur noch zehn Prozent dessen, was man vor der Heirat bezahlt hat, weil die Vergünstigungen auch für den Ehemann gelten. Stewardessen verleihen Flügel, Stewardessen sind gut im Bett, Stewardessen bleiben immer nur eine Nacht."

Derart salopp und schnoddrig startet Timmerberg zwar nicht in London, sondern im feuchtkalten Februar-Berlin, checkt nach einer Fahrt im ICE in einem tristen Hotel in München ein ("Es wird immer so viel darüber spekuliert, warum Menschen Drogen nehmen. Das Hotelgewerbe hat Antworten") und erlebt den nächsten Tiefschlag im wegen des Karnevals überfüllten Venedig ("Hotelzimmer werden mit Liebe oder Hass eingerichtet (...) Hass ohne Geschmack sieht dann so aus wie das Zimmer 107 des "Marco Polo" (...) 330 Euro, ohne Frühstück"). Es folgen Triest, Brindisi und - nach allseits feuchter und mit Seekrankheit geschlagener Fährüberfahrt - Griechenland, Ägypten, Bombay, Pattaya, Shanghai und Tokio. Dabei versucht der Weltreisende mit Crack, Kaffee, Amphetaminen, Bier, Tee, Joints, Gin Tonic und Tequila seine permanente Reisemüdigkeit in den Griff zu bekommen.

Timmerbergs ziemlich wilde Geschichten, seine permanente Ode an das Rauchen bzw. Nichtrauchenkönnen und die Vielzahl an ganz persönlichen Erlebnisse mit "Frauen, Sex und Cha-Cha-Cha", vorgetragen in nuschelndem, schleppenden Tonfall, erfordern zu Beginn des Hörbuches teilweise recht viel Durchhaltevermögen vom Hörer. Seine individuellen Subjektivitäten nerven zuweilen arg. Doch je weiter sich der Reisejournalist aus Europa entfernt, umso besser wird das Hörbuch. Vielleicht übten die Lehrer und Gurus, die Timmerberg in Asien trifft, einen positiven Einfluss aus. Auf jeden Fall bringen sie ihm bei, dem permanent gegenwärtigen Dämon der Reise abzuschwören, seinen Gefühlen zu folgen und Gelassenheit zu entwickeln.

Im letzen Teil seiner Reise erwartet den Hörer endlich wieder der gewohnt reiselustige und angstfreie Autor. Hier versöhnt Timmerberg mit wundervollen Beobachtungen und wortgewaltigen Beschreibungen von Land, Leuten und zum Teil philosophischen Gedankengängen.
In Mexiko-Stadt fühlt er sich "wie neugeboren in einem schönen und wilden Leben, in einem schönen und wilden Land". Auch wenn der nachfolgende Abstecher nach Kuba nicht mehr das offenbart, was es noch vor zehn Jahren war. In den Neunzigern hatte Timmerberg hier zwei Jahre gelebt. Doch die Leichtigkeit der Karibik ist verschwunden. Kein Salsa ist mehr im Blut der Kubaner, oder besser: er ist unter der permanenten Angst gegenüber dem allgegenwärtigen Staatsapparat in Form von Gummiknüppel schwenkenden Polizisten begraben. "Es glitzert nicht mehr, Havanna hat den Rhythmus verloren, die Lebensfreude ist weg.", diagnostiziert der Autor, "Kommunismus im Endstadium".

Letztendlich landet Timmerberg am achtzigsten Tag gutgelaunt im inzwischen frühlingshaften Berlin und meint, das es zu Hause doch eigentlich am Schönsten ist: "Vor knapp 40 Jahren flüchtete ich aus einem Deutschland, das nicht zu ertragen war. Wer auf Hippies rumhackt, weiß nicht, wie es her in den sechziger Jahren ausgesehen hat. Auf den Straßen, in den Köpfen, in den Tassen. Schon ein Capuccino galt als Gift für die deutsche Lebensart. Damals war Deutschland das langweiligste und intoleranteste Land überhaupt, heute ist es das glatte Gegenteil." Der Reiseveteran will sesshaft werden. Mal sehen, ob ihm das gelingt.

Fazit:
"Reisen ist genauso 'ne Flucht vor dir selber, wie wenn du 'ne Symphonie schreibst. Es ist einfach eine Möglichkeit, mit deinem Gewühle umzugehen. Du kannst es Abenteuer nennen oder Flucht. Es ist meistens beides, halbe-halbe.", erklärt Timmerberg, was durchaus auch auf das Hörbuch angewandt werden kann, das zur Hälfte letztendlich doch noch hörbar wird.
"In 80 Tagen um die Welt" ist ein schnoddriges und locker "weghörbares" Hörbuch des 56-jährigen Althippies Timmerberg, der ein bisschen reisemüde geworden ist.
Neugierig auf die Welt macht er jedenfalls nicht unbedingt, aber vielleicht über sie nachzudenken, dazu regt er durchaus an.

Für mich 3,5 Sterne!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Total amüsant, 22. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch so schnell gelesen, weil es so witzig und unterhaltsam war. Das Buch hat mir aus meiner Winterdepression blitz schnell rausgeholt.Ich kenne keine andere Bücher von ihm. Aber mir hat sein Stil sehr gut gefallen. Nur manchmal hat es mich genervt, dass er soviele Zeile über kiffen und trinken verschwendet hat, als ob er zeigen möchte, wie cool und lässig er immer noch ist. Aber das macht nichts. Dafür hat er mich ja ganz oft zum lachen gebracht.
Als Japanerin kann ich Euch auch bestätigen, dass das was er über Tokio schreibt auch sehr echt ist. ( und natürlich total witzig!)
Ein Buch das dich am Winterabenden in Deutschland aufmuntert und schön von fernen Ländern und anderen Menschen träumen lässt!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alter Mann kifft., 3. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Noch kompakter kann man den Inhalt nicht zusammenfassen. In 80 Tagen um die Welt, auf der Route von Phileas Fogg heute noch einmal reisen. Die Idee gefiel, auf dem Umschlag klang es noch, als würde Timmenberg tatsächlich durch diese Länder reisen.

Leider war dem nicht so - was man hier lesen kann sind die Erlebnisse eines - im Kopf - alten Mannes der gerne wieder so reisen würde wie früher, der sich wünscht, die Zeit wäre stehengeblieben. Am Unterhaltsamsten sind tatsächlich noch Timmenbergs Flashbacks, aber ansonsten beschränkt er sich auf Flughafenhopping mit anschließendem Absturz durch saufen, kiffen oder beinahehuren. Anschließend verbrämt er seinen dazugehörigen Kater moralisch und hat dadurch immer wieder die neuste Erleuchtung des Banalen. Von Land und Leuten bekommt man nur am Rande etwas mit, wenn überhaubt, denn meist beschränkt sich sein Aufenthalt auf Luxushotels, die er auf direktem Wege vom Flughafen aus ansteuert - um sich dann nur noch minimal von diesen Fortzubewegen. Dabei lässt er keine noch so offensichtliche Touristenfalle aus.

Dabei geht er so oberflächlich an die bereisten Länder heran, wie es kein Tourist schaffen würde - er beschränkt sich auf zusehen statt mitmachen, schauen statt erleben - aber wie soll er auch tiefer eintauchen in die Wiklichkeit die sich ihm bietet - er gibt ihr keinerlei Chance dazu.

Ein belangloses Buch mit einem guten Ansatz bei miserabeler Umsetzung. Wer mehr lesen möchte als den Selbstfindungstripp eines alten Mannes, der sollte es lieber im Regal liegen lassen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was anderes drin als draufsteht, 27. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt (Gebundene Ausgabe)
Eher psychologisch interessant als ein Reiseabenteuer. Der Autor schreibt zwar locker lustig, schreibt aber leider wenig vom jeweiligen Land, sondern v.a. über Hotelzimmer, Alkohol, Rauchen und bedauert, dass ihm das Reisen nicht mehr so viel Spaß macht wie als junger Mann. Dafür hätte er aber auch in Deutschland rumreisen können. Einzig die Beschreibung Indiens ist interessant. Den dritten Teil der drei Teile des Buches habe ich allerdings nicht mehr gelesen. Wer sich in der Midlifecrisis befindet, dem bringt das Buch vielleicht was, aber wer einen Abenteuerreiseroman sucht, soll sich lieber an Jules Verne halten.
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In 80 Tagen um die Welt
In 80 Tagen um die Welt von Helge Timmerberg (Gebundene Ausgabe - 2. Juni 2008)
EUR 11,11
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