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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seine kleine Geschichte der DDR - Wolfgang Leonhard berichtet
Zunächst hautnah dabei im Getümmel der Gruppen, die den Aufbau des Sozialismus auf deutschem Boden realisieren sollen, berichtet Leonhard hier persönlich. Wie andere Rezensenten hier kritisierten, eine persönliche Betrachtung der Geschichte der DDR. Das vorliegende Buch bietet einen Schnelldurchlauf über sieben Jahrzehnte. Leonhard gibt - nach...
Veröffentlicht am 3. Mai 2010 von S. Altmann

versus
41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Das vorliegende Buch enthält Betrachtungen des Verfassers zur Vorgeschichte und Geschichte der DDR und eingeschobene persönlichen Erinnerungen. Diese Mischung ist dem Buch nicht gut bekommen.

Die ersten etwa 100 Seiten des Buches schildern Wolfgang Leonhards Erlebnisse von der Ankunft der "Gruppe Ulbricht" in Deutschland bis zur Flucht Wolfgang...
Veröffentlicht am 23. März 2007 von Hans-Werner Klausen


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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 23. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Gebundene Ausgabe)
Das vorliegende Buch enthält Betrachtungen des Verfassers zur Vorgeschichte und Geschichte der DDR und eingeschobene persönlichen Erinnerungen. Diese Mischung ist dem Buch nicht gut bekommen.

Die ersten etwa 100 Seiten des Buches schildern Wolfgang Leonhards Erlebnisse von der Ankunft der "Gruppe Ulbricht" in Deutschland bis zur Flucht Wolfgang Leonhards nach Belgrad. Wer die zweite Hälfte von Wolfgang Leonhards Klassiker "Die Revolution entlässt ihre Kinder" bereits kennt, kann sich in diesem Buch die Lektüre dieser Seiten schenken, denn sie sind einfach eine zusammenfassende Nacherzählung. Interessant wird es erst, als Leonhard seine Flucht nach Belgrad beschreibt. Hier beschreibt er erstmalig seinen Weg, nachdem er in der Zwischenstation Prag angekommen war: Leonhard ging dort zunächst in die jugoslawische Botschaft und nachdem ihm die Jugoslawen falsche Papiere besorgt hatten, ging es per Flugzeug nach Belgrad. Lesenswert sind dort auch die Beschreibung des Briefwechsels mit seinem Vater (Rudolf Leonhard war selbst nie Parteimitglied, beurteilte Tito jedoch so, wie es von einem guten Stalinisten erwartet wurde) und der Anfänge des jugoslawischen Selbstverwaltungssozialismus (in diesem Zusammenhang ein Gespräch mit Tito, das vom jugoslawischen Staatschef in deutscher Sprache geführt wurde), für den Leonhard auch heute noch bei einigen öffentlichen Auftritten seine Sympathie bekundet.

In den folgenden Kapiteln wird Leonhards Buch immer dann interessant, wenn er über persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichtet. Seine allgemeinen Betrachtungen zur Geschichte der DDR dagegen sind zwar nicht unbedingt falsch, wiederholen jedoch nur was man auch anderswo lesen kann. Man merkt ziemlich schnell, dass Leonhard (im Unterschied etwa zu dem ebenfalls ex-kommunistischen Hermann Weber) spätestens seit Ende der fünfziger Jahre kein wirklicher mehr DDR-Experte war (sein eigentliches Arbeitsgebiet war die Sowjetunion). Wirklich lesenswert ist höchstens ein Drittel des Buches, doch dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.

Das Buch hält keinen Vergleich mit "Die Revolution entlässt ihre Kinder" aus. "Die Revolution entlässt ihre Kinder" wird auch nach weiteren Jahrzehnten noch gelesen werden, das vorliegende Buch dagegen ist nicht mehr als eine Gelegenheitsschrift.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unnötig, 15. Mai 2007
Von 
K., Harald (Chorin, Brandenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Gebundene Ausgabe)
Nach "Die Revolution entlässt ihre Kinder" und "Spurensuche" muss man dieses Buch nicht mehr lesen. Es gibt keinen Zugewinn an Erkenntnis. Die Sicht auf die DDR ist sehr subjektiv und bezieht sich haupsächlich auf die Zeit der Anwesenheit von Leonhard dort. Die Entwicklung der DDR nach dem Mauerbau ist unterbelichtet. Der Machtmechanismus in der DDR, zum Beispiel das Wirken und Zusammenwirken ihrer politischen Akteure,ihre Arbeitsteilung, wie auch die Differenzierung in der Bevölkerung der DDR, ihre Akzeptanz für die herrschende Gesellschaftsordnung im Wechsel der Zeiten und vieles Andere bleiben unterbelichtet. Gut, dass Leonhard im Titel betont, dass es sich um "seine" Geschichte der DDR handelt. Zu stark herausgestellt ist die Bewunderung L's für den 3. Weg Jugoslawiens, obwohl das Land für die DDR praktisch keine Bedeutung hatte und auch für die innere Opposition dort(außer vielleicht in den 50er Jahren) keine Rolle spielte. Ausgeblendet werden dabei die Ursachen für den Zusammenbruch auch des Selbstverwaltungssozialismus nach Titos Tod, die sicherlich auch dort in erster Linie hausgemacht waren. Auch dort gab es schließlich Stagnation und auch dort regierte Tito mit harter Hand.

Ich habe das Buch parallell zu "Markus Wolf Letzte Gespräche" gelesen, weil Wolfgang Leonhard und jener in Moskau Klassenkameraden und Schüler an der Komintern-Schule waren, beide aber nach ihrer Rückkehr nach Deutschland völlig verschiedene Wege gegangen sind(dieser - Flucht nach Jugoslawien, jener - Leiter der Auslandsaufklärung und stellvertretender Minister für Staatssicherheit der DDR). Ich muss sagen, dass aus dem letzteren Buch, auch wenn man die Sicht von Wolf nicht teilt, die DDR verständlicher wird. Auch gelingt es Wolf viel mehr als Leonhard, die DDR aus dem Abstand der Jahre zu betrachten, die die Sicht viel differenzierter werden lässt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seine kleine Geschichte der DDR - Wolfgang Leonhard berichtet, 3. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Broschiert)
Zunächst hautnah dabei im Getümmel der Gruppen, die den Aufbau des Sozialismus auf deutschem Boden realisieren sollen, berichtet Leonhard hier persönlich. Wie andere Rezensenten hier kritisierten, eine persönliche Betrachtung der Geschichte der DDR. Das vorliegende Buch bietet einen Schnelldurchlauf über sieben Jahrzehnte. Leonhard gibt - nach Darstellung seines Werdegangs - Einblick in die Zusammensetzung der verschiedenen Auftragsgruppen, deren eine mit dem Namen Ulbricht versehen wird. Bis zu seiner Flucht ins Exil vor der Staatsgründung der DDR kann er zahlreiche Einblicke aus nächster Nähe schildern.

Dann beginnt seine Betrachtung aus der Distanz und gleitet in die episodenhafte Darstellung seiner Begegnungen mit dem System DDR und dessen Repräsentanten über. Es sind persönliche Darstellungen, deren Fundament die eigene Erfahrung ist - man denke vergleichsweise vom Stil her an Peter Scholl-Latour, mit etwas weniger Pathos und Selbstzufriedenheit. Insbesondere seine Perspektive auf die Deutsche Einheit und die verpasste Chance einer auf kontinuierliche Annäherung setzende Deutsche Einheit, unter Respektierung der über zwei Generationen gewachsenen Unterschiedlichkeit der beiden deutschen Staaten ist lesenswert.

Für den Geschichtsstudenten und Politikwissenschaftler, der sich mit dieser Zeit befasst, eine interessante Einführung in die Zeit der Konstituierung der SBZ und des Lebens im Exil aus der Perspektive eines Zeitzeugen des zwanzigsten Jahrhunderts. Es bleibt Leonhards persönliche Geschichte, die sich um eine sachliche Beurteilung der Verhältnisse und Historie bemüht, wobei sein eigener Standpunkt immer recht klar hervorgehoben wird.
Es darf bei der Lektüre nicht vergessen werden, dass Leonhard es als seine Geschichte der DDR bezeichnet und somit die Stellung als Bericht eines Zeitzeugen von Beginn an betont.
Er war involviert, er war befangen durch seine Zeitzeugenschaft, das macht seinen Bericht wertvoll und hält den kritischen Leser dazu an, nicht alles für wissenschaftlich objektiv hinzunehmen, sprich es ist auch Animation zur Reflexion und dem eigenen Nachdenken. Manchmal gleiten seine Anmerkungen und Verweise zu seinen Büchern etwas in Selbstverliebtheit ab, aber das kann man getrost überlesen.
Besonders wer sich mit der Geschichtsbetrachtung der DDR aus Perspektive der Bundesrepublik betrachtet, kann Leonhard beruhigt zur Hand nehmen.
Es ist eine "kleine", seine persönliche Geschichte der DDR und in Teilen der Sowjetunion und als solche sollte man sie auch bewerten. Es bietet einen Einblick, der daran anknüpfende Weg ist selbst zu beschreiten und das eigene Urteil ist durch weiter gehende Recherche und Lektüre selbst zu bilden.
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4.0 von 5 Sternen Geschichtsüberblick, 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Broschiert)
Guter Überblick der nahen Geschichte, kann mich an einige Zeitabsätze gut erinnern, aber aus der Sicht des Untertanen.
Hier habe ich die Hinterründe lesen können.
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3.0 von 5 Sternen ... hat sich überlebt, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Broschiert)
Wolfgang Leonhard war einmal ein ausgewiesener Kenner des Innenlebens der Führung der DDR. Anfang der Fünfzigerjahre brachte er das wegweisende Buch „die Revolution entlässt ihre Kinder“ heraus. Seitdem wurde Leonard immer wieder als Experte hinzugezogen, wenn es um "SED-Astrologie" ging. Nun ist es aber aber alles schon sehr lange her und der Mann hat sich nicht geändert hat sich somit auch selber überlebt. Das Buch enthält tatsächlich „seine“ Geschichte der DDR, die aber – was die Fakten angeht – 1952 endet und von diesem Zeitpunkt an sich in Mutmaßungen und subjektiven Wertungen erschöpft. Wer sich tatsächlich mit der Faktenlage der DDR bis zu ihrem Ende befassen will, kann mit diesem Buch nicht viel anfangen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profunder Sachkenner zieht Bilanz, 3. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Broschiert)
Gründlich, unvoreingenommen und gegenüber der ungeschminkten Wahrheit voll aufgeschlossen verdient dieses hochinteressante Buch gelesen zu werden. Wie mit all seinen Veröffentlichungen ist der Autor als kompetenter Jahrhundertzeuge auch mit der vorliegenden aufrichtig bemüht, uns die Augen für die beschriebenen historisch-politischen Realitäten zu öffnen, denn nicht die Lüge darf , was die sogenannte DDR anbelangt, auf Dauer triumphieren, soviel auch um und über jenes Objekt der Geschichte gelogen wurde und wird. Es ist die Pflicht des redlichen urteilsfähigen Zeitzeugen, sich zu diesem Thema zu äußern, denn Geschichtsschreibung und -interpretation muß reale Einsichten vermitteln und so dazu beitragen, daß verhängnisvolle geschichtliche Fehlentwicklungen in ihrer ganzen Gefährlichkeit erkannt werden. Leonhard hat sich dieser Pflicht stets ehrenhaft unterzogen und ist ihr bestmöglich gerecht geworden.
Noch heute könnte die sogenannte "Deutsche Demokratische Republik" existieren, wenn sie denn jemals eine demokratische Republik gewesen wäre. Sie war es in 40 Jahren praktizierter diktatorischer SED-Herrschaft keinen einzigen Tag und sollte es per se nach dem Willen ihrer Erfinder auch nie sein. Wolfgang Leonhard als Einzigem gebührt das Verdienst, mit dem korrekten öffentlichen Zitat der strikt geheimen politischen Festlegung des diktatorischen Stalinisten Walter Ulbricht ("Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben!") aller Welt bereits in "Die Revolution entläßt ihre Kinder" reinen Wein über den Charakter des SED-Staates eingeschenkt zu haben.Ulbricht war Sprachrohr und Willensvollstrecker seines Götzen Stalin, angesichts dessen perverser Vorliebe für demagogischen Hohn es nicht verwundert,daß Mitteldeutschland, in dem fortan 40 Jahre jeder Keim demokratisch-republikanischer Gesinnung geheimpolizeilich belauert und schonungslos zertreten wurde, ausgerechnet das Mogeletikett "Demokratische Republik" aufgeprägt bekam. Das letztliche Scheitern war unausbleiblich, denn nur Demokratie - und keine lediglich geheuchelte - ist zukunftsfähig.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ereignis Zeitzeuge, 8. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Broschiert)
Ein ausgezeichnetes Buch für all diejenigen, die das Phänomen DDR besser verstehen wollen und sich richtigerweise für die Sowjetunion interessieren. Ohne Kenntnis dieser Zusammenhänge ist die DDR meiner Meinung nach nicht zu verstehen! Wolfgang Leonhard berichtet aus eigener Erfahrung als Deutscher im UdSSR-Sozialismus und hat daher einen sehr persönlichen Bezug zur deutschen Geschichte. Damit stellt er eine aussergewöhnliche Informationsquelle dar, die es aufgrund der nur noch wenig vorhandenen Zeitzeugen unbedingt zu nutzen gilt. Die Vermischung von Persönlichem und Sachlichem macht aus diesem schwierigen Stoff ein sehr gutes Lesebuch.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für an DDR-Geschichte Interessierte, 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Meine Geschichte der DDR (Broschiert)
Höchst interessante und vor allem aus dem üblichen Rahmen fallende Sicht auf die Anfangsjahre der DDR.
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Meine Geschichte der DDR
Meine Geschichte der DDR von Wolfgang Leonhard (Gebundene Ausgabe - 16. März 2007)
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