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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringliches Mahnmal gegen die Spirale der Gewalt
1995 wird ein achtzehnjähriger Wehrdienstleistender, der als Ich-Erzähler fungiert, in den Kaukasus versetzt. Zunächst wartet seine Einheit noch auf den Einsatz im unmittelbaren Kriegsgebiet. Das heißt, dass die frischgebackenen Soldaten tagsüber zumeist untätig und hungrig herumlungern und nachts von wenig älteren Berufssoldaten...
Veröffentlicht am 30. Januar 2007 von Regina Karolyi

versus
5 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Inhalt ergreifend - Schreibstil bedenklich
Mit dem Inhalt hat der Autor sicher ein beeindruckendes Zeugnis wider den Krieg, vor allem aber wider den Moloch des "Drumherum" abgegeben. Erschreckend, wie menschenverachtend junge Burschen behandelt werden.

Der Stil, in dem Babtschenko schriebt, ist naiv, holprig, unharmonisch lesbar und in seiner Satzstellung oft irritierend.Wenn der Mann seine Artikel - er...
Veröffentlicht am 12. Mai 2007 von Wolfgang Horak


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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringliches Mahnmal gegen die Spirale der Gewalt, 30. Januar 2007
Von 
Regina Karolyi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Gebundene Ausgabe)
1995 wird ein achtzehnjähriger Wehrdienstleistender, der als Ich-Erzähler fungiert, in den Kaukasus versetzt. Zunächst wartet seine Einheit noch auf den Einsatz im unmittelbaren Kriegsgebiet. Das heißt, dass die frischgebackenen Soldaten tagsüber zumeist untätig und hungrig herumlungern und nachts von wenig älteren Berufssoldaten brutalst misshandelt werden. Täglich gelangen mehrere Flugzeugladungen mit Leichen zu ihrem Stützpunkt.

Die Verlegung an die Front bringt keine Verbesserung: Während die nächtlichen Übergriffe durch die älteren Soldaten fortwähren, ist nun auch noch die Todesangst ein täglicher Begleiter; ständig fallen Kameraden den tschetschenischen Partisanen zum Opfer, und zuweilen werden sie mangels Koordination von den eigenen Leuten beschossen. Bald kann die jungen Leute nichts mehr schockieren, denn sie haben alles erdenklich Grässliche gesehen, abgerissene Gliedmaßen, aufgerissene Leiber, von Partisanen gekreuzigte Landleute, aus Rache vor der Tötung kastrierte Tschetschenen.

Im zweiten Teil des Romans findet sich der Ich-Erzähler im nächsten Krieg gegen Tschetschenien wieder. Wenig hat sich geändert an der Grausamkeit der Kriegsparteien und der in diesem Teil noch mehr thematisierten Brutalität innerhalb der russischen Armee. Wodka und Drogen demoralisieren die Streitkräfte. Und den Lohn für die unter zahllosen Opfern errungenen Siege fahren selbstverständlich die Sesselhocker ein, nicht etwa die aktiven Soldaten. So reduziert sich das Leben des Erzählers und seiner Kameraden nur noch auf ein Ziel: "Ich will nach Hause."

"Die Farbe des Krieges" ist ganz sicher kein Roman für allzu Zartbesaitete, denn der Autor, der selbst als Achtzehnjähriger Soldat im ersten Tschetschenien-Krieg war, weiß, wovon er erzählt, und in seinem leidenschaftlichen Appell gegen die jeder Vorstellungskraft trotzende Brutalität des Krieges in seiner ganzen Sinnlosigkeit nimmt er kein Blatt vor den Mund. Er greift die Misshandlungen und Folterungen innerhalb der Armee nicht minder gnadenlos an als die Inkompetenz der Armeeführung, die eine Generation junger Männer vernichtet hat. Auch Politiker wie Putin entlarvt er. (Hoffentlich hat er eine gute Lebensversicherung abgeschlossen?) Ein einseitiger "Nestbeschmutzer" ist Babtschenko übrigens keineswegs, denn er kritisiert auch die tschetschenische Seite angemessen.

Gerade die schlichte Authentizität, die auch die Komposition der unterschiedlichen Charaktere kennzeichnet, macht den Roman erschreckend realistisch und bedrückend. Eindrucksvoller kann man ein schriftliches Mahnmal kaum erstellen.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tschetschenien aus Sicht des Soldaten, 27. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Gebundene Ausgabe)
Babtschenko, der in diesem Buch seine Erlebnisse aus den beiden Tschetschenien-Kriegen niederschrieb, hat mit diesem Text nicht seine Sicht der Dinge ausgedrückt sondern ein beeindruckendes Stück gegen den Krieg an sich geschaffen.

Ob der Vergleich mit anderen großen Autoren, die (Anti-)Kriegsromane geschrieben haben wirklich gerechtfertigt ist vermag ich nicht zu beurteilen - auf jeden Fall weiß "Die Farbe des Krieges" mitzureißen, betroffen zu machen und aufzurütteln.

Die Sinnlosigkeit der Hügelerstürmungen, der Suff und die Prügel von Dienstälteren und Vorgesetzten, der Hunger, der Dreck und das Elend und in all dem versteckt die Frage nach dem Sinn all dessen - so nüchtern und dennoch beklemmend habe ich schon lange keinen Text mehr gelesen.

Empfehlenswert für alle, die mehr über diesen Krieg wissen wollen - und nicht vor der ganzen, blutigen Wahrheit zurückschrecken.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringliches über die Schrecken des Tschetschenienkrieges, 28. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Gebundene Ausgabe)
Der Tschetschenienkrieg - einmal nicht aus der Sicht der Opfer unter der tschetschenischen Bevölkerung, sondern jener anderen Opfer - der russischen Rekruten, die für die politisch Verantwortlichen in Rußland und die korrupten Generäle, die sich an diesem Krieg eine goldene Nase verdienen, nur Kanonenfutter darstellen, rücksichtslos verheizt werden und nicht nur unter dem Krieg an sich, sondern auch den grauenhaften Zuständen innerhalb des russischen Militärs leiden.

Babtschenko gehört zu den Autoren von ArtOfWar, einer russischen Internetseite, die 1998 mit dem Ziel entstand, den Veteranen der Kriege in Afghanistan, Tschetschenien und anderswo eine Gelegenheit zu bieten, sich ihre traumatischen Erlebnisse von der Seele zu schreiben. Und es können dabei Meisterwerke entstehen, wie eben das jetzt in deutscher Übersetzung vorliegende Buch von Babtschenko. Ein Text von einer ungeheuren Eindringlichkeit, geschrieben in einem ganz nüchternen und gerade dadurch beeindruckenden Stil. Freilich ein Buch, das man nicht mit gutem Gewissen jedem empfehlen kann - allzu empfindsamen Gemütern sei von der Lektüre dringend abgeraten, da das Albtraumrisiko nicht unerheblich ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugend in seiner Direktheit, 20. Mai 2012
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Taschenbuch)
Babtschenko besitzt ähnlich wie sein über Tschetschenien schreibender Soldatenkollege Lilin eine große Tugend:
Appell oder Anklage muss der Leser selbst formulieren. Eine Moral wird hier zunächst nicht gezogen, hier geht es um das Klarkommen mit den unabänderlichen Fakten und um die Folgen des Krieges für den Autor persönlich (den seine Erlebnisse bis in die Träume hinein verfolgen). Um noch einmal den Vergleich mit Lilins "Freier Fall" zu bemühen: Babtschenko ist sprachlich gewandter und beschränkt sich keineswegs in der Manier eines Landser-Romans auf militärische Fakten. Er spielt nicht den Coolen, überschüttet uns allerdings auch nicht mit Emotionen: das gibt dem Buch ein sehr wirkungsvolles Gleichgewicht.

Will man aus "Die Farbe des Krieges" eine politische Botschaft herauslesen, dann wohl die, dass der Kampf innerhalb der russischen Armee (Veteranen gegen Nachwuchs, Offiziere gegen Mannschaften, Etappe gegen Front) an Härte, Sinnlosigkeit und Menschenverachtung dem Kampf gegen den offiziellen Gegner durchaus das Wasser reichen kann. Wie viele Soldaten durch interne Schlampereien, Korruption, Prügel usw. als Leiche oder Invalide endeten, darüber gibt es wahrscheinlich keine Statistik.

Zum Schluß sind die erklärenden Seiten des Verlages zum Kaukasuskonflikt zu loben, welche einen schönen Überblick über die unschöne lange Geschichte des russischen Engagements in dieser Region geben. Russland bzw. seine Vorgängerstaaten "siegen" nämlich seit 150 Jahren über die Völker des Kaukasus. Vermutlich sind die Verantwortlichen versucht, eine derart erfolgreiche Politik immer und immer fortzusetzen.

Starke Empfehlung für dieses Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Armee - ein Spiegel der Gesellschaft, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Taschenbuch)
Dem Autor ist eine beeindruckende Darstellung gelungen, die sich mit den Schrecken des Tschetschenien-Krieges auseinandersetzt. Gerade die detaillierten Schilderungen über Gewalt und die täglichen Schläge, die in russischen Kasernen noch immer zum Alltag gehören, schockieren den westlichen Leser. Zwischen den Zeilen lässt sich erkennen, mit welchem Mut der Autor die Zustände in den Kasernen und die Schrecken des Krieges schildert. Doch nicht nur dies, auch das politische und das gesellschaftliche System wird kritisiert. Deswegen ist es ganz richtig, wenn man behauptet, dass die Armee nur ein Spiegel der Gesellschaft ist. Diese Tatsache gilt nicht nur für Russland, sondern auch für Deutschland.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 10. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Taschenbuch)
Ein wirklich gutes Buch über den Tschetschenienkrieg, welches sachlich bleibt und nichts beschönigt. Der Autor schildert seine Erlebnisse von der Ausbildung bis zum Ende des Krieges und führt einem dabei die Grauen dieses Krieges vor das geistige Auge.
Absolute Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternd und beinhart, 21. Dezember 2011
Von 
Ramones 16 (Absurdistan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Taschenbuch)
Mit Kriegsbüchern ist es immer so eine Sache...Die einen lehnen selbige sowieso kategorisch ab, weil Krieg ja an und für sich "böse" ist, andere wollen Heldenstories lesen und wieder andere interessieren sich für eher trockene militärische Fachliteratur. Ich lese sehr viel über Kriege, da ich mich eben sehr für Militärhistorie interessiere (und trotzden ein Netter bin...;-) und dieses Büchlein gehört mit zum besten unter der Kategorie "Erlebnisberichte einfacher Soldaten". Lakonisch und schnörkellos berichtet der junge Dienstpflichtige von seinen grausamen Erlebnissen im schmutzigen Tschetschenien-Krieg. Neben den harten Kampferlebnissen, dazu noch besonders furchtbar die Tatsache, das in diesem Krieg keine Gefangenen gemacht wurden bzw. wenn, dann nur um sie anschließend möglichst grausam umzubringen, ist die innere Verfaultheit des russischen Militärapparates besonders erschreckend. Hier werden die jungen Soldaten von den eigenen Chargen oder Offizieren gedemütigt und geprügelt, es wird betrogen, gestohlen und es werden miese und dunkle Geschäfte betrieben. Dafür sollen dann junge Männer sterben? Wie sinnlos und grausam! Krieg ist nicht gleich Krieg und Armee ist nicht gleich Armee. Dies kommt in diesem Buch besonders gut zur Geltung. Eine solch verrohte und kaputte Truppe unter derart unfähigen und desinteressierten Offizieren ist der fleischgewordene Alptraum jedes Profimilitärs. Das allerdings ein Krieg wie der in Tschetschenien gar nicht nach geltendem Kriegsrecht geführt werden kann, selbst wenn dies gewollt wäre, ist leider auch klar. Ein hervorragendes Buch zu einem deprimierenden und erschütternden Thema - vielleicht aber gerade deshalb 5 Sterne wert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pars pro toto, 16. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Taschenbuch)
Ein junger, unerfahrener Soldat wird von dienstälteren Soldaten verprügelt, diese von Zugskommandanten und diese wiederum von Offizieren. Ein einfacher Küchengehilfe verkauft an Tschetschenen Lebensmittel, ein gemeiner Soldat Munition und Ranghöhere verkaufen ganze Waffensysteme. Krieg als Geschäft für die Oberen und ein Überlebenskampf für die Kleinen. Für den 18-jährigen Protagonisten ist es ein Martyrium, aus dem er abgebrüht, gebrochen und desillusioniert hervorgeht, für Mütterchen Russland nur ein weiterer von unzähligen Konflikten, in dem Menschenmaterial verheizt wird. Ein erschütterndes Buch, das einem Leser, der lediglich durch gefilterte Medienberichte vom Tschetschenien-Konflikt erfahren hat, interessante und erschütternde Einsichten bietet. Sprachlich zeitweise holprig, wie die Mienenfelder auf denen sich die Protagonisten immer wieder bewegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Notwendiges Buch, 7. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Taschenbuch)
Dieser autobiographische Roman eines jungen russischen Soldaten über den "Krieg im Schatten", den Tschetschenien-Krieg, der so gerne im Westen vergessen oder gar als reine Anti-Terrormassnahme verstanden wird, ist ein notwendiges Buch und eine notwendige Lektüre. Hart, lakonisch mit einer Spur Ironie im Ton beschreibt er sein Soldatendasein, das insbesondere durch die Gewalt innerhalb der russischen Armee bestimmt ist. (Die oftmals von Anna Politowskaja und verschiedenen Menschenrechtsorganisationen angeprangerte Gewalt gegen die Zivilbevölkerung kommt hingegen nur einmal im Buch vor. Dabei handelt es sich um eine Vergeltungsaktion). Neben dieser ständigen Gewalt ist das Hauptthema des Buches "Der Krieg ist ein Geschäft". Dieses nicht neue Wissen treibt in Tschetschenien ganz neue Blüten (beispielsweise das Geschäft des Bauwesens, wenn das Geld für ein Krankenhauswiederaufbau eingestrichen wird, jedoch kein Stück tatsächlich gearbeitet wird, da in Bälde dieselbe Gegend wieder bombardiert und das Krankenhaus einfach als wieder zerstört gemeldet wird etc). Sehr beeindruckend an dem Buch auch, dass jedem Happy End (der Ich-Erzähler einer Autobiographie muss ja logischerweise überleben) Einhalt geboten wird, da der Ich-Erzähler sehr deutlich macht, dass ein Grossteil seines Ichs im Krieg gestorben ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungeschminkt, 2. August 2008
Von 
Henning Paus (Oerlinghausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Farbe des Krieges (Taschenbuch)
Zu Beginn empfand ich die Schreibweise des Autors eher holprig und ungewohnt. Das änderte sich jedoch sehr schnell. Denn dieses Buch ist grausame Realität und muss daher ungewöhnlich erzählt werden.
Der Autor lässt den Leser an seinen eigenen, brutalen, harten, anstoßenden, teilweise unglaublich wirkenden Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben.

Dieses Buch verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise wie fürchterlich und sinnlos Krieg ist. Wer schwache Nerven hat, der wird dieses Buch bestimmt schnell wieder zur Seite legen oder Lesepausen machen.
Ein sehr lesenswertes Buch, welches zum langen Nachdenken anregt.
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Die Farbe des Krieges
Die Farbe des Krieges von Arkadi Babtschenko (Gebundene Ausgabe - 18. Januar 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 12,49
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