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am 5. August 2006
Martin Geck, Wenn Papageno für Elise einen Feuervogel fängt. Kleine Geschichte der Musik. Berlin: Rowohlt-Berlin, 2006. 192 Seiten, gebunden.

Neulich wurde der deutsche Astronaut Thomas Reiter von einem ZDF-Reporter gefragt, ob ihm „von oben“ bei der Arbeit an der Internationalen Raumstation eine andere, klügere Perspektive gewährt worden sei. Martin Geck ist, soviel ich weiß, nie im Weltall gewesen, doch betrachtet er hier, stellvertretend für seine Leser, die Geschichte des Kulturphänomens Musik aus luftiger Höhe. Dabei löst er sich vom musikwissenschaftlichen Detailwissen – es gibt hier keine Fussnoten, keinen wissenschaftlichen Apparat – und konzentriert sich auf die großen Trends und die hervorstechenden Einzelpersönlichkeiten der Musikgeschichte. Er verwendet dabei einen allgemein verständlichen, mit persönlichen Einsichten und Anekdoten gespickten Stil, der sicher nicht nur musikinteressierte Jugendliche fesseln wird. Am Ende ist ein Buch herausgekommen, das für Musik begeistern kann – und dem Leser aufgrund seiner hervorragenden Lesbarkeit möglicherweise eine „klügere Perspektive“ vermittelt, als wenn er sich durch viele Einzelstudien durcharbeiten müsste. Insofern erweist sich Martin Geck hier nicht nur als souveräner Musikwissenschaftler, sondern gleichzeitig als ausgezeichneter Pädagoge.

Das Buch besteht aus 19 Kapiteln mit je etwa zehn Seiten. In jedem Kapitel setzt Geck einen klar definierten Schwerpunkt, erkennbar an den künstlerisch durchdachten Überschriften. Zur besseren Orientierung zähle ich hier ganz schlicht und nüchtern die angesprochenen Thematiken auf:

1. Die Musik unter den Naturvölkern.

2. Das Musikwesen im alten China.

3. Die Musik im europäischen Mittelalter.

4. Von den traditionellen Gattungen der Kirchenmusik.

5. Die Bach-Familie.

6. Die Instrumentalmusik im Generalbasszeitalter.

7. Die Barockoper.

8. Mozart als Opernkomponist.

9. Die Berechtigung der Epocheneinteilung in Klassik und Romantik.

10. Die Sinfonie als Ideenkunstwerk.

11. Programm-Musik.

12. Schubert.

13. Freiheitsgesänge aus dem Vormärz.

14. Wagner und der „Ring“.

15. Clara Schumann – Komponistin.

16. Vom Virtuosentum.

17. Debussy.

18. Die Neue Musik.

19. Blues, Jazz und Rock.

Fast jedes Kapitel endet mit einer kurzen Betrachtung, in der Geck das Gesagte auf den Punkt bringt und in der einen oder anderen Weise zum heutigen Musikbetrieb in Beziehung setzt.

Klar ist, dass in einem Buch dieses Umfangs nicht jede Komponistenpersönlichkeit Berücksichtigung finden kann. Geck weist selbst darauf hin, dass er bewusst in deutscher Sprache und aus deutscher Perspektive berichtet. Und seine Ausführungen sind derart, dass sie mit Sicherheit manchen Leser motivieren werden, sich näher mit der einen oder anderen Epoche oder Gattung zu befassen; es ist dann nur ein kleiner Schritt von Bach oder Händel zu Telemann, von Clara Schumann zu Brahms, von Debussy zu Ravel usf.
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am 9. Dezember 2011
Ich kann zum Inhalt nicht viel beitragen, war ein Geschenk für meinen Sohn und er ist sehr begeistert. Er liest Martin Geck gern und verschlingt alles von ihm. Was Lieferung und Zustand betrifft, alles super!!!
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am 16. Januar 2007
Dieses Buch ist sinnvoll um Allgemeinbildung im Bereich Musik und speziell Musikgeschichte zu vermittlen. Sehr gut geschrieben.
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